Hygiene (Fach) / Hygiene (Lektion)

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Diese Lektion wurde von SusannaKiebler erstellt.

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  • Wundinfektionen durch NI darunter sind alle postoperativen Infektionen im Operationsgebiet zu verstehen. Erreger stammt vom Patienen selbst (v. Darm) oder kommt von außen. Die gute Nachbetreuung der OP-Wunden spielt eine große Rolle.
  • Die durch NI verursachte Bakteriämie ist ein zeitweiliges Vorhandensein von Bakterien im Blut, die B vermehren sich meist nicht und siedeln sich daher auch nicht in Organen an. Es kann allerdings zur Sepsis kommen wenn doch, dann hat das meist ernste Konsequenzen.
  • MRSA - was ist das? Ein Bakterium, das sich durch eine besonders hohe Resistenz auszeichnet und daher besondere Maßnahmen erfordert. Infektionen mit MRSA gehen mit einer höheren Mortalität einher, meist geht der Infektion eine nasale Kolonisation voran.
  • Welche Präventionsstrategien gibt es bezüglich MRSA? Identifizierung von MRSA strikte Umsetzung geeigneter Hygienemaßnahmen Sanierung von MRSA Trägern kontrollierter Einsatz von Antibiotika
  • Übertragungswege von MRSA sind Kontakt (Hände) Instrumente Verbandsmaterial Kleidung und Arbeitsflächen über die Luft bei Nasaler Kolonisation, großen Wundflächen, Hautschuppen
  • Hygienemaßnahmen bei MRSA: Isolierung in Einzel- oder Kohortenzimmern Pflege durch möglichst wenige Personen Aufklärung von involviertem Personal Schutzkittel und Masken bei Arbeit am Patienten Aufklärung von Angehörigen Pflegeutensilien patientenbezogen einsetzen und im Zimmer lassen
  • ESBL - was ist das? extended spectrum β-Laktamase Mikroorganismen die in der Normalflora des Darms bei Mensch und Tier vorkommen, weisen Resistenz gegen eine Vielzahl von Antibiotika auf. Verursachen Wundinfektionen, Harnwegsinfekte oder Entzündungen der Atmungskanäle.
  • Übertragungswege von ESBL hauptsächlich Stuhl Schmierinfektion fäkal, oral
  • Hygienemaßnahmen bei ESBL Händehygiene Desinfektion Flächendesinfektion Kleiderhygiene
  • Übertragung von Clostridium Difficile wird mit dem Stuhl ausgeschieden Schmier- Schmutzinfektion
  • Was ist hygienetechnisch beim Clostridium Difficile zu beachten? Alkohole wirken bei Sporen nicht! Die Reinigung spielt hier eine große Rolle, Desinfektion allein reicht nicht. (erst desinfizieren, dann waschen)
  • HIV kommt aus Afrika, extrem mutationsfreudig, derzeit ist der Krankheitsverlauf - nicht aber die Ansteckung halbwegs unter Kontrolle. braucht im Körper ca. 2 Stunden bis es erste Wirtszelle gefunden hat innerhalb 12 Stunden Einbau der Virus-Gene in den Zellkern 72 Stunden bis zur ersten Freisetzung von Viruspartikeln (ab jetzt ansteckend) dann dauert es oft Jahr bis zu einer bestimmten Dezimierung der CD-4 Zellen AIDS-VOLLBILD, ca. 2 Jahr bis zum Tod, Immunsystem bricht Zusammen, sämtliche Erreger die einem gesunden Menschen nichts anhaben können werden zur Gefahr Pilzinfektionen, Bakterielle Inf., Parasitäre Erkrankungen, Virale Infekte, erhöhte Neigung zu Tumorerkrankungen
  • HBV ist... eine Infektionskrankheit der Leber mit dem Hepatitis B-Virus, die häufig akut, gelegentlich auch chronisch verläuft.  Die Therapie ist schwierig, daher stellt die Impfung die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung dar. Weltweit eine der häufigsten Virusinfektionen.
  • HCV ist eine durch das Hepatitis-C Virus verursachte Infekionskrankheit, die häufig einen chronischen Verlauf nimmt (80 %). Sei kann zu Schädigungen wie Leberzirrhose oder Leberzellkarzinom führen. Therapie je nach Genotyp des Virus nur in eingeschränkter Form möglich, Impfung gibt es keine.
  • Wie werden HIV, HBV und HCV hauptsächlich übertragen? hämatogen (blut), Sexualsekrete, Stillen, Geburt
  • Welche Hygienemaßnahmen sind bei HIV, HBV und HCV einzuhalten? Handschuhe, Schutzkleidung, Obacht bei Blut etc,. bei Drogenkonsum eigene Nadeln verwenden!
