91

Medizin_Gehirn (Fach) / Gehirn_Elektroenzefalokrqapien drei (Lektion)

3

Diese Lektion wurde von Voluptas erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Eine EKP- Komponente muss .... und .... sein reproduzierbar manipulierbar
  • Was bedeutet, "Eine Komponente muss reproduzierbar sein" ? bei verschiedenen Menschen in verschiedenen Kontexten auftreten
  • Was bedeutet "Eine EKP Komponente muss manipulierbar sein"? sich in gleicher Weise verändern durch Einflüsse wie z.B. Aufmerksamkeit etc
  • Wie werden EKPs klassiefiziert? Klassifikation nach Polarität und Zeitpunkt des Auftretens
  • Wie werden EKPs Quantifiziert? Quantifizierung von Amplitude und Latenz
  • Wie werden die Komponenten von EKPs benannt/bezeichnet ? Bezeichnung „N“ und „P“ für negative und positive Komponenten
  • Was ist für die Bezeichnung von EKP Komponenten entscheidend? Nicht die... ... sondern...? nicht die absolute Polarität entscheidend, sondern die Richtung
  • wichtig: gleiche Bezeichnungen (z.B. in verschiedenen Veröffentlichungen) bedeuten ..... keinen funktionellen Zusammenhang – „visuelle“ und „auditorische“ P1, N1 etc.
  • Viele frühe EKP-Arbeiten, und auch viele aktuelle, beschäftigen sich mit der... Entdeckung, Beschreibung und Charakterisierung von EKP-Komponenten Luck (2005): „ERPology“
  • Entdeckung, Beschreibung und Charakterisierung von EKP-Komponenten Luck (2005): „ERPology“
  • Anzeige
  • Studien, die EKP-Komponenten zum Gegenstand haben, sind Voraussetzung für... Studien, in denen die Komponenten als Forschungsmittel eingesetzt werden.
  • Die bis heute am meisten erforschte EKP-Komponente ist die... 1965: Entdeckung der P300 durch Sutton et al. Die P300 ist die bis heute am meistenbeforschte EKP-Komponente
  • Prä-Stimulus- und Prä-Reaktions-Potentiale: CNV: Contingent Negative Variation Negativierung zwischen einem Warnreiz (S1) und einem erwarteten imperativen Reiz (S2)
  • Was zeichnet die CNV aus? Contingent Negative Variation mindestens zwei Aspekte – Verarbeitung von S1 und Erwartung von S2
  • CNV: Im Falle einer verlangten motorischen Reaktion ist die... Negativierung vor S2 dem Bereitschaftspotential sehr ähnlich
  • Bereitschaftspotential Negativierung vor einer motorischen Reaktion
  • Bereitschaftspotential: Ursprung Ursprung im motorischen Kortex
  • Bereitshaftspotential: Wovon hängt die Form ab? Form hängt vom Effektor ab (Fuß oder Hand)
  • lateralisiertes Bereitschaftspotential – Coles, 1989 Negativierung vor einer geplanten motorischen Aktion ist größer über dem kontralateralen als über dem ipsilateralen motorischen Kortex
  • Was sind Prä-Stimulus- und Prä-Reaktions-Potentiale Contingent Negative Variation (CNV) – Walter et al., 1964 Bereitschaftspotential lateralisiertes Bereitschaftspotential
  • Post-Stimulus-Potentiale – wonach exogene / endogene Komponenten definiert? Definition auf Basis der Latenz – Einteilung nur ungefähr möglich
  • Post-Stimulus-Potentiale – exogene Komponenten: frühe Komponenten (bis ca. 200 ms nach Reizdarbietung)
  • Post-Stimulus-Potentiale – exogene Komponenten: ..... Stimuluseigenschaften determinieren die .... und somit die ...... .. ....... – „.....“ Verarbeitung physikalische Verarbeitung Form der Komponente automatische
