-- (Fach) / Marketing (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Birgit1982 erstellt.

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  • Absatzpotenzial ist die Absatzmenge eines Produktes, die ein Unternehmen im Rahmen seiner Möglichkeiten glaubt, maximal erreichen zu können.
  • Absatzvolumen ist die Absatzmenge des Produktes einer Unternehmung
  • Kaufentscheidung ist der Prozess von der Produktwahrnehmung bis zur Produktauswahl; sie können kollektiv oder individuell (organisationales Kaufverhalten) getroffen werden.
  • Welche Kaufentscheidungen gibt es? - dissonanzvermindernde Kaufentscheidung - habituelle Kaufentscheidung - komplexe Kaufentscheidung - Abwechslung suchende Kaufentscheidung
  • Abwechslung suchende Kaufentscheidung Hier beschäftigen sich die Konsumenten nur in geringem Maße mit dem Kauf, obwohl große Unterschiede zwischen den Marken vorhanden sind. Der Markenwechsel erfolgt weniger aus Unzufriedenheit als aus Lust an der Abwechslung.
  • dissonanzmindernde Kaufentscheidung die persönliche Beschäftigung des Konsumenten mit der geplanten Anschafffung ist hier intensiv, doch er sich keine großen Unterschiede zwischen den einzelnen Marken.
  • habituelle Kaufentscheidung kennzeichnend ist hier die gewohnheitsmäßig getroffene Produkt- und Markenwahl. Der Verzicht auf der Suche nach neuen Produktalternativen hat zur Folge, dass zwischen Stimulus und Reaktion keine Informationssuche und -verarbeitung stattfindet und die kognitive Steuerung derartiger Käufe dementsprechend gering ist. Habituelle Kaufentscheidungen betreffen insbes. die Güter des tgl. Bedarfs.
  • komplexe Kaufentscheidung die Konsumenten zeigen dieses Verhalten, wenn sie sich mit einer Anschaffung persönlich intensiv beschäftigen und erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Marken erkannt haben.
  • Ad-Click-Rate die Anzahl der Ad-Clicks gibt an, wie oft zB auf einen Werbebanner geklickt wurde. Die Ad-Click-Rate misst das Verhältnis, der Sichtkontakte des Benutzers auf einen Banner, zw. Ad-Clicks und Ad-Impressions. Die typ. Ad-Click-Rate wird auch Click-Through-Rate genannt.
  • Adoptierer Synonym: Adoptionsgruppe "Gliederung der potenziellen Käuferschaft eines Produktes. Nach der unterschiedlichen Bereitschaft, eine Innovation anzunehmen, unterscheidet man die 5 Gruppen: - Innovatoren - frühe Abnehmer - frühe Mehrheit - späte Mehrheit - Nachzügler
  • AIDA-Modell ist eines der wichtigsten Stufenmodelle der Werbewirkung. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Informationsverarbeitungsprozess in der Vorkaufsphase in 4 Stufen vor sich geht. Diese Stufen sind - Attention (Aufmerksamkeit, Beachtung) - Interest (Interesse) - Desire (Wunsch) - Action (Handlung = Kauf)
  • Adoption bedeutet Annahme. Im Marketing versteht man darunter die Annahme einer neuen Idee durch den Endverbraucher. Als Produktadaption bezeichnet man die Entscheidung einer Person, regelmäßíger Verwender eines Produktes zu werden
  • Amortisationsrechnung Synonym: Pay-Off-Rechnung Mit Hilfe der Pay-Off-Rechnung wird die Zeit (PO-Periode) ermittelt, in der für die Entwicklung, Einführung und Investition zu tätigenden Investitionen züruckfließen. Sie errechnet sich wie folgt: n = Investition/Einnahmenüberschüsse
  • Ansicht Hierunter versteht man die gedanklliche Beschreibung des Bildes, das sich ein Mensch von etwas macht. Ansichten können auf tätsächlichem Wissen, persönlicher Meinung oder reinem Glauben beruhen und eventuell emotional besetzt sein
  • Ausschreibung es wird allgemein die Aufforderung von Anbietern verstanden, Angebote für eine nachgefragte Leistung einzureichen, wobei die Anbieter das vorgeschriebene Verfahren beachten müssen. Es handelt sich dabei um ein Verfahren der organisierten Konkurrenz, dem bestimmten Spielregeln zugrundeliegenden (Submissionen): Die Angebote sind bis zum Ende der Angebotsfrist geheimzuhalten, Nachverhandlungen sind ausgeschlossen. Grundsätzlich sollen öffentliche Ausschreibungen veranstaltet werden, bei denen eine unbegrenzte Zahl von Anbietern aufgefordert wird, ein Angebot für eine nachgefragte Leistung abzugeben. Bei in Ausnahmefällen zulässigen beschränkten Ausschreibungen wird eine bestimmte Anzahl an Anbietern direkt zur Angebotsabgabe gefordert.
