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Bildungsmanagement VO (Fach) / Bildungsmanagement (Lektion)

Geschichte der Bildung, Bidungsstandards...

Diese Lektion wurde von CarinaSch erstellt.

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  • "Bloomsche Taxonomie" Arten von Lernzielen nach dem Grad ihrer Komplexität (=Grundlage für die Konzeption von Kompetenzmodellen) Kognitive Lernziele: 1. Wissen 2. Verstehen 3. Anweden 4. Analyse 5. Synthese 6. Evaluation  
  • Allgemeines Kompetenzmodell Handlungsdimension Beschreibt die zu erbringende Leistung (im Sinne einer Handlungskompetenz) für den jeweiligen Unterrichtsgegenstand. Elemente: A Wissen B Verstehen C Anwenden D Analyse E Entwickeln
  • Aufgaben Kompetenzmodelle: - beinhalten Kernkompetenzen - Beschreibung von Bildungszielen - Übersetzung von Bildungsstandards in Aufgabenstellungen
  • Inhaltsdimension - Allgemeines Kompetenzmodell (Wissensdimension) Beschreibt Teilbereiche, die für Gegenstand von Bedeutung sind.
  • Beschreibung der Bloomschen Lernziele Wissen = Identifizieren und Abrufen von Information Wer, Was, Wann, Wo? Definiton von... Beschreibe.. Was sind die Eigenschaften von..? Verstehen = Organisieren und Auswählen von Fakten und Ideen Was ist die Hauptaussage von? Gib in deinen eigenen Worten die Geschicht wieder Nenne ein paar Beispiele für... Konstruiere ein Modell für... Anwenden = Nutzen von Regeln, Prinzipien, Fakten Inwiefern ist ... ein Bsp. für? In welcher Beziehung steht ... zu ...? Warum ist ... wichtig? Bereche... Zeichne ein Schaubild anhand der Daten Analyse =Zerlegung eines Ganzen in seine Einzelteile Was sind Teile oder Merkmale von? Was sind die Bestandteile? Klassifiziere ... bezüglich ... Wie kannst du ... belegen? Auf welche anderen Ergebnisse außer den genannten, kommt man? Synthese = Kombinieren von Ideen zu einem neuen Ganzen Was würdest du aus ... schließen? Welche Ideen kannst du zu ... ergänzen? Was könnte passieren, wenn du ... und ... kombinierst? Welche Lösung schlägst du vor? Evaluation = Entwicklung von Urteilen Stimmst du ... zu? Was denkst du darüber? Was ist der/die das wichtigste? Welchen Lösungsweg bevorzugst du und warum? Wie würdest du im Fall ... entscheiden?      
  • Bestandteile Bildungsstandards Kompetenzmodelle --> Deskriptoren --> Unterrichtsbeispiele Kompetenzm. : Übersetzung von Bildungsstandards in Lernziele, Beschr. von Aufgabenstellungen Deskriptoren: bilden die zu erreichenden Kompetenzen und Lehraufgaben ab, Konkretisieren die Bildungs- und Lehraufgabe, (bauen auf Kompetenzm. auf) Unterrichtsbeispiele: Illustration des Kompetenzmodells in der Praxis, Präzisierung der Deskriptoren, Verwendung als Orientierung und Evaluation im Unterricht  
  • Handlungsdimension - beschreibt die zu erreichende Leistung (Handlungskompetenz) in einem Gegenstand  
  • Inhaltsdimension - beschreibt die Teilziele die für den Gegenstand von Bedeutung sind Die einzelnen Ausprägungen auf der Inhaltsebene umfassendie Kernthemen der Ausbildung und spezifizieren die Teilziele des Bildungsziels. 
