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HdM WI7 2. Semester (Fach) / E-Business Fragenkatalog (Lektion)
E-Business Fragenkatalog
Diese Lektion wurde von thomasb erstellt.
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- Was sind Eigenschaften digitaler Produkte in Abgrenzung zu materiellen Produkten? Erläutern Sie die verschiedenen Eigenschaften digitaler Produkte. Reproduktion und Distribution: Vollkommen automatisierte Reproduktion und Distribution; Unbegrenzte Anzahl von Kopien möglich; Keine Vorhaltung von Produkten: Generierung einer Kopie und Distribution im Bedarfsfall („on demand“) Veränderbarkeit: Leichte Erweiterbarkeit und Veränderbarkeit; schnelle Behebung nachträglich entdeckter Fehler; Aber auch: leichte Fälschung / Manipulation. Hohe Produktions- und niedrige Grenzkosten der Reproduktion: Hauptsächlicher Produktionsaufwand bei der Produktion des Originals („first copy costs“), Konvergenz der Grenzkosten gegen Null; Erhebliche Skalenerträge und endlos fallende Durchschnittskosten; Keine Verschleißerscheinungen auch bei häufiger Nutzung. Verbreitungsgeschwindigkeit: Ohne nennenswerte Verzögerung; Informationen über zugrunde liegende (physikalische) Produkte werden schneller; transportiert als die Produkte Nutzungsalternativen: Nicht das digitale Produkt, sondern die Verwendungsweise (Lesen, Drucken, Verschenken, ...) stellt den eigentlichen Wert da; Unterschiede bei Verwendungsweisen in einzelnen Nutzergruppen Erfahrungsgüter: Qualität kann zumeist erst nach dem Konsum beurteilt werden; Paradoxon: Ist der Wert einer Information nicht absehbar, berührt dies die mittlere Zahlungsbereitschaft negativ (Kunde weiß nicht, wofür er bezahlen soll). Eine hinreichende Würdigung der Qualität setzt allerdings den Konsum voraus; Entschärfung der Problematik durch Lieferung von Teilen (Probekapitel o.ä.). Immaterialität: Nicht berührbar; Nicht sichtbar; „Bits, keine Atome“ Geistiges Eigentum: Repräsentation geistigen Eigentums; Unterliegt dem Urheberrechtsgesetz Begrenztheit der Schutzmechanismen: Komplexe Verfahren für Digital Rights Management (DRM); Umgehung oder Aushebelung bisher immer zeitversetzt erfolgreich Wertverlust versus Wertgewinn: Nutzwert von Informationen erhöht sich durch Teilung; Materielle Wirtschaftsgüter erfahren Wertverlust durch Teilung oder geteilte Nutzung Schwierige Wertbestimmung: Wert einer Information ist gebunden an Vielzahl von Parametern (Verwendungszweck, Realisierungsfähigkeit, Kontext, etc.) Standards: Codierung erforderlich; Erforderlichkeit von Standards für den Datenaustausch Ökonomie steigender Grenzerträge: Stückkostendegressionseffekt; Keine „optimale“ Absatzmenge bzw. unendlich große Menge; Stückkosten des Anbieters, der einen dominierenden Marktanteil errungen hat, sinken bei weiter steigenden Absatzzahlen schneller als die Stückkosten der Wettbewerber Netzwerkeffekte: Nutzen eines Gegenstands, einer Idee oder einer Information hängt davon ab, wie viele andere Individuen diesen bzw. diese nutzen; Lehrbuchbeispiel: Faxgerät Systemwettbewerb: Komplementäre Beziehung zu traditionellen Produkten; Digitale Güter sind Elemente eines Gesamtsystems >> Systemgüter; Beispiel: Software ist eng verknüpft mit Hardware Windows-Welt versus Apple-Welt; Notwendigkeit der Betrachtung von Gesamtsystemen anstatt einzelner digitaler Produkte Wechselkosten und Lock-In: Wechsel zu einer anderen Technologie ist aufwändig und kostspielig.; Je höher die Wechselkosten, desto eher bleibt man der alten Struktur verhaftet bzw. dort „eingeschlossen“ („Lock-In“).
- Was ist Real Time Bidding? „Real Time Bidding“ ist ein Online-Marketing Konzept, bei dem Werbeplätze auf Internetseiten der Publisher (Webseiten-Betreiber) an Advertiser (Werbungtreibende) versteigert werden. Die Versteigerung findet für jedes AdImpression in Echtzeit statt, also jedes Mal wenn eine Internetseite aufgerufen und Werbung an einem Werbeplatz angezeigt werden soll. Der Höchstbietende erhält den Zuschlag. So lassen sich marktgerechte Preise und zielgenaues Werben ermöglichen.