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Unternehmensführung/ -steuerung (Fach) / Unternehmensführung/ -steuerung (Lektion)
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- Planungsebenen • Strategische Planung– Festlegung der Geschäftsfelder– Langfristige Produktprogramme– Ermittlung der Unternehmenspotenziale• Operative Planung– Festlegung der kurzfristigen Pläne in den einzelnen Funktionsbereichen– Umsetzung der strategischen Planung in Aktionen
- Unternehmensfürhung - Begriff Die Unternehmensführung hat die Aufgabe, den Prozess der betrieblichen Leistungserstellung und -verwertung so zu gestalten, so dass das oder die Unternehmensziele auf höchstmöglichem Niveau erreicht werden. Unternehmensführung wird meist durch das Management ausgeführt.
- Planungsprozess 1. Zielfindung 2. Analyse 3. Vergleichen 4. Bewerten 5. Entscheiden
- Was für Werkzeuge sind für die Strategische Planung sinnvoll? Produktlebenszyklus Portfolio-Analyse Benchmarking SWOT Analyse
- Nennen und Beschreiben Sie die 3 Arten der Planung Langfristige Planung: > 4 Jahre Mittelfristige Planung: > 1 Jahr, < 4 Jahre Kurzfristige Planung: < 1 Jahr
- Aufgaben der Unternehmensführung - Strategische Ausrichtung - Entwicklung - Steuerung - Kontrolle des Unternehmens
- Personalenwicklung (Begrif) Personalenwicklung ist die systematisch vorbereitete, dürchgefürte und kontrollierte Förderung der Anlagen und Fähikeiten des Mitarbeiters - in Abstimmung mit seiner Erwartungen und- den Zielen des Unternehmens.
- Benchmarketing - Definition Benchmarketing ist eine ein kontinuierlicher und systematischer Vergleich der eigener Effizienz in Produktivität, Qualität und Prozessablauf mit den Unternehmen und Organisationen, die Spitzenleistungen repräsentieren (Konkurrenten und Nicht-Konkurrenten).
- Unterscheidung zwischen Unternehmensphilosophie und Unternehmenskultur Unternehmensphilosophie ist ein Ziel/eine Richtung.Unternehmenskultur wird gelebt, bewusst und geplant oder ungeplant.
- Lernende Organisation (LO) - Definition Lernende Organisation (LO) bezeichnet eine anpassungsfähige, auf äußere und innere Reize reagierende Organisation.
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- Lernende Organisation nach Senge (MIT) Fünf Fertigkeiten, die beherrscht sein müssen, um einer lernende Organisation zu schaffen:1. Personal Mastery - Individuelle Selbstverbesserung2. Mental Models - Mentale Modelle3. Shared Visioning - Gemeinsame Vision4. Team Learning - Lernen im Team5. Systems Thinking - Denken in Systemen
- Unternehmenskultur Unter Unternehmenskultur versteht man die von allen Mitgliedern eines Unternehmens gemeisam getragenen und gelebten Grundüberzeugungen beispielsweise hinsichtlich der Art und Weise des Umgangstons miteinander und nach außen.
- Unternehmensphilosophie Unternehmensphilosophie ist die Wertvorstellung des Top Managements einer Unternehmung gegenüber der Gesellschaft, der Wirtschaft und dem Menschen, insbesondere den Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.Unternehmensphilosophie wird in den Führungsgrundsätzen und dem Unterenhmensleitbild dokumentiert.
- Unternehmensleitbild Unter Unternehmensleitbild versteht man die in der Unternehmenskultur entwickelten Sollvorstellungen eines Unternehmens. Die gesamte Zielsetzung wird hierbei in allgemeine Handlungsgrundsätze für das Unternehmen und seine Mitarbeiter formuliert und schriftlich fixiert.
- Trends der Organisationsentwicklung Outsourcing (Make or buy, Fertigungstiefe verringern -- Automobilindustrie) Teambildung, teilautonome Gruppen TQM (ganzheitliches Management) Dezentralisierung Prozessorientierte Vernetzung Proaktives Marketing Informationsmanagement (Wiki) Kommunikationspotenziale erhöhen Kernkompetenzen fördern Schlüsselqualifikation fördern Schlanke Lösungen statt perfekter Konzepte Schnittstellenmanagement optimieren Profit Center Projektorganisation Lean Management: Hierarchieabbau, Verkürzung der Entscheidungswege
- Funktionen des Controlling Planungsfunktion: Zukunft des Unternehmens anhand zentraler Eckdaten planen Informationsfunktion: Daten müssen rechtzeitig, richtig und problembezogen zur Verfügung gestellt werden. – Planungsphase: Informationen über den Markt– Realisationsphase: Ermittlung von Ist-Daten Kontrollfunktion: – Feststellung von Planabweichungen– Analyse von Planabweichungen Steuerungsfunktion: – Geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Unternehmensentwicklung sind einzuleiten.
