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Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Kapitel 4 (Lektion)
Persönlichkeitsbereiche
Diese Lektion wurde von Nadjaka erstellt.
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- Welche Perskeitsbereiche wurden und der Vorlesung besprochen ? 1.Physische Attraktivität 2.Temperament und interpersonelle Stile -> formgebende Aspekte des Verhasltens. Geben auskunft über die 3 A des verhaltens: Aktivierung, Affekt, Aufmerksamkeit 3.Fähigkeiten (Intelligenz, Kreativität, soziale Kompetenz, emotionale Kompetenz) Handlungsbefähigende Eigenschaften. Sie haben neben der Motivation einen großen Einfluss auf Leistung(Performanz) 4.Handlunsdispositionen(Bedürfnisse und Motive, Interessen, Handlungsüberzeugungen, Bewältigungsstile) . heterogener Bereich, der sich mit PK-Unterschieden in zielgerichtetem Handeln beschägtigt. 5. Einstellungen. Unterschiede in der Disposition Objekte der Wahrnehmung oder Vorstellung positiv bis negativ zu bewerten. 6.Selbstkonzept und Wohlbefinden
- Attraktivitätseindruck beruht wesentlich auf Gesicht. Was macht ein Gesicht Attraktiv ? 1. Durchschnittlichkeit (Morphingstudien) r=.25 2.Symmetrie r=.4 Assymetrie führt zu Eindruck von geringer Schönheit. Allerdings ist maximale Symmetrie nicht maximal schön (Evolutionär erklärbar ...?)
- Welche Parameter beeinflussen die Attraktivität des Körperbaus ? Frauen: Waist-to-Hip-Ratio um .7 Männer: Taille-Schulter-Ratio um .6
- Wie Korrelliert Schönheit mit sozialen Variablen ? Beliebtheit in Klasse .31, beobachtete soziale Kompetenz .25, selbstbeurteilte Einsamkeit -.15, Selbstwertgefühl ca 0 (außer bei ehemaligen Schönheiten. Hier sinkt das Selbstwertgefühl vermutlich aufgrund des Kontrasteffekts)
- Was ist der Halo-Effekt und welche Relevanz hat er in der Personalauswahl ? Phänomen, dass ein auffälliges Merkmal die Beurteilung anderer Merkmale beeinflusst. Bsp: Schöne Gesichter werden mit positiven Eigenschaften verbunden (intelligent, gesellig, ehrlich, aufregend, fleißig,...) Studie zu Personalauswahl: Sympathieurteile fast ausschließlich durch attraktivität bestimmt. Leistungsbeurteilung etwa zur Hälfte durch Attraktivität bestimmt. Bei der Einsetllungempfehlung immerhin noch 1:4 im Vergleich mit objektiven Kriterien. Achtung ! Effekt der Attraktivität hängt weniger vom Geschlecht des Beurteilers ab, als vielmehr von Passung zwischen Attraktivität und Art der Stelle (typisch weibliche vs. typisch männliche Stellen)
- Definiere Temperament ! Nenne Beispiele für Temperamentmerkmale! Temperament ist der Teil der Perskeit, der sich auf Formaspekte des Verhaltens bezieht -> individuelle Besonderheiten in den drei A: Aktivierung, Affekt, Aufmerksamkeit. "Es handelt sich hierbei um Parameter von Erregungs- und Hemmungsprozessen auf neurophysiologischer Ebene" Beispiele: 4 Körpersäfte und dazugehörendes Gemüt von Hippokrates, Extraversion und Neurotizismus von Eysenck, BIS/BAS von Gray, Depue&Collins: Extraversion, Neurotizismus und Kontrolliertheit !
