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HdM WI7 2. Semester (Fach) / E-Business Fragenkatalog (Lektion)

E-Business Fragenkatalog

Diese Lektion wurde von thomasb erstellt.

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  • Was ist Retargeting? - behavioral targeting (Verhalten)- social targeting (Sozial)- geographical targeting (Geographisch) Als Retargeting wird im Online-Marketing ein Verfolgungsverfahren genannt, bei dem Besucher einer Webseite – üblicherweise ein Webshop – markiert und anschließend auf anderen Webseiten mit gezielter Werbung wieder angesprochen werden sollen. Ziel des Verfahrens ist es, einen Nutzer, der bereits ein Interesse für eine Webseite oder ein Produkt gezeigt hat, erneut mit Werbung für diese Webseite oder ein Produkt zu konfrontieren. Hierdurch soll die Werberelevanz und somit die Klick- und Konversionsrate (z. B. Bestellquote) steigen.
  • Was ist Performance Marketing? Performance-Marketing ist der Einsatz von Onlinemarketinginstrumenten mit dem Ziel, eine messbare Reaktion und/oder Transaktion mit dem Nutzer zu erzielen; es entspricht damit dem Direktmarketing in interaktiven Medien. Eine leistungsbezogene Honorierung der Medien im Rahmen erfolgsbasierter Onlinemarketingmodelle, wie Pay per Click, Pay per Lead oder Pay per Sale, ist konstituierende Voraussetzung als Abgrenzung zu den Marketingmethoden, deren Abrechnungsmethode durch Reichweite bestimmt (TKP, Tausender-Kontakt-Preis) wird. Performance-Marketing wird von der Werbeindustrie, wie das Direktmarketing, zur Below-the-line-Kommunikation gezählt (im Unterschied zur Above-the-line-Kommunikation). Performance-Marketing zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Messbarkeit: Die Reaktionen der Zielgruppe (also z. B. eine Registrierung oder ein Kauf im Internet) sind eindeutig, zeitnah und vollständig beobachtbar und messbar. Modularität: Die Kampagne zerfällt in viele kleine Budgetmodule, die individuell buchbar und beurteilbar sind. Optimierbarkeit: Durch Anpassung verschiedener Parameter (Anzeigentexte, Werbemittelgestaltung, Umfelder, Click-Gebote etc.) kann die Effizienz der Kampagne noch während der Laufzeit beeinflusst und damit verbessert werden. Vernetzung: Performance-Marketing kann als Interaktionselement in eine klassische Kampagne integriert werden. Es bestehen intensive Wechselwirkungen z. B. zwischen Bekanntheit und Klickrate.
  • Was ist Postclick-Conversion? Werbemittel Einblendung -> Click + Cookie -> Landingpage des Kunden -> Ausfüllen & Abschicken -> Bestätigungsseite des Kunden -> Conversion wird gezählt
  • Was ist Postview-Conversion? 1. User sieht Werbung auf Webseite (z.B. Avis)> klein Klick aber Cookie wird gesetzt 2. User vergleicht Angebote (z.B. Mietwagen) 3. User erinnert sich an Werbung (z.B. Avis) 4. User sucht Seite von Werbetreibendem (google nach Avis) 5. User ruft Bestellseite von Werbetreibendem auf (Bestellseite von Avis) 6. User bestellt bei Werbetreibendem (Bestellbestätigung bei Avis) > User wird durch Cookie wieder erkannt.
  • User-Tracking: Was ist das? Beim User-Tracking identifizieren Online-Vermarkter den Browser des Users, können feststellen von welcher Web-Seite er kommt, welche Seiten des Angebotes er wie lange nutzt, welche Suchmaschine er mit welchen Suchkriterien gefüttert hat, und letztendlich kann auch festgestellt werden, mit welchem Ziel die Seite verlassen wird.
