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EMotion Kognition (Fach) / EMotion Kognition (Lektion)

EMotion Kognition

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  • Darwin •Fokus: Rolle der Emotionen im Kontext der evolutionären Selektion •Universalität, Ähnlichkeit der Emotion bei Mensch und Tier (Primaten, Säugetiere) •Emotionsausdruck •Adaptive Funktion der Emotion 
  • Magda Arnold •Fokus: Rolle des Denkens/der Kognition bei der Auslösung einer Emotion •Appraisal: Evaluation/Bewertung eines Ereignisses im Kontext der Ziele und Bedürfnisse des Individuums •Das Appraisal einer Situation durch ein Individuum determiniert die emotionelle Reaktion  Unterscheidet zwei Kognitionen: der faktischen Kognition (Überzeugung, dass ein Sachverhalt vorliegt oder vorliegen wird) und der evaluativen Kognition (Bewertung eines Sachverhalts in positiv / negativ). Arnold fand, dass emotionsrelevante Einschätzungen auf mindestens 3 Faktoren variieren: 1. : positiv/negativ? 2. Anwesenheit/Abwesenheit: ist ein Sachverhalt gegenwärtig und sicher vorhanden oder liegt er in der Zukunft und ist unsicher? 3. Bewältigbarkeit: leicht/schwer/gar nicht zu bewältigen? -- EMotion laut Arnold zwar nach Kognition AABBEERR kein intellektuelles Urteil ist sondern direkt, plötzlich, nicht nachdenkend, nicht intellektuell und automatisch. 
  • James Avarill INTERKULTURELLE UNTERSCHIEDE Konstruktivist •Fokus: SOZIALE Konstruktion der Emotion •Emotionen sind (hauptsächlich) keine biologischen Phänomene Er geht also von einer sozialen Konstruktion der Emotion aus •Emotionen sind soziale Konstruktionen, die nur auf einem sozialen Analyseniveau verstanden werden können. Emotionen sind demnach Aktionen und keine Passionen •Soziale Funktion der Emotion  Konstruiert durch eine Kultur/ür diese Kultur (nicht nur beeinflusst, wie z. B. durch display rules, sondern konstruiert)  Es existieren unendlich viele potentielle Emotionen („ as many as are functional within the social system")  Der Eindruck der Passivität (von Emotionen überwältigt) ist eine Interpretation, die nützlich ist, um die persönliche Verantwortung für ein Verhalten zu leugnen („du musst das entschuldigen, ich war so wütend, ich war nicht ich selbst“) Es existieren weltweit unendlich viele potenzielle Emotionen.
  • Eckman Basic EMotion Theory (Furcht, Ärger, Traurigkeit, Ekel, Überraschung, Freude ) Spezifische physiologische Reaktionsmuster  (Affect Programs) Interkulturelle Emotionen Experimente (Japaner - Emotion Management)
  • Robert Plutchik: Psychoevolutionäre Emotionstheorie  Anforderungen der Umwelt -> Emotion (Nahrung -> Essen / Gift -> Abstossung / Reproduktion -> Sex usw.) «emotion solid »  (8 Emotionen mit verschiedenen Intensitäten) (BLume)
  • Jaak Panksepp Basic Emotional Systems  Hypothalamus wichtig Meerscweinchen gleiche Areale bei Trauer wie Mensch 7 Systeme:  (FEAR SYSTEM SEEKING SYSTEM RAGE SYSTEM PANIC/LOSS SYSTEM PLAY SYSTEM MATING SYSTEM CARE SYSTEM )
  • Arne Öhman' Angst-Modell selektiv nur auf furcht, automatisch, unabhängig, spezialisiert EMOTION --> KOGNITION Amygdala ist Furchtdetektor basiert auf Seligman (Wir haben mehr Angst vor Spinnen als vor Autos)
  • William James Psychophysiologie (Körperliche Reaktionen) EMotion nicht ohne Körperreaktion Angstausösendes Ereignis -> Körper Reagiert mit Herzklpfen -> Angst unmotivated emotion - kein grund, nur körperliche Veränderung
  • Carl Lange Sehr ähnlich wie James: James-Lange-Theroie Panikattacken-Studie: Angst ohne genauen Grund, nur die körperliche Veränderung löst Panik aus: unmotivated Emozion Sie fanden heraus, dass man seine Angst reduzieren kann indem man seine Atmung kontrolliert.