- Was sind interpersonelle Stile ? PK-Unterschiede die sich ausschließlich in der sozialen Interaktion zeigen. Sie lassen sich durch Zirkumplexmodelle beschreiben= "-dimensionale Kreismodeslle für PK-Dimensionen. Wobei der Winkel zwieschen 2 Dimensionen die Korrelation repräsentiert. Beispiel für 2 Dimensionen: Dominanz(Extraversion) und Liebe (Verträglichkeit der Big 5, seine 6 Facetten repräsentieren soziale Motive -> Wie hoch wird die Motivation bei bestimmten Anreizen)
- Extraversion umfasst Temperamentfacetten und interpersonelle Stile - welche ? Temperament: Aktivität, Erlebnishunger, Frohsinn Interp. Stile: Herzlkeit, Geselligkeit, Durchsetzungsfähigkeit
- Welcher Big-5 Faktor enthält ausschließlich soziale Motive/interpersonelle Stile (Unterschiede die sich in der Interaktion zeigen)? Verträglichkeit - Vertrauen, Freimütigkeit, Entgegenkommen, Altruismus, ....
- Kriteriumsvalidität: Welche Kriterien werden durch Extraversion vorhergesagt ? Welche Kriterien werden durch Verträglichkeit vorhergesagt ? E: Führungsqualität, Kundenkontakt, Verkaufserfolg V: Kundenkontakt, Teamfähigkeit
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- Welche 2 Ängstlichkeitsfacetten lassen sich unterscheiden, die nur gering korrelieren ? 1.soziale Ängstlichkeit: vergleichsweise hohe transsituative Konsistenz gegenüber Fremden, gegüb. Autoritäten, in großen Gruppen. = neurotische Introversion und daher von Ungeselligkeit zu unterscheiden 2.Körperbezogene Ängstlichkeit: äußert sich in vielen subjektiven Beschwerden. Myrtek(1998) konnte zeigen, dass N nicht mit Indikatoren physiologischer Erregung korrelliert, jedoch mit berichteten körperlichen Beschwerden => Nicht die physiol Erregung bedingt den Neurotizismus sondern umgekehrt scheint Neurotizismus die Wahrnehmung körperl. Beschwerden zu erhöhen !
- Welche 2 Ängstlichkeitsfacetten lassen sich unterscheiden, die nur gering korrelieren ? 1.soziale Ängstlichkeit: vergleichsweise hohe transsituative Konsistenz gegenüber Fremden, gegüb. Autoritäten, in großen Gruppen. = neurotische Introversion und daher von Ungeselligkeit zu unterscheiden 2.Körperbezogene Ängstlichkeit: äußert sich in vielen subjektiven Beschwerden. Myrtek(1998) konnte zeigen, dass N nicht mit Indikatoren physiologischer Erregung korrelliert, jedoch mit berichteten körperlichen Beschwerden => Nicht die physiol Erregung bedingt den Neurotizismus sondern umgekehrt scheint Neurotizismus die Wahrnehmung körperl. Beschwerden zu erhöhen ? ua. Gründe zB sekundärer Krankheitsgewinn, negative Verstärkung durch nachlassende Symptome...
