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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Kapitel 4 (Lektion)

Persönlichkeitsbereiche

Diese Lektion wurde von Nadjaka erstellt.

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  • Was ist die Idee bei Projektilen Tests wie dem TAT von Murray 1943? Die Häufigkeit mit der ein bestimmtes Motiv vorkommt wird als Motivstärke interpretiert Vorgehen: Proband soll Geschichte zu mehrdeutigen Bildern erzählen um Aufschluss über implizite Motive zu bekommen. Murray war der Erste der Leistungsbedürfnis postulierte ?! -> Wurde jedenfalls von McClelland und anderen systematisch untersucht.
  • Winter (1994) hat einen Auswertungsschlüssel für den TAT erstellt. Nenne jew. 3 Bsp. für hinweise auf Leistungsmotiv versus Anschlussmotiv 1. Leistungsmotiv: Adjektive um Leistung positiv zu bewerten, Beschreibungen die positive Bewertung von Leistung nahelegen, Negative Gefühle werden mit Fehlschlägen/Mangelnder Güte erklärt, Thema:Gewinn und Konkurrenz 2.Anschlussmotiv: Negative Gefühle werden mit Gefahr/Verlust von Bezihungen erklärt, gemeinsame Aktivitäten werden angenommen, Erwähnung von positiven Beziehungen wie Freundschaft, Partnerschaft,..
  • Wie ist Objektivität, Reliabilität und Validität von Projektilen Motivtests ? Objektivität > .85 Reliabilität Retest .4-.6  Interne Konsistenz i d R maximal .4 Validität: keine Konvergente Validität mit Fragebogenmaßen, allerdings vielfältige Validität mit Kriterien ? Kritik wegen niedriger reliabilität. Verteidigung: KTT ist unpassendes Testmodell(va Sättigungseffekte könnten rel. senken), Validität ist Entscheidender 
  • Nenne ein Verfahren zur Messung expliziter Motive mittels Frageboden ! Personality research Form 
  • McClelland unterscheidet bei Leistungsmotiv implizite versus explizite Motive. Wo liegen die Unterschiede ? Neurohormonal-affektive vs. kognitive Grundlage    Erworben: genetisch/früherfahrungsbedingt vs. sozialisationsbedingt Anregung über situative Hinweisreize vs. Anregung über Aktivierung von Kognitionen Messmethode: Projektive Verfahren vs Selbstberichte
  • Welche Projektilen Verfahren außer dem TAT gibt es noch ? Operanter Motiv-Test (OMT) Kuhl&Scheffer  Partner-Related-Agency and Communication Test (PACT), Hagemeyer&Neyer Motiv-IAT, Brunstein&Schmitt => Bessere reliabilitäten, allerdings Validitäten noch unklar
  • Welche Projektilen Verfahren außer dem TAT gibt es noch ? Operanter Motiv-Test (OMT) Kuhl&Scheffer -> Stichworte zu Geschichte erzählen. Partner-Related-Agency and Communication Test (PACT), Hagemeyer&Neyer -> Partnergeschichte erzählen Motiv-IAT, Brunstein&Schmitt => Bessere reliabilitäten, allerdings Validitäten noch unklar
  • Skizziere die Phasen des Handlungsprozesse. Wo kommen "Handlungsüberzeugungen" ins Spiel ? (Überzeugungen die sich auf best. Phasen im Handlungsverlauf beziehen) Situation -> (1)Erwartungsbildung/ (2)Folgebewertung -> Motivationstendenz(Motivationsstärke) -> (3) Handlung -> Ergebnis -> (4) Ergebnisbewertung (1) Erwartungsstil: Erfolg/Misserfolg                                                                  Erwartungsstile: Kontrollüberzeugung (Situation ist Kontrollierbar) und Selbstwirksamkeitserwartung (ich selbst kann die Situation kontrollieren) (2) Motiv: Tendenz für bestimmte Motivationsstärke in motivanregenden Situationen (3)Handlungskontrollstil -> Lageorientierung vs. Handlungsorientierung (4) Attributionsstil: Locus of control (internal vs external), Control (Hoch vs. Niedrig), Stabilität (Temporär vs Immer), ordne zu : Fleiß, Anstrengung, Fähigkeit, Müdigkeit, 
  • Was bedeutet Handlungsoptimismus Ein übergeordneter Faktor mit untereinander Korrellierenden Handlungsüberzeugungen. Bei hohem Handlungsoptimismus liegt ein zuversichtlicher Erwartungsstil vor, die Person ist Handlungsorientiert und hat einen günstigen (selbstwertdienlichen) Attributionsstil.
