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Agrarwissenschaften (Fach) / Nutztierwissenschaften 2 (Lektion)

Fragenkatalog Nutztier 2

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  • 27) Definiere Pathogenität - Fähigkeit von Erregern eine Erkrankung hervorzurufen (qualitativer Begriff) 
  • 28) Definiere Virulenz! - Ausmaß der krankheitserzeugenden Eigenschaft eines Stammes einer pathogenen Spezies, „Infektionskraft“ (quantitative Eigenschaft) 
  • 29) Definiere Entzündung! - = gleichförmige Reaktion des Gefässbindegewebes auf schädliche Einflüsse (Noxen) - Symptome: Rötung (Rubor), Schwellung (Tumor) Überwärmung (Calor), Schmerz (Dolor), gestörte Funktion ( Functio laesa) 
  • 30) Was wird als „echte Infektionskrankheit“ bezeichnet? - Obligat pathogene Erreger → Organismus erkrankt 
  • 31) Was wird als „Faktorenkrankheit“ beschrieben? -  Fakultativ pathogene Erreger („Opportunisten“) → „Schutzschild“ (diverse schädigende Faktoren über Einfluss) -  Lösen Krankheit nur aus, wenn besondere äußere & innere Umstände zusätzlich auf den Organismus einwirken (sekundärinfektiöse Faktorenkrankheiten9 
  • 32) Was ist die Inkubationszeit? -  Zeit zwischen Infektion & Auftreten von Krankheitssymptomen -  Charakteristikum einer Krankheit (Stunden, Tage, Wochen bis zu Jahren) 
  • 33) Welche subzellulären Infektionserreger kennen Sie? - = subzelluläre Agenzien -  Prionen: infektiöse, kleine (ca. 5 μm) , sehr resistente Proteinezur Zeit als Erreger des sog. „Rinderwahnsinns“ diskutiertBSE = Bovine spongiforme Enzepharopathie-  Viren: vermehrungsfähige, infektiöse Partikel ohne Zellstrukturkein Stoffwechsel, keine Reizbarkeitaußerhalb einer Zelle nicht vermehrungsfähig2 Bauelemente: DNA & Proteine-  Viroide = kleinste Krankheitserreger, bestehen nur aus 1 RNA-Ring, befallen v.a. Pflanzen 
  • 34) Nenne die verschieden Richtungen der Übertragung der Infektionskrankheiten! -  Horizontal: innerhalb einer Gruppe -  Vertikal: von der Mutter an die Nachkommenschaft 
  • 35) Nenne den Ablauf einer Infektion! -  Übertragung             v -  Kontamination              v-  Haftung (Adhäsion) an Epithelzellen (spezifisch / unspezifisch)               v-  Invasion (Exoenzyme): Eintrittspforte (Wunde, Verletzung)              v-  Lokale Symptomatik: Lokalinfektion → Allgemeininfektion 
  • 36) Definiere Infektiosität! - Fähigkeit eines MOs übertragen zu werden, in den „Makroorganismus“ einzudringen, sich dort zu halten, zu vermehren und auszubreiten 
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  • 37) Definiere Kontagiosität! -  Ansteckungsfähigkeit , Kontagiositätsindex -  das Verhältnis der Anzahl der manifest Erkrankten zur Zahl der inapparent Infizierten (z.B: Pocken 95 % ; Masern 95 %; Poliomyelins: 1 %) 
  • 38) Was haben Nicht-infektiöse Krankheiten für Eigenschaften? -  Nicht durch Krankheitskeime verursacht -  Nicht ansteckend -  Machen das Tier anfälliger für infektiöse Krankheiten 
  • 38) Was haben Nicht-infektiöse Krankheiten für Eigenschaften? -  Nicht durch Krankheitskeime verursacht -  Nicht ansteckend -  Machen das Tier anfälliger für infektiöse Krankheiten  - Beispiele ▪  Ernährungsbedingte Krankheiten (Stoffwechsel- und Mangelerkrankungen) ▪  Vergiftungen ▪  Andere (z.B. Fremdkörper, Labmagenverlagerung, Fruchtbarkeitsstörungen) 
  • 39) Was sind Infektionskrankheiten? -  Durch Erreger (biotische Faktoren) hervorgerufene Erkrankungen -  Infektion ≠ Erkrankung !! 