  • User-Tracking: Was sind “lokale” und “globale” Ansätze/Techniken? „lokal“ (Benutzer ist auf meiner Site / unter meiner Kontrolle)- Benutzer-Login- Log-Analyse (Provider, IP-Adresse, …)- Session-IDs- Cookies „global“ (Site-übergreifend / Benutzer bewegt sich auf fremden Seiten)- Web-Bugs / Tracking Pixel- Cookies- Flash-“Cookies“ (Local Shared Objects)
  • Was ist ein "Ad-Network"? - Aufbau einer Nutzerhistorie über verschiedene Seiten hinweg- Erstellung eines anonymisierten Benutzerprofils- Tracking von Verhalten bis hin zu Mausbewegungen über embeddedJavascript Snippets- Einspielung personalisierter Werbung(Surfverhalten, Tageszeit, Lokation, …)- Austausch von Benutzerprofilen zwischen Ad Networks- Voraussetzung: Benutzer muss markiert werden!- Cookie muss gesetzt werden
  • Was ist ein Geschäftsmodell? Geschäftsmodell (Business Model) =- Im einfachsten Sinne: Art und Weise, Geschäfte zu betreiben, die es Unternehmen erlaubt, Gewinne zu erzielen (Schwerpunkt der unternehmerischen Aktivitäten und der Erlöserzielung)   - Weiter gefasstes Verständnis: „A business model is defined as the organization (or ‚architecture‘) of product, service and information flows, and the sources of revenues and benefits for suppliers and customers.“
  • Nennen Sie die 6 typischen Elemente eines Geschäftsmodells und erläutern Sie den Gegenstand jedes Elements. - Marktmodell: Im Rahmen des Marktmodells werden Informationen zu den Nachfragern und Wettbewerbern, sowie zu den Marktstrukturen der Märkte, auf denen das Unternehmen diesen Akteuren gegenübersteht, gebündelt. - Leistungsangebotsmodell: Das Leistungsangebotsmodell gibt Auskunft über die Frage: Welches Leistungsspektrum wird welchen Kundengruppen angeboten? - Beschaffungsmodell: Welche Produktionsfaktoren werden von welchen Lieferanten beschafft? Wie agiert das Unternehmen auf den relevanten Beschaffungsmärkten? - Leistungserstellungsmodell: Das Leistungsmodell bildet die Kombination von Gütern und Dienstleistungen sowie deren Transformation in Angebotsleistungen ab. - Marketing- und Vertriebsmodell: Welche Leistungsbündel werden in welcher Weise (Distributionskanal, physische Logistik) an den Nachfrager distribuiert? - Kapitalmodell (Finanzierungs- und Erlösmodell): Das Kapitalmodell bildet den finanziellen Ressourcenzufluss sowie die Refinanzierungsoptionen eines Geschäftssystems ab. Es wird daher in ein Finanzierungs- und ein Erlösmodell unterteilt, die beide für den E-Commerce Bereich einige Besonderheiten und Neuerungen aufweisen. Finanzierungsmodell: Aus welchen Quellen werden die Unternehmenstätigkeiten finanziert? Erlösmodell: Auf welche Art und Weise sollen innerhalb des Geschäftssystems Erlöse generiert werden?  
  • Nennen und charakterisieren Sie unterschiedliche Typen von Geschäftsmodellen im EBusiness. Nennen Sie für jeden Geschäftsmodelltyp zwei Beispiele aus der Praxis. 1. Herstellermodell: Direktvertrieb an Endkunden z.B. über Onlineshop, Beispiel: Adidas, MyMüsli 2. Händlermodell: Interaktion erfolgt zw. Großhändlern bzw. Händlern und Endkunden, Beispiel: Wittwer (Bücher), Otto 3. Vermittlermodell: Vermittler bringen Verkäufer und Käufer zusammen und unterstützen die Transaktion, Beispiel: Yatego (Virt. Shopping Mall), priceline.com (Demand Collection System) 4. Werbungsmodell: beinhalten als Haupteinnahmequelle Werbung. Das Modell funktioniert nur bei häufig frequentierten Seiten. Beispiel: Google AdWords, Google AdSense 5. Subskriptionsmodell: periodische Gebühr wird für Zugang zu einer Seite mit hochwertigen Inhalten oder Diensten erhoben undabhängig von der Nutzung. Beispiel: ScienceDirect 6. Nutzungsmodell: nur der konsumierte Inhalt wird in Rechnung gestellt. Beispiel: ScienceDirect 7. Sonstige Modelle: - Partnermodell (Affiliate-Programme)- (Social-)Community-Modelle- Information Brokerage- Trust Center Beispiel: Amazon
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  • Was ist das Herstellermodell? Hersteller spricht Endkunden direkt über das Web an und umgeht den klassischen Handelsweg Erlösmaximierung, weil Handelsspanne minimiert Modell kann auf Effizienz, verbessertem Kundenservice oder besserem Verständnis der Kundenwünsche basieren Vertrieb erfolgt über Mail-Ordner oder online per Web-Formular Online Shop für den Direktvertrieb
  • Was ist das Händlermodell? - Online Shop als erweiterter Absatzkanal- Online Shop des klassischen Versandhandels- Online Shop „virtueller“ Handelsunternehmen - Bit Vendors (verkaufen nur digitale Produkte und wickeln alle Phasen über das Internet ab)- Interaktion erfolgt zwischen Großhändlern bzw. Händlern und Endkunden
  • Was ist das Vermittlermodell? - Elektronische Marktplätze - Virtuelle Malls- Auktionen- Demand Collection Systeme- Intelligente Agenten- Vermittlung von Online-Werbetreibende- Vermittler bringen Verkäufer und Käufer zusammen und unterstützen die Transaktion- Werbungsmodell- beinhalten als Haupteinnahmequelle Werbung. Funktioniert nur wenn die Seite häufig frequentiert wird.