  • Was unterscheidet (Selbst)wirksamkeitserwartung von Ergebniserwartung ? Ersteres Bezieht sich auf die Handlung -> bin ich fähig die Handlung auszuführen? Letzteres auf Die Folgen der Handlung: Wird die Handlung das gewünschte Ergebnis bringen ?
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  • Was bedeutet Handlungsoptimismus Ein übergeordneter Faktor mit untereinander Korrellierenden Handlungsüberzeugungen. Bei hohem Handlungsoptimismus liegt ein zuversichtlicher Erwartungsstil vor, die Person ist Handlungsorientiert und hat einen günstigen (selbstwertdienlichen, motivationsgünstigen) Attributionsstil. Erfolgsmotivierte führen Misserfolg eher auf zu wenig Anstrengung zurück und Erfolg auf Fähigkeit/Begabung. Bei Misserfolgorientierten ist es andersherum.
  • Wie steht es um die transsituative Konsistenz von Handlungsüberzeugungen ? Werden sie für verschiedene Situationsbereiche getrennt erfasst, zeigt sich eine geringe transsituative Konsistenz !
  • Wie steht es um die transsituative Konsistenz von Handlungsüberzeugungen ? Werden sie für verschiedene Situationsbereiche getrennt erfasst, zeigt sich eine geringe transsituative Konsistenz !
  • Was sind Einstellungen ? Einsetllungen sind individualtypische Bewertungen von Objekten der Wahrnehmung oder Vorstellung auf der Dimension positiv - negativ. Meist werden sie durch Fragebögen erfasst.
  • Sagen explizite Einstellungen Verhalten vorher ? Bereits 1934 fand LaPiere in seiner Untersuchung, dass berichtete EInstellungen (92% der US-Restaurants wollten keine Chinesen bedienen) Verhalten nicht vorhersagt (249 von 250 taten dies doch!).  Wicker fand in seiner Metaanalyse ebenfalls eine geringe Einstellungs-Verhaltenskonsistenz. Fishbein&Ajzen konnten zeigen dass sich die verhaltensvorhersage verbessert, wenn subjektive Norm für das Verhalten in einstellungsrelevanten Situationen ebenfalls mit erfasst wurden  Shepard fand hierbei in seiner Metanalyse eine Korrelation von .67 !                   (Ausnahmen aber zB im Bereich Steuerehrlichkeit). 
  • Was ist das Ziel von impliziten Einsetllungstests und warum sind sie zur Messung von PKUnterschieden ungeeignet ? Verfahren wie affektives Priming und IAT versuchen über Reaktionszeiten 1. implizite Einstellungen zu messen 2. auch sozial unerwünschte Einsetllungen unverzerrt zu messen. Aufgrund der geringen Effekte und der niedrigen Reliabilität sind die Voraussetzungen für die Messung einer Perskeitseigenschaft nicht gegebn. 
  • Was besagt das MODE-Modell von Fazio 1995 ? Nenne ein Beispiel für einen empirischen Beleg von Asendorpf zur Schüchternheit (2002) 1. explizite Einstellungen sagen kontrollierte Verhalten vorher                                            2. implizite  Einstellungen sagen spontanes Verhalten vorher Asendorpf  explizite Selbstbeurteilte Schüchternheit -> verbales, kontrolliertes Verhalten implizite Schüchternheitsmessung(IAT) -> nonverbales, spontanes Verhalten
  • Kontrollfragen: Misst die Selbstwirksamkeitserwartung von Bandura das selbe wie die Erwartung, mit einer Handlung Erfolg zu haben ? 2. Was ist eine motivationsgünstige Attribution für Erfolg/Misserfolg ? 3.Wenden sie das MODE-Modell auf Kaufverhalt 1. Selbstwirksamkeitswerwartung meint die Erwartung, die Handlung ausführen zu können. Wirksamkeiterwartung die Erwartung, dass die Handlung die gewünschten Folgen hat. 2.Erfolg -> Begabung Misserfolg -> zu wenig Anstrengung 3. Wenn es um ungeplante Spontankäufe geht -> Spontan noch etwas von den Waren einkaufen, die an der Kasse ausliegen.
  • Kontrollfragen: Misst die Selbstwirksamkeitserwartung von Bandura das selbe wie die Erwartung, mit einer Handlung Erfolg zu haben ? 2. Was ist eine motivationsgünstige Attribution für Erfolg/Misserfolg ? 3.Wenden sie das MODE-Modell auf Kaufverhalt 1. Selbstwirksamkeitswerwartung meint die Erwartung, die Handlung selbst ausführen zu können. Wirksamkeiterwartung die Erwartung, dass die Handlung die gewünschten Folgen hat. Es gibt auch optimistische Fatalisten: "Ich kann es zwar nicht selbst kontrollieren, aber es wird schon irgendwie klappen" 2.Erfolg -> Begabung Misserfolg -> zu wenig Anstrengung 3. Wenn es um ungeplante Spontankäufe geht -> Spontan noch etwas von den Waren einkaufen, die an der Kasse ausliegen.