- Kriteriumsvalidität: Welche Kriterien sagt Neurotizismus vorher ? - schnelle subjektive Überforderung -Probleme im Umgang mit Kunden -Häufige Arbeitsplatzwechsel -Risiko für unglückliche, instabile Partnerschaften
- Depue &Collins postulieren nebn E ud N einen 3. Faktor: Kontrolliertheit. Was beinhaltet er und welchem Big-5-Faktor entspricht er ? entspricht etwa dem Faktor Gewissenhaftigkeit und beinhaltet: Nichtimpulsivität -> Besonnenheit -> reflektiert, weitsichtig Selbstdisziplin -> beharrlich, willensstark kompetent -> urteilsfähig, überlegt, planvoll
- Kriteriumsvalidität: was sagt Gewissenhaftigkeit vorher ? Vorgesetztenurteile bzgl. Eignung für bestimmte Tätigkeiten und Weiterbildungsmaßnahmen r= .23 Stärkster Prädiktor für Berufserfolg
- Was ist der Unterschied zwischen Fähigkeit, Leistung und Begabung ? Was ist hierbei das Kompetenz-Performanz-Problem Fähigkeiten sind Perskeitseigenschaften die Leistung ermöglichen. Nebe Fähigkeit haben aber auch Anstrengung Einfluss auf die Leistung Leistungen sind Ergebnisse von Handlungen, die nach einem Gütemaßstab bewertbar sind. Das Ergebnis ist gut/richtig oder schlecht/falsch. Begabung: Ist ein Konzept das mit Fähigkeit verwandt ist. Es wird kaum noch verwendet, da es die Annahme beinhaltet, dass Fähigkeitsunterschiede angeboren und kaum durch lernen veränderbar sind. Diese Annahme sollte nicht dTeil der Definition sein, sondern der empirischen Prüfung (in konkreten Bereichen) überlassen werden. Kompetenz-Performanz-Problem: Da Leistung sowohl von Fähigkeit als auch von Anstrengung beeinflusst wird, kann man Leistungsunterschiede ur dann interpretieren, wenn sich alle Probanden gleich anstrengen -> um das zu erreichen werden die Probanden instruiert/motiviert, sich maximal anzustrengen.
- Was ist der Unterschied zwischen Fähigkeit, Leistung und Begabung ? Was ist hierbei das Kompetenz-Performanz-Problem Fähigkeiten sind Perskeitseigenschaften die Leistung ermöglichen. Nebe Fähigkeit haben aber auch Anstrengung Einfluss auf die Leistung Leistungen sind Ergebnisse von Handlungen, die nach einem Gütemaßstab bewertbar sind. Das Ergebnis ist gut/richtig oder schlecht/falsch. Begabung: Ist ein Konzept das mit Fähigkeit verwandt ist. Es wird kaum noch verwendet, da es die Annahme beinhaltet, dass Fähigkeitsunterschiede angeboren und kaum durch lernen veränderbar sind. Diese Annahme sollte nicht dTeil der Definition sein, sondern der empirischen Prüfung (in konkreten Bereichen) überlassen werden. (Ausnahme: Extrem hohe Fähigkeiten bei nur 2% der Besten) Kompetenz-Performanz-Problem: Da Leistung sowohl von Fähigkeit als auch von Anstrengung beeinflusst wird, kann man Leistungsunterschiede ur dann interpretieren, wenn sich alle Probanden gleich anstrengen -> um das zu erreichen werden die Probanden instruiert/motiviert, sich maximal anzustrengen.
- Welche Arten von Fähigkeiten werden im Buch behandelt ? Intelligenz, Kreativität, soziale Kompetenz, emotionale Kompetenz
- Welche Arten von Fähigkeiten werden im Buch behandelt ? Psychologisch untersuchte: Intelligenz, Kreativität, soziale Kompetenz, emotionale Kompetenz außerdem gibt es: Musikalische, Literarische, Sportliche......
- Wer unternahm die ersten Anstrengungen zur Intelligenzmessung ? Galton 1884 in seinem antropometrischen Labor -> er untersuchte Gedächtnis- und Sinnesleistungen, fand aber nur äußerst geringe Zusammenhänge mit Kriterien wie Studienerfolg
- Wer entwickelte den Ersten Intelligenztest. Über welche Formeln wurde Intelligenz berechnet und was war das Problem an diesem Maß ? Simon und Binet: Pro Altersgruppe wählten sie n= 5-7 Aufgaben, die von 50-70% der Kinder dieses Alters beantwortet werden konnten. Grundalter= ALtersgruppe bis zu der hin alle Aufgaben gelöst wurden. Für jedes zusätzliche Item, wurden dem Kind 1/5*12 Monate angerechnet. Intelligenzalter = Grundalter + k/n*12 Intelligenz = Intelligenzalter - Lebensalter Problem hierbei: Die Standardabweichung wird mit zunehmender Altersgruppe größer. Die Intelligenzunterschiede können nicht zwischen versch. Altersgruppen interpretiert werden. Ein Rückstand von 2 Jahren ist bei 4-jährigem sehr viel gravierender als der selbe Abstand bei 14-jährigen.