  • Austausch darunter versteht man einen Prozess, durch den man ein gewünschtes Produkt erhält, indem man einem anderen eine Gegenleistung dafür anbietet. Austauschbedingungen: - es muss mindestens 2 Parteien geben. - jede Partei muss etwas haben, was für eine andere Partei von Wert ist. - allseitige Fähigkeit zur Kommunikation und Produktübertragung - Freiheit Angebot anzunehmen oder abzulehnen. - Bereitschaft zum Austausch
  • Barter-Geschäft darunter versteht man eine Naturalien-Transaktion
  • Bearbeiteter Markt unter einem bearbeiteteten Markt versteht man den Teil des qualifizierten zugänglichen Marktes, den die Unternehmung ansprechen will
  • Bedingte Prognose In Anbetracht der vielfältigen Abweichungsmöglichkeiten werden bei vielen Zukunftsaussagen Bedingungen genannt, die erfüllt sein müssen, wenn die Prognose Aussicht haben soll, die spätere Wirklichkeit zu treffen. Bei solchen strukturellen Aussagen spricht man von bedingten Prognosen.
  • Bedürfnis Wunsch nach "befriedigendem Erleben". Manche Bedürfnisse können durch Kauf, Besitz und Verwendung von Produkten oder durch Nutzung von Dienstleistungen befriedigt werden. Diese auf Wirschaftsgüter gerichteten Wünsche nennt man Bedarf.
  • Befragung ist die wichtigste Form der Datenerhebung in der Marktforschung: die Interviews können postalisch, persönlich/face-to-face, telefonisch oder mit Computerunterstützung durchgeführt werden. In der letzten Zeit werden Befragungen auch mittels e-mail, Internet oder im WWW durchgeführt. Allerdings haben diese Interviewformen (noch) Probleme mit der Representativität der befragten Stichprobe.
  • Behaviorismus ist eine verhaltenswissenschaftliche Forschungsrichtung. Kerntheorie ist die unmittelbare Erklärbarkeit menschlichen Verhaltens durch Beobachtung der auf den Menschen einwirkenden Reize und der auf der dadurch ausgelösten Reaktionen. Grundlage ist das S-R-Modell (Stimulus-Response-Konzept).
  • Behavioristische Erklärungsansatze stellen ihre Analysen nur auf beobachtbare und messbare Variablen des Käuferverhaltens ab. Vertreter dieser Ansätze behaupten, dass psychische Prozesse des Konsumenten nicht beobachtbar sind und daher nicht Gegenstand der Untersuchungen sein sollten. In diesem Zusammenhang wird häufig auch von Black-Box-Modellen (S-R-Modell) gesprochen.
  • Benchmarking hier handelt es sich um die gezielte und umfassende Suche nach Vergleichsgrößen und Richtwerten ("Benchmarks"), die repräsentativ sind für die besten Verfahren und Methoden in einem Industriezweig (in einer Branche oder ggf. auch branchenübergreifend). Auf diese Weise sollen die besten Lösungen (best practices) identifziert werden, die ein Unternehmen zu Spitzenleistungen führen
  • Beobachtung Neben der Befragung die wichtigste Methode der Marktforschung. Die Beobachtung kann durch Personen (Interviewer oder Marktbeobachter) oder durch apparative Verfahren (Compagnon-Verfahren) erfolgen. Eingesetzt wird die Methode meistens dann, wenn man befürchtet, dass die Auskunftspersonen in der Befragung nicht wahrheitsgemäß antworten können oder wollen. Hauptanwendungsgebiete sind die Mediaforschung (Beobachtung des Lese- oder Fernsehverhaltens) oder die Beobachtung des Einkaufsverhaltens am "Point of Sale" (POS).