  • Was ist das Subskriptions-/Nutzungsmodell? - Subskriotionsmodell: periodische Gebühr wird für Zugang zu einer Seite mit hochwertigen Inhalten oder Diensten erhoben, unabhängig von der Nutzung - Nutzungsmodell: nur der konsumierter Inhalt wird in Rechnung gestellt
  • Erläutern Sie eine (mögliche) Erlösmodellsystematik im E-Commerce. Eine mögliche Erlösmodellsystematik wäre eine transaktionsunabhängige direkt Erlösgenerierung. Dabei wird direkt mit dem Endkunden eine Art Flatrate abgeschlossen. Erlöse werden dann nur über Einrichtungsgebühren und Grundgebühren erzielt (siehe weitere Modelle Skript EBUS_02 Seite 10).
  • Was ist das 4C-Net-Business-Model? Das 4C-Modell nach Wirtz teilt die Gesamtheit der Geschäftsmodelle im Internet in ihre Leistungs- und Wertschöpfungsprozesse auf Content Definition: Sammlung, Selektion, Systematisierung und Bereitstellung von Inhalten auf einer eigenen Plattform innerhalb eines Netzwerks Ziel: Bereitstellung von konsumentenorientierten, personalisierten Inhalten über Netzwerke Erlösmodell: Direkte (Verkauf von Premiuminhalte) und indirekte Erlösmodelle (Werbung bei Inhaltspräsentation) Plattformen: E-Shop, E-Community, E-Company Beispiele: sz.de, welt.de, manager-magazin.de Mehrwert: Überblick, Auswahl Kooperation, Abwicklung Commerce Definition: Anbahnung, Aushandlung und/oder Abwicklung von Geschäftstransaktionen über Netzwerke Ziel: Ergänzung bzw. Subtitution traditioneller Transaktionsphasen über Netzwerke Erlösmodell: Transaktionsabhängige, direkte und indirekte Erlösmodelle Plattformen: E-Shop, E-Community, E-Marketplace Beispiele: amazon.de, otto.de, zalando.de Mehrwert: Überblick, Auswahl, Abwicklung Context Definition: Klassifikation, Systematisierung und Zusammenführung verfügbarer Informationen im Netzwerk Ziel: Komplexitätsreduktion und Bereitstellung von Orientierungshilfen und Matchingfunktionen über Netzwerke Erlösmodell: Direkte (Gebühr für die Inhaltsaufnahme) und indirekte Erlösmodelle (Werbung) Plattformen: E-Community, E-Company Beispiele: yahoo.de, google.de, ciao.de, bing.de Mehrwert: Überblick, Auswahl, Vermittlung, Austausch Connection Definition: Herstellung der Möglichkeit eines Informationsaustausches in Netzwerken Ziel: Schaffung von technologischen, kommerziellen und kommunikativen Verbindungen in Netzwerken Erlösmodell: Direkte (Verbindungsgebühr) und indirekte Erlösmodelle (Werbung) Plattformen: E-Marketplace, E-Community, E-Company Beispiele: autoscout24.de, travelchannel.de, t-online.de, web.de Mehrwert: Überblick, Auswahl, Vermittlung, Austausch
  • Was ist der „Long Tail“? Die Theorie des Long-Tail setzt auf Nischen, statt Massenprodukte - Gerade Nischenprodukte sind im Zeitalter des Internet für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens von Wichtigkeit - Durch den geringen Kostenaufwand (Lagerung, Verkaufsfläche, digitale Produkte ohne Verpackung CD usw.) könne jeder alle Produkte anbieten und findet auch Abnehmer für diese Produkte - Der Verkauf von ALLEN Produkten führe zu höheren Umsätzen als nur der Verkauf von Bestsellern - Amazon, eBay usw. sind Beispiele für diese Erfolge
  • Was ist ein „Choice Board“? "... Interaktives Online-System, dass einzelnen Kunden ermöglicht, ihre eigenen, individuellen Produkte aus einem Menü aus Attributen, Komponenten, Preisen und Liefervorgänge entwerfen zu können. Die Auswahl der Kunden wird über Signale an das Fertigungssystem des Lieferanten gesendet, und dieser übernimmt entsprechend die Beschaffung, Montage und Lieferung und fertigt das gewünschte Produkt an. "