  • Bildungsstandards als Überbegriff Bildungsstandards beschreiben einen ganzen Rahmen:  - BS beinhalten Kompetenzen und Lerninhalte, die in Kompetenzmodellen ausformuliert werden  - BS werden aus den Bildungszielen abgeleitet & bilden den Kern des Fachbereichs - BS konzentrieren sich auf das Lernergebnis und den erfolgten Lernzuwachs am Ende von Ausbildungsgängen - BS beziehen sich auf den Lehrplan, sind ihm jedoch nicht gleichzusetzen - BS geben nicht den Weg zur Zielerreichung vor, Zielvorgabe ist noch immer der Lehrplan, der durch Standards gesichert wird  
  • Kompetenzmodell Handlungsdimension A: Wiedergabe von Fachwissen (nennen, reproduzieren, angeben, beschreiben) B: Übertragen von etwas Gelerntem auf auf bestimmte Sachverhalte, Vergleich wird möglich, Zusammenhänge werden erkannt (systematisch ordnen, erklären, charakterisieren, einordnen, darstellen, zusammenfassen, begründen) C: Anwenden, Abarbeiten vorgegebener Schritte, Struktur ist bereits vorhanden, Lösung des Problems durch einfachen Transfer D: Analysieren, Gelernter Inhalt wird neu strukturiert, eigene Kriterien entwickelt & übertragen, Prinzipien übertragen E: Schüler konzipiert eigenständig etwas Neues, das zur Lösung des Problems führt (konstruieren, Lösungskonzepte erarbeiten, Modell entwerfen)
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  • Funktionen von Bildungsstandards - Orientierung im Unterricht - Selbstevaluation --> Qualitätsverbesserung der Bildung - definieren Ziele der pädagogisch didaktischen Arbeit - formulieren Anforderungen an Problemlösungskapazitäten sowie Lehren und Lernen - unterstützen Lehrkraft Unterricht noch mehr auf Kompetenzen aufzubauen - Können der Schülerinnen und Schüler steht im Vordergrund nicht die Defizite
  • Funktionen von Bildungsstandards - Orientierung im Unterricht - Selbstevaluation --> Qualitätsverbesserung der Bildung - definieren Ziele der pädagogisch didaktischen Arbeit - formulieren Anforderungen an Problemlösungskapazitäten sowie Lehren und Lernen - unterstützen Lehrkraft Unterricht noch mehr auf Kompetenzen aufzubauen - Können der Schülerinnen und Schüler steht im Vordergrund nicht die Defizite
  • QIBB QualitätsInitative BerufsBildung - Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität des pädagog. Handeln - Sicherung & Weiterentw. der Qualität des Verwaltungshandelns der Schule auf allen Ebenen - Die BB Schulen haben einen doppelten Bildungsauftrag: Allgmeinbildung + berufl. Vor. und o. Erstausbildung
  • QIBB - Warum? - Komplexe Lebens- und Arbeitswelten. Frage danach welche Fähigkeiten jemand haben muss um den heutigen Anforderungen zu entspr. wird schwieriger - Wandel an Anforderungen an berufsbildende Schulen - Qualitätssicherung und Entwicklung im berufsbildenden Schulsystem  Qualitätsmanifest: die österr. schulische Berufsbildung will ihre Qualität in Zukunft nach einheitlichen Grundsätzen sichern und weiterentwickeln Umsetzung auf Basis des österr. Referenzmodells QIBB für Qualität in der Berufsbildung (Aufbau auf modernen und anerkannten QM Grundsätzen, Orientierung am europäischen Qualitätsrahmen) Qualitätsmanifest: Die österreichische schulische Berufsbildung will ihre Qualität in Zukunft nach einheitlichen Grundsätzen sichern und weiter entwickeln.  Umsetzung auf der Basis des österr. Referenzmodells QIBB für Qualität in de