  • Betriebsformen wird verwendet, wenn die Stellung eines Handelsbetriebes in der Distributionskette zwischen Urerzeugung und Konsument gekennzeichnet werden soll (Großhandelsbetriebe kollektierender und distribuierender Art, Außenhandels- und Einzenhandelsbetriebe).
  • Betriebstyp Handelsbetriebe nehmen auf einzelnen Wirtschaftsstufen in einer überaus großen Artvielfalt ihre Distributionsaufgaben wahr. Die Artengliederung der Handelsbetriebe wird durch den Begriff "Betriebstypen" ausgedrückt.
  • Beziehungsmarketing versteht man eine langfristige, vertrauensvolle und vorteilhafte Beziehung entlang der "Supply Chain" durch hochwertige Produkte, guten Kundendienst und angemessene Preise. Dies führt zur Stärkung der wirtschaftlichen, technischen und sozialen Bande, zB durch die Senkung der Transaktionskosten oder des Zeitaufwandes.
  • Nachfrage unter Nachfrage ist der Wunsch nach spezifischen Produkten zu verstehen, begleitet von der Fähigkeit und der Bereitschaft zum Kauf
  • Wünsche sind das Verlangen nach konkreter Befriedigung
  • (Produkt)Marke Name, Bezeichnung, Zeichen, Design, Symbol oder Kombination dieser Elemente zur Identifikation eines Produktes (Produktpersönlichkeit) oder einer Dienstleistung eines Anbieters und zur Differenzierung von Konkurrenten. Voraussetzung für "natürliche" Markenbildung ist Warenqualität, von Bedeutung ist ebenfalls die Verpackung der Ware. Elemente: Markenname (verbaler Teil der Marke), Markenzeichen bzw. Logo (nichtverbaler Teil der Marke) zB Symbol, Grafik, Farbe, Schreibweise. Arten: Handelsmarke (Händler- oder Eigenmarke): Waren- oder Firmenzeichen mit dem Handelsbetrieb oder -organisationen ihre Marken versehen oder versehen lassen - Sonderform: Gattungsmarke (auch als No Names oder Generrics bezeichnet) - dabei handelt es sich um eine Handelsmarke mit Billiganmutung; Herstellermarke (Markenartikel) bzw. Firmenmarke und Produktmarke bei Unternehmen mit mehreren Produkten. Wirkung: Indentifikation des Produktes, Schutz der Marke vor Imitation durch Markenrecht, Erleichterung des Wiederkaufs für den Konsumenten (Garantie für Qualitätsniveau), Abgrenzung von anderen Produkten, Basis für Preisdifferenzierung.
  • Produktklasse Jene Produkte innerhalb einer Produktfamilie, die gleiche oder ähnliche funktionelle Eigenschaften aufweisen (zB Kosmetika)
  • Aussagen zu Produkt- oder Produktionskonzept: - das Produktionskonzept bietet wegen Unpersönlichkeit bzw. geringer Rücksichtnahme auf den Kunden Anlass zur Kritik. - das Produktionskonzept ist am besten für Situationen geeignet, in denen ein Produktenengpass herrscht und/oder die Produkte teurer sind, als man am Markt zahlen will oder kann
  • Produktkonzept geht von der Prämisse aus, dass die Konsumenten jene Produkte bevorzugen werden, die ein Höchstmaß an Qualität, Leistung und gesuchten Eigenschaften bieten. Die Manager im produktorientierten Unternehmen konzentrieren sich auf die Herstellung guter Produkte und auf Produktverbesserungen. Qualitativ hochwertige Produkte sichern das Überleben!
  • Produktionskonzept geht von der Prämisse aus, dass die Verbraucher jene Produkte bevorzugen werden, die weithin verfügbar gehalten werden und kostengünstig sind. Daher konzentrieren sich die Entscheidungsträger im produktionsorientierten Unternehmen auf 2 Teile: - eine hohe Fertigungseffizienz und - ein möglichst flächendeckendes Distributionssystem - Senkung der Preise für den Käufer
  • Verkaufskonzept basiert auf der Annahme, dass die Verbraucher von sich aus in der Regel keine ausreichende Menge der vom Unternehmen angebotenen Produkte kaufen werden. Daher muss das Unternehmen aggressiv verkaufen und aggressiv Absatzförderung betreiben.