  • Was ist ein horizontaler Marktplatz? - branchenübergreifendes Publikum wird angesprochen - Orientierung an Funktionen bzw. branchenunabhängigen Bedarfen (z.B. IT-Ausstattung, Büromaterial, Zeitarbeitskräfte) - i.d.R. einfache, standadisierte Produkte - Sortiment groß und Preisniveau niedrig - Transaktionsvolumen muss ziemlich groß sein
  • Was ist ein horizontaler Marktplatz? - branchenübergreifendes Publikum wird angesprochen - Orientierung an Funktionen bzw. branchenunabhängigen Bedarfen (z.B. IT-Ausstattung, Büromaterial, Zeitarbeitskräfte) - i.d.R. einfache, standadisierte Produkte - Sortiment groß und Preisniveau niedrig - Transaktionsvolumen muss ziemlich groß sein
  • Was ist ein vertikaler Marktplatz? - klarer Branchenbezug - für fast alle Branchen gibt es auf nahezu allen Stufen der Lieferkette mehrere Marktplätze - häufig branchenbezogene Zusatzdienleistungen - Beispiele: e-chemicals (Chemie), covisint (bei Gründung ausschließlich auf Automotiv-Bereich ausgerichtet; aufgebaut von Daimler Chrysler, Ford und General Motors; mittlerweile gescheitert und wird als On-Demand-Collaboration-Plattform weitergeführt)
  • Erläutern Sie die Funktionsweise von Google AdSense. AdSense ermöglicht es Webseiten oder Appinhabern Geld über Werbung zu verdienen. Dafür müssen sie die potenziellen Werbeflächen auf ihren Webseiten/Apps zur Verfügung stellen. Auf diesen wird dann mit Hilfe von AdSense inhaltsbezogene Werbung geschaltet und die Betreiber verdienen pro Klick oder Aufruf Geld.
  • Erläutern Sie die Funktionsweise von Google AdWords. AdWords - Anzeigen werden mit entsprechenden Keywords erstellt. - Dies sind Wörter oder Wortgruppen, die sich auf das Unternehmensangebot beziehen - Diese sollten auch entsprechend in der eigenen Website als Keywords vorhanden sein - Wenn Nutzer nach den Keywords in der Suchmaschine suchen, werden die Anzeigen rechts oder oben (abhängig von Click-Rate, Anzahl von gebuchten Keywords) im Anzeigenfeld angezeigt - Die Werbung richtet sich genau an die potenziellen Kunden die sich speziell für diese Produkte oder DL interessieren - Jedes Keyword hat einen anderen Preis - Budget für die Werbung wird vom Kunden selbst bestimmt (Tagesbudget möglich) - Bezahlt wird nur für Klicks, nicht für die Schaltung selbst (bei reinen AdWords)
  • Was versteht man unter einem „Affiliate Programm“? Wer sind die Teilnehmer? Wer bekommt dabei Geld von wem für was? Bei Affiliate-Programmen bezahlen Anbieter im Internet (Merchant bzw. Advertiser) ihren Vertriebspartnern (Affiliate bzw. Publisher) eine erfolgsorientierte Provision. Der Merchant stellt dazu den Affiliate seine Werbemittel zur Verfügung, welcher dieser dann auf seiner eigenen Webseite verteilen kann und damit für den Merchant wirbt. Teilnehmer sind die Merchants, die Affiliates und letztendlich auch die Kunden bzw. die User. Bezahlt wird dabei nach drei verschiedenen Prinzipien: - Pay per Click - Bezahlt wird pro Klick - Affiliate (Publisher) bekommt Geld von Merchant (Advertiser) - Pay per Lead - Bezahlt wird pro Kontaktaufnahme (Anmeldung) von Kunden - Affiliate bekommt Geld von Merchant - Vorteil: Es wird nur hochwertiger Traffic vergütet - Pay per Sale - Bezahlt wird bei Kauf von Kunden - Affiliate bekommt Geld von Merchant
  • Was bedeutet der Begriff „Freemium“? Beim Freemium Modell bietet ein Unternehmen einen großen Teil seines Angebots kostenlos an. Umsatz wird dann attraktiven und nutzwertigen Zusatzleistungen rund um das kostenlose Angebot erwirtschaftet.