  • 40) Wie ist eine Infektion definiert? -  Haften, Eindringen (Invasion), Ansiedlung, Wachstum & Vermehrung in einem Mikroorganismus -  Einschließlich der Überwindung der lokalen Abwehr 
  • 41) Woran ist Gesundheit erkennbar? -  Fruchtbarkeit -  Stoffwechsel -  Gliedmaßen -  Milch 
  • 42) Woran ist eine Mastitis erkennbar? - Am Grenzwert somatischer Zellen <100.000 / Liter Milch in ordnung>100.000 / Liter Milch = Infektion
  • 43) Von welcher Milch spricht man dabei? -  Viertel aus Euter -  Gesamtgemelk -  Tankprobe 
  • 1) Welche Modelle kennen Sie für die künstliche Brut? -  Flachbrüter: Tisch mit großem Schubfach geringe Kapazität, daher kaum noch eingesetzt -  Schrankbrüter: Vorbrutabteil mit automatischer Wendevorrichtung Schlupfbrutabteil flächenweise angeordnet zweiteilige Brutschränke o. räumliche Trennung -  Raumbrüter: ganze Raumabteile werden abgedichtet -  Tunnelbrüter: Herdenwagen werden hintereinander eingeführt & durch ein Wendesystem automatisch weitergeleitet 
  • 2) Welche Vermarktungsanforderungen gibt es? - Eiqualitätsmerkmale & Methoden ihrer Messung1) Äußere Qualitätsmerkmale▪  Saubere Eischale ▪  Normale Eiform, ohne Schalendeformationen ▪  Intakte Schale ohne Knickstellen oder Risse ▪  Deformationen, raue oder gefurchte Schale, Sprenkelung, Lichtsprünge, Knick und Brucheier 2) Durchleuchten der Eier ▪ Luftkammermessung, Höhe in mm → Schwemmmethode in Wasser:▪  frische Eier: waagerecht am Boden ältere Eier: stumpfer Pol richtet sich auf ▪  ganz alte Eier: Eier schwimmen ▪  Risse, Knicke oder Lichtsprünge in der Eischale ▪  Dotter freibeweglich in Eimitte als schwacher Schatten ▪  Einschlüsse (Blutflecken und sonstige Einschlüsse) 3) Eigewicht4) Eiform über Formindex5) Eischalenqualität6) Untersuchungen am aufgeschlagenen Ei 
  • 3) Wie müssen Eier gekennzeichnet werden? -  Güteklasse „Güteklasse A“ frisch -  Gewichtsklasse -  Zahl der verpackten Eier -  Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD : 28 Tage, nach Tag 18 Kühlung) -  Verbraucherhinweise (Kühlschranktemperatur, nach Ablauf des MHD durcherhitzen) -  Freiwillig: Angabe zur Fütterung -  Kennzeichnung der Haltungsform, amtlicher Erzeuger-Code -  Name & Anschrift der Verpackungsbetriebes -  Kennnummer der Packstelle 
  • 4) Wie lange brüten Wachteln & Hühner? -  Wachteln: 16 – 17 Tage -  Hühner: 21 Tage→ Hauptbrutzeit bei natütlicher Brut: April – Juni → Eizahl je Henne 13 – 15→ Brutnestgröße 45 x 45 cm 
  • 5) Nenne die Bruttechniken beim Huhn! -  Lage: Eispitze nach unten -  Schieren: 6 + 17. Tag -  Einhalten der Werte sehr wichtig -  Küken darf man beim Schlüpfen nicht helfen, da dann nicht lebensfähig Vorbrut 1.-17. Tag: 37,8°C, 60% Feuchtigkeit, 8x wendenSchlupfbrut 18.-21. Tag: 37°C, 80% Feuchtigkeit, 8x wenden
  • 6) Wie ist die Schlupfrate? -  Einlage: 10.000 Eier-  Unbefruchtet: 500 -> 95% Befruchtungsrate-  Abgestorben: 200 Embryonen-  Steckengeblieben: 300 Küken-  Geschlüpft: 9000 Küken -> 90% der Schlupfeinlage und 94,7% der befruchteten Eier
  • was ist kannibalismus? -  Kannibalismus kann eine direkte Folge intensiven Federpickens sein, muss aber nicht -  Durch intensives Bepicken werden tiefe Wunden geschaffen, die schließlich zum Todeder Tiere führen -  Bepicken der Kloake führt besonders schnell zum Tod der betroffenen Tiere→ „Eileitervorfall“ 