  • Cannon (und Bard) - Die Grundlage der Emotion und des Emotionserlebens ist im zentralen Nervensystem zu finden  Kritik an James: - Emotionelles Verhalten ist unverändert, wenn bei Tieren die Eingeweide vom Gehirn abgetrennt werden - Die gleichen körperlichen Veränderungen erscheinen während sehr unterschiedlichen emotionellen Zuständen sowohl in nicht­ emotionellen Zuständen - Die Eingeweide sind relativ unsensible Strukturen - Körperliche Veränderungen sind zu langsam, um eine Grundlage des emotionellen Empfindens zu sein  - Körperliche Veränderungen können allerdings zum Emotionsempfinden beitragen (indem sie die Intensität des Erlebens beeinflussen) 
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  • Stanley Schachter Emotion = Arrousal + Kognition Physiologische Aktivierung bestimmt die Intensität, nicht aber die Qualität (Typ)  Psysiologische Aktivierung ist zu wenig spezifisch - Die Kognition bestimmt, welche Emotion gefühlt wird  Kognition gibt dem zeitlgeichen Arrousal einen Typus Kognition -> Arrousal + Kognition = EMotion
  • Schachter & Singer (1962) Experiment Person hat ein Arrousal aber keine Erklärung dafür. Adrenalin-Injektion Resultat: Kognition sehr wichtig, aber auch physsilogische Rekation Erst bemerken wir körperliche Symptome wie Schwitzen, Zittern, Pulsbeschleunigung oder Ähnliches, dann versuchen wir die Ursache dafür ausfindig zu machen. So kann zum Beispiel exakt dieselbe körperliche Aufregung je nach Situation als Verliebtheit oder als Prüfungsstress empfunden werden. Die Physiologischen Reaktionsmuster sind nicht spezifisch genug, um den Typ der empfundenen Emotion zu determinieren. Die körperliche Aktivierung bestimmt die Intensität, nicht aber die Qualität (Typ) der emotionellen Reaktion. Die Kognition bestimmt gemäss Schachter, welche Emotion gefühlt wird.
  • FAcial-Feedback Die Wahrnehmung des eigenen Gesichtsausdruckes IST die Emotion (Lanzetta et alv 1976)  (Kugelschriebenr im Mund beim Comic-Lssen)
  • Magda Arnold WAHRNEHMUNG-APPRAISAL- EMOTION  Das APPRAISAL einer Situation durch ein Individuum determiniert die emotionelle Reaktion  Es ist nicht nur eine „ Wahrnehmung", sondern eine Bewertung der persönlichen Konsequenzen eines Ereignisses  Kein intellektuelles Urteil, sondern „ direkt, plötzlich, nicht nachdenkend, nicht intellektuell, automatisch"  Jede Emotion ist eine Handlungstendenz - Angst: Flucht —Ärger: Angriff Appraisal ^ körperliche Veränderung, die eine Aktion vorbereitet^ unangenehme Spannung^ Umsetzung der Handlung^ Entspannung 
  • Richard Lazarus Stress wird durch einen ZWEISTUFIGEN Evaluationsprozess ausgelöst:  •Primary appraisal: Relevanz eines Ereignisses für das WOHLBEFINDEN des Organismus •Secondary appraisal: Kapazität des Organismus, die Konsequenzen zu bewältigen (coping)  Theoretische Weiterentwicklung durch : •Nico Frijda •Ira Roseman •Craig Smith •Phoebe Ellsworth •Klaus Scherer •Ortony, Clore & Collins •Oatley & Johnson-Laird 
  • Timaeus (Separation vonKognition und Emotion Republik (dreigeteilte Struktur der Seele und der GesellschaH)  -Logos (≈ Kogni$on) , - Thumos (≈ Emo$on, Passion)  - Epithumia (≈ Mo$va$on)  zuerst Vernunft geschaffen dann Körper: Kamof - Körper gegen Verstand vernunf und emotion nicht das selbe
  • René Descartes Man muss den Unterschied zwischen Seele und Körper erkennen, um zur Erkenntnis unserer LeidenschaHen zu kommen“  Dualismus Ra$onalität-Emo$on  „Was in der Seele ein Leiden ist, ist gewöhnlich im Körper ein Tun“ 
  • David Hume EMotion ist Chef es gibt passion und furch, aber die vernunft ist sklave der passion Vernunft < Passion
  • 1920 Behaviorismus:  Watson Emotionen erlernt Furchkonditionierung mit Amyfdala Operante Konditonierung: Skinner, ROLLS (Bestrafung-Belohnung Modell): emotion sind nur zustände die durch belohnung oder bestrafung entstehen
  • Das kognitivistische Paradigma Komputa7onelle Analyse : Berechnung Eigenschaften die vorhanden sein müssen. Ziel ist Untersysteme bestimmen, die es für Berechung braucht Biologische Plausibilität: durch die Kenntnisse bezüglich der Funktion des Nervensystems 
  • David Marr 1) Berechnung (Verhältnis input-output) 2) Algorithmus (benutzte Mechanismen) (wasmuss man können?) 3) Implementa$on (physisches Substrat) (welche Mittel nutzt man?)