  • Nennen Sie die Phasen einer wirtschaftlichen Transaktion und zeigen Sie für jede Phase beispielhaft auf, wie diese elektronisch unterstützt werden kann. - Anbahnung - Public Relations --> Website - Werbung --> Newsletter, Banner - Information und Beratung --> Präsentations-, Auskunfts-, Beratungs- und Empfehlungssysteme, Audio/Videokonferenz, Communities, FAQs - Vereinbarung - Produktkonfiguration --> Onlinekonfigurationssystem - Preisverhandlung --> z.B. Onlineauktionen - Bestellung --> Online-Formulare, EDI - Abwicklung - Lieferung --> Download digitaler Produkte, Tracking und Tracing - Bezahlung --> digitales Geld, Smart Cards - Costumer Support --> Handbücher, FAQs, Communities, E-learning
  • Was versteht man unter dem Konzept „Purchasing Funnel“? Der „purchase funnel“ beschreibt den theoretischen Weg des Kundens, vom ersten Kontakt mit einer Marke bis zum kauf eines Produktes. Er beinhaltet vier Schritte: 1.                         Der Kunde nimmt das Produkt/Die Marke wahr (Awarenes) 2.                         Der Kunde wird interessiert an einer Produktgruppe 3.                         Der Kunde entwickelt den Wunsch nach einem bestimmten Produkt 4.                         Der Kunde kauft ein Produkt auf Basis des davor entwickelten Wunsches
  • Was ist „Social Navigation“? Social Navigation - Konzepte, in denen sich Benutzer bei ihrer Navigation am Verhalten und Hinweisen anderer Nutzer orientieren. Basiert auf der Auswahl von Objekten aufgrund von Informationen, die andere Benutzer zu Objekten hinterlassen haben.
  • Was ist „Social Filtering“? Social Filtering - Automatisches Verfahren der Ähnlichkeitsbestimmung zwischen den Interessenprofilen einzelner Nutzer.
  • Erläutern Sie mit einer Skizze den Begriff „eRecommendation“. Was ist dabei „collaborative Recommendation“ und was ist „Content-based Recommendation“? Bei „Collaborative Recommendations“ wird versucht der Nutzen von Produkten, auf Basis von Bewertungen anderer Nutzer, welche die gleichen Präferenzen haben, vorauszusagen.Content-based-Recommendations:- Erfasst bestimmte Kombinationen an Eigenschaftsausprägungen bisher betrachteter und ausgelassener Inhalte - Personalisierung bezieht sich auf die Vergangenheit und empfiehlt Inhalte, die der Benutzer als nächstes wählen würde, wenn er eine komplette Übersicht hätte
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  • Strukturieren Sie grundsätzliche Preisfindungsmechanismen. - Festpreis - Anbieter legt Preis fest - Käufer kann akzeptieren oder verzichten - freie Verhandlung - Produkt und Preis des Anbieters werden vorgestellt - Anbieter und Käufer vereinbaren Preis in wechselseitiger Verhandlung - strukturierte Verhandlung - Autkion - Anbieter oder Nachfrager legen Einstiegspreis fest - Interessenten über- oder unterbieten sich   - strukturierte Verhandlung - Börse - Preisbildung folgt zu n:m matching - evtl. sind intermediäre (Makler) eingschaltet
  • Was ist eine „reverse auction“? Eine „reverse auction“ ist ein Auktionsprinzip bei dem zu Beginn der Anbieter einen Maximalpreis und eine Menge für eine klar definierte Ware festlegt. Danach können die Bieter um den günstigsten Preis bieten. Die Preise fallen also solange bis keiner der Anbieter mehr bereits ist einen noch günstigeren Preis zu bieten.
  • Nennen Sie 6 Bereiche in Bezug auf Sicherheitsanforderungen im E-Commerce und skizzieren Sie jeden Bereich kurz. Integrität:- Kundensicht: Wurden die Informationen, die ich übermittelt habe, verändert?- Händlersicht: Wurden die Daten so vom Kunden eingegeben? Sind die Daten valide/integer? Nicht-Abstreitbarkeit:- Kundensicht: Kann der Händler ex post behaupten er hätte meine Bestellung nicht erhalten?- Händlersicht: Kann der Kunde ex post behaupten ein Produkt gar nicht bestellt zu haben? Authentizität:- Kundensicht: Ist die Webseite, mit der ich kommuniziere, wirklich die Webseite, für die sie sich ausgibt?- Händlersicht: Was ist die reale Identität der Person? Vertraulichkeit:- Kundensicht: Kann jemand anders als der geplante Empfänger die Information lesen?- Händlersicht: Sind Nachrichten und Daten des Kunden nur von autorisierten Personen lesbar? Privatheit:- Kundensicht: Kann ich die Nutzung der Daten, die zum Händler gegangen sind, kontrollieren?- Händlersicht: Welche Daten des Kunden aus einer Transaktion, wenn überhaupt, können wie genutzt werden? Werden persönliche Informationen in nicht autorisierter Weise genutzt? Verfügbarkeit:- Kundensicht: Kann ich auf die Site zugreifen?- Händlersicht: Ist die Site betriebsbereit?
