Medizin (Fach) / Gewebe Organ (Lektion)
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- epithelial mesenchymale transition Übergang von Epithelzellen in Zellen mit mesenchymalen Eigenschaftenwährend der Gastrulation Verlust der epithelialen Eigenschaften (Auflösung der Zellkontakte, Herunterregulation von E Cadherin) -> Migration und Verlassen/Passage der Basalmembran möglichim Zielgebiet wieder Differenzierung zu Epithel oder anderen Zellen möglich Voraussetzung für Migration: Verlust der Zellpolarisierungbei Metastasierung ebenfalls Phänotypwechsel / Migration möglich
- Zellkommunikation Signalaustausch zwischen Zellen in Entwicklung (Induktion, Musterbildung) oder bei fertigen Zellen (Immunsystem, Synapsen) durch direkten Zell-Zell-Kontakt / Junctionsspez. Substanzen von Zielzellen gebildet, lösen in Zellen mit bestimmten Rezeptoren Reaktionen aus (GPCR, Ionenkanal-R, katalyt. R)Informationsüberträger: diffusible Stoffe im interzellularraum (Ach), Gap. Junctions (Ionen, kleine Moleküle), Stoffe die im Blut zirkulieren (Hormone), zellgebundene Oberflächenmoleküle (Zelladhäsion), hochmolekulare Stoffe im Interzellularraum (Organbildung, in Basallamina von Epithel)
- Fibroblast Growth Factor FGF Rezeptortyrosinkinase -> Induktion von EMT während der Gastrulation, kaudales Wachstum
- Transforming Growth Factor TGF BETA / Bone Morphogenetic Proteins BMP assoziierte Serin ThreoninkinaseDimer Rezeptor -> Mesoderminduktion während der Gastrulation, Induktion von Herz- und Blutmesoderm
- Sonic Hedgehoc Shh Patched Rezeptor -> Signal zur Regionalisierung in Neuralrohr und Extremitäten, Determiniert Recht-Links-Asymmetrie
- Wingless Wnt Frizzled Receptor LRP Corezeptor -> Induktion von EMT während der Gastrulation und Bildung der Neuralleistenzellen, Etablierung anterior-posterior-Achse -> Bindung an rezeptor -Y disheveled -> gsk3 gehemmtbeta catenin in den kern -> TK
- Zellproliferation beschleunigte Zellteilung der am Gewebsaufbau beteiligten ZellenBotenstoffe: Mitogene, WF, Hormone (Insulin, Somatotropin)Aktivierung von Ionenkanälen CA NA, Natriumprotonenaustauschern und Transportproteinen GPCR
- Zellinvasion Lymphozytenentwicklung , später Kolonisation in sek. lym. Orgame Besiedlung neuer Organe
- Zellmigration aktive Ortswanderung von Zellen oder Zellverbändenungerichtete oder chemotaktische bewegung, Änderung der Geschwindigkeit = Chemokinetiknur gewisse Zellen fähig: embryonale Zellen, BG-Zellen teilweise, Gefäße, Epithel, Tumor, Immunzellen, Spermien mithilfe von Cilien und Geißeln
- Zelldifferenzierung Entwicklung zu stärker spezialisiertem Zustandnicht ganzes Genom, sondern nur nötige Gene exprimiert Regulation: Zellkontakte, Hormone, WF, Determination /Spezialisierungsrichtung auf epigenetischem Wege weitergegeben, Entwicklungspotential nach Migration erhalten, Potenz zunehmend eingeschränkt)auch Trans-/Dedifferenzierung, Transdetermination möglich
- Apoptose planmäßige Eliminierung nach Zellstress
- embryonale Stammzellen pluripotent, können jeder Zelltyp werden alle 3 Keimblätter und Zellen der Keimbahn unbegrenzt vermehrbar (Telomerase)nicht Plazentazellen
- primordial Germ Cells Urkeimzelle: Voraussetzung für geschlechtliche Fortpflanzung, entstehen in 3. Woche in Dottersackwand, in 6. Woche Einwanderung in Gonadenanlage von Somazellen getrennt1. Wanderung in Urkeimzellen zu sicvh entw. Gonaden, mitot. Proliferation, Meiose -> Diff. zu reifen Gameten
- Epiblasten-Stammzellen SZ eines späteren Entwicklungsstadiums
- IPS durch künstliche reprogrammierung von nicht-pluripot. som. zellen, umwandlung durch tf angestoßen, durch expression von genen,von außen angestoßenESZellen fusionieren mit Körperzellen -> reprogrammierung in pluripotenzstadium
- multipotente adulte Stammzellen eine o. mehrere Populationen in fast allen Organenüber ganze lebensdauer potential der entwicklung in spez. gewebetypengeringeres sellbsterneuerungsvermögen/diff.potential
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- derivate des ektoderms aus dem neuralrohr: zns, neurone, glia, neurralleiste: PNS, neurone, glia, intramurales nsoberflächenektoderm: epidermis und anhangsgebilde / haare nägel drüsen / schleimhaut mund nase nasennebenhöhlen