  • Was sind biologische Arbeitsstoffe? Mikroorganismen, die Infektionen, Allergien oder toxische Wirkungen hervorrufen können. 
  • Wann kommt man in Kontakt mit Biologischen Arbeitsstoffen? beabsichtigt: Diagnotik dieser Erreger Biotechnologischer Einsatz Forschung unbeabsichtigt: jeglicher Umgang mit Materialien, die biolog. Arbeitsstoffen enthalten können, Blut Harn Stuhl, Tupfer, Mullbinden etc....
  • Welche Schutzmaßnahmen können im Umgang mit biologischen Arbeitsmaterialien ergriffen werden? Mitarbeiter genau einschulen und informieren Handschuhe bei potentiell infektiösem Material Schutzbrillen bei möglicher Aerosolbildung oder Spritzern Imfpungen
  • Vorgehen bei Kontamination mit biologischem Arbeitsmaterial? kontaminierte Stelle mit reichlich Wasser abspülen mit Wasser und Waschemulsion waschen Trocknen Handdesinfektion, betroffene Stelle intensiv! 3ml
  • Verhalten bei Nadelstichverletzungen Blutung sofort anregen und die Wunde ausdrücken (mind. 1-2 min) Desinfektion bis tief in den Stichkanal (2-5 Min) mit einem Desinfektionsmittel auf alkoholischer Basis (muss weh tun!) Blutuntersuchung der Quelle von der das infektiöse Material stammt, (HIV-Antikörpertest, wenn positiv: Postexpositionsprophylaxe) Meldung beim Betriebsarzt Bei Hepatitis B ist als Postexpositionsprophylaxe eine aktive und passive Immunisierung möglich. Bei Hep. C wird nach ca. 14 Tagen ein Anikörpertest durchgeführt.... wenn positiv: sofortiger Therapiebeginn.
  • Entsorgung von Spritzen: in durchstichsicheren Behältern (Sharp-Box) muss sofort und auf kürzestem Weg erfolgen unmittelbar nach Verwendung, ohne Recapping Entsorgung selber durchführen, delegieren ist untersagt! Volle Entsorungsbehälter vermeiden Nachgreifen in den Behälter unterlassen in Ruhe und mit voller Konzentration arbeiten Technisch sichere Produkte verwenden
  • Was gilt als hausmüllähnlicher Abfall und wie wird er entsorgt? Hausmüll, Sperrmüll, Altstoffe (Papier, Glas ohne Verunreinigung mit Blus, Urin, etc), kompostierbare Abfälle etc. in die jeweiligen Sammelbehälter (Biotonne etc.)
  • Was zählt man zu den Abfällen ohne Verletzungsgefahr? Wundverbände Stuhlwindeln Handschuhe Katheter Gipsverbände Tupfer Einmalspritzen ohne Kanüle Infusionsgeräte ohne Dorn leere Harnsammelsysteme und Infusionsbeutel
  • Was zählt man zu den Abfällen ohne Verletzungsgefahr? Wundverbände Stuhlwindeln Handschuhe Katheter Gipsverbände Tupfer Einmalspritzen ohne Kanüle Infusionsgeräte ohne Dorn leere Harnsammelsysteme und Infusionsbeutel
  • Wie entsorgt man Abfälle ohne Verletzungsgefahr? Feste Stoffe in die Restabfalltonne Flüssigkeiten wie Abwasser, bei Plasma, Blut Harn etc müssen Abwasserrechtliche Bestimmungen beachtet werden.
  • Welche Abfälle zählen zu denen mit Verletzungsgefahr? Kanülen Nadeln Lanzetten Fertigspritzen Infusionsdornen Skalpellklingen Ampullenreste
  • Wie werden Abfälle mit Verletzungsgefahr entsorgt? in Einwegbehältern: Flüssigkeitsdicht und fest verschließbar durchstichsicher und bruchfest undurchsichtig und transportsicher
  • Wie werden Abfälle mit Verletzungsgefahr entsorgt? in Einwegbehältern: Flüssigkeitsdicht und fest verschließbar durchstichsicher und bruchfest undurchsichtig und transportsicher
  • Wie entsorgt man Abfälle mit Infektionsgefahr? In befugten Abfallsammelbehältern (z.B. roter Sack, schwarze Tonne), generell in eigens dafür vorgesehene Behälter (Desinfektionsmittel, Laborabfälle, Chemikalienreste, Körperteile, Organabfälle)