- Controlling - Definition Controlling ist ein Teilbereich des unternehmerischen Führungssystems, dessen Hauptaufgabe die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Unternehmensbereiche ist. Im Controlling laufen die Daten des Rechnungswesen und anderer Quellen zusammen.
- 4- Phasenmodell der Organisationsentwicklung Projektvorbereitung - Projektplanung - Projektgestaltung - Projekteinführung
- 6- Phasenmodell der Organisationsentwicklung Vorstudie - Hauptstudie - Teilstudie - Systembau - Implementierung-Erhaltung
- 3-Phasenmodell nach Lewin (der Organisationsentwicklung) Das 3-Phasen-Modell (auch engl. resistance to change genannt) von Kurt Lewin ist ein einfaches Modell für soziale Veränderungen in einer Gesellschaft. Veränderungen in gesellschaftlichen Gruppen erfolgen nach diesem Modell in drei Phasen: 1. Auftauen (englisch Unfreezing) Unter Auftauen versteht Lewin das Vorbereiten einer Veränderung. In dieser Phase werden Pläne mitgeteilt, die von der Änderung Betroffenen werden in die Diskussion einbezogen, Unterstützung wird entwickelt und es wird ganz allgemein Zeit eingeräumt, sich auf die Veränderung vorzubereiten. Vorbereitende Analysen, beispielsweise eine Kraftfeldanalyse, werden durchgeführt, und die gesellschaftlichen Systeme werden „weich“ und veränderbar.2. Bewegen (englisch Changing) In der zweiten Phase wird die Änderung durchgeführt. Die Einführung wird durch direktes Eingreifen der Verantwortlichen und durch Training verstärkt und der Prozess überwacht.3. Einfrieren (englisch Refreezing) Die letzte Phase dient dem „Umgewöhnen“ der Gruppe. Der neue Prozess muss sich vollständig einpassen und ganz natürlich „dazugehören“. Dies wird sichergestellt, indem auch über die Einführungsphase hinaus weiterhin überwacht wird, ob der Prozess funktioniert und aufrechterhalten wird.
- Organisationsentwicklung (Inhalt, Definition?) Organisationsentwicklung ist Vernetzung von gesellschaftlicher Entwicklung, individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter/innen und unternehmerischen Zielen in einem mittel- bis langfristigen Prozess.
- 4 praktische Ansatzpunkte der Organisationsentwicklung Anreize schaffen über: Arbeitsaufgaben Arbeitsgestaltung Festlegung von Entscheidungsstrukturen Mitarbeiter: Fähigkeiten fördern Fertigkeiten fördern Motivieren Kontrolle: regelmäßige Kontrolle, ob es soziale Konflikte gibt Kontrolle der Qualität und Quantität der erbrachten Leistungen Konsequenzen: Befördern Entlassen Versetzen
- Ziele der Organisationsentwicklung Notwendige Anpassung einer bestehenden Unternehmensorganisation Langfristige Anpassung der Unternehmenskultur Gleichzeitig: - Erhöhung der Leistung (Qualität, Effizienz, Flexibilität) - Qualität des Arbeitslebens
- 5 Fähigkeiten nach Senge um eine lernende Organisation zu schaffen a) Personal Mastery - Individuelle Selbstverbesserung b) Mental Models -Mentale Modelle c) Shared Visioning - Gemeinsame Vision d) Team Learning - Lernen im Team e) Systems Thinking - Denken in System
- 6 kennzeichnenden Merkmale der Organisationsentwicklung 1. Mittel- bis langfristiger Entwicklungsprozess 2. An ein humanistisches Menschenbild gebunden = Idee, dass die Methoden die besten Erfolgschancen haben, die Wünsche und Hoffnungen der Betroffenen mit einbeziehen. Gleichwertiges Anstreben von menschlicher Befriedigung und optimaler Aufgaben- Erfüllung = Förderung des Humankapitals (Qualität des Arbeitslebens) und Erhöhung der Leistung (Qualität, Effizienz, Flexibilität). 3. OE basiert auf Erkenntnissen und Methoden der Verhaltenswissenschaften 4. OE ist prozessorientiert (nicht zielorientiert) 5. OE bezieht alle Beteiligten mit ein 6. OE braucht Moderation
- Was steht im Mittelpunkt der Personal- und was im Mittelpunkt der Organisationsentwicklung? Organisationsentwicklung - Organisation steht im MittelpunktPersonalentwicklung - Personal steht im Mittelpunkt
- Durch die Übertragung der Ergebnisse aus welchem wissenschaftlichen Forschungsgebiet auf Unternehmen und große Organisationen entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg das Konzept der Organisationsentwicklung ? Konzept entstand nach dem 2. Weltkrieg in USA am MIT aus Ergebnissen der Verhaltensforschung / Gruppendynamik (Soziologie).