- derivate des mesoderms chorda dorsales nucleus pulposus der zwischenwirbelscheibe Paraxiales Mesoderm(Somiten)Schädelbasisknochen (z.T), Wirbelsäule, Rippen, SkelettmuskulaturDermis des Rückens, Rückenmarkshäute4.Intermediäres MesodermNiere, Keimdrüsen, inneres Genitale5.SeitenplattenmesodermExtremitätenknospenBindegewebe+Knochen der ExtremitätenBindegewebe und glatte Muskulatur der EingeweideSeröse Häute (Perikard, Pleura, Peritoneum)
- derivate des endoderms Vorderdarm:Epithel u. Drüsen der Lunge (Trachea bis Alveolen)Epithel u. Drüsen Ösophagus, Magen, kraniales DuodenumEpithelien von Leber, Gallenblase, Pankreas2. Mitteldarm:Epithel u. Drüsen kaudales Duodenum, Jejunum, Ileum,Caecum, bis 2/3 Colon transversum3.Hinterdarm:Epithel u. Drüsen letztes Drittel Colon transversum, Colon descendens,Sigmoideum, Rectum4. Sinus urogenitalis:Epithel von Urethra, Harnblase,
- thalidomid/contergan reduktionsdefekte der extremitätenhämangiome des geschtsösophagus, duodenalatresienierenagenesieherz ohrfehlbildungendaumenhypoplasie
- retinoide ohren: mikroxie, deform. ohrmuschel, fehlende ohrmuschel oder gehörgangZNS: hydrocephalus, mikrocephalus, optikushypoplasieherzkreislauf: ventrikelseptumdefekt, pulmonalisstenose, gaumenspalte, mikrognathie RETINOIDEMBRYOPATHIE
- kriterien epithel gut sichtbare einzelzellen, deutl. zytoplasma, enger interzellularspalt, gleichartig, gleiche form
- oberflächenepithel organspz. funktionenschutzdiff. barriereresorption/selek. durchschleusung(apikal-basal)schutz vor wasserverluststoffaustausch, sekretion
- schichten verhorntes epithel basale spinosum granulosum lucidum corneum
- unverhorntes epithel basale - intermediale = spinosum . superficiale
- sinnesepithel retina, riechepithel
- kriterien unterteilung epithel schichtigkeit reihigkeit vorhandensein von sonderzellen form der zellen oberflächendifferenzierung
- drüsenunterteilung intraepithelial: becherzellen, einzellig oder gruppiertextraepithelial: unterhalb vom epithel von dem sie abstammen, sekr. endstücken zusammengefasst, ausführgangendstücke:tubulösazinösalveolärtubuloazinös: tubuloalveolär: tubuli mit bläsch. artigen erweiterungenausführgänge:einfache drüsen: 0-1 ausführgang, 1 oder mehrere endstückezusammengesetzt: baumartig gegliedertdurch bg in lobuli gegliedertin ausführgang entsteht sekundärsekretserös eher azinösmukös eher tubulösseromukös: tubuloazinösexokrinendoprin/parakrin merokrine abgabe/ekkrin: exozytoseapokrin: teil des zelleibes abgeschnürtholokrin: ganze zelle, fetttröpfchenmyoepithel: oberhalb der basallaminanicht im pankreas
- basalmembran basallamina: lamina rara interna, lamina densa, lamina rara externalamina ribroretikularis
- fixe zellen im bg fibroblast, fibrozytmyofibroblastgewebeverkürzung
- freie zellen im bg makrophagen, mastzelle plasmazekke granulozyt lymphozyt
- interzellularraum fasern, amorphe grundsubstanz kollagen, el. faserngag adhäs. proteine proteoglykane
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- fasern im bg retikulinfasern, kollagen, el. mikrofibrillen
- faserarmes bg locker, retikulär, spinozellulärlocker, kollagen: fasern keine bevoz. richtung, funktion: verschiebbarkeit, lamina propria aller schleimhäutevor allem koll I und II, el. fasern, hyalorunan, decorin retik. : retik. fasern, 3d netz, knochenmark, lym. organe in maschen des netzes: zellentwicklung (freie zellen, blut, lymp. zellen)retik. fasern bon retikzellen umhüllt, fibronektin ist verbindung von faser und zelle viele freie zellen: abwehr spinozellulär: fischzugartig, ovarspindelförmige zellen, wenig retik. fasern
- faserreiches bg straff, geflechtartig(haut)straff, parallelfasrig (sehne)kollagen typ Igeflecht: zug in versch. richtungenparallel: in eine richtungsehnenzellen: bradytroph, spezielle fibroblasten, viel ezm
- embryonales bg mesenchym: sternzellen, ohne faserngallert: verzweigte fibrozyten, koll. fasern, ret. faseern, hyaluronsäure