  • Funktionen von Bildungsstandards in der Berufsbildung - Orientierung im Unterricht - Selbstevaluation --> Qualitätsverbesserung des Bildungssystems - definieren die Ziele der pädagog. didakt. Arbeit - formulieren Anforderungen an Problemlösungskapazitäten  - formulieren A. an Lernen und Lehren - Lehrperson wird unterstützt Unterricht noch mehr auf Kompetenzen aufzubauen - Können der SchülerInnen steht im Vordergrund nicht Defizite  
  • Bildungsstandards setzen unmittelbar am Kernprozess U. an und... - stellen Lernergebnisse dar (formulierte fachliche + überfachliche Kompetenzen, die für weitere schul. Ausbildung von Bedeutung) - Beitrag zur Vergleichbarkeit der BMHS Abschlüsse in Europa  - Vergleichbarkeit von Systemen
  • Bildungsstandards sollen... - in klarer und konzentrierter Form herausarbeiten worauf es im Unterricht ankommt  - durch Aufgaben konkretisiert werden  - die Wirkungen des pädagog. Handeln messbar machen  - Lernergebnisse feststell- und bewertbar machen 
  • Über welche Kompetenzen müssen Schüler verfügen wenn das Bildungsziel erreicht wird? - persönliche Kompetenz - fachliche Kompetenz - Methoden Kompetenz - soziale Kompetenz
  • Persönliche Kompetenz - persönliche Wirkung - Selbstreflexion  - Kreativität  
  • Methodenkompetenz - analytische Fähigkeiten  - Innovationsfähigkeit - Problem- und Konfliktlösungsfähigkeit - Organisationsfähigkeit  
  • Fachliche Kompetenz - Branchenkompetenz - IT Fachwissen  - Betriebswirtschaftliche Kenntnisse - Fremdsprachenkenntnisse  
  • soziale Kompetenz - Kommunikationsfähigkeit - Toleranz - Kollegialität
  • Auftrag der Schule (Selbstkompetenz) kognitive Lerprozesse --> sachliche kompetenz + moralische Lernprozesse  + soziale Lernprozesse --> Sozialkompetenz   = Selbstkompetenz moralische Mündigkeit zur Selbstbestimmung der Person 
  • QIBB als Qualitätssicherung- und Entwicklungsprozess - ständiger sich wiederholender Prozess 1. Planen  2. Umsetzen 3. Evaluieren + Auswerten 4. Überprüfen und erkennen 
  • Reformpädagogik - Erste Phase - um 1900  - Ablehnung von kofessionsgebundenen Einheitsschulen  - Erziehungsideal orientiert sich an den Fähigkeiten und Bedürfnissen des Kindes (davor Maßstab der Erwachsenen, gesellsch. Ordnung des Kaisers bestimmte Erziehung)  - erste Ansätze: Implemetierung von musischen Inhalten, Sport und der selbstständigen Aufgabenabarbeitung  Reformpädagogik hatte einen stärkeren Praxisbezug und führte zur Einführung der Erziehungswissenschaften an den Universitäten  
  • Reformpädagogik - Zweite Phase Jenaplan Pädagogik (1945 nach Unterdrückung d. Nationalsozialisten) Jenaplan-Pädagogik: Jenaplan als Ausgagnsform für neues Schulleben. Kerngedanken: selbsttätiges Arbeiten, gemeinschaftl. Zusammenarbeiten + Leben + Mitverantwortung der Eltern/Schüler. Arbeit: Kernunterricht, fächerübergreifen --> freie Wahl des Faches. Feier: Morgen-, Wochenschluss-, Geburtstags- und Aufnahmefeier. Spiel: fördert Entwicklung jüngerer Kinder, lernen von Regeln für Sozialverhalten. Gespräch; Kreisgespräch, Berichtgespräch, Vortrag      
  • Qibb Qualitätskreislauf 1. Plan Ziele + Programm, Q-Matrix, Arbeits-/Schulprogramm 2. Umsetezen - Do Zielvereinbarungen, Maßnahmen, Prozesse 3. Evaluieren und Auswerten - Check Evaluieungsstrategie, Indikatoren, Evaluierungsergebnisse, Daten und Auswertungen 4. überprüfen + erkennen - act Berichte, Analysen & Schlussfolgerungen, Qualitätsbericht, Management & Performance Review
