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HdM WI7 2. Semester (Fach) / E-Business (Lektion)
E-Business HdM-Stuttgart
Diese Lektion wurde von thomasb erstellt.
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- Wie funktioniert die Englische Auktion? Der Anbieter gibt sein genaues Angebot und ggf. einen Mindestpreis an, anschließend überbieten sich die Kunden und der oder die höchsten Bieter erhalten den Zuschlag.
- Wie funktioniert die Holländische Auktion? Der Angebotspreis beginnt am oberen Ende der Preisspanne und wird vom Vermittler (automatisch) so lange gesenkt, bis ein Kunde das Angebot annimmt.
- Wie funktioniert die umgekehrte Englische Auktion? Der Kunde gibt seinen genauen Servicewunsch und einen Höchstpreis an, anschließend unterbieten sich die Anbieter (auf Kosten ihrer Gewinnspanne).
- Wie funktioniert die umgekehrte Holländische Auktion? Der Angebotspreis beginnt am unteren Ende der Preisspanne und wird vom Vermittler (automatisch) so lange erhöht, bis ein Anbieter das Angebot annimmt (Beispiele: Überbuchung von Flügen, Rückkauf von Aktien, Lagerung von Giftmüll).
- Formularstrecke im E-Commerce Gesamtübersicht über die bestellten Produkte im Warenkorb Angabe von Rechnungs- und Lieferadresse Angabe der Zahlungsdaten Bestätigung der AGB Absenden der Bestellung Zusammenfassung der gesamten Bestellung durch den Anbieter Bestätigung und endgültige Bestellung durch den Kunden Bestätigung der Bestellung durch den Anbieter
- Sicherheitsanforderungen im E-Commerce Vertraulichkeit Authentizität des Kunden Authentizität des Händlers Datenintegrität Nachweisbarkeit Anonymität
- Nenne Besonderheiten der Preisgestaltung von E-Services veränderte Kostenbasis (hohe Fixkosten, geringe variable Kosten) hohe Preistransparenz geringe Zahlungsbereitschaft von Konsumenten oft Leistungsbündel von mehreren Anbietern (Erfordernis eines Preismanagements in Netzwerken)
- Verschiedene Online-Zahlungsverfahren nach Transaktionshöhe Mili-, Mini-, Pico- bzw. Nanopayments (bis ca. 5 Cent) Micropayments (ab ca. 5 Cent bis ca. 5 €) Macropayments (ab ca. 5€)
- Verschiedene Online-Zahlungsverfahren nach Zeitpunkt der Geldübertragung Pre-paid Pay-now Pay-later
- Wie funktioniert ein Datenaustausch mit symmetrischer Verschlüsselung Es wird ein geheimer Schlüssel generiert mit dem die Daten vom Sender verschlüsselt und vom Empfänger entschlüsselt werden.
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- Wie funktioniert asymmetrische Verschlüsselung? Sowohl Sender als auch Empfänger haben jeweils einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel. Die öffentlichen Schlüssel werden getauscht und zum verschlüsseln der Nachrichten die an den jeweils anderen geschickt werden sollen, genutzt. Mit dem entsprechenden privaten Schlüssel kann die Nachricht wieder entschlüsselt werden.