  • 8) Nenne Ursachen des Federpickens & Kannibalismus! - Genetische Veranlagung ▪ Manche Rassen bzw, Herkünfte neigen mehr zum Federpicken & Kannibalismus als andere  - Nährstoffmangel▪ Mangel an verschiedenen Mineralstoffen, Vitaminen, essentiellen AS, sowie Futterrestriktion fördern Federpicken & Kannibalismus- Futterstruktur▪ Pelletfütterung bei Legehennen fördert Federpicken & Kannibalismus- Licht▪ Hohe Lichtintensität fördert Federpicken & Kannibalismus- Klima▪ Hohe Temperatur, zu hohe oder zu geringe Luftfeuchte, hohe Schadstoffgehaltefördern Federpicken & Kannibalismus 
  • 9) Welche Methoden zur Einschränkung von Federpicken & Kannibalismus kennen Sie! -  Schnabelstutzen -  Angebot von Körnern oder Grünfutter in der Einstreu (zeitlich begrenzt) -  Bei betroffenen Tieren bepickte Stellen mit Holzteer oder ölhaltigen Substanzen behandeln -  Völlige Trennung des bepickten Tieres von der Herde 
  • 10) Nenne Maßnahmen zur Reduktion des Anteils verlegter Eier! -  Frühzeitiges Einstallen der Henne -  Häufiges Einsammeln zu Beginn der Legeperiode -  Vermeiden von dunklen Ecken -  Geringe Einstreuhöhe zu Beginn der Legereife -  Zeitweiliges Absperren des Zugangs zum Einstreubereich durch Netze vor der Kotgrube -  Aufsteighilfen (Anflugstangen oder Leitern) bei hoch angebrachten Nestern -  Zusätzliche Tränkelinie vor den Nestern 
  • 11) Nenne nochmals alle Details zum Federpicken! -  Kann in allen Haltungsarten und Altersklassen auftreten -  Betroffene Stellen ▪  Schwanzfedern, Flügelspitzen ▪  Rücken, Kopf, Hals ▪  Kloakengegend ▪  Intensität des Federpickens reicht von ausgefransten Schwanzfedern bis zur völligen Entblößung der Tiere 
  • 12) Was ist der sog. „Kotkasten“? -  Nimmt 50 – 75% der Stallfläche ein -  Besteht aus einem mit Drahtgitter bespannten Gerüst -  Höhe des Kotkastens: 50 – 100 cm→ muss den Kot einer Legeperiode aufnehmen -  Auf der Oberseite: Sitzstangen im Abstand von 50 – 60 cm Futter- und Wasserversorgungsgeräte 
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  • 13) Welche Arten von Legenestern gibt es? -  Einzelnester / Familiennester:▪  Können mit Stroh oder Buchweizenspreu eingestreut sein ▪  Mit Kokosmatten oder Plastikböden bzw. Matten ▪  Nachteil der Einstreunester:→ Hennen verweilen über Nacht→ Beschmutzen der Eier, Eierfressen ▪  Abrollnester: Boden ist abgesenkt→ Ei rollt durch die Öffnung auf einen Auffangboden & gelangt aus der Reichweite der Hennen ▪  Verschließbare Nester (mit Absperrvorrichtung) -  Fallnester: für die Zucht geeignet→ nach Eintritt der Henne ins Nest verschließt sich die Klappe selbsttätig -  Tunnelnester: Förderband mit Einstreu→ die auf dem Band gelegten Eier werden mit dem Einstreu zur Sammelstelle befördert 
  • 14) Wie sieht die Einstreu aus? -  Sand oder Kies bis 8 mm Körnung -  Hobel- oder Sägespäne -  Weizen, Dinkel- oder Roggenstroh -  Rindenmulch -  Grobe Holzhackschnitzel -  Einstreuhöhe 1 – 2 cm -  Es dürfen keine Platten oder Verklebungen entstehen -  Wichtigste Ursache für die Staubentwicklung im Stall→ die höchsten Werte: am Morgen, Abend & in den Nachmittagsstunden 
  • 15) Beschreibe Fütterungssysteme in der Alternativhaltung! -  Futterautomaten▪  Bei Herden über 100 Tiere ▪  Durchmesser: 60 cm für 40 – 50 Hennen -  Rohrfütterungsanlagen▪  Futter wird aus dem Silo über ein zentrales Zuführungsrohr (an der Decke) in den Stall gebracht ▪  Über schräg nach unten führende Rohre fällt das Futter in einen hängenden Rundtrog ▪  Durchmesser: 30 cm für 25 Hennen - Futterketten 
  • !!! 16) Wie erfolgt die Wasserversorgung in Kleingruppenhaltung? !!! Nippeltränken▪  Meist an der Hinterseite der Käfige angebracht ▪  Niederdrucknippel:10 – 30 cm Wassersäule→ geringe Drucktoleranz erfordert seperaten Druckausgleich für jede Etage → erfolgt durch kleine Schwimmerkösten (8 – 10 l ), die an einen großen Vorlaufbehälter angeschlossen sind-> 1 Nippel für 2 oder 3 Tiere Cups ▪ Tiere öffnen das Ventil dadurch, dass sie einen mit Federdruck gehaltenen Heben in eine beliebige Richtung bewegen 