- Wie löste William Stern das Problem der mit dem Alter zunehmenden Standardabweichung der Intelligenz - und dadurch der Eingeschränkten interpretierbarkeit ? Er entwickelte den Intelligenzquotienten: IQ = (Intelligenzalter/Lebensalter) * 100 Er hat die Eigenschaft, dass seine Varianz auf allen Altersstufen ähnlich ist. Sein Mittelwert muss, wenn die Aufgaben Adäquat gewählt wurden 100 sein.
- Wie wird der IQ nach Wechsler berechnet ? Da IQ mit 17 ein Plateau erreicht, können hier keine Altersanhängigen Aufgaben mehr entwickelt werden. Stattdessen werden Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeit gewählt, für die Punkte vergeben werden. Durch geeignete Wahl der Itemschwierigkeiten ergeben die Sumenscores/Rohwerte der Probanden eine Normalverteilung. Via z-Transformation und linearer Transformation dieser z-Werte können die Rohwerte in eine IQ-Verteilung mit MW=100 und SD=15 transformiert werden, die dann einheitlich interpretiert werden können.
- Was ist der Flynn-Effekt Phänomen, dass die Durchschnittliche IQ-Leistung zwischen 1950 und 2000 zunahm ( zwischen 5 und 25 Punkten pro Generation ) Daher müssen IQ-Tests regelmäßig nachgeeicht werden.
- Wie wird der IQ nach Wechsler berechnet ? Hinweis: Referenzstichprobe nötig bedeutet auch, dass nur noch differentielle Aussagen möglich sind (wo lieht Proband im Vgl zum Durchschnitt ?) Normierung von Rohwerten innerhalb von Altersgruppen IQ= 100 + 15* z z= X-MW/SD Für die Z-Transformation werden MW und SD der Verteilung der selben Altersgruppe verwendet ! Da IQ mit 17 ein Plateau erreicht, können hier keine Altersanhängigen Aufgaben mehr entwickelt werden. Stattdessen werden Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeit gewählt, für die Punkte vergeben werden. Durch geeignete Wahl der Itemschwierigkeiten ergeben die Sumenscores/Rohwerte der Probanden eine Normalverteilung. Via z-Transformation und linearer Transformation dieser z-Werte können die Rohwerte in eine IQ-Verteilung mit MW=100 und SD=15 transformiert werden, die dann einheitlich interpretiert werden können.
- Erläutere 3 Intelligenzstrukturmodelle ! Zweifaktorentheorie von Spearman (1904) Nach dieser Th eorie setzt sich jede kognitive Leistung aus zwei Intelligenzfaktoren zusammen,einem allgemeinen und allen Intelligenzleistungen gemeinsamen Generalfaktor g (general) und einem spezifischen Intelligenzfaktor, der zur Lösung des jeweiligen Aufgaben- oder Problemtyps benötigt wird, nicht aber zur Lösung von Aufgaben eines anderen Typs beiträgt. Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren von Thurstone (1931) Im Zweifaktorenmodell und im Gruppenfaktorenmodell sind kognitive Leistungen faktoriell rein insofern, als für jede Leistung genau zwei Faktoren angenommen werden. Es wird also angenommen, dass alle Intelligenztestaufgaben durch die allgemeine Intelligenz und zus.tzlich eine spezifi sche kognitive Fähigkeit gemessen werden. Das Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren von Th urstone geht von einer anderen Annahme aus. In diesem Modell sind kognitive Leistungen faktoriell komplex (multideterminiert), wobei sich der faktorielle Komplexitätsgrad von Aufgabe zu Aufgabe und von Test zu Test unterscheiden kann. Die folgende Abbildung veranschaulicht diese Überlegung. http://www.beltz.de/fileadmin/beltz/downloads/OnlinematerialienPVU/DifferentiellePsychologie/11.2_Intelligenzmodelle.pdf Berliner Intelligenzstrukturmodell Klassifikation von Intelligenzaufgaben in mehrdimensionalem Schema nach -> 4 Arten von Informationsverarbeitungsprozessen * 3 Inhalte Prozesse: Bearb.geschwindigkeit, Gedächtnis, Einfallsreichtum, Verarb.kapazität Inhalte: figural-bildhaft, numerisch, verbal
- Was ist allen Intelligenzmodellen mehr oder weniger gemeinsam ? Intelligenz lässt sich als Eigenschaftshierarchie auffassen. Auf der obersten Ebene befindet sich (nach Spearman) der algemeine Intelligenz-g-Faktor. (Auch Thurstone fand eine Korrelation seiner obersten Faktoren) Faktorenanalysen der Aufgaben von IQ-Tests führen zu Unterfaktoren die untereinander typischerweise um .3 korrllieren. Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst, der die Befähigung zu hoher Bildung vorhersagt. Die Struktur von Intelligenztests ist hängt von den speziellen Untertests ab und ist somit eine empirische Frage.
