Morphologie und Evolution der Tiere (Fach) / Evolution von Merkmalen (Protostomia: Spiralia und Ecdosyzoa) (Lektion)

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  • Merkmale Plathelminthes sind acoelomat organisiert  besitzen sackförmigen Darmkanal
  • Evolutive Neuheit der Plathelminthes Verlust der Teilungsfähigkeit der somatischen Zellen⇒ bei Verletzungen kann eine Regeneration nur durch Stammzellen erfolgen Anzahl der Stammzellen bei Plathelminthen ist extrem hoch = kann bis zu 40% ausmachen
  • Dotterreichtum der Eier (Plathelminthes) mit Dauer der Entwicklung korreliert je dotterreicher die Eier, desto weiter können sich die Nachkommen entwickeln und umso mehr entgehen sie dem Räuberdruck Dotterreichtum erschwert Furchung = ab einem gewissen Punkt verbrauchen mehr Dottervorräte im Ei so viel Energiefür die Furchung, das zusätzlich durch den Dotter dem ei mitgegebeneEnergiereserven ausschließlich für Furchung verwendet werden (stehen dem Tier nicht mehr zur Verfügung!) = der Furchungstyp ändert sich
  • Aufteilung des Eis in Germarium und Vitellarium Lösung des Konflikts bei Dotterreichtum der Eierstock wird in ein Germarium (produziert dotterarme Eizellen) und ein Vittellarium (produziert dotterreiche Zellen(Nährzellen)) aufgeteilt Dotterzellen und befruchtete  Eizellen werden in eine Eihülle verpackt  während Entwicklung zerfallen Dotterzellen und der sich entwickelnde Embryo ernährt sich davon⇒schlüpft als Jungtier evolutiver Schritt erfolgt in Stammlinie der Neoophora
  • Neuheiten der Stammlinie der Neodermata (Plathelminthes) eine syncytiale Epidermis aus Stammzellen entsteht⇒ die bewimperte aus einer Zellschicht bestehende Epidermis wird während der Entwicklung abgestoßen Neodermis verhindert dass SUbstanzen unkontrolliert in den Körper eindringen können Neodermis stellt wesentliche Vorraussetzung für Parasitismus dar, alle Neodermata sind Ekto- oder Endoparasiten
  • Neuheiten der Stammlinie der Euspiralia (Einwegdarm) Evolution eines Afters, so dass der Damrkanal durch den gesamten Körper zieht und Nahrung entlang eines fronto-causalen Gradienten verdaut werden kann⇒ Vorraussetzung für Darmgliederung in Abschnitte Darmkanal mit After = Einwegdarm vorderer sich an die Mundöffnnung anschließender Bereich (Stomodaeum)  vor dem After liegender Bereich ( Proctodaeum)
  • Neuheiten der Stammlinie der Euspiralia (Gliazellen) Evolution von Gliazellen im Nervensystem im Anschluss an Fusion von Ei und Spermium zur Zygote entwickelt sich freischwimmende Larve  Larve hat noch keinen After (entwickelt sich im Laufe der Ontogenese) Larve hat Augen, Protonophridien und apikalen Wimpernschopf, in dessen Umgebung Sinneszellen liegen Larve verlängert sich und geht zum Bodenleben über = ein biphasischer/ bentho-pelagischer Lebenszyklus evolviert
  • spezifische Teilung als Kennzeichen der Spiralia im Laufe ihrer Embryonalentwicklung verschiebt sich die Achse der Kernspindel im 3. Teilungsschritt um 45° ⇒das erste Mikromeren Quartett liegt schräg über dem Makromeren Quartett bei der nächsten Teilung verschiebt sich Achse erneut um 90°⇒spiraliges Muster in der Blastomeren-Anodnung   wahrscheinlich evolvierte dieser Mechanismus ein einziges Mal innerhalb der Bilateria und charakterisiert damit eine riesen große monophyletische Einheit              
  • Angehörige der Spiralia Plathelminthes (Plattwürmer) Schnurwürmer (Nemertea) Weichtiere (Mollusca) Ringelwürmer (Annelida) wahrscheinlich auch Lophophoraten
  • Beibehaltene ursprüngliche Organisationsmerkmale der Plathelminthes durchgehend zwittrige Organismen⇒ bilden gleichzeitig männliche und weibliche Geschlechtsprodukte aus Epidermis ist multiciliär bewimpert  in Epidermis sind zahlreiche Drüsenzellen integriert unterhalb der Epidermis Basallamina ihr folgen Ring- und Längsmuskulatur zwischen Muskelzellen bildet Kollagen-Matrix ein Kontinuum, in das alle übrigen Zellen eingebettet sind & das zwischen Epidermis und Darmkanal vermittelt Nervensystem der Plathelminthes besteht aus mehreren großen Marksträngen, am Vorderende vereinigen sich Markstränge in Paar von Loben (Ganglien) Osmoseregulation über Protonephridien differnezierte Zellen der Plathelminthen könne sich nicht teilen (Autapomorphie) Regeneration von Körperzellen erfolgt durch Neoblasten (=  totipotente Zellen im Mesoderm)
  • Evolutives Ereignis Plathelminthen (Vergrößerung Körperdurchmesser) im Mesoderm entstehen bestimmte Zellen, die Pigmente ausbilden und Abwehrfunktionen übernehmen können, außerdem entstehen weitere Muskelschichten = Vergrößerung Körperdurchmesser
  • Verhalten des Endoparasiten Digenea (Trematoda (Neodermata) mit obligatorischem Wirts- und Generationswechsel ein bewimpertes freies Stadium schlüpft aus dem Ei (Miracidium) dringt in Schnecken ein und entwickelt sich unter Verlust der larvalen Epidermis zur Sporocyste im Innern der Sporocyste gehen durch hohe Teilungsaktivität der Stammzellen zahlrecihe Tochtersporocysten hervor in diesen erfolgt erneut erhöhte Teilungsaktivität = Ausbildung Cercarien sind mit muskulösem Schwanz ausgestattet, mobil und verlassen Wirt für Enwirt dort erreichen sie Geschlechtsreife und Zyklsu beginnt von vorn
  • Generationswechsel Wechsel von sexueller und asexueller Vermehrung in einem Lebenszyklus (als Metagenese oder Heterogonie)
  • Metagenese Wechsel zwischen ein oder mehreren asexuellen und einer sexuellen Generation
  • Heterogonie Wechsel zwischen einer oder mehreren parthenogenetischen und eienr sexuellen Generation
  • Parthenogenese Entwicklung des Keimes aus einer unbefruchteten Eizelle