Biologie (Fach) / Allgemeine Biologie - 1. Klausur, 1. Semester (Lektion)
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Uni Regensburg
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- 1972 Jon Singer & Garth Nicolson: „Fluid-Mosaik-Modell“ die Membran ist ein Mosaik ausProteinen und Lipiden Phospholipide und Proteine sindim Bilayer lateral beweglich Proteine sind in denPhospholipid-Bilayereingebettet
- Hauptfunktionen und Eigenschaften der Plasmamembran (Zellmembran; Plasmalemma, PM) definiert das intrazelluläre Kompartiment umgibt die Zelle als physikalische Barriere kontrolliert den Ein- und Austritt von Substanzen undist daher selektiv permeabel erlaubt Kommunikation der Zellen Verankerung von Cytoskelett & extrazellulärer Matrix
- die PM ist asymmetrisch aufgebaut - exo- und zytoplasmatische Seite vergleichen. Glyco-Gruppen an Proteinen und Lipiden zeigen immer nach außen PS (+PE) +PIPs sind in der cytoplasmatischen Seite angereichert Cholesterin ist in Lipid-Rafts der exoplasmatischen Seite angereichert Membranpotential: innen meistens negativ und außen positiv
- ____________ an Proteinen und Lipiden zeigen immer nach außen ____________ sind in der cytoplasmatischen Seite angereichert ___________ ist in _________ der exoplasmatischen Seite angereichert Membranpotential: innen meistens ________ und außen _________ Glyco-GruppenPS (+PE) +PIPsCholesterin, Lipid-Raftsnegativ, positiv
- Diffusion - Grundregeln! Stoffe breiten sich entlang eines Konzentrationsgefälles aus Ursache dafür ist die ungerichtete Brown‘sche Molekularbewegung die Diffusionsgeschwindigkeit steigt bei Temperaturerhöhung überproportional die Diffusionsgeschwindigkeit sinkt mit der Molekülgröße die Diffusionsgeschwindigkeit ist in Gasen höher als in Lösungen
- Eine Membran kann... die Diffusion verlangsamen undurchlässig = impermeabel völlig durchlässig = permeabel halbdurchlässig = semipermeabel
- Semipermeabel bedeutet... einige Substanzen können ungehindert passieren(z.B. Lösungsmittel wie Wasser, Ethanol) andere Substanzen können wenig oder gar nicht passieren(z.B. Zucker, Aminosäuren, Ionen) Permeabilität beschreibt die Durchlässigkeit einer Membranfür flüssige und gasförmige Stoffe !
- eine biologische Membran ist semipermeabel ! Also halbdurchlässig.
- Zahl der Wasserionen pro folgender Moleküle: H+ K+ Na++ Ca++ Mg++ H+ = 1K+ = 3,8Na++ = 8,0Ca++ = 17,6Mg++ = 22,2
- Art und Konzentration der Stoffe in und außerhalb der Zelle sind verschieden! In die Zelle kommt halt nicht alles rein! PM = Selektive Barriere!
- Plasmolyse? Bedeutung und Ursache, sowie Besonderheit gegenüber andersartigen Zellen Bei Pflanzenzellen! hypertonische Lösung: in Pflanzenzellen löst sich der Protoplast von der Zellwand dieser Prozess ist reversibel ! Schrumpfung der Zentralvakuole einer pflanzlichen Zelle bei gleichzeitigerAbtrennung der PM von der Zellwand (Ursache: Osmose)Da die Konzentration im inneren der Zelle sich an die äußere Anpassen möchte, quetscht sie lapidar gesagt ihr Wasser aus.
- Osmose (DEF) gerichteter Nettofluß von Lösungsmittel durch eine semipermeable Membran
- Quellung ist die Aufnahme von Flüssigkeit oder Dampf eines Quellkörpers (z.B.Proteine oder Zuckeralkohole) unter Volumenvergrößerung ist ein reversibler, physikalisch-chemischer Prozess wird durch Wasseranlagerung an hydrophile Gruppen der Moleküle(Hydratation) verursacht
- Glykocalix? in der Membran über Lipide/Proteine verankerte Kohlenhydrate
- extrazelluläre Matrix - Beschreibung überzieht als schleimartiger Zuckerüberzug alle tierischen Zellen, gibt Struktur, mechanisch aber wenig stabil
- tierische Zellen in hypotoner Lösung (z.B. destilliertes Wasser) machen was? platzen, da mechanisch wenig stabil (keine Zellwand!)
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- Warum haben Tiere keine Zellwand? Skelett gibt Stütze! Da bewegend: Elastischere "Haut" ist von Vorteil.Viele, viele Drüsen und keine Epidermis: Schutz vor Austrocknung!
- Klassen der Makromoleküle in der Extrazellulären Matrix Proteine: Kollagen und ElastinGlykocalix: Proteoglycane (z.B. Heparin), Hyaluronane, Glykoproteine (z.B. Fibronektin)
- Zellwandarchitektur -> durch die Zellwand bilden Pflanzen eine Vielzahl an morphologisch unterschiedlichsten Zelltypen
- Mittellamelle (Bestandteile, Ladung) inbesondere bestehend auf Pektinen: Polysaccharide mit negativ geladenen Seitengruppen!
- Primärwand? provisorische Abgrenzung, solange die Zelle wächst (Zelle ist somit noch fähig zu expandieren)
- Aufbau Primärwand Streutextur der Cellulosefibrillen, dehnungsfähig und elastisch!10% Cellulose (ß-1.4 gebundene Glukosemoleküle)90% Hemicellulose und Pektine (verknüpfte Zuckersäuren)geringer Anteil an Glykoproteinen
- Sekundärwand Aufbau und Vergleich mit Primärwand meist dicker als Primärwand Paralelltextur der Cellulosefibrillen (starr) 10% Hemicellulose, 90% Cellulose geringer Anteil an Glycoproteinen wird erst angelegt, wenn die Zelle die endgültige Größe erreicht hat und differenziert ist liegt auf der Primärwand; verleiht Druckstabilität und Form
- Zuckerchemie? Keine Ahung, was da gelernt werden soll! Aber kuck halt mal in Skript 3 ECM Zellwand.