- Erläutere 3 Intelligenzstrukturmodelle ! Zweifaktorentheorie von Spearman (1904) Nach dieser Th eorie setzt sich jede kognitive Leistung aus zwei Intelligenzfaktoren zusammen,einem allgemeinen und allen Intelligenzleistungen gemeinsamen Generalfaktor g (general) und einem spezifischen Intelligenzfaktor, der zur Lösung des jeweiligen Aufgaben- oder Problemtyps benötigt wird, nicht aber zur Lösung von Aufgaben eines anderen Typs beiträgt. Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren von Thurstone (1931) Im Zweifaktorenmodell und im Gruppenfaktorenmodell sind kognitive Leistungen faktoriell rein insofern, als für jede Leistung genau zwei Faktoren angenommen werden. Es wird also angenommen, dass alle Intelligenztestaufgaben durch die allgemeine Intelligenz und zus.tzlich eine spezifi sche kognitive Fähigkeit gemessen werden. Das Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren von Th urstone geht von einer anderen Annahme aus. In diesem Modell sind kognitive Leistungen faktoriell komplex (multideterminiert), wobei sich der faktorielle Komplexitätsgrad von Aufgabe zu Aufgabe und von Test zu Test unterscheiden kann. Die folgende Abbildung veranschaulicht diese Überlegung. http://www.beltz.de/fileadmin/beltz/downloads/OnlinematerialienPVU/DifferentiellePsychologie/11.2_Intelligenzmodelle.pdf Berliner Intelligenzstrukturmodell Klassifikation von Intelligenzaufgaben in mehrdimensionalem Schema nach -> 4 Arten von Informationsverarbeitungsprozessen * 3 Inhalte Pro Kombination/Untertesttyp gibt es 3-5 Untertests. Prozesse: Bearb.geschwindigkeit, Gedächtnis, Einfallsreichtum, Verarb.kapazität Inhalte: figural-bildhaft, numerisch, verbal
- Welche Unterscheidungen werden in IQ-Tests typischerweise vorgenommen ? verbal-nonvarbal, kristallin-fluide
- Kriteriumsvalidität ? Wie hoch korreliert IQ mit best. Kriterien ? Grundschulnote .5 Abi, Uni .3, .35 (eingeschränkte Varianz) Bildungsabschluss und Berufsprestige mit 40 -> .7 ! (höher aggregiert)
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- Kriteriumsvalidität ? Wie hoch korreliert IQ mit best. Kriterien ? Grundschulnote .5 Abi, Uni .3, .35 (eingeschränkte Varianz) Bildungsabschluss und Berufsprestige mit 40 -> .7 ! (höher aggregiert) Berufserfolg .2 - .3 (Ghiselli) (unreliables erfolgskriterium Vorgesetztenurteil, Varianzeinschränkung im Beruf) Um Studienerfolg Vorherzusagen weisen IQ-Test zB in Medizin eine inkrementelle Validität (zur Abiturnote ) von .10 auf ! .48 -> .58