  • exogen = von „äußeren“ Faktoren bestimmt – auch „evozierte Potentiale“
  • Post-Stimulus-Potentiale exogene Komponenten: wovon relativ unabhängig ? Komponente ist relativ unabhängig von kognitiven Prozessen wie Aufmerksamkeitszuwendung
  • Post-Stimulus-Potentiale – exogene Komponenten: Komponenten variieren aber mit... Alter, Vigilanz etc.
  • Post-Stimulus-Potentiale – endogene Komponenten: Komponenten ab ca. 200 ms – endogen
  • Post-Stimulus-Potentiale – endogene Komponenten: wovon unabhängig? von physikalischen Eigenschaften des Reizes unabhängig
  • Post-Stimulus-Potentiale – endogene Komponenten: wovon abhängig? abhängig von Aufgabe und kognitiver Beanspruchung
  • Post-Stimulus-Potentiale – endogene Komponenten: nennt man auch/ bzw sind: „kognitive Komponenten“
  • Anzeige
  • endogen = wesentlich von „inneren Zuständen“ der Person bestimmt
  • Post-Stimulus-Potentiale – exogene Komponenten nennt man auch / bzw sind: „evozierte Potentiale“
  • Post-Stimulus-Potentiale – exogene Komponenten .Beispiele Auditorische Hirnstammpotentiale Auditorische N1 Visuelle P1 und N1 Mismatch Negativity (MMN)
  • Auditorische Hirnstammpotentiale: EKP als Reaktion auf sehr kurze auditorische Klick-Reize
  • Auditorische Hirnstammpotentiale: wieviele .... innerhalb wieviel Zeit nach Reizpräsentation? 7 Deflektionen innerhalb der ersten 10 – 12 ms nach Reizpräsentation
  • Wo haben auditorische Hirnstammpotentiale ihren Ursprung? Hirnstamm
  • Auditorische Hirnstammpotentiale: Welle I: Welle I: erste Umschaltstelle der Hörbahn im Nervus Vestibulo-Cochlearis (8. Hirnnerv)
  • Auditorische Hirnstammpotentiale: WelleII: Welle II: wahrscheinlich N. cochlearis
  • Auditorische Hirnstammpotentiale: Welle III - V: Wellen III bis V: Brücke (Pons), Lemnisus Lateralis, Corpus geniculatum medialis
  • Wozu kann man auditorische Hirnstammpotentiale verwenden? Diagnostik von Höreinschränkungen
  • visuell evozierte Potentiale: Diagnostik von... Multiple Sklerose – erhöhte Latenz
  • exogene Post-Stimulus Potentiale: Auditorische N1: Negativierung ca. 100 ms nach auditorischem Reiz• kann bereits nach 75 ms beginnen
  • exogene Post-Stimulus Potentiale - Auditorische N1: wo Maximum frontozentrales Maximum
  • exogene Post-Stimulus Potentiale - Auditorische N1: Wo Ursprung Ursprung im primären auditorischen Kortex
  • exogene Post-Stimulus Potentiale - Auditorische N1: Wovon abhängig? Abhängigkeit von Lautstärke des Reizes und anderen physikalischen Eigenschaften
  • exogene Post-Stimulus Potentiale - Auditorische N1: was ist nicht erforderlich? keine bewusste Reizverarbeitung erforderlich
  • exogene Post-Stimulus Potentiale - Auditorische N1: Besonderheit: • Modulation durch Aufmerksamkeit Eigenschaften einer endogenen Komponente
  • Unterdrückung der Auditorischen N1 – Anwendungsbeispiel: N1-Unterdrückung bei Patienten mit cerebellären Läsionen Cerebellum wichtig für Vorhersage-Prozesse Cerebellum trägt zur Vorhersage von akustischen Reizen bei
  • exogene Post-Stimulus Potentiale: Mismatch Negativity (MMN) : Negativierung zwischen ca. 160 und 220 ms nach einem von einem Standard-Ton abweichenden Reiz („Standard“ und „Deviant“)
  • exogene Post-Stimulus Potentiale -- Mismatch Negativity (MMN): erfordert: keine Aufmerksamkeit