- knorpel hyaluronan braucht riesiges volumen durch h20 bindungchondroitinsulfat - gagvon chrondro.bl.gebildet, eng gepackte stark geladene sulfatgruppe, elektrostat. abstoßung (aggrecan hat viel choindir.szulfat) in freier wäss. lösung: hohe ausdehnung von Ha und Aggrecandurch neg. abstoßung und wassereinlagerung durch neg. ladungin matrix nur 1/5 des mgl platzes durch zugfeste koll. fibrillenkompression: zusammengedrückt, waaser strömt aaus, soweit zusammen, bis ezm kein wasser mehr durchlässt dekompression: wasser strömt ein solange koll. es zulässt
- aufbau des knochen außen: periost: stratum fibrosum (straffes bg, sharpeyfasern strahlen in kortikalis)stratum osteogenicum (koll. fibrillen, flache zellen, mesenchym. stammzellen, osteopr.zellen, osteoblasten, klasten) reich vaskularisiert und innerviertkompakta: äußere generallamelle, osteonlamellen gefäßversorgung: kanälle, osteozyten, mit filopodien verbunden -> laufen in canaliculi osteon: 5-20 knochenlamellen konzentrisch um haverskanal HK: verbindung zur markhöhle, kapillare oder venole , bg zellen oder nervenalle oZ durch diffusion erreichbarspongiosa: trabekellamellen, flächig angeordnet, knochenmarkBälkchen gefäßlos, von knochenmarkgefäßen mitversorgt endost: innere knochenoberfläche und kanäle und spongiosatrabekel, kollagenfibrillen und o prog. zellen, mesench. sz, osteokl. und osteobl. -> umbau, reperatursaumzellen: ruhende osteoblastenkollagenfibrillen laufen in schraubentour, drehrichtung wechselt zwischen lamellen, von knochenkanälen radiär durchzogen, lakunen in denen OZ liegen durch kanälchen versorgt Schaltlamelle: zwischen osteonen: zeichen ständigen umbauszum teil innere generallamelle zur spondiosa hin
- kollagen I polypeptidkette, glycin x y linksg. einzel, rechtsg. tripelhelix und glo. domänen -> sekundärstruktur/ h brückenx und y oft prolin, oh proliny oft hydroxylysion -> f+r quervernetzungunterschiede der kollagentypen durch länge der helix, unterbechungen und glo. domänenhaut, sehnen, knochen, bänder, zugfest und fibrillär90% im knochenhomologe AS sequenzen, große zentrale domäne 2 nicht helicale telopeptide -> querverbindung, temporär n und c peptid + präsequenz für translokation ins er
- kollagen IV nichtfibrillär, netzartig, 2dlamina densa des bggewebearchitektur, zelladhäsion, wachstum, differenzierungbarriere, tumor, entzündung20 nicht helic. abschnitten und c termini: heterotetramer/netzwerknichtkoll. domänen: homolog zu vWF molekularsieb im glomerulum6 versch. alphaketten
- kollagensynthese intraz: bildung von koll. ketten im rER -> signalsequenz ab, ins lumen synthetisiertpro/lys an y position hydroxyliert propeptide intram. s-s brücken, pro alphakette mit signalpeptid c propeptid: mit n gly. zuckern derivatisiertoh prolin: h brücken intramolekularoh lysin: kov. quervernetzug intermolekulardurch s-s brücken der propeptide: triplehelix: prokollagen glykosylierung der oh lysine: export im vesikelaminopeptidase, carboxypeptidase -> propeptidefibrillenbildung durch eigenschaften der AS (5 triplehelices)quervernetzung zw. oh lysin und lysin in n term. telopeptid mit resten im c telopeptid oxidation von lysin zu allysin schiffsche base für quervernetzung
- prolyl4hydroxylase fe2+, alphaketoglutarat, vit c stabilisert 3helix
- lysylhydroxylase fe2+ alphaketoglutarat, vit cglykosylierung hydroxylysin, quervernetzung
- glucosyltransferasen mn2+kettenanlagerung
- proteindisulfidisomerase triplehelixbildung
- tropokollagenbildung n und c propeptidase durch abspaltung der propeptide
- lysyloxidase cu2+., plp abhängigstabilität , quervernetzung
- vitamin c schutzfunktion fe3+ oft durch oxidation gebildet, vit c verhindert e, da es zu dehydroascorbinsäure oxidiert wird und fe zurückumwandelt
- proteoglykane gag gebunden an coreproteinesupramolek. aggregate mit hualuronan -> aggrecan coreprotein. gewebsspezifischfiltrationsbarriere, bildung wassergef. komparimente, korezeptoren für WF, modulatoren der zellzell/matrix kontakteregulieren proteasen
- gag polyanionisch, repetitive dissacharidketten, in lücken kationen -> elektroneutralität , ziehen osmotisch wasser an hexuronsäure und hexosaminEZM substrat für zelladhäsion, wanderungzellen müssen in richtiger umgebung sein und richtige polarität haben, dafür zellzell/matrix kontakte uronsäure + aminozucker
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