  • Zahlungsverfahren können in „Pre-paid“, „Pay-now“ und „Pay-later“ unterschieden werden. Was ist das und geben Sie jeweils ein Beispiel für jede Kategorie. Bei Pre-paid zahlt man im voraus Geld auf ein Guthabenkonto, welches man dann anschließend aufbrauchen kann. Beispiel: Mobilfunkkarten Bei Pay-now wird zum selben Zeitpunkt gezahlt (belastet) in dem die Transaktion stattfindet. Beispiel: Bezahlung an der Supermarktkasse Bei Pay-later wird der Kunde erst nach der eigentlichen Transaktion belastet. Beispiel: Kreditkartenzahlung
  • Unterscheiden Sie die einzelnen Zahlungsverfahren. Welches Verfahren würden Sie als Käufer/Verkäufer warum präferieren? GeldkarteOnline-Überweisung (Postbank)Überweisung und Zahlungseingang vor LieferungÜberweisung und Zahlungseingang nach LieferungLastschriftKreditkarte (SSL)Kreditkarte 3-D SecurePaysafecardmoneybookers (Variante "Gateway")Vodafone m-payNachnahme (Standardbrief)Firstgate click&buy Als Käufer könnte man die Krediktkarte (SSL) bevorzugen, da sie International einsetzbar ist, eine hohe Verbreitung hat und es zu keiner direkten Belastung des Kontos kommt. Als Verkäufer könnte man die per Bezahlung nach dem Nachnahme Verfahren bevorzugen, der Kunde muss hier die Ware nicht nur direkt annehmen, sondern muss sie auch direkt beahlen. Zusätzlich ist es International und weit verbreitet.
  • Wie funktioniert die symmetrische Verschlüsselung und welche Schlüssel werden hierbei eingesetzt? Bei der symmetrischen Verschlüsselung (Private Key) wird zur Verschlüsselung und Entschlüsselung der gleiche Schlüssel verwendet. Bei der Übermittelung von verschlüsselten Daten, muss der entsprechende Schlüssel dann immer mit übertragen werden. Hierbei kann es zu Problemen kommen, denn dieser Schlüssel muss Geheim übertragen werden, da jeder der ihn kennt die Daten entschlüsseln kann. Vorteile entstehen besonders bei der Geschwindigkeit des Verfahrens.
  • Wie funktioniert die asymmetrische Verschlüsselung und welche Schlüssel werden hierbei eingesetzt? Bei der asymmetrischen Verschlüsselung (Public Key) verwendet man zwei zueinander gehörige aber verschiedene Schlüssel. So unterschiedliche das sich einer aus dem anderem nicht generieren lässt. Mit dem öffentlichen Schlüssel können nun Daten verschlüsselt werden. Diese können dann nur mit dem Privaten Schlüssel wieder entschlüsselt werden. Der Empfänger gibt jedem seiner Kontakte den Schlüssel zum verschlüsseln (öffentlicher Schlüssel). Es selber behält seinen privaten Schlüssel. Mit dem öffentlichen Schlüssel kann man feststellen, ob die Daten von demjenigen sind, der den privaten Schlüssel besitzt. Für große Datenmengen ist das Verfahren nicht geeignet, da viel Rechnenleistung benötigt wird.
  • Wie funktioniert die hybride Verschlüsselung und welche Schlüssel werden hierbei eingesetzt? Da die asymmetrische Verschlüsselung von größeren Datenmengen sehr aufwendig ist bzw. viel Rechenleistung benötigt, greift man häufig auf die Hybride Verschlüsselung zurück. Dabei werden die eigentlichen Daten symmetrisch Verschlüsselt. Der dafür verwendete Schlüssel wird dann mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt, also mit hilfe von asymmetrischer Verschlüsselung. Somit wird viel Rechenleistung gespart und die Daten können trotzdem sicher übertragen werden.
