BIOPSYCHOLOGIE (Fach) / Neuroanatomie (Lektion)

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Die Neuroanatomie ist eine Wissenschaft, die den Aufbau des Nervensystems untersucht. Sie ist ein Teilgebiet der Neurobiologie sowie ein Spezialgebiet der systematischen Anatomie und hat in der Neurophysiologie und in der Neurochemie Schwesterdisziplinen. Eng mit der Neuroanatomie verbunden ist auch die Neuropathologie, die die strukturellen Veränderungen des Nervensystems bei krankhaften Prozessen untersucht. Die Neuroanatomie beschäftigt sich mit der Größe, Lage, Benennung und Struktur des Nervensystems von Menschen und Tieren. Die Teildisziplin der vergleichenden Neuroanatomie stellt Beziehungen zwischen Gehirn- oder Rückenmarksstrukturen von verschiedenen Tiergruppen auf und kann so Aussagen über die Evolution des Nervensystems machen.

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  • Was versteht man unter einer Depolarisation? Bedeutet eine höhere Wahrscheinlichkeit der Generierung eines Signals (Aktionspotentials), das an andere Neuronen weitergegeben wird. Anhebung des Membranpotentials von -70 mV auf -67 mV. Der intrazelluläre Raum wird "positiver".
  • Was ist das EPSP? Exzitatorisches Postsynaptisches Potential postsynaptische Membran wird depolarisiert Wahrscheinlichkeit, dass das Neuron feuert wird erhöht
  • was ist ein Aktionspotential? Massive kurzzeitige Umkehrung des Membranpotentials von -70 mV auf +50 mV innerhalb 1 ms "Feuern" des Neurons Eine alles oder nichts Reaktion
  • Was ist die Erregungsschwelle? Wenn der Spannungswert des Membranpotentials diesen kritischen Wert übersteigt, wird ein AP ausgelöst (liegt meist bei -65 mV). Ergo Anhebung von ca. -70 mV auf -65 mV
  • Was ist Exozytose? Exozytose ist eine Art des Stofftransports aus der Zelle heraus. Dabei verschmelzen, „fusionieren“ im Cytosol liegende Vesikel mit der Zellmembran und geben so die in ihnen gespeicherten Stoffe frei. U.a Prozess der Neurotransmitterfreisetzung