  • 17) Wie erfolgt die Wasserversorgung in der Alternativhaltung? -  Automatische Rundtränke▪  Werden ebenfalls über einen Vorlaufbehälter gespeist ▪  Besitzt ein Federventil, das auf das Gewicht der Tränke reagiert→ dadurch wird automatisch nachgefüllt ▪  Lassen sich leicht an die Größe der Tiere anpassen ▪  1 Rundtränke (30 cm) für 75 - 100 Tiere  -  Nippel- oder Cuptränke 
  • 18) Was ist Phasenfütterung? Phase 1: Legestarterfutter -> Hohe NährstoffdichtePhase 2: Absicherung der Legeleistung, Reduzierter Protein- und Aminosäuregehalt Phase 3: Ende der Legeperiode, Optimale Schalenqualität -  Futterverzehr: min. 120 – 125 g /Tier /Tag 
  • 19) Worüber erfolgt die Fütterung in der Kleingruppenhaltung? -  Futterwagen▪  Handbetrieb oder automatisch ▪  Problem: gleichmäßige Verteilung des Futters  -  Futterketten▪  Automatisch ▪  Geringe Füllhöhe im Trog verhindert Futterverluste ▪  Geschwindigkeit: min. 18m pro Minute 
  • 20) Worüber erfolgt die Fütterung in der Alternativhaltung? -  Futterautomaten ▪  Bei Herden über 100 Tiere ▪  Durchmesser: 60 cm für 40 – 50 Hennen -  Rohrfütterungsanlagen▪  Futter wird aus dem Silo über ein zentrales Zuführungsrohr (an der Decke) in den Stall gebracht ▪  Über schräg nach unten führende Rohre fällt das Futter in einen hängenden Rundtrog ▪  Durchmesser: 30 cm für 25 Hennen  -  Futterketten 
  • 21) Nenne die Rahmenbedingungen für die Haltung von Legehennen! -  Platzangebot: 750 cm2 -  Mindesthöhe Käfig: 45 cm -  Möglichkeiten zum Picken & Scharren -  Futtertroglänge: 12 cm-  Sitzstangenlänge: 15cm-  Gruppengröße: 10-60 Tiere-  Abgedunkelter Raum als Eiablageplatz (kein Drahtgitter) 
  • 22) Wie erfolgt die Haltung von Hennen in Kleinvolieren? -  Mindestfläche für eine Gruppe: 2,5 m2 -  Mindestfläche pro Tier: 800 cm2 bis 2,0 kg, 900 cm2 über 2,0 kg  -  Mindest- Sitzstangenlänge: 15 cm -  Sitzstangen müssen in 2 Ebenen angeboten werden -  Mindest-Einstreufläche pro Abteil: 900 cm2→ für je 10 bis 30 Hennen  -  bei mehr als 30 Hennen 90 cm2 pro Henne -  Die gleiche Flächenbedingungen gelten für das Nest -  Nestfläche zusätzlich zur Mindestfläche 
  • 23) Wie erfolgt die Haltung von Hennen in Bodenhaltung? Sitzstangen: 15cm / TierNest: 120 Tiere/m2 NestflächeEinstreu: ein Drittel der Stallgrundfläche (min. 250cm2 pro Tier)Tageslicht; 3% der Stallgrundfläche-  Bei geschlossener Stallhaltung: „Eier aus Bodenhaltung“ -  In Kombi mit 4m2 Auslauffläche: „Eier aus Freilandhaltung“ 
  • 24) Wie erfolgt die Freilandhaltung? -  Problem: Verschlammung & Verschmutzung vor der Auslauföffnung -  Stallnahen Bereich mit Holzhackschnitzeln, Kies oder Metall- bzw. Kunststoffgittern abdecken -  Stallferne Bereiche mit Hecken, Bäumen oder Schutzdächern versehen -  Nutzung des Auslaufes geht mit steigender Gruppengröße zurück -  Wechselausläufe (alle 6 Monate) -  Verbot der Doppelnutzung ▪ Stickstoffzehrende Kulturen wären sinnvoll! - Mobile Aufstallung (bis ca. 1000 Tiere)▪  Feste Zäune (Höhe 1,80 m) mit guter Verankerung zum Schutz gegen Füchse ▪  Fliegende Elektrozäune (Höhe 1,00 m) 
  • 25) Nenne Leistungen von Legehennen im Laufe ihrer Entwicklung! -  Maximum im Alter von 30 – 34 Wochen (ca. 8 Monate) -  Eigewicht steigt langsam, aber stetig bis zum Ende der Legeperiode an -  Ende der Legeperiode: Schalenstabilität sinkt , Anteil Knickeier steigt drastisch an→ Die Schalenbildung ist der begrenzende Faktor der Eiproduktion! 