  • Wie funktioniert eine digitale Signatur und welche Schlüssel werden hierbei eingesetzt? Um die Integrität der übermittelten Daten zu gewährleisten, d.h. um sicherzustellen das Sender und Empfänger über die gleichen Daten verfügen und diese nicht etwa während des Transfers modifiziertwurden, wird z.B. das Verfahren der digitalen Signatur angewandt. Dabei wird mittels einer speziellen Einweg-Hash-Funktion der sogenannte digitale Fingerabdruck (Message Digest) einer Nachrichtermittelt, welche dabei folgende Eigenschaft aufweist:-     Er ist relativ leicht aus dem Dokument zu berechnen-     Er lässt keinen Schluss auf die ursprüngliche Nachricht zu-     Eine zweite Nachricht mit demselben digitalen Fingerabdruck lässt sich nur mit sehr hohem Aufwand Der Message Digest wird anschließend mit dem privaten Schlüssel des Senders verschlüsselt und zusammen mit der (ebenfalls verschlüsselten) Nachricht übertragen wird. Der Empfängerentschlüsselt nun den Fingerabdruck mit dem öffentlichen Schlüssel des Senders, wodurch die Authentizität des Senders gewährleistet wird. Anschließend berechnet er aus der erhaltenen Nachricht einen eigenen Fingerabdruck und vergleicht diesen mit dem von dem Empfänger erhaltenen. Stimmen beide überein, verfügen Sender und Empfänger über dieselbe Nachricht.
  • Was ist ein digitales Zertifikat und wozu wird ein Trustcenter benötigt? Digitale Zertifikate machen es möglich dem Empfänger von Daten zu versichern, dass er diese Daten vom richtigen bzw. gewünschten Sender erhält. Inhalt eines digitalen Zertifikates ist die Herausgebende Stelle, der Gültigkeitszeitraum, die Identität des Inhabers, der Öffentliche Schlüssel des Inhabers, der Verwendungszweck des Zertifikates und Erweiterungseinträge z.B. Einschränkungen, Digitaler Fingerabdruck. Die Voraussetzung für eine korrekte Funktionsweise dieser Verfahren ist jedoch die gesicherte Verteilung dieser Schlüssel, da sichergestellt werden muss, dass ein Schlüssel auch zu der entsprechenden Person gehört. Eine zentrale Institution, die Zertifizierungstelle (auch "Trust Center" oder "Certification Authority") überprüft die Identität einer Person und dem dieser Person zugeordneten öffentlichem Schlüssel. Anschließend wird dieser Schlüssel zusammen mit einer Beschreibung der jeweiligen Person mit dem privaten Schlüssel der Zertifizierungstelle verschlüsselt. Da der öffentliche Schlüssel der Zertifizierungsstelle bekannt ist, kann nun jeder Empfänger sicherstellen das der öffentliche Schlüssel eines Senders zertifiziert ist, da nur der öffentliche Schlüssel der Zertifizierungsstelle wieder den korrekten öffentlichen Schlüssel des Senders erzeugt.
  • Was ist ein Trustcenter? Eine behördlich autorisierte und überwachte Einrichtungen, die die Sicherheit beim Electronic Business gewährleisten soll. Aufgrund des Signaturgesetzes (SigG) können rechtsverbindliche Geschäfte mittels verschlüsselter Signaturen über Datenleitungen abgeschlossen werden, ohne dass eine reale Unterschrift notwendig ist. Trustcenter stellen Zertifikate („digitale Personalausweise”) aus, die im elektronischen Geschäftsverkehr die eindeutige Identifikation der Geschäftspartner ermöglichen.
  • Was versteht man unter „Phishing“? Phishing bedeutet, dass Daten von Internetnutzern bspw. über gefälschte Internetadressen, Emails oder SMS abgefangen werden. Die Absicht ist, persönliche Daten zu missbrauchen und Inhaber von Bankkonten zu schädigen. Der Begriff Phishing ist angelehnt an fishing (engl. für Angeln, Fischen) in Verbindung mit dem P aus Passwort, bildlich gesprochen das Angeln nach Passwörtern mit Ködern. Begriffstypisch ist dabei die Nachahmung des Designs einer vertrauenswürdigen Website. Kostenloser Schutz vor Phishing: gesundes Missvertrauen und Risikobewusstsein.