- Kriteriumsvalidität ? Wie hoch korreliert IQ mit best. Kriterien ? Grundschulnote .5 Abi, Uni .3, .35 (eingeschränkte Varianz) Bildungsabschluss und Berufsprestige mit 40 -> .7 ! (höher aggregiert) Berufserfolg .2 - .3 (Ghiselli) (unreliables erfolgskriterium Vorgesetztenurteil, Varianzeinschränkung im Beruf) Um Studienerfolg Vorherzusagen weisen IQ-Test zB in Medizin eine inkrementelle Validität (zur Abiturnote ) von .10 auf ! .48 -> .58 Schnelligkeit Zugriff Verbales KZG -> korr verb IQ .43 Schnelligkeit Uterscheidung -versus- -> nonverb IQ .45
- Wie viel Prozent einer Altersgruppe sind hochbegabt, wenn der IQ normalverteilt ist ? ca 68% 1SD ca 95% 2SD 95,45 % liegen im Intervall MW+/- 2SD => (100-95,45)/2 =2,275 % sind hochbegabt
- Was ist Kreativität ? Und wann ist Kreativität gefragt ? Kreativität ist ein Konstrukt der Alltagspsychologie. In der Perskeitspsychologie ist unkalr, ob es sich um eine übergeordnete Fähigkeit handelt oder ob es sich vielmehr einen Fähigkeitsbereich handelt, der relativ unabhängige Eigenschaften enthält. Nach Guilford ist Kreativität die Fähigkeit zum divergenten Denken Sie ist gefragt, wenn eine Problemstellung überhaupt ersteinmal definiert werden muss und wenn es in Abhängigkeit von der Problemstellung mehrere Lösungsmöglichkeiten gibt
- Was sind Guilfords 4 Komponenten der Kreativität ? Sensitivität gegenüber Problemen (Alternativerklärungen?) Flüssigkeit des Denkens (Ziegelsteinaufgabe) Originalität (entfernt liegende Analogien) Flexibilität (Suchraum erweitern)
- Was ist Kreativität ? Und wann ist Kreativität gefragt ? Kreativität ist ein Konstrukt der Alltagspsychologie. In der Perskeitspsychologie ist unkalr, ob es sich um eine übergeordnete Fähigkeit handelt oder ob es sich vielmehr einen Fähigkeitsbereich handelt, der relativ unabhängige Eigenschaften enthält. (und zudem ob es sich um intelligenzfaktoren handelt) Nach Guilford ist Kreativität die Fähigkeit zum divergenten Denken. Er stieß auf das Problem, dass sich IQ nicht klar von Kreativität abgrenzen ließ. Sie ist gefragt, wenn eine Problemstellung überhaupt ersteinmal definiert werden muss und wenn es in Abhängigkeit von der Problemstellung mehrere Lösungsmöglichkeiten gibt
- Kriteriumsvalidität von Kreativität ? Valider als Leistungstests (für Kreativität) scheint die Selbstbeurteilung der Kreativität zu sein. Ähnlich wie beim IQ, der nicht die Berufsleistung sondern das Prestige vorhersagt, sagen Kreativitätstests vorher wie kreativ der spätere Beruf ist (bzw. eingeschätzt wird).