- Corporate Design Corporate Design (Erscheinungsbild) ist eine von Gestaltungsfelder Corporate Identity: Farben Schriftzüge Logo Architektur Design Produkte Verpackung Kleidung Uniformen
- Corporate Communications - Gestaltungsfelder Corporate Communications (Kommunikation) Gestaltungsfelder : Anzeigen Plakate Prospekte Slogans Broschüren Zeitschriften Transportmittel Messen
- Corporate Behavior Corporate Behavior (Verhalten) ist eine von Gestaltungsfelder Corporate Identity: Mitarbeiterführung Öffentlichkeitsarbeit Werte Kultur Personalpolitik Pressearbeit
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- Corporate Identity - Ziel Am Markt eindeutig positionieren Mitarbeiter möglichst gut integrieren
- Corporate Identity (CI) - Definition Corporate Identity (CI) ist Aussenwirkung des Unternehmensphilosophie (Ziel/Richtung) und Unternehmenskultur (konkret gelebte Philosophie); Einheit von Erscheinung, Worten und Taten. Corporate Identity-Politik hat zum Ziel, dem Unternehmen eine bestimmte speziefische Identität zu Verschaffen.
- Gründe für die Entstehung Corporate Identity Bei austauschbaren Produkten sich von der Konkurrenz abheben.
- Strategische Steuerungsinstrumente (Controllinginstrumente) Produktlebenszyklus ( „Lebensdauer“ eines Produktes in mehrere Phasen unterteilt) Portfolioanalyse (BGC Matrix) Erfahrungskurve (sinkende kosten, durch höhere Produktion, durch Wiederholung, Prozess Optimierung) Zielkostenrechnung (Target Costing) (Wie viel ist die Zielgruppe bereit auszugeben, darauf werden die Produkte ausgelegt) Leverage-Effekte (Schulden machen um höhere Rentabilität zu erzielen) Investitionsrechnung (Vergleich Standort, Maschine über einen Zeitraum, statische Investitionsrechnung) ABC-Analyse (Klassifizierung z.B. von Kunden: A Teile - hohe Ergebnisbeitrag, B Teile - mittlere Ergebnisbeitrag, C Teile - geringe Ergebnisbeitrag) Wertanalyse (eine einzelne Sache (Gebäude, Maschine), Kosten, Wert zu prüfen)
- ABC-Analyse ABC-Analyse ist ein betriebswirtschaftliches Analyseverfahren. Sie teilt eine Menge von Objekten in die Klassen A, B und C auf, die nach absteigender Bedeutung geordnet sind. Eine typische ABC-Analyse gibt beispielsweise an, welche Produkte oder Kunden am stärksten am Umsatz eines Unternehmens beteiligt sind (A) und welche am wenigsten (C).
