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Psychologie (Fach) / Studienbrief 3400 (Lektion)
FernUni Hagen M1 Psychologie und ihre Geschichte
Diese Lektion wurde von mary1983 erstellt.
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- CRUM Computational - Representational - Understanding of Mind Mentale Prozesse als aktive Computerprogramme konzipiert
- Das konstruktivistische Paradigma In kognitionswissenschaftlichen Paradigma wird Wahrnehmung, Lernen, Denken und Wissenserwerb als aktive Konstruktionsprozesse aufgefasst
- 3 Varianten des Konstruktivismus 1) Personaler Konstruktivismus 2) Radikaler Konstruktivismus 3) Sozialer Konstruktivismus
- Personaler Konstruktivismus? George Kelly Ist eine Konstruktion, die durch die Theorie der personalen K. erklärt werden kann; konstruktiver Alternativismus Grundannahmen: - Die Realität existiert, aber kann nur erkannt werden, als sie vom Menschen bewertet und interpretiert wird - keine absolute Wahrheit, nur mehrere alternative Interpretationen
- Radikaler Konstruktivismus? Ernst von Glaserfeld, Heinz von Förster - Gegenposition zum Realismus - Welt wird nicht "gefunden" sondern "erfunden" - von innen und unwesentlich von außen determiniert ( aus sich selbst heraus) - eine Wirklichkeitskonstruktion muss nicht stimmen sondern passen
- Sozialer Konstruktivismus? Kenneth Gergen, Berger, Luchmann, Westmeyer Wissen über die Welt und uns über sozialen Austausch und Aushandlungsprozess 1) Anti-Realismus 2) Relativismus 3) Wissen und Macht 4) Sprache als Form sozialen Handelns 5) Post-Empirismus 6) Anti-Individualismus
- Beziehungen der Psychologie zu anderen Wissenschaften - Naturwissenschaften: Humanbiologie, Physiologie, Neurologie - Soziologie, Politologie - Kulturwissenschaften: Philosophie, Sprachwissenschaften
- Humanbiologie H. untersucht den Aufbau des Organismus (Anatomie) und das funktionale Zusammenwirken von Organen und Organsystem
- Ethologie Bezug zur Tierpsychologie
- Soziologie und Politologie Mesoebene: Intermediäre Gebilde wie Organisation, Institution etc Makro-Mikro-Link: Verknüpfung von Aspekten/Phänomenen wie Kultur usw mit individuellen Prozessen
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- Ontologie Frage nach dem, was es alles im Universum gibt
- Psychologische Grundfächer - Allgemeine Psychologie und Biologische Psychologie - Sozialpsychologie - Entwicklungspsychologie - Differentielle Psychologie - Persönlichkeitsforschung -Psychologische Diagnostik
- Allgemeine Psychologie und deren biologische Grundlagen Entität = Ding - befasst sich mit seelischen Eigenschaften, Prozessen und Funktionen des Menschen - Organismus als psychophysische Einheit
- Wesentliche Forschungsgegenstände der Allgemeinen Psychologie Die Genese (Wahrnehmung) und Struktur (Wissen), die Aufrechterhaltung (Gedächtnis), Nutzung (Reproduktion, Problemlösen, Handeln), und die Modifikation (Lernen, Problemlösen) von mentalen Modellen
- Intentionalität Mental, seelisch, geistig, welches sich vom physischen unterscheidet Gibt es Intentionalität, so gibt es Mentales
- Semantischer Gehalt Etwas im Kopf "sehen"
- Teilbereiche der Biologischen Psychologie 1) Kovariationen (Zusammenhänge) zwischen Gehirn und Verhalten (Physiologische Psychologie und Neuropsychologie) 2) Gestörte Hirnfunktionen und menschliches Verhalten (Neuropsychologie) 3) Physiologische Prozesse als Indikatoren psychologischer Prozesse beim Menschen (Psychophysiologie) 4) Funktion neurochemischer und zellulärer Prozesse im Kontext der Verhaltensregulation (Psychopharmakologie)
- Die Methoden der biologischen Psychologie 1) Verfahren zur Manipulation neurobiologischer Prozesse und Strukturen 2) Elektrophysiologische Techniken (EEG) 3) Invasive Verfahren
- Sozialpsychologie ...beschäftigt sich mit der Beschreibung, Prognose und Erklärung menschlichen Erlebens und Verhaltens im sozialen Kontext
- Methoden der Sozialpsychologie Beobachtungsstudien Fragebogenstudien Interviews Dokumentenanalyse experimentelle Untersuchung
- Angewandte Sozialpsychologie ...ist ein Teilbereich der Sozialpsychologie, der sich explizit mit der Planung, Durchführung und Evaluation beschäftigt
- Entwicklungspsychologie ...behandelt Fragen, nach der Entstehung, nachhaltiger Veränderung und dem Zustandekommen von Stabilität psychischer Phänomene und Funktionen über die Lebensspanne hinweg
- Konfundierung Alters- und Kohortenunterschiede sind im Querschnittdesign miteinander vermischt
- Ziel der Differentiellen Psychologie Unterschiede zwischen einzelnen Personen oder Gruppen von Personen auf bestimmten Dimensionen bzw. Merkmalen zu identifizieren
- Persönlichkeitspsychologie ...untersucht die einzigartige Organisation von psychologischen Merkmalen innerhalb einer Person
- Methoden der Differentiellen Psychologie und Persönlichkeitsforschung Fragebogen, Verhaltensbeobachtung 1) Variationsforschung: wie variiert Intelligenz unter Studenten? 2) Korrelationsforschung: Zusammenhang zwischen Intelligenz und Studienerfolg? 3) Psychographie: Psychologische Analyse einer Person 4) Komparationsforschung: Vergleiche zweier Personen
- Grundkonzepte der Persönlichkeitspsychologie Eigenschaften (traits) und Persönlichkeitsmerkmale
- Persönlichkeitsdimensionen; Big Five 1. Neurotizismus (emotionale Labilität/Stabilität) 2. Extraversion 3. Offenheit (für Forschung) 4. Verträglichkeit 5. Gewissenhaftigkeit
- Psychologische Diagnostik 1. Methodenlehre im Dienste der Angewandten Psychologie 2. gezielte und regelgeleitete Sammlung und Verarbeitung von Daten 3. bereitet Entscheidungen nach wissenschaftlichen Kriterien und ethischen Standards vor
- Phasen der psychologischen Diagnostik ( 7) 1. Klärung der Frage2. Auswahl diagnostischer Verfahren3. Anwendung4. Auswertung5. Interpretation6. Gutachtenerstellung7. Maßnahmevorschlag
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- Psychologische Anwendungsfächer - Arbeits- und Organisationspsychologie- Pädagogische Psychologie- Gemeindepsychologie- Klinische Psychologie
- Inzidenzrate (Klinische Psychologie) ...gibt an, wie viele Fälle einer Störung/Krankheit in festgelegter Bevölkerungsgruppe innerhalb eines Zeitraums neu aufgetreten sind
- Psychologische Fachverbände - Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGP)- Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP)- APA- EEPA