- Hybride Verfahren - Gesamtprozess Empfangen der Nachricht => Abrufen des verschlüsselten Nachrichtentextes und des Sitzungsschlüssels => Abrufen des privaten Schlüssels des Empfängers => Entschlüsseln des Sitzungsschlüssels mit privatem Schlüssel des Empfängers => Entschlüsseln des Nachrichtentextes mit entschlüsseltem Sitzungsschlüssel => Abrufen des verschlüsselten Hashwertes => Abrufen des Nachrichtentextes => Berechnen des Hashwertes der Nachricht => Abrufen des öffentlichen Schlüssels des Absenders => Entschlüsseln des verschlüsselten Hashwertes mit öffentlichem Schlüssel des Absenders => Vergleichen des entschlüsselten Hashwertes mit berechnetem Hashwert => Überprüfen der signierten Nachricht => Zurückgeben des entschlüsselten Nachrichtentextes an Empfänger
- Spannung zwischen Sicherheit und anderen Werten Einfachheit der Bedienung Je mehr Sicherheitsmaßnahmen hinzugefügt werden, desto schwieriger ist die Nutzung der Site und desto langsamer wird die Applikation Öffentliche Sicherheit und kriminelle Nutzung des Internets Nutzung von Technologie für die Planung und Durchführung von Verbrechen oder für Terrorattacken
- Drei Ansatzpunkte für die Verwundbarkeit der Sicherheit von E-Commerce Kommunikationskanal Server-Seite Client-Seite
- Nenne mögliche Absicherungen von Kommunikationskanälen Secure Sockets Layer (SSL) Etabliert eine sichere, ausgehandelte Client-Server Sitzung, in der die URL zusammen mit dem Seiteninhalt verschlüsselt wird. HTTP/S Bietet ein sicheres Kommunikationsprotokoll unter Nutzung von SSL Virtual Private Network (VPN) Erlaubt entfernten Nutzern, interne Netzwerk sicher über das öffentliche Internet mit Hilfe des Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) zu erreichen
- Welche Netzwerk-Schutz Möglichkeiten gibt es? Firewall Hardware oder Software Nutzt Sicherheitsregeln für die Filterung von Paketen Zwei Hauptmethoden Paketfilterung Application Level Gateways Proxyserver (proxies) Server bzw. Software, die die gesamte eingehende und ausgehende Kommunikation aus einem Netzwerk verwaltet
- Schutz von Servern und Client-Computern Sicherheit auf Ebene des Betriebssystems Upgrades, Patches Anti-Virus Software Einfachster und günstigster Weg Erfordert tägliche Updates
- Nenne die häugsten Sicherheitsbedrohungen in E-Commerce Umgebungen Schädlicher Code Viren Würmer Trojaner Bots, Botnets Unerwünschte Programme Browser Parasiten Adware Spyware Phishing Hacking and cybervandalism Kreditkartenbetrug/-diebstahl Spoofing Pharming Spam/Junk Webseiten Denial of Service (DoS) Attacke Sniffing Insider Jobs Schlechtes Design von Server und Client Software Bedrohungen bei mobilen Plattformen
- Technologische E-Commerce Sicherheits Lösungen Schutz der Internet Kommunikation (Verschlüsselung) Absicherung der Kommunikationskanäle (SSL, HTTPS, VPNs) Schutz der Netzwerke (Firewalls) Schutz von Server- und Client-Computern (Anti-Virus Programme, lokale Firewalls)
- Digitale Zertifikate umfassen... Name der Person/Firma Öffentlicher Schlüssel der Person/Firma Seriennummer, Datum der Ausstellung Digitale Signatur der CA
- Public Key Infrastructure (PKI) CAs und Verfahren für digitale Zertifikate PGP
- Grenzen der Verschlüsselung Der private Schlüssel muss geschützt werden! PKI hilft nicht gegen "Insider" Protection of private keys by individuals may be haphazard Keine Garantie, dass der überprüfende Computer auf Händlerseite sicher ist CAs sind unregulierte, selbst bestimmende Organisationen!