- Corporate Identity (CI) - Elemente, Gestaltungsfelder Corporate Design (Erscheinungsbild) Corporate Communications (Kommunikation) Corporate Behavior (Verhalten)
- Operative Steuerungsinstrumente (Controllinginstrumente) Budgetierung: - Soll-Ist-Vergleich (z.B. Plankostenrechnung) - Ist-Ist-Vergleich (Periodenvergleich, Vergleich aktuelle Werte zu einem frühreren vergleichbaren Zeitraum) Verschiedene Kalkulationsverfahren Vorschaurechnung
- Controllinginstrumente Strategische Controllinginstrumente: Produktlebenszyklus Portfolioanalyse (BGC Matrix) Erfahrungskurve (sinkende kosten, durch höhere Produktion, durch Wiederholung, Prozess Optimierung) Zielkostenrechnung (Target Costing) (Wie viel ist die Zielgruppe bereit auszugeben, darauf werden die Produkte ausgelegt) Leverage-Effekte (Schulden machen um höhere Rentabilität zu erzielen) Investitionsrechnung (Vergleich Standort, Maschine über einen Zeitraum, statische Investitionsrechnung) ABC-Analyse (Klassifizierung z.B. von Kunden: A Teile - hohe Ergebnisbeitrag, B Teile - mittlere Ergebnisbeitrag, C Teile - geringe Ergebnisbeitrag) Wertanalyse Operative Controllinginstrumente: Budgetierung: - Soll-Ist-Vergleich (z.B. Plankostenrechnung) - Ist-Ist-Vergleich (Periodenvergleich, Vergleich aktuelle Werte zu einem frühreren vergleichbaren Zeitraum) Verschiedene Kalkulationsverfahren Vorschaurechnung
- Welche Funktionen übt das Controlling im Unternehmen aus? A Planungsfunktion B Informationsfunktion C Kontrollfunktion D Steuerungsfunktion E Koordinationsfunktion F Rationalitätssicherungsfunktion
- Was sind die drei hauptsächlichen Vorschaurechnungen (Prognosemethoden)? 1. Leistungsbudget (Plan-GuV) 2. Planbilanz (Plan- Vermögensrechnung) 3. Finanzplan (Plan-Kapitalfussrechnung = Voraussichtlicher Zahlungsmittelbedarf)
- Was ist ein „Führungscockpit“ ( Management-Cockpit, Kennzahlen-Cockpit)? Vom Controlling möglichst zeitnah bereitgestellte Darstellung der wichtigsten ökonomischen Kennzahlen eines Unternehmens die den Stand der Erreichung der Unternehmensziele erkennen lassen.
- Sol-ist-Vergleich Ein Soll-Ist-Vergleich (SIV) stellt Plan- und Istdaten unterschiedlicher Art gegenüber.
- Ist-Ist-Vergleich Ist-Ist-Vergleich (IIV) ist die Art der Gegenüberstellung von Kosten und/oder Leistungen, bei der Istwerte einer bestimmten Periode mit Istwerten einer anderen Periode verglichen werden.
- Was sind Zielgrößen des strategischen und des operativen Controlling? Strategisch: Schafung und Erhaltung von Erfolgspotenzial, Existenzsicherung Operativ: kurzfristiger Betriebserfolg - Gewinn, Liquidität, Rentabilität.
- Mit welchen 5 Aufgaben befasst sich das operative Controlling? Unterstützung bei operativen Planungs- und Zielfindungsprozessen Kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsanalysen Aktuelle monatliche Berichte und Informationen für die Führungsebene Budgetierung und Budgetkontrolle Mitwirkung bei Investitionsentscheidungen, Effizienzsteigerungen, Kostensenkungsmaßnahmen, Rationalisierungsmaßnahmen
- Wie wird der Controller am effizientesten in das Gefüge der Unternehmens- Organisation eingeordnet? Organisatorisch möglich nah an Entscheidungsträger.
- Leverage Effekt - Definition Aufnahme von Fremdkapital zur Erhöhung der Eigenkapitalrendite solange die Gesamtkapitalrentabilität höher als der Fremdkapitalzins ist (einfach gesagt Schulden machen um höhere Rentabilität zu erzielen).
- Target Costing - Definition Target Costing oder Zielkostenrechnung ist Produktentwicklung ausgehend von den Kundenvorstellungen akzeptierten Preis.
- ABC Analyse - Vorteile Hauptvorteile: Einfache Anwendbarkeit Übersichtliche grafische Darstellung der Ergebnissen Wesentliche von unwesentlichen mit vertretbarem Aufwand trennbar Zusatztvorteile: Rationalisierungsschwerpunkte setzen Unwirtschaftlicher Anstrengungen vermeiden Wirtschaftlichkeit steigern Abhängigkeiten erkennen
- Potenzialanalyse - Definition Potenzialanalyse - strukturierte Untersuchung des Vorhandenseins bestimmter Eigenschaften.