  • 26) Wann erfolgt die Einstellung von Junghennen, und wie? -  Einstallung der Junghennen mit 17 bzw. 18 Wochen (ca. 4 – 5 Monate) -  Schonende Umstallung & problemlose Gewöhnung an die neue Stallumwelt -  Wasser & Futter müssen sofort verfügbar sein -  Nach der Einstallung bis zu 24 h Licht 
  • 27) Wie sieht es mit der Beleuchtung aus? -  Beste Lichtquelle ist eine im Spektrum strahlende, hochfrequente Lampe (Frequenzbereich mehr als 2000 Hz) -  Leuchtstoffröhre oder Sparlampen haben einen Disko-Effekt → Nervosität & Federpicken bzw. Kannibalismus werden dadurch motiviert → bei Glühlampen nicht -  Legehennen brauchen einen Lichttag von mehr als 12 Stunden -  Tageslichtdauer kann ohne Nachteile für Eizahl & Eigewicht unterbrochen werden -  Bsp: 14-stündige Lichtperiode durch eine 4-stündige Dunkelperiode unterbrechen→ Voraussetzung: stabile Nachtperiode von 10 Stunden -  Einführung der Dunkelphase erst nach Erreichen der Leistungsspitze -  Unterbrechen der Lichtperiode: nur ca. 15 min Licht pro Stunde→ TiereakzeptierendieUnterbrechungenalsLichtperiode = „subjektive Tageslichtdauer“ -  Lichtprogramm sollte mit den Stallarbeiten vereinbar sein -  Lichtintensität & -qualität sind für die Leistungsbereitschaft untergeordnet -  Beleuchtung des Stalles wichtig für das Betreuungspersonal -  Für eine hohe Legeleistung: 7 lux -  Für die Arbeit im Stall: 20 lux 
  • 28) Was ist beim Stallklima zu beachten? -  Umwelttemperatur wirkt sich auf die Regulation der Futteraufnahme auf die Legeleistung (LL) aus -  Hohe LL bei 10 bis 25/30 °C -  Hohe Temperatur: Futteraufnahme sinkt→ damit sinkt auch das Eigewicht→die LL sinkt -  Tiefe Temperatur: Legeleistung sinkt, da keine Kompensation durchFutteraufnahme -  Temperaturschwankungen im Tag-Nachtrhythmus wirken günstig auf die LL -  Luftfeuchte hat keinen direkten Einfluss auf die LL -  Zu geringe bzw. hohe Luftfeuchte; Problem mit der Hygiene & der Tiergesundheit -  Relative Feuchte im Stall: -  O2über16% -  CO2 unter 0,3% -  CO unter 40 ‰ -  NH3 unter 20 ‰ -  HsS unter 5 ‰ 
  • 1) Nenne allgemeine Daten zur Rinderhaltung & Milchkuhhaltung -  Rinderhaltende Betriebe: 167.000 ↓ -  Milchkuhhaltende Betriebe: 87.000 ↓ -  Ø Milchleistung je Kuh: 7.240 kg, 4,15% Fett 3,41% Eiweiß 
  • 2) Welches ist eine gute Milchrasse? - Holstein-Schwarzbunt (58,1 %) 
  • 3) Nenne gute Fleisch-Milchrassen! - Fleckvieh, Gelbvieh 
  • 4) Welches sind gute Fleischrassen? - Charolais. Blauweiße Belgier, Limousin