  • Marwin Minsky künstliche Intelligenz Emotionen wichtig für (künstliche) Intelligenz
  • Herbert Simon emotion als Unterbrechungssystem  ziele verfolgen und ab und zu kommt etwas dazwischen, was eine schnelle reaktion braucht und eine umänderung der ressourcen benötigt 1. bemerken der Unterbrechung 2. Priorität einschätzen mere-exposure
  • ZAJONC gegen Simon Preferences Need No Inferences  zeigte VP zwei abstrakte Formen, präsentierte eine Form bereits zuor für 1ms. Danach konnten sich VP nicht an Form erinnern, bevorzugten aber die gezeigt -> mere exposure EMOTION VOR KOGNITION EMotion - Semsorische Wahrnehmung - Emotiion
  • Lazraus KOGNITION vor EMOTION die primitive sensorische Wahrnehmung IST Kognition Die Lazarus-Zajonc-Deba:e kann auf die (seman$sche?) Frage reduziert werden, ob sensorische Verarbeitung kogni$ver Natur ist oder nicht.  Findet dabei Verabreitung statt oder nicht?
  • Klaus Scherer und Leventhal Schiedsrichter bei Zajonc - Lazarus Es gibt 3 Level: - Sensorimotor level: Primitive aversion oder gernhaben - Schematic level: Zusammenpassen von Stimulus und Reaktion, erlernte aversion und gernahebn - Conceptual level : antizipierte aversion oder gernhaben
  • LeDoux vs Schulkin und Parrot Dissozia$on der Implementation (welche Maschine) von affek$ven und kogni$ven Funk$onen  LeDoux: - Kognitives System: Stimulustreue Representation - Affektives System: (unabhängig vom kognitiven System) Evvaluation der Signifikanz eines as inseparable, not S$mulus (Relevanz für das inWtoehrlbaecfitnidnegn.de»sIndividuums) $ Idee von Rattenstudien Das affek$ve System hat Verarbeitungspriorität wegen des subkortikalen Pfades (vom Thalamus zur Amgdala). ist schneller.  Parrot & Schulkin ; Kognition und Emotion werden als untrennbar angesehen, nicht nur als interagierend  Emotion und Kognition nicht getrennt, sondern: Existenz von „emo$onellen Kogni$onen“ und „nicht-emo$onellen Kognitionen" für ledoux ist die amygdala für emotion sehr wichtig sehr ähnlich der debatte lazarus und zajonc(.. einfach bei emotion)
  • Moors Was ist Kognition? Exis$erende Defini$onen: 1) Topologisch 2) Mentalis$sch 3) Funk$on/Bedingung/Mechanismus/Anatomie 4) Funk$onell 2 5) Inten$onal  VL3 Ende
  • Sylvia Kreibig Rolle des autonomen Nervensystems Es gibt Reaktionsspezifikät im autonomen Nervensystem. untersuchte Basisemotionen unterteilt in Kategorien
  • Craig Smith hat MIT Lazarus die Cognitive-Motivational- Richard Lazarus Relational Theory  entwickelt Emotionen sind Reaktionen auf unsere Umwelt, die uns adaptiv helfen, mit Bedrohung und Belohnungen umzugehen. mit Lazarus Relational Meanings: Eine Person in einer bestimmten Situtaion (ZWEI NIVEAUS:) - Molecular Level: Bewertungen einer Person, man fängt mit Primary Apraisal an (Goal-Relevance) (1) Primary appraisal (a) Goal relevance (b) Goal congruence/Goal incongruence (c) Type of ego-involvement (2) Secondary appraisal (d) Blame or credit (e) Coping poten$al (f) Future expecta$ons (beEer or worse)  - Molar Level: nicht so spezifisch wie molecular. einfach zusammengefasst. keine 6 schritte mehr. nur noch core-relational themes!