- Was bezeichnet soziale Kompetenz in der Alltagspsychologie ? Welche Aspekte sozialer Kompetenz werden von Thorndike unterschieden ? Alltagspsychologie: von Intelligenz abzugrenzende Fähigkeit, die Durchsetzungsfähigkeit und Beziehungsfähigkeit beinhaltet (Analog hierzu führen Beobachtungen in der Personalauswahl zu 2 Faktoren Selbstbew./Dominanz und Kooperation). Thorndike unterscheidet hingegen die zwei Aspekte 1. soziale Sensitivität und 2. Soziale Handlungskompetenz. Hohe Handlungskompetenz(wie gut kann man schwierige soziale Situationen meistern) setzen hierbei soziale Sensitivität voraus. Für diese liegen bisher jedoch keine überzeugenden Operationalisierungen vor -> möglw. keine einheitliche Fähigkeit
- Wie kann soziale Handlungskompetenz erfasst werden ? 1. Lösen hypothetischer sozialer Schwierigkeiten 2. Selbstbeurteilung sozialer Fertigkeiten 3. Beobachten in inszenierten Situationen -> AC
- Was bezeichnet soziale Kompetenz in der Alltagspsychologie ? Welche Aspekte sozialer Kompetenz werden von Thorndike unterschieden ? Alltagspsychologie: von Intelligenz abzugrenzende Fähigkeit, die Durchsetzungsfähigkeit und Beziehungsfähigkeit beinhaltet (Analog hierzu führen Beobachtungen in der Personalauswahl zu 2 Faktoren Selbstbew./Dominanz und Kooperation). Thorndike unterscheidet hingegen die zwei Aspekte 1. soziale Sensitivität und 2. Soziale Handlungskompetenz. Hohe Handlungskompetenz(wie gut kann man schwierige soziale Situationen meistern) setzen hierbei soziale Sensitivität voraus. Für diese liegen bisher jedoch keine überzeugenden Operationalisierungen vor -> möglw. keine einheitliche Fähigkeit Laut Asendorpf git es keine einheitliche soziale Kompetenz sondern tatsächlich vielmehr mind. die zwei unterschiedlichen von Thorndike postulierten Konstrukte
- Was ist emotionale Kompetenz ? Welche Fähigkeitsbereiche unterscheidet Mayer ? Von Intelligenz zu trenneder, breit angelegter Fähigkeitsbereich der von Bedeutung ist für psych. Gesundheit und emotionale Beziehungen. Mayer: 1. Emotionswahrnehmung 2.Emotionsnutzung 3.Emotionswissen 4. Emotionsregulation (Engesser Folie57) => gemessen mit MSCEIT (Mayer,2000)
- Was ist das Problem am MSCEIT (Mayer,2000) und wie könnte es umgangen werden ? 1. Der MSCEIT misst angemessene Antworten auf hypothetische emotionale Situationen. Problem: die Testautoren legen fest, was angemessen ist. => Besser wären aggreggierte Expertenurteile ? 2. Geringe reliabilität, unklare Validität
- Van der Zee et al 2002 fanden in Fragebogenuntersuchungen zur emot. Kompetenz 2 unabhängige Faktoren, die nicht oder sogar negativ mit IQ korrelieren ! Welche sind das und zu welchem anderen Konstrukt/Fähigkeitsbereich kann man hier parallelen erke 1. Empathie für Emotionen 2. Emotionale Kontrolle => Analog zu sozialer Kompetenz: Soziale Sensitivität/Empathie und Handlungskontrolle Wie bei sozialer Kompetenz also auch hier ein breit angelegter Fähigkeitsbereich (und kein einzelnes Konstrukt). Allerdings hier keinerlei Korrelation mit IQ (zT sogar negativ korr.)
- Was ist ein Assessment Center ? Eine heterogene Klasse diagnostischer Verfahren , zum Zweck der personalauswahl und Personalentwicklung Teilnehmer müssen alleine oder in Kleinguppen Aufgaben bearbeiten. Soll Auskunft geben über arbeitsbezogene Fähigkeiten, insbesondere soziale Kompetenz.