  • Was Unterscheidet Handeln von Verhalten ? Handeln ist bewusstes, zielgerichtetes Verhalten.
  • Bewältigungsstile lassen sich einteilen in…? 1. Problemorientiert/offensive Bewältigung (zB fliehen,vermeiden, soziale Unterstützung suchen) 2.intrapsychische/emotionsfokussierte Bewältigung -> defensiv/verdrängend versus nicht-defensiv/kognitiv umbewertend -> Jeder Bewältigungsstil hat eine situative Nische, wo er angemessen ist
  • Welche Messinstrumente gibt es um Bewältigungsstile zu erheben ? Angstbewältigungsinventar (ABI) Trierer Skalen zur Krankheitsbewältigung Berner Bewältigungsformen (BEFO)
  • Wie ist die Reliabilität der Trierer Skalen zur Krankheitsbewältigung ? Die Stile weisen eine hohe zeitliche Stabilität auf. Von .61 (soziale Einbindung) bis .83 8Halt in Religion) Viele Krespatienten halten an ihrem individualtypischen Bewältigungsmuster fest. Optimaler wäre jedoch eine phasenspezifische Anpassung der Bewältigungsstile. In verschiedenen Phasen des Bewältigungsprozesses sind unterschiedliche Bewältigungsstile besser geeignet. Vor OP -> intrapsychisch/defensiv NachOP,in Reha -> problemorientiert 
  • Bewältigungsstile lassen sich einteilen in…? 1. Problemorientiert/offensive Bewältigung (zB Information suchen, fliehen,vermeiden, soziale Unterstützung suchen) 2.intrapsychische/emotionsfokussierte Bewältigung -> defensiv/verdrängend versus nicht-defensiv/kognitiv umbewertend -> Jeder Bewältigungsstil hat eine situative Nische, wo er angemessen ist
  • Woran erkennt man die Stärke einer Einstellung ? Sie werden (im Fragebogen) schneller beantwortet. -> ermöglichen übrigens bessere Verhaltensvorhersage !
  • Kriteriumsvalidität von impliziten Einstellungstests ? Ist gegeben für wenig kontrolliertes Verhalten und sozial stark unerwünschtes Verhalten !
  • Definiere Selbstkonzept und Selbstwertgefühl Selbstkonzept ist das Wissen über die eigene Person (Eigenschaften, Fähigkeiten, soziale Rollen, Interessen, etc...) Selbstwertgefühl meint die Bewertung des Selbstkonzepts (und der eventuellen Diskrepanzen mit dem Ideal-Selbst). Es ist weniger stabil als das Selbstkonzept (tagesschwankungen) aber stabil genug um als Eigenschaft zu gelten. Selbstwertgefühl kann zb über die Selbstwertskala von Rosenberg gemessen werden und ist bereichsspezifisch organisiert. (Wobei hier intraindividuelle Kontrasteffekte auftreten -> gut im Sport, annahme, in anderen Bereichen schlechter zu sein als man tatsächlich ist)
  • Welche Wechselwirkung besteht zwischen Selbstwertgefühl und Selbstwertrelevanten Situationen ? Hier 6 Informationsverarbeitungsprozesse: 1.Selbstwahrnehmung: von Körper, physiol Prozessen und Verhalten – wir tendieren dazu uns so wahrzunehmen wie wir zu sein glauben – selbstkonsistenzerhöhende Verzerrungen ! 2. Selbsterinnerung 3.Soziales Spiegeln: Wir tendieren dazu uns so zu sehen wie wir glauben, dass andere uns sehen.(Dabei tendieren wir aber auch zu der Annahme, dass andere uns so sehen, wie wir uns selbst sehen) 4.Sozialer Vergleich: Bezgsgruppeneffekt, „Big-Fish-Little-Pond-Effekt 5. Selbstüberschätzung und Narzissmus Der wunsch nach positivem Selbstwertgefühl kann zu selbstwertdienlichen Verzerrungen von Information führen. Eine mäßihe Selbstüberschätzung ist normal (und gesund). Allerdings: Je mehr sich ein Mensch jenseits der normalen Überschätzung überschätzt desto sozial unerwünschter ist seine Perskeit. Narzissmus: Selbstüberschätzung, mangelnde Empathie, Überempfindlich gegen Kritik, Stimmungsschwankungen 6. Selbstdarstellung:  Selbstdarstellung hat zwei Aspekte: 1. Konsistenzaspekt (Wir stellen uns so dar, wie wir zu sein glauben, um Rückmeldungen zu bekommen die unser Selbstkonzept bestätigen.)  2. Selbstwertdienlicher Aspekt (wir stellen uns besser dar um positive rückmeldung zu bekommen)
  • Selbstkonzept und Ideal-Selbst bilden kognitive Schemata. Was bedeutet das ? Sie beeinflussen die Informationsverarbeitung (Das was ins Schema passt wird eher wahrgenommen und erinnert!)