  • Marketingkonzept besagt, dass der Schlüssel zur Erreichung unternehmerischer Ziele darin liegt, ein Wertangebot für den Zielmarkt zu konzipieren und zu kommunizieren sowie dieses dann wirksamer und wirtschaftlicher zu verwirklichen als die Wettbewerber. Der Kunde hat immer Recht!
  • Ganzheitliches Marketingkonzept dieses berücksichtigt, dass beim Marketing "alles eine Rolle spielen kann" und dass in vielen Fällen eine umfassende und integrative Perspektive für Problemlösungen und Marketinghandlungen notwendig ist. Es lässt sich in vier Blöcken beschreiben: - Beziehungsmarketing - Integratives Marketing - Internes Marketing - Wohlfahrtsbedachtes Marketingkonzept
  • Internes Marketing erfordert, dass alles Abteilungen eines Unternehmens bestrebt sind, im Interesse der Kunden zu wirken und sie zufriedenzustellen.
  • Wohlfahrsbedachtes Marketingkonzept besagt, dass die Aufgabe der Organisation darin besteht, die Bedürfnisse, Wünsche und Interessen der Zielmärkte zu ermitteln und die gewünschten Befriedigungswerte wirkungsvoller und wirtschaftlicher anzubieten als die Konkurrenten
  • Beziehungsmarketing ist eine von Marketern entwickelte langfristige Austauschbeziehung mit Kunden, Lieferanten und Angestellten, welche allen einen Vorteil bringt
  • Beziehungsmarketing ist charakterisiert durch eine Kooperation zwischen Verkäufern und Käufern
  • Welche Wörter verweisen auf Beziehungsmarketing? Vertrauen, Transaktionskostensenkung und Gegenseitigkeit
  • Worauf konzentrieren sich Entscheidungsträger in produktionsorientierten Unternehmen? - hohe Fertigungseffizienz - möglichst flächendeckendes Distributionssystem
  • Welche Argumente zu Beziehungs- bzw. Transaktionsmarketing sind bekannt? - Beziehungsmarketing führt in der Regel zu einer Senkung der Transaktionskosten - beim Beziehungsmarketing werden im Idealfall einzelne Transaktionen nicht mehr seperat ausgehandelt.
  • Richtige Reihenfolge im Marketing-Planungsprozess - Beurteilung der Chancen und Risken der Umwelt - Definition von strategischen Marketingzielen - Selektion eines Zielmarktes - Spezifikation der einzelnen Elemente des Marketing-Mix - Entwicklung eines Implementierungsplanes
  • Vorhandene Nachfrage Bedarf decken
  • Fehlende Nachfrage: Bedarf schaffen Bsp.: fehlendes Interesse von Landwirten für ein neues agrartechnisches Verfahren - bei fehlender Nachfrage besteht die Aufgabe darin, Mittel und Wege zu finden, um die Vorzüge des Produkts mit den ureigenen Bedürfnissen und Interessen der Menschen zu verknüpfen
  • Latente Nachfrage: Bedarf entwickeln Bsp.: von den Verbrauchern wird das ausgeprägte Bedürfnis geteilt, das von keinem existierenden Produkt befriedigt wird - latente Nachfrage für unschädliche Zigaretten, energieeffizientere Autos. Die Aufgabe besteht nun darin, den Umfang des potentiellen Marktes zu ermitteln und die Produkte zur Befriedigung dieser Nachfrage zu entwickeln
  • Stockende Nachfrage: Bedarf beleben Bsp.: früher oder später ist jeder mit einer stockenden/sinkenden Nachfrage für eines der Produkte konfrontiert - zB sinkt die Zahl der Studenten, die einen Platz in einem Studentenheim suchen. Der Marketer muss nun die Gründe für die Schrumpfung der Zahl untersuchen und feststellen, ob sich die Nachfrage durch die Ermittlung neuer Zielmärkte (zB Schüler), durch die Änderung der Produkteigenschaften (zB bessere Ausstattung des Heimes) oder effektivere Kommunikationssysteme wieder auffrischen (beleben) lässt