Bayern (Fach) / 5.1 (Lektion)

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5.1

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  • visuelle Wahrnehmung - womit Nachweis der Sinnesleistung Häufig Einsatz von Präferenzparadigma, Habituations-Dishabituations-Paradigma
  • Beispiel für den Nachweis von Sinnensleistungen in der visuellen Wahrnehmung Präferenzparadigma zur Bestimmung des visuellen Auflösungsvermögens Prinzip: Präsentarion einer Reihe von Mustern, die sich nur bei hinreichendem Auflösungsvermögen diferenzieren lassen und dann eine Präferenz zulassen. bei zu geringem Auflösungsvermögen: beide Flächen erscheine gleichmäßig grau bei hinreichendem Auflösungsvermögen: Gestreifte Flöche erscheint interessanter und wird länger betrachtet.
  • Welches Paradigma ist auch zum nachweis visueller Sinnesleistungen geeignet? Habituations-Dishabituations-Paradigma: Säugling wird an graue Fläche habituiert dishabituiert, wenn sein Auflösungsvermögen ausreicht, um ein neues Muster zu erkennen
  • visuelle Präferenzen von Säuglingen Einfache Muster vor komplexen Mustern symmetrische Muster vor unsymmetrischen Mustern kurviglineare Muster vor geradlniglineare bewegte Muster vor unbewegten Mustern weiterhin : Präferenz für Gesichtern vor anderen Objekten (nicht allein durch Präferenz für Symetrie erklärbar) Bsp.: Gesichter vor Greebles - obwohl Greebles symmetrisch sind.
  • visuelle Wahrnehmung: Zunehmende.. integration von Musterelementen zu Gesamtmustern
  • visuelle Wahrnehmung: Zunehmende integration von Musterelementen zu Gesamtmustern: Nachweis Nachweis durch Musterergänzungseffekte: Zunächst Habituation an ein Quadrat danach Präsentation des virtuellen Quadrats mit einem anderen Muster Ergebnis: Praferenz für Muster ohne virtuelles Quadrat --> wird als Wiedererkennen des vituellen Quadrates interpretiert
  • Musterergänzungseffekte finden sich auch bei: Musterergänzungseffekte finden sich auch bei bewegten Mustern: zB eines sich bewegenden Stabes hinter einem Quader Zunächst Habituation an den hin u her schwingenden Stab in Testphase Präsentation eines vollständigen Stab vs zweier Teilstäbe Ergebnis: Präfrenz für die Teilstäbe, da ganzer Stab erwartet worden war
  • Fähigkeit zur Tiefenwahrnehmung: grundsätzliches: einige grundlegende Bestandteile der Tiefenwahrnehmung bereits kurz nach der Geburt nachweisbar andere eintwickeln sich erst in den folgenden Monaten
  • Bereits sehr früh nach der Geburt wahrnehmbare Bestandteile der Tiefenwahrnehung: Wodurch und wie Nachweis? Größenkonstanz dasselbe Objekt mal näher, mal entfernter vom Auge: trotz erheblich größerem Abbild auf der Retina erscheint das nähere Onbjekt nicht größer (Korrekturmechanismus) Nachweis dur Habituations-Dishabituations-Paradigma Säuglinge werden an ein Objekt habituiert Danach wir eine vergrößerte Variante des Objekts in einem Abstand präsentiert, der einem gleich großem Retinaabbild führt. Säuglinge betrachten den neuen Stimulus länger Sie nehmen den neuen Stimulus als größer wahr, obwohl er auf der Retina gleich groß abgebildet wird. Es muss aulso eine korrektur stattgefunden haben.
  • Größenkonstanz ist ein.... elementarer Bestandteil der Tiefenwahrnehmung. Ist bereits kurz nach der Geburt nachweisbar. Andere Bestandteile werden erst deutlich erworben
  • Größenkonstanz ist ein... ...elementarer Bestandteil der Tiefenwahrnehmung. Sie ist unmittelbar nach der Geburt feststellbar. Andere Bestandteile der Tiefenwahrnehmung werden erst deutlich später erworben
  • Bestandteile der Tiefenwahrnehmung, die erst deutlich später erworben werden: insbesonder das Verständnis von Hinweisen für räumliche Tiefe --> Tiefenhinweise . Näher liegende Objekte erscheinen größer, als entfernt liegende.
  • wozu wird das Prinzip der visuellen Klippe eingesetzt? zur Untersuchung des Verständnisses von Tiefenhinweisen.