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  • Nico Frijda Laws of EMotion 1) Emo$onen sind Phänomene, die sich bes$mmten Gesetzen folgend abspielen. 2) Wir wissen genug über die Emo$onen, um diese Gesetze beschreiben zu können.  The LAW of Situa$onal Meaning: Emotion wird als Reaktion auf Situation ausgelöst. mo$onen werden ausgelöst als Reak$onen auf Ereignisse, welche (a) wich$g für das Individuum sind, und (b) von denen die Wich$gkeit auf irgendeine Weise vom Individuum bewertet wird.  HANDLuNGSTENDENZEN (das wichtigste einer Emotion für Frijda): Vorbereitungszustand, der es ermöglicht, auf bes$mmte Situationen zu reagieren.  The LAW of Concern : Emo$onenwerdenausgelöstalsReak$onaufEreignisse, welche relevant für die Ziele, Mo$ve, oder Anliegen des Individuums sind   The LAW of Apparent Reality: Emo$onen werden durch Ereignisse ausgelöst, die als real bewertet werden. (Kinofilm) The Law of Change : nur die Verändeung der Situation spielt eine Rolle The Law of Habituation: Andauerndes Vergnügen wird weniger angenehm, andauerndes Leiden weniger unangenehm.  The Law of Hedonic Asymmetry 
  • Smith & Ellsworth Test eines achtdimensionalen Appraisalmodells   Hauptergebnis: 6 (statt 8) Dimensionen erklären die empfundenen Emo$onen  Emotionen: Freude, Trauer, Angst, Ärger, Langeweile, Herausforderung, Interesse, Hoffnung, Frustra$on, Verachtung, Ekel, Überraschung, Stolz, Scham und Schuld  VPn sollten sich an emotionelle Situation erinnern. Danach sollte sie die Situation anhand der 8 Dimensionen bewerten: • Pleasantness • Attention • Control • Certainty • Perceived obstacle (of a goal) • Legi$macy • Responsibility • Anticipated effort  (• Perceivedobstacle(ofagoal) • Legi$macy wurden wieder enfernt, da unwichtig) dafür +Situational control 
  • Roseman  Spezifizierung der appraisals, welche die verschiedenen Basis-Emo$onskategorien. auslösen  schlägt 5 Dimensionen für Appraisal vor:  • Situa$onal state (mo$ve consistency) • Probability (certainty) • Agency (responsability) • Mo$va$onal state (reward/punishment) • Power (coping poten$al)  ähnlich wie Ellsworth und Smith
  • Roseman  Spezifizierung der appraisals, welche die verschiedenen Basis-Emo$onskategorien. auslösen  schlägt 5 Dimensionen für Appraisal vor:  • Situa$onal state (mo$ve consistency) • Probability (certainty) • Agency (responsability) • Mo$va$onal state (reward/punishment) • Power (coping poten$al)  ähnlich wie Ellsworth und Smith
  • Klaus Scherer Component-Process-Model  bezieht sich auf Komponenten und Prozesse hinter EMotionen. - sehr integratives Modell: Viel EInfluss von verschiedenen Theorien vereint. Fokus auf Einfluss von Appraisal-Komponente, das Modell läuft sequenziell ab. Komponenten einer EMotion: ausdruck physiologische veränderungsubjektives empfindenmotivation (handlungstendenz)appraisal die meisten emotionstheroie fokussieren hauptsächlich auf appraisal, aber eben diese anderen sind auch wichtig! Emotion beginnt mit Appraisal (Relevanzbewertung) -> Zusandsveränderung in allen Komponenten Um eine EMotion vorbereiten zu können braucht es die Stimulus-Evaluations checks: (sequentiell) (1)  Relevanz: (ähnlich primary Appraisal von Lazarus) ist es wichtig?(2)  Implikationen:  inwiefern ist es wichtig? positiv negativ?(3)  Bewältigungspotential:(4)  Norma<ve Signifikanz: Wie wich$g ist dieses Ereignis in Bezug auf mein Selbstkonzqpt und soziale Normen und Werte? 
