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Psychologie (Fach) / Emotionspsychologie (Lektion)

Vorlesung Hr. Körner, SS14

Diese Lektion wurde von LenaSG erstellt.

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  • Stress: Phasen Vorphase: Reduktion von Kreislauf und Stoffwechsel, Sammlung aller Kräfte Alarmphase: Aktivierung des Nebennieren-Hormons Adrenalin, Anstieg des Blutdrucks, Vermehrung der Blutkörperchen Handlungsphase: Freisetzung und Verbrauch der bereitgestellten Energie Erholungsphase: Regulation und Nachschub, Erschöpfung
  • Soziale Entwicklung und Bindung Konzept der Sozialisation: der lebenslange Prozess, in dem die Verhaltensmuster, Werte, Standards, Fähigkeiten, Einstellungen und Motive eines Individuums so geformt werden, dass sie mit denen übereinstimmen, die in einer bestimmten Gesellschaft als wünschenswert gelten Konzept der Bindung: die emotionale Beziehung zwischen einem Kind und den Personen, die regelmäßig für das Kind sorgen
  • Prägung eine primitive Form des Lernens, bei der sich bestimmte Tierjunge dem ersten sich bewegenden Objekt folgen, das sie sehen oder hören und eine Bindung an dieses Objekt entwickeln Schlussfolgerungen: Bindung dient dem Überleben Bindung sichert den Nachkommen eine Art Grundversorgung durch die Eltern
  • Arbeiten von Harlow Experimente mit Rhesusaffen, die von Geburt an von ihren Müttern getrennt wurden und nur Zugang zu künstlichen Müttern hatten: einige stellten Nahrungsversorgung sicher, die anderen lieferten Form einer körperlichen Zuwendung
  • Schlussfolgerungen aus Harlows Experimenten Es gibt über die Grundversorgung hinausgehend auch emotionale Bedürfnisse, die durch Bindung sichergestellt werden -> Form des emotionalen Lernens
  • Entwicklung von Babyaffen mit Surrogatmüttern (Krämer) können auch im Erwachsenenalter oft nicht normal essen und trinken sind apathisch, auto-aggressiv schneiden bei kognitiven Aufgaben schlecht ab Umgang mit Artgenossen ist gestört gravierende neurobiologische Defizite
  • Leistungen der Bindung für das emotionale Lernen und soziale Beziehungen Es gibt ein Kontinuum zwischen Bindung einerseits und Exploration andererseits Exploration und Abwesenheit von Angst gibt es nur in Anwesenheit einer Bezugsperson Bowlby bezeichnete dies als secure base
  • Arbeiten von Spitz Untersuchung an Heimkindern: schwere emotionale und körperliche Störungen, höhere Sterblichkeitsrate, wenig Empathiefähigkeit -> Vergleich von Entwicklungsquotienten
  • Bowlbys Bindungstheorie: Entwicklungsverlauf Vorphase unmittelbar nach der Geburt Phase der personenunterscheidenen Ansprechbarkeit Phase der eigentlichen Bindung (ab 7 Monaten) Phase der zielkorrigierten Partnerschaft (ab 3 Jahren)
  • Bindungstypen (Ainsworth) Sicher (B-Kinder) Vermeidend- unsicher (A-Kinder) Ambivalent- unsicher (C-Kinder)
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  • working model wird von Kindern in der frühen Kindheit entwickelt, ist eine Abbildung der Beziehung zu den wichtigsten Bezugspersonen
  • Zusammenhang working model und sozialer Status von Kindern (Tittmann) Variablen stehen in enger Beziehung: die Attributionen beeinflussen das Erleben und Verhalten der inder, das Erleben beeinflusst zusätzlich das Verhalten, das Verhalten determiniert den sozialen Status (im Sinne von Beliebtheit vs Ablehnung)
  • Sprachliche Methoden erfassen sprachliche Mitteilungen über Emotionn, enge Verwandtschaft zur Introspektion, hohe AUgenscheinvalidität und Ökonomie, gebundene vs ungebundene Erhebungen Unterscheidung im Modus: Verbak Adverbial Adjektivistisch Substantivistisch Reaktionsmessung: zwei-, mehr- nichtkategorial Beurteilungsapsekte: actor vs observer, introspektiv vs global, Emotion als Ganzes vs Teilaspekt, Zeitbezug der Beurteilung, Ereignissimultane Erfassung
  • Induktionsverfahren experimentelle Manipulation, um Kausalbeziehungen greifbar zu machen Veltentechnik: Lesen selbsbezogener Aufgaben Musik: direktives vs nondirektives Zuhören Imagination: Vorstellung, eher visuell Gesichten und Filme Bilder Geschenke, Erfolgsrückmeldung, soziale Interaktion Gesichtausdruck Natürliche Variation
  • Ausdruckspsychologische Verfahren erfassen die nonverbalen Aspekte der üblichen Emotionskomponentem, vorwiegend mit mimischem Ausdruck  Elektromyografische Verfahren: um nicht sichbare mimische Muskelaktivität nachzuweisen Kodierverfahren: Messinstrument= Beobachter Anatomische und funiderte Verfahren: umfassende Kodierung zB Facial Action Coding System Situierte Verfahren
  • Qualitative Verfahren deskriptiver und interpretativer Zugang mit vorwiegend EInzelfallbezug, im Zentrum der Analyse steht ein Kategoriensystem
  • Psychophysiologische Verfahren Elektrodermale Aktivität (EDA): Bipolare Ableitung der Hautleitfähigkeit Kardiovaskuläre Aktivität (HR/HRV): Herz-Kreislauf-System Elektrische Muskelaktivität (EMG): Ableitung von Museklpotenzialen Hirnelektrische Aktivität (EEG): Erfassung postynaptischer Potenziale
  • Methoden der Emotionspsychologie Sprachliche Methoden Induktionsverfahren Ausdruckspsychologische Verfahren Qualitative Verfahren Psychophysiologische Verfahren