ABWL (Fach) / LE 01: Grundmodell (Lektion)
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- Definition Mass Customization 1) Erstellung von Sachgütern / Dienstleistungen 2) (relativ) großer Absatzmarkt 3) unterschiedliche Bedürfnisse jedes einzelnen Nachfragers werden getroffen 4) Kosten: entsprechen einem zugrunde liegenden Standardprodukt aus Massenfertigung
- Wertschöpfungskette der KIP - Ausgangspunkt: Interaktion mit jedem einzelnen Kunden - Ziel: Produktspezifikation: konkrete Ausrichtung auf individuelle Vorstellungen des Nachfragers - Formen: 1) Hard Customization: produktionsbasierte Indiv. 2) Soft Customization: endkundenbasierte Indiv.
- (Horizontale) Wertschöpfungskette (Porter) sekundäre Aktivitäten: 1) dispositiver Faktor: Anpassung der PPS-Verfahren 2) Personal: Schulungen/Qualifikation 3) Betriebsmittel: Fertigungsstraßen + Informationstechnologie 4) Infrastruktur/ F+E primäre Aktivitäten 1) Erhebung der Kundenwünsche/ Konfiguration Klassisches Marketing/Absatzprognosen 2) kindenindividuelle Kosntruktion eingehende Logistik (Beschaffung) 3) eingehende Logistik (individuelle Beschaffung) auftragsneutrale Vorfertigung von Modulen und Bauteilen 4) individuelle Fertigung 5) ausgehende Logistik (individuelle Distribution) 6) Service, Kundendienst, Nutzung der Kundeninformationen zum Aufbau einer Learning Relationship
- primäre und sekundäre Aktivitäten (allgemein) primär: 1) transaktionsabhängige Aktivitäten mit konkreten Kunden -> individueller Teil 2) transaktionsunabhängige Aktivitäten -> massenhafter (standardisierter) Teil sekundär: 1) F+E: Entwurf von Grundprodukten 2) IKT: Infrastruktur in allen Wertaktivitäten
- primäre Aktivitäten 1) Spezifikation des Produkts Bedarfsdefinition des Kunden keine komplexen, mühevollen Bestellvorgänge 2) Fertigung des kundenindiv. Produkts kundenindiv. Entwicklung seperater Bauteile oder Module 3) Beschaffung Weitergabe von Spezifikationen an Lieferanten auftragsneutrale Beschaffung 4) Produktion auftragsneutrale Vorfertigung Übermittlung von Kundendaten an Produktion 5) Nachkaufphase Learning Relationships Kunde-Anbieter
- strategische Optionen in Anlehnung an Porter 1) Differenzierungsoption (Einzelkundenorientierte) Erstellung von Produkten in so vielen Varianten, dass Wünsche jedes einzelnen relevanten Kunden erfüllbar Kundenbezogene Dienstleistungen Produktimage Hoher Lieferservicegrad Dauerhafte Kundenbeziehung 2) Kostenoption Kompetitiver Preis des Produkts trotz Individualisierung Nutzung von Effizienzvorteilen (bessere Planungsbedingungen, reduzierte Lagerhaltung) IKT für effiziente und kostenorientierte Gestaltung aller Wertaktivitäten
- KIP-Wertschöpfungkette und Akteure 1) Kunde: Kaufwunsch 2) Spezifizierungsintermediär: Vertrag über Sachgut 3) MC-Koordinator: Abwicklung (ggf. mit Sachgutlogistik) 4) Produzent: Herstellung und Sachgut-/Zuliefererlogistik 5) Zulieferer 1. Stufe: Herstellung und Zuliefererlogistik
- Abgrenzung zu weitern Management-Ansätzen 1) Einzelfertigung auftragsbezogene Kalkulation Flexibilität in allen Wertschöpfungsstufen 2) kundenbezogene Variantenfertigung Angebot von Grundtypen von Erzeugnissen zur kundenbezogenen Erweiterung und Umkonstruktion Lieferung jeder technisch machbaren Produktvariante möglich 3) anonyme Variantenfertigung Vielfalt an verschiedenen ähnlichen Produkten Vorfertigung aufgrund Absatzprognose komplexer Auswahlprozess für Kunden
- agile Manufacturing vs. MC Agile Manufacturing Kundenindividuell gestaltete Produkte in kleinen Losgrößen zu relativ niedrigen Stückkosten Systematische Pflege der Kundenbeziehungen Sämtliche Trends in Management und Führung (virtuelle Unternehmen, Netzwerkstrukturen, Change- und Speedmanagement, Mitarbeiterpartizipation, Wissensmanagement) Mass Customization zusätzlich Reduktion von Komplexität in der kundenindividuellen Fertigung Klare Konzeptspezifikation, konkrete Gestaltungsempfehlungen
- Lean Production vs. MC Lean Production Effizienter Umgang mit Unternehmensressourcen Entsprechung mit Massenfertiger Fokussierung auf kleine, in sich homogene, gegeneinander heterogene Gruppen und Marktnischen Mass Customization hingegen Effizientes Management häufiger Änderungen, wechselnder Anforderungen Fokussierung des individuellen Kunden
- Soft vs Hard Customization Soft Customization Kein Eingriff in Fertigung, Individualisierung außerhalb des Unternehmens 1)Selbstindividualisierung Konstruktion und Fertigung standardisierter Produkte mit eingebauter Flexibilität 2) Individuelle Endfertigung im Handel/Vertrieb Auslieferung einheitlicher Rohprodukte mit Vollendung im Handel nach Kundenwunsch 3) Serviceindividualisierung Ergänzung von Standardprodukten um individuelle sekundäre Dienstleistungen Hard Customization Varietät durch Aktivitäten der Fertigung, Änderung interner Funktionen 1) Individuelle End-/Vorproduktion mit standardisierter Restfertigung Erste (Materialverarbeitung) oder letzte Wertschöpfungsschritte (Montage, Veredelung) kundenindividuell, alle anderen standardisiert 2) Modularisierung nach Baukastenprinzip Erstellung kundenspezifischer Produkte aus standardisierten kompatiblen Bauteilen 3) Massenhafte Fertigung von Unikaten Individuelle Leistungserstellung über ganze Wertkette durch standardisierte Prozesse
- Selbstindindividualisierung durch intelligente Produkte 1) fixe Funktionen/ keine Wiederholbarkeit einmalige Einstellung Auswahl zwischen fest vorgegeben Funktionen 2) fixe Funktionen/ wiederholte Anpassung möglich reversible Konfiguration Kombination vorgegebener Funktionen und indiv. Speicherung 3) variable Funktionen/ keine Wiederholbarkeit Standardprodukte indiv. Zusatzstoffe 4) variable Funktionen/ wiederholte Anpassung möglich eigene komplexe Funktionen Funktionsmodule intelligenter Systeme
- Individualisierung standardisierter Produkte durck Sekundärleistungen 1) Information und Kaufvorbereitung: Bedarfsermittlung, Produktvorführung Wirtschaftlichkeitsanalyse 2) Überführung Zustellung Transportmittel 3) Gebrauchsvorbereitung Installation Schulung/Einweisung 4) Gebrauchsphase Anwednungsberatung Bedienung/Steuerung 5) Nachgebrauchsphase Demontage Ersatzgeräte