  • Keith Oatley und Philip Johnson-Laird Versuch einer Synthese von cognitive science und Theorien der Emotionsentstehung gemacht.  "communicative theory of emotions" : parallel arbeitende Instanzen erledigen asynchron Aufgaben und werden von Kontrollinstanz geleitet. Zwei Arten von KOMMUNIKATION: - propositional bzw. symbolisch: Informationen vermitteln - nonpropositional oder emotional:  Zusatnad erhöhter Aufmerksamkeit Emotionen koordinieren quasi-autonome Prozesse im Nervensystem durch das Kommunizieren von signifikanten WegMARKERN (plan junctures) aktueller Pläne.  OCC Modell nach Ortony, Clore und Collins 
  • Ortony, Clore und Collins OCC Modell: Versich Emotionen am PC zu konstruieren? Die Theorie nimmt an, daß Emotionen als Folge bestimmter Kognitionen und Interpretationen entstehen. Deshalb konzentriert sie sich ausschließlich auf die kognitiven Auslöser von Emotionen.   Die Autoren postulieren, dass drei Aspekte diese Kognitionen determinieren: Ereignisse (events), Agenten (agents) und Objekte (objects). Emotionen, so ihre zentrale Annahme, stellen valenzierte Reaktionen (valenced reactions) auf diese Perspektiven auf die Welt dar. Man kann sich über die Konsequenzen eines Ereignisses freuen oder nicht freuen (pleased/displeased); man kann die Handlungen eines Agenten befürworten oder ablehnen (approve/disapprove) oder man kann Aspekte eines Objekts mögen oder nicht mögen (like/dislike).  auch Erwartungen und KONSequenzen spielen eine Rolle "sorry for emotion"
  • Siemer Studie "Same situation – different emotions" - How appraisals shape our emo$ons  – Unterschiedliche Appraisalpa[ern sind hinreichende Bedingung für die Auslösung unterschiedlicher Emo$onen (alles, was nö$g ist) – Unterschiedliche Appraisalpa[ern sind notwendige Bedingung für die Auslösung unterschiedlicher Emo$onen (die einzige Art und Weise)  : sufficiency hypothesis:  Appraisal -> Emotion Mehrere Veröffentlichungen haben erwiesen, dass unterschiedliche Appraisalpa[ern mit unterschiedlichen Emo$onen einhergehen  (Smith/Elsworth, aber hier konnte es Gedächtnisverzerrungen geben oder auch die Situaton könnte verzerren usw) Necessity hypothesis: (stärker als successity) Appraisal <- Emotion:  Wenn: eine iden$sche Situa$on (bei unterschiedlichen Personen) unterschiedliche Emo$onen hervorruj, – Dann: kann man daraus schliessen, dass die Appraisalpa[ern (der unterschiedlichen Personen) unterschiedlich waren (d.h. keine anderen wesentlichen Faktoren waren im Spiel)  Experiment Siemer: Experimentator war Arschloch,  •  Interak$on mit unhöflichem Versuchsleiter (wenig Augenkontakt, herablassend) •  Physiologische Messungen (Elektrodenapplika$on) •  Kogni$er Leistungstest: Rückwärtszählen von 18652 in 7- er Schri[en •  3 Wiederholungen, nach jeder Wiederholung nega$ves feedback („zu viele Bewegungen“, „nicht laut genug“...) •  Nach der dri[en Wiederholung informiert der Versuchsleiter den Versuchsteilnehmer, dass er später wiederkommen muss (Daten nicht nutzbar, Versuchsteilnahme war unnütz)  vor und nach Expermnt musste man Emotionsratings abgeben. Alle VPn deutlich angepisst. Sufficency Hypothesis: Sagt ein Appraisalpattern Emotion voraus: JA, klar bestätigt. Necessity hypothesis : Kann ein emo$onelles Reak$onspa[ern mit einem spezifischen Appraisalpa[ern assoziiert werden? JA noch stärker.