  • Was ist Wohlbefinden und welche 2 Aspekte umfasst es ? subjektive psychische gesundheit 1.Lebenszufriedenheit = kognitiver Aspekt 2.Glück= emotionaler Aspekt
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  • Was ist die Annahme des Regelkreismodells von Heady und Wearing (Glück) Wohlbefinden schwankt um einen Sollwert des Glücks, der eine mittelfristig stabile Perkeiteigenschaft darstellt.
  • Korrelate von Wohlbefinden ? Selbstwertgefühl Extraversion geringer Neurotizismus Religiosität Kontrolle über das Leben kaum: Einkommen NEGATIV: Verwitwung, Scheidung, Arbeitsplatzverlust
  • Für Integritätsfragebögen wird oft angeführt, dass a)     niedrige Werte die selbstberichtete Zahl von kleinen Unkorrektheiten (zB Schreibmaterial mitgehen lassen) vorhersagen und b)    hohe Werte das Vorgesetztenurteil für das Leistungspotenti Ja, a) die Fragebogenwerte sind sehr wahrscheinlich durch die Tendenz  zum sozial erwünschten Antworten verfälscht b) Di eBewertung durch den Vorgesetzten ist möglicherweise durch den Halo-Effekt verzerrt. Der vorgesetzte schließt möglicherweise von einer positiven Eigenschaft (Vertrauenswürdigkeit) auf eine höhere Fähigkeit.
  • Ist es sinnvoll anstelle von Intelligenz die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit oder die Arbeitsgedächtniskapazität zu messen ? Nein, zwar sind nach dem BIS-Modell dies 2 Fähigkeitskomponenten die bei verschiedenen Aufgaben in unterschiedlichem Maß gefordert werden. Und korrellieren mittelhoch mit Erfolg Aber da es noch andere relevante Prozesse der Informationsverarbeitung gibt, stellt ein IQ-Test die bessere Methode dar,  „Fähigkeit zur Bildung“/Leistungserfolge vorherzusagen, da diese von weiteren kognitiven und motivationalen (und Temperamentbezogene siehe Kontrolliertheit/Gewissenhaftigkeit) Faktoren abhängt -> Aggregationsprinzip (Weitere Informationsverarbeitungsprozesse, weitere Inhalte, motivationale Ziele, Handlungsüberzeugungen und Temperamentfaktoren wie Kontrolliertheit/Gewissenhaftigkeit)
  • Ein Ansatz von Kreativitätsforschern besteht darin, die Kreativität von Produkten zB gebäude von Architekten von Experten bewerten zu lassen und dann Kreativitätstest in der Tradition von Guilford (4 Faktoren) zu korrellieren. Angenommen ein solcher Nein, denn es fehlt der Nachweis, dass es keine Korrelation mit dem IQ gibt, sondern Kreativität ein eigenes Konstrukt ist. Man müsste daher Intelligenztests mitlaufen lassen.  
  • Ein Ansatz von Kreativitätsforschern besteht darin, die Kreativität von Produkten zB Gebäude von Architekten von Experten bewerten zu lassen und dann Kreativitätstest in der Tradition von Guilford (4 Faktoren) zu korrellieren. Angenommen ein solcher Nein, denn es fehlt der Nachweis, dass es keine Korrelation mit dem IQ gibt, sondern Kreativität ein eigenes Konstrukt ist. Man müsste daher Intelligenztests mitlaufen lassen.  
  • Jemand ist unsterblich in X verliebt aber unsicher ob diese Liebe erwiedert wird. Es kommt zum Rendezvous. a)Welche Erwartungs-und Handlungskontrollstile sind Relevant b) Welche Attributionsmöglichkeiten gibt es für Erfolg/Misserfolg (Funke spr zua) Ergebniserwartung: Optimismus, dass die Liebe erwiedert wird versus Pessimismus dass dies nicht der Fall sein wird. Handlungskontrollstil: Zugewandtheit zum Partner, Versuch, dessen Einstellung zu einem herauszufinden (Handlungsorientierung VERSUS Zweifel an dr eigenen Attraktivität, Überprüfen des eigenen Verhaltens (Lageorientierung)