  • Ab wann sind Kinder nicht mehr zu bewegen, über die mit einer Glasplatte agedeckte tiefere Seite der Visuellen Klippe zu krabbeln? Im Alter von etwa 6 Monaten
  • Was wird mit der visuellen Klippeuntersucht? Ab wannKinder nicht mehr zu bewegen sind, über die mit einer Glasplatte agedeckte tiefere Seite der Visuellen Klippe zu krabbeln
  • Was passiert, wenn man Kinder bei der visuellen Klippe zieht, die noch nicht krabbeln können? bei Kindern, die noch nicht krabbeln können weisen die physioogische Reaktionen eher auf Interesse hin, als auf Angst --> sinkende Herzfrequenz Erst mit Beginn des Krabbelns zeigen sich physiologische Reaktionen, die auf Angst hinweisen --> steigende Herzfrequenz
  • Schlussfolgerung der visuellen Klippe Reaktion auf Tiefe ist nicht angeboren, sondern wird in Zusammenhang mit der Motorikentwicklung gelernt.
  • auditive Wahrnehmung: Nachgeburtlich wird: zunächst nicht die volle Hörfähigkeit eines erwachsenen erreicht..
  • auditive Wahrnehmung: Schon in den ersten Tagen nach der Geburt Schon in den ersten Tagen nach der Geburt findet sich eine Präferenz für die Stimme der Mutter
  • wodurch Nachweis für die Präferenz der Stimme der Mutter? Nachweis über die Sagfrequenz Bestimmung der Grundfrequenz des Saugens Anschließendes Vorspielen der Stimme der Mutter, wenn der Säugling seine Saugfrequenz erhöht, bzw senkt, andernfalls Stimme einer anderen Frau Ergebnis: Säuglinge passen ihre Saugfrequenz so an, dass sie die sie ihrer Mutter hören.
  • Worauf geht die Präferenz für die Stimme ihrer Mutter bei Säuglingen zurück u was gilt als Beleg dafür? Präferenz für die Stimme der Mutter geht auf Vorgeburtliche Erfahrungen zurück Beleg: Keine Präferenz für die Stimme des vaters, auch wenn nachgeburtlcih gleich viel Kontakt bestand weiterer Beleg für Vorgeburtliche Erfahrungen: Säuglinge erkennen nach der Geburt eine kurze Geschichte wieder, die ihnen vor der Geburt wiederholt laut vorgelesen wurde (Nachweis über Saugparadigma)
  • auditive Wahrnehmung: weitere Präferenzen: Eigene Muttersprache Hohe Töne Bestimmte Rythmen
  • was ist intermodale Wahrnehmung Kompetenz zur Verknüpfung von Informationen aus verschiedenen Sinnesmodalitäten Schon bei Säuglingen früh nachweisbar: Wneden sich einer Lautquelle zu und versuvhen danach zu greifen
  • Studie zur Verknüpfung visueller und haptischer Information Säuglinge spielen unter einer Decke mit zwei Ringen, die entweder fest oder variabel miteinander verbunden waren Ergebnis: Nach Habituationsphase Präferenz für ds nicht bekannte Ringpaar (vier Monate alte Säuglinge. Weist auf Wiedererkennen des Objektes, mit dem sie gespielt haben hin.
  • Säuglinge spielen unter einer Decke mit zwei Ringen, die entweder fest oder variabel miteinander verbunden sind Studie zur Verknüpfung visueller und haptischer Information
  • Intermodale Wahrnehmung - Schnullerbeispiel: visuelles Wiedererkennen eines Schnulers, mit dem sie zuvor haptische Erfahrungen gesammelt hatten der überwigende Teil der Kinder betrachtete den schnuller länger, an dem sie zuvor gesaugt hatten (ohne ihn zu sehen) Erklärung für längere Betrachtung: vermutlich unvollständige Habituation
  • Auch für die ..... ..... ..... ........ ..... lässt sich die Fähigkeit zur intermodalen Wahrnehmung zeigen Auch für die Verknüpfung auditiver und visueller Information lässt sich die Fähigkeit zur intermodalen Wahrnehmung zeigen
  • Beispiel für die Verknüpfung auditiver und visueller Information Zwei Videos werden parallel gezeigt, auf denen sich a) ein Zug nähert, b) ein Zug entfernt. Begleitendes Geräusch wurde entweder lauter oder leiser Sollten die Säuglinge Geräusch und Bild integrieren, sollten sie bei lauter werdendem Geräusch auf den näher kommenden Zug schauen, bei leiser werdendem Geräusch auf den sich entfernenden Zug schauen Ergebnisse für fünf Monate alte Säuglinge bestätigen das
  • Wodurch ist die Fähigkeit zur Integrqtion von visueller und akustische rInformation besonders gut zu integrieren? besonders gut zu demostrieren, wenn Stimmen nicht synchron zum Bild sind Schon vor dem Alter von fünf Monaten zegt sich , dass Babys beunruhigt reagieren, wenn die stime der Mutter nicht synchron mit der Lippenbewegung ist (zB auf Videomonitor mit verzögerter Zuspielung der Stimme
  • Grundsätzlich liegt die Fähigkeit zur intermodalen Wahrnehmung..... Grundsätzlich liegt die Fähigkeit zur intermodalen Wahrnehmung schon von Geburt an vor, entwickelt sich aber mit zunehmender Erfahrung weiter