  • JÜRI ALLIK Metaanylasye über Nationalcharakter¨ Karte - geografische Distanz = Psychologische DIstanz
  • Scherer & Brosch (2009) Culture-specific appraisal biases  
  • Scherer & Brosch (2009) Culture-specific appraisal biases Trait Affect: Trait der eine bestimmte Emotion wahrschienlicher macht: wird bestätigt!! Trait anxiety, trait anger, PANAS (trait posi$ve or nega$ve affect)  Appraisal bias 
  • Scherer & Brosch (2009) Culture-specific appraisal biases Trait Affect: Trait der eine bestimmte Emotion wahrschienlicher macht: wird bestätigt!! Trait anxiety, trait anger, PANAS (trait posi$ve or nega$ve affect)  Appraisal bias 
  • Appraisal bias Relevance detec$on  Implica$on assessment  Coping poten$al  Norma$ve significance evalua$on 
  • Markus&&&Kitayama Selbstrepräsentation  Independance und Interdependance  Kulturelle Zielsysteme
  • Schwartz 1992 Kulturelle Differenzen: Wertesysteme 
  • Novelty (neuronal) • Stimulus novelty: ein item wurde noch nicht gesehen • Contextual novelty: ein item wurde nicht in diesem Kontext erwartet • Categorical novelty: ein item wurde noch nicht gesehen, und ist generell ungewöhnlich/selten (ähnelt nichts, was die Person je gesehen hat)  Einfach neu (stimulus novelty): HippocampusKategorisch neu: Amygdala
  • Concern Relevance (neuronal) AMYGDALA als zentrale Schaltzentrale Amygdala reagiert nach ca. 140 ms auf emotional ode rnichtemotionalen Stimulus. Behaviorissten: meine Amygdala sei nur für Furcht. nächste hypothese: ist amygdala nivht nur für furcht, sondern nur für negative stimuli?nein, auch für positive stimuli (erotischer film usw.) Konstruktivisten: ja das war klar, denn Amygdala ist lauf ihnen für Arrousal zuständig. ABER auch falsch, oder halt einfach nicht ganz richtig. Appraisal-Theroetiker: AMygdala ist für Concern relevance zuständig!: also: • Rela$onelle Evalua$on (Nicht jeder Stimulus löst das selbe aus) • Bedürfnisse, Ziele und Werte des Individuums • Individueller impact  wenn ich hungrig i , reagiert amygdala stärker auf essen, als wenn ich satt bin, amygdala reagiert stärker auf aktuelles, kontextabhängig (hitler vs. mutter theresa/ postiv und auch negativ, je nach aufgabe) Reward condition: wenn die möglichkeit da war geld zu bekommen, aktivierte sich die amygdala mehr bei menschen, denen das wichtig sit.
  • Goal/need congruency (neuronal) - Zielinkongruenz: Konflikt wir detektier im ACC -> und weitergesendet zum  DLPFC, mit top-down versucht Konflikt zu lösen (Bsp. Konflik beim Stroop-Effekt, ACC meldet dem DLPFC "bitte iengreifen!") langsamer als Novelty, relevance detection (350 ms), ist aber auch kpmplexer um so höher aktivierung im acc, desto grösser konflikt - Zielkongurenz: gibt es nicht so viel dazu, da das ja gut so weitergehen kann
  • Agency (neuronal) Wer hat ein Ereignis verursacht? Ich selbst? Jemand anderes? Die Umstände?  Externe / Interne Attribution / ToM..  Externe Attribution stimuliert ganzes System (Soziales Kognitionsnetz (DMPFC) Interne Attributioonen aktiviert ganz anderes Netzt (Insula) Wenn man sich an Normen anpassen muss (besonders, wenn diese im Konflikt mit Eigeninteressen stehen), sind top-down Kontrollregionen im DLPFC involviert  schaltet man DLPFC aus, dann nehmen VPn auch Angebote an, die viel weiniger den eigenen Zielen entsprechen
  • Siemer und Gross STUIDE grob, unfreundlihce, nur frauen Es wird oft gesagt, dass es inter- und intraindividuelle Unterschiede der emotionellen Reaktion auf einen identischen Stimulus gibt. Das heisst, dass verschiedene Personen, die eine gleiche Situation auf unterschiedliche Art und Weise appraisen/evaluieren, werden unterschiedliche Emotionen verspüren. ==> Aber...stimmt das denn? NEIN, der wichtige Artikel „Same Situation – Different Emotions: How Appraisals Shape Our Emotions“ zeigt, dass dem nicht so ist. Sufficency Hypothesis: unterschiedlihc eAppraisalpatter -> unterschiedlihce Emotion –  Aber es muss beachtet werden, dass die Situation konstant gehalten wird, da : •  Confound (Verwechseln) von Situation und Appraisal •  Erinnerte Situationen könnten zu Gedächtnisverzerrungen führen Necessity hypothesis: Hier wird der Kausalbestand umgedreht. Wenn: eine identische Situation (bei unterschiedlichen Personen) unterschiedliche Emotionen hervorruft, dann kann man daraus schliessen, dass die Appraisalpattern (der unterschiedlichen Personen) unterschiedlich waren (d.h. und somit keine anderen wesentlichen Faktoren waren im Spiel) Zusammenfassung: -       Im Mittel zeigten die Vpn eine Erhöhung negativer Emotionen durch die Manipulation (den Test), aber interindividuelle Unterschiede wurden durch unterschiedliche Appraisalpattern erklärt. -       Sufficiency Hypothese und die Necessity Hypothese wurden bestätigt!