  • Bildung Neuzeit Humanismus - Aufklärung - tabula rasa Locke "Nichts ist im Verstand was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist"  Kant - Vernunft und Freiheit  Domschulen und Universitäten  
  • Kant stellt 3 Fragen - was kann ich wissen  - was soll ich tun  - was darf ich hoffen  später: was ist der Mensch  Axiomatik:  Mensch als freies Wesen (Freiheit, Autonomie, Verantwortung) Aufgabe des Menschen: sein Leben und sein Handeln moralisch nach Werten/Bildung/Kultur ausrichten - kateg. Imperativ  
  • Definition Bildung Humboldt Bildung als.. - "Anregung aller Kräfte des Menschen, damit diese sich über die Aneignung der Welt entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden Persönlichkeit und Individualität führen" Humboldtsches Bildungsideal bildunga: = Schöpfung, Bildnis, Gestalt - Ganzheitl. Ausbildung - Comenius: Bildung & Pädagogik - Elemtarschule/Gymnasium/Universität
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  • Entwicklung der Schulen 18 +. 19. Jhd. Philantrophen - Lebenspraxis des Bürgertums (Vernunftzeitalter) - technische Revolution - Industrialisierung - Gymnasium - kein Kontrast, Spiegel einer hochtechnis. Wirklichkeit - Antike wird nicht mehr als Status des Kulturguts angesehen
  • Philantrophen Lebenspraxis Bürgertum Sahen im - harmonisch ausgebildeten Menschen, - selbstbewusst geistig und körperlich gleichermaßen erzogen ist, das Idealbild ihrer fortschrittlichen pädagog. Bestrebungen.   Leib des Menschen als Schlüssel der Erziehung, Trennung von Körper & Geist wird als Fehler des Erziehungsprozess gesehen.
  • Neuhumanisten Anhänger der Antike als ideale Gegenwelt zur Wirklichkeit Persönlichkeit: Entf. aller Anlagen + Kräfte (kl. Antike als Inbegriff höchster Humanität)   Bildung: -  als Prozess & Zustand - als Inbegriff von Kenntnissen & Fähigkeiten - als Form in der Indivduen an Kultur teilhaben   Kultur als Wesenserfüllung des schöpferischen Menschen.  
  • Materiale Bildung Objektivismus (viel Wissen - Reifung durch z.B. Lesen von Goethe, Schiller Beethoven)
  • Formale Bildung Subjekt ist Bezugspunkt Entfaltung der körperl. geistigen und seelischen Kräfte
  • Klassische deutsche Bildungsidee Bildung als.. - geistiger Prozess, - der das Individuum zu Selbsständigkeit - Freiheit - Teilhabe am Kulturganzen - und ästethischen Wahrnehmungen führen sollte.   Bildung als Inbegriff einer dem Wahren/Guten & Schönen verpflichtende Haltung.
  • Platonische Idee Relation zwischen Ideen und sinnlich wahrnehmbaren Dingen. Dinge nicht nur als materielle Dinge, auch Handlungen und Ereignisse. Ideen sind mehr als bloße Vorstellung im menschl. Geist Ideen bilden eine eigenständig operative Wirklichkeit.   Für Platon sind die Ideen eine eigene Wirklichkeit hinter der Sinneswelt, welche dieser auch übergeordnet ist. Ideen sind die geistige Urbilder aus denen Abbilder für die reale Welt geschaffen werden. Die höchste Idee und letztes Abbild ist die Idee des Guten. Die Ideen stellen die seiende Welt dar, die nur durch unsere Vernunft wahrnehmbar sind. Durch das vernunftlose Mitwirken der Materie können die Abbilder nie so vollkommen sein wie die Urbilder selbst.    