- Van der Zee et al 2002 fanden in Fragebogenuntersuchungen zur emot. Kompetenz 2 unabhängige Faktoren, die nicht oder sogar negativ mit IQ korrelieren ! Welche sind das und zu welchem anderen Konstrukt/Fähigkeitsbereich kann man hier parallelen erke 1. Empathie für Emotionen 2. Emotionale Kontrolle => Analog zu sozialer Kompetenz: Soziale Sensitivität/Empathie und Handlungskontrolle Wie bei sozialer Kompetenz also auch hier ein breit angelegter Fähigkeitsbereich (und kein einzelnes Konstrukt). Allerdings hier keinerlei Korrelation mit IQ (zT sogar negativ korr.) 2 gescheiterte Versuche eine Faktorenstruktur von emotionaler Kompetenz zu finden: Hinweis: Drei von van Zee auf Basis einer Faktorenanalyse postulierten Faktoren zerfielen bei genauerer Analyse wieder. So wie auch die von mayer postulierte Faktorenstruktur nicht repliziert werden konnte
- Was sind Handlungsdispositionen? Bezeichnung für ein heterogenes Gebit der PKP das sich mit Unterschieden in zielgerichtetem Verhalten befasst. Man unterscheidet Handlungsdispositionen im Bezug auf Verhaltensrichtung (Motive, Bedürfnisse, Interessen) und im Bezug auf Überzeugungen eigenes Handelns (Erwartungsstil, Kontrollüberzeugung, Attributionsstil)
- Was unterscheidet Bedürfnisse, Motive und Interessen ? Regelkreismodelle von Bedürfnissen nehmen an, dass es individuelle Sollwerte gibt (Sattsein, Sicherheit,...), die ständig mit den Istwerten verglichen werden.Abweichungen motivieren Verhalten um den Ist-Wert dem Soll-wert anzunähern. => Perskeitsunterschiede in Bedürfnisse bestehen dabei in Sollwerten ! Motive sind überdauernde Tendenzen, in Motivanregenden Situationen(Anreize) eine bestimmte Motivstärke zu entwickeln. (= aktueller Zustand in einer motivierenden Situation). Motive beziehen sich auf die Folgen von Handlungen (die als Mittel zur Zielerreichung dienen) Interessen: Beziehen sich (anders als Motive) auf die Handlung selbst, die ppsitiv bewertet wird.
- Welche Parameter enthält das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson für das Leistungsmotiv ? 1. L= Leistungsmotivation (aktueller Zustand der Motivationsstärke) , W= Erfolgswkeit, A=Anreiz= 1-W, M= Leistungsmotiv(sollwert,Gewichtungsfaktor der individuelle Unterschiede repräsentiert ) L= A*W*M 2. M = Leistungsmotiv besteht aus Erfolgsmotiv Me und Misserfolgsmotiv Mm. Die Misserfolgsmotivation muss von der Erfolgsmotivation abgezogen werden. L = Me*A*W - Mm*A*W => L ist am größten, wenn W bei ca .50 liegt und je stärker Me das Misserfolgsmotiv übersteigt !
- Welche Parameter enthält das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson für das Leistungsmotiv ? 1. L= Leistungsmotivation (aktueller Zustand der Motivationsstärke) , W= Erfolgswkeit, A=Anreiz= 1-W, M= Leistungsmotiv(sollwert,Gewichtungsfaktor der individuelle Unterschiede repräsentiert ) L= A*W*M 2. M = Leistungsmotiv besteht aus Erfolgsmotiv Me und Misserfolgsmotiv Mm. Die Misserfolgsmotivation muss von der Erfolgsmotivation abgezogen werden. L = Me*A*W - Mm*A*W => Für Erfolhgsmotivierte gilt :L ist am größten, wenn W bei ca .50 liegt und je stärker Me das Misserfolgsmotiv übersteigt ! Empirisch: Wert .70 Misserfolgsmotivierte wählen eher zu leichte oder zu schwere aufgaben
- Was ist die Idee bei Projektilen Tests wie dem TAT ? Die Häufigkeit mit der ein bestimmtes Motiv vorkommt wird als Motivstärke interpretiert Vorgehen: Proband soll Geschichte zu mehrdeutigen Bildern erzählen um Aufschluss über implizite Motive zu bekommen.