  • Was ist eine DoS-Attacke? Was ist eine DDoS-Attacke? DoS steht für Denial of Service und bezeichnet eine Angriffsart auf einen Server. Bei DoS werden Server mit Anfragen überflutet welche keinen Sinn ergeben, also welche sich nicht auflösen lassen. Ergebnis davon ist, dass ein Server überlastet ist und keine weiteren Anfragen bearbeiten kann. Er bearbeitet dann nur die falschen Anfragen. Bei DoS geht die Attacke von einen Einzelnen Client aus, der die Anfragen stell. Bei DDoS (Distributed Denial of Service) gehen die Anfragen von mehreren Clients aus. Bei DDoS Attacken können also in der Regel noch mehr Anfragen als bei DoS Attacken gestellt werden.
  • Was versteht man unter E-Distribution im engeren Sinn und E-Distribution im weiteren Sinn? Bei E-Distribution im engeren Sinn erfolgt alles Elektronisch, also vom Informationsaustausch über die Bestellung bis hin Bereitstellung. Beispiel: Video-Streaming Dienste Bei E-Distribution im weiteren Sinn erfolgen nur Teilschritte Elektronisch, also z.B. der Informationsaustausch und die Bestellung. Die Lieferung erfolgt dann auf physischem Weg. Beispiel: Amazon
  • Was sind digitale Produkte? - Digitale Produkte sind Ansammlungen von Daten, die in vollständig digitaler Repräsentation gespeichert vorliegen und ohne Bindung an ein physisches Trägermedium über Kommunikationsnetzwerke vertrieben werden können- Beispiele: Software, Informationen in Form von digitalen Texten, Bildern, Videos, Audioaufnahmen
  • Was ist XML? Die Extensible Markup Language (engl. „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdateien. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischenComputersystemen eingesetzt, insbesondere über das Internet.
  • Warum eignet sich XML für den elektronischen Datenaustausch im E-Business? - Unternehmen müssen sich den auftretenden Veränderungen in den Geschäftsprozessen schnell und flexibel anpassen können - Durch Integration der vorhandenen Informationssysteme lassen sich Wettbewerbsvorteile erzielen - Standardisierte Verfahren und Formate werden benötigt. - Dank ihrem allgemeinen Format eignet sich XML aber nicht nur zur Erstellung von Webseiten sondern zur Beschreibung beliebiger Daten. Entsprechend groß ist der Anwendungsbereich von XML. Er reicht von einfachen Konfigurationsdateien über elektronischen Datenaustausch im eBusiness bis zu XML-basierten Datenbanken. Aber auch die Verarbeitungsmöglichkeiten von XML-Daten sind sehr vielfältig.
  • Was ist ein XML-Schema? XML-Schema (XSD) basiert auf XML und bietet eine Alternative zur Document Type Definition (DTD), welche keine XML Anwendung ist. XSD beschreibt die Struktur eines XML Dokuments, dabei kann man auch den Inhalt von Elementen und Attributen beschränken. Mit XSD kann man komplexerer Zusammenhänge beschreiben als mit dem formaleren DTD. XSD kennt ist dazu leicht erweitert, es kennt Datentypen und Vererbung und ist dadurch sehr viel Leistungsfähiger.
  • Was bedeuten die Aussagen „das XML-Dokument ist wohlgeformt“ und „das XMLDokument ist valide“? Ein XML-Dokument heißt „wohlgeformt“ (oder englisch well-formed), wenn es alle XML-Regeln einhält. Beispielhaft seien hier folgende genannt: ein Wurzelelement (HTML-Tag), Beginn und End Tag (<...>XXX</..>) ...Der Standard definiert ein XML-Dokument als gültig (oder englisch valid), wenn es wohlgeformt ist, den Verweis auf eine Grammatik enthält und das durch die Grammatik beschriebene Format einhält.
  • Was versteht man unter „EDI auf der Basis von XML“? Elektronischer Datenaustausch von Daten auf Basis von XML. Daten werden anderen Unternehmen, Partner, z.B. Kunden und Lieferanten zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt. Austausch von Katalog- und Transaktionsdaten zwischen beteiligeten Handelspartnern erfolgt auf Grundlage von Dateiformaten. Oft verwendet XML. Eine besondere Rolle nimmt dabei UN/EDIFACT, ein internationaler Rahmen für EDI-Standards zur Abwicklung von Geschäftstransaktionen. EDI Nachrichten können komplexe Daten/Informationen enthalten und werden über eine Punkt-zu-Punkt Verbindung zwischen der EDI-Systeme der Partner ausgetauscht. Durch das Internet wird eine heterogene Kommunikation ermöglicht. Daten werden in standardisierten „Paketen“. Aufgrund der damit verbunden Plattformunabhängigkeit und Erweiterbarkeit werden dabei sog. XML-basierte Formate genutzt.