  • Adorno Idee der Bildung Klassische Idee der Bildung:   - Emanzipation - Befreiung des Menschen aus Abhängigkeiten - Gewinnung von Autonomie
  • Reformpädagogik 1 Bildungssplitter im 20. Jhd. - Didaktik verlangt einen handlungsorientierten Unterricht bei dem die Selbsttätigkeit im Mittelpunkt punkt gegen Autoritarismus und Lebensfremdheit der Pauk- und Drillschulen Einflüsse von Comenius, Rousseau, Pestalozzi und Philantrophen  
  • Behaviorismus - Lernen auf Basis von Reiz-Reaktions-Verknüpfung - Black-Box Annahme (was im Inneren passiert wird ausgeblendet) - Mensch ist ein passives Wesen - Externes Feedback
  • Kognitivismus - Mittelpunkt: Was geht in Black-Box vor? - Lernen = vom Handeln - zum Können - zum Wissen (Input -> Verarbeitung --> Output) - Fokus: Modellierung der inneren Verarbeitungsprozesse - Modelliertes Feedback
  • Konstruktivismus - objektive Realität ist uns nicht zugänglich - Lernen als selbstständiger, individueller Konstruktionsprozess als Aneigungprozess zur Erschließung der subjektiven Wirklichkeit - Strukturelle Koppelung: Wissen baut auf Vorwissen auf
  • AI Prozess Appreciate Inquiry - wertschätzender Ansatz Grundidee: Menschen/Organisationen haben ungeahntes Potenzial, das manchmal aufblitzt Discover - Dream - Design - Destiny - das erkunden, verstehen und wertschätzen, was an Gutem da ist - Entwerfen, was im besten Fall sein könnte - Gestalten und vereinbaren, was sein soll - planen was zukünftig sein soll
  • Vision BHAK, BHAS - Ziel ist der Erwerb der persönlichen und kaufmännischen Handlungskompetenz  - die die Schüler dazu befähigen im Beruf wie in ihren Privatleben Entscheidungen und Aktivitäten verantwortungsbewusst zu setzen  - und ihr Leben erfolgreich zu gestalten 
  • Leitideen Renaissance Humanismus - optimistische Einschätzung der Fähigkeit der Menschheit, zu einer besseren Existenzform zu finden  - Entwurf eines Gesellschafts- und insbesondere Bildungsideals  - bestmögliche Persönlichkeitsentfaltung - Kritik an bestehenden Verhältnissen die diesem Ziel entgegenstehen  
  • Maßnahmen zur Förderung von Lehrkräften - individuelle Maßn. (Mentoring, Supervision, Selbstentwicklung, gegenseitige Schulbesuche) - Schulentwicklungsmaßnahmen  - kollektive Fortbildungsmaßnahmen (externe Fortbildung, interne Fortbildung) 
  • Definition Bildungsmanagement - professionelle Steuerung aller Rahmenbedingungen  - und aller personellen, interaktiven und organisatorischen Voraussetzungen verstanden - damit Lernprozesse ermöglicht werden     
  • Zielformulierung wie? wieso? Die Beschreibung des Ziels eines Konzepts/Bildungsveranstaltung oder projekts muss - so konkret wie möglich erfolgen! zB. anhand Zielformulierungskonzept SMART Die klare Darstellung des Ziels/der Ziele ist die Grundlage für die Konzepterstellung.  Nur damit können die weiteren Schritte eines Konzepts entwickelt werden (z.B. wie wird wann evaluiert, Erwartungsabklärung der TeilnehmerInnen, Beschreibung der LV, Auswahl Methoden..)
  • Wie muss ein Ziel sein? Spezifisch: eindeutig definiert, nicht vage, kein Interpretationsspielraum Messbar: Ziele müssen messbar sein + Kriterien dafür vorhanden sein  Akzeptiert: Ziele müssen vom E. akzeptiert werden d.h. sie müssen angemessen/attraktiv/anspruchsvoll sein und nicht über oder unterfordern Realisierbar: Ziele sind auf realistischem Weg erreichbar Terminisierbar: für jedes Ziel Zeitvorgabe nötig, bis wann Ziel erreicht sein muss
  • Methexis griech. Teilhabe , -, von Platon eingeführter Terminus zur Bezeichnung des Verhältnisses der Einzeldinge der Sinnenwelt zu ihren Urbildern,den Ideen, und der Ideen untereinander. Unter der Voraussetzung, dass allein die Ideen »wirklich« sind, folgt für Platon, dass die Einzeldinge als Abbilder nur durch Teilhabe an den Ideen als »wirklich« und »seiend« angesehen werden können.