A.2 Forschungsmethoden (Fach) / F3 (Lektion)

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Enstehung und Überprüfung von Hypothesen

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  • Was macht eine Aussage zu einer wissenschatlichen Hypothese? Sie muss... - der sinnlichen Erfahrung zugänglich sein - widerlegbar sein - zu einem gewissen Maß allgemeingültig sein - theoretisch begründet sein
  • 6 Schritte der Entstehung 1. intensive Beschäftigung mit Gegenstand 2. gute Beschreibung der Probleme 3. Inkubationszeit 4. Alltagspsychologie 5. Explorationsuntersuchung 6. Kreativer Prozess
  • Kriterien zur Beurteilung von Hypothesen -> Aussage muss... synthetisch, falsifizierbar, testbar, sparsam und fruchtbar sein.
  • Synthetische Aussagen Können wahr oder falsch sein
  • Analytische Aussagen Sind immer wahr
  • Kontradiktorische Aussagen Sind immer falsch
  • Was ist konzeptuelle Überlappung? Wenn uV und aV Konstrukte beschreiben, die teilweise gleich sind, so dass die Hypothese in diesem Punkt nur wahr/falsch sein kann -> nicht synthetisch
  • Falsifizierbare Aussagen Es muss Sachverhalte geben, an denen erkennbar ist, dass die Hypothese falsch sein kann
  • Testbare Aussagen Es muss Mittel geben, um die Ausprägungen der Variableb zu messen
  • Sparsame Aussagen Einfache Erklärungen mit wenigen Annahmen sind sparsamer -> nicht zu spezifische Sachverhalte verwenden
  • Fruchtbare Aussagen Regen weitere Forschung an
  • Universelle Hypothesen Beziehen sich auf alle Fälle (Personen, Orte, Zeitpunkte)
  • Wann ist eine universelle Hypothese falsifiziert? Wenn es mindestens einen Fall gibt, der der Hypothese widerspricht Nicht verifizierbar, wenn nicht alle Fälle untersucht werden können Nicht falsifiziert heißt nicht verifiziert sondern bestätigt/bewährt
  • Wie werden universelle Hypothesen meistens untersucht? anhand einer Stichprobe -> Gruppenvergleich
  • Modus tollens Beispiel: Wenn es regnet, ist die Straße nass -> Wenn A, dann B Ist die Straße nicht nass, dann regnet es nicht -> Wenn nicht B, dann nicht A Allerdings: Ist die Straße nass, dann muss es nicht zwangsläufig geregnet haben -> Wenn B, dann nicht zwangsläufig A
  • existenzielle Hypothesen Beziehen sich auf mindestens einen aus allen möglichen Fällen Verifiziert, wenn es mindestens einen Fall gibt, auf den die Hypothese zutrifft
  • Hypothesen über Anteile (relative Häufigkeiten) Wenn nicht alle Fälle untersucht werden könne, können diese Hypothesen weder verifiziert noch falsifiziert werden
  • das erste Überbrückungsproblem die Bestandteile einer theoretischen, wissenschaftlichen Aussage in konkrete, empirisch erfahrbare Aussagen zu überführen
  • das zweite Überbrückungsproblem die zu untersuchenden Bestandteile messbar zu machen (Operationalisierung)