- Entwicklung eines E-Commerce Security Plans Perform a risk assessment Develop a security policy Develop an implementation plan Create a security organization Perform a security audit
- Begriffserklärung: E-Fulfillment Unter Fulfillment werden die Prozessschritte, die nach der Bestellung eines Kunden ausgeführt werden (Abwicklungsphase einer Transaktion)
- Aufgabenbereiche des E-Fulfillments Zahlungsabwicklung Lagermanagement Vertriebslogistik Retourenmanagement Kundenservice
- Bedeutung des E-Fulfillments Die 24/7-Bestellmöglichkeit weckt beim Kunden die Erwartung, dass auch die Lieferung schnell erfolgt Der Bestellprozess wird häufig abgebrochen oder Bestellungen werden storniert, wenn die Lieferzeit aus Sicht des Kunden zu lange dauert Lange Lieferzeiten führen mithin zu einer gesteigerten Bereitschaft, bestellte Waren zurückzugeben Kunden können Waren innerhalb bestimmter Frist an den Online-Händler auf dessen Kosten zurücksenden Kostenrisiko für Händler (Transport, Handling)
- Was ist E-Distribution? E-Distribution bezeichnet die Ausübung wertschöpfender Aktivitäten der Distributionswertkette in einem elektronisch basierten Vertriebsweg E-Distribution i.e.S.Auch die Bereitstellung bzw. Überbringung der Leistung an den Kunden erfolgt elektronisch (im Fall von Paid Content bzw. Paid Services) E-Distribution i.w.S.Nur Informationsaustausch und Bestellung erfolgen elektronisch, die Bereitstellung der Ware jedoch auf physischem Wege.
- Nenne die Akteure der E-Distribution HerstellerStärkung der Machtposition, die bei traditionellem Handel geschwächt wurde, Schaffung eines Kundenmehrwerts (z.B. durch On-demand-Produktion) Klassische HändlerNehmen ggf. den elektronischen Vertriebskanal auf Online HändlerAngebot von Zusatzleistungen wie z.B. Produktbeurteilungen Logistikdienstleister/On-demand-Distributorenz.B. UPS, DPD, Hermes Versand Service => Problem der Absatzkanalkonflikte bei Multi-Channel-Management
- Herausforderungen von EDI Hohe Komplexität führt zu Einigung auf Subsets (=Untermengen => bilaterale Vereinbarungen) Fehlende Meta-Informationen: EDIFACT-Dokument kann nicht ohne zusätzliche externe Angaben auf Korrektheit geprüft werden Standardisierung nach dem "Machtprinzip" Blühender Markt von EDI-Konvertern Open EDI, Web-EDI, Universal EDI EDI auf der Basis von XML
- Was ist XML? Extensible Markup Language Erweiterbar Wohlgeformt und gültig (in Bezug auf ein Schema) Selbstbeschreibend durch referenzierte Schemata und aussagekräftige Elementbezeichner
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- Was sind digitale Produkte? Digitale Produkte sind Ansammlungen von Daten, die in vollständig digitaler Repräsentation gespeichert vorliegen und ohne Bindung an ein physisches Trägermedium über Kommunikationsnetzwerke vertrieben werden können Beispiele: Software, Informationen in Form von digitalen Texten, Bildern,Videos, Audioaufnahmen
- Eigenschaften digitaler Produkte in Abgrenzung von materiellen Produkten Reproduktion und Distribution Gleichwertigkeit von Original und Kopie Veränderbarkeit Hohe Produktions- und niedrige Grenzkosten der Reproduktion Verschleißfreiheit Verbreitungsgeschwindigkeit Nutzungsalternativen Erfahrungsgüter Immaterialität Geistiges Eigentum Wertverlust versus Wertgewinn Schwierige Wertbestimmung Standards Ökonomie steigender Grenzerträge Netzwerkeffekte Systemwettbewerb Wechselkosten und Lock-In
- Reproduktion und Distribution digitaler Produkte Vollkommen automatisierte Reproduktion und Distribution Unbegrenzte Anzahl von Kopien möglich Keine Vorhaltung von Produkten: Generierung einer Kopie und Distribution im Bedarfsfall ("on demand")
- Veränderbarkeit digitaler Produkte Leichte Erweiterbarkeit und Veränderbarkeit Schnelle Behebung nachträglich entdeckter Fehler Aber auch: leichte Fälschung / Manipulation
- Wieso Hohe Produktions- und niedrige Grenzkosten der Reproduktion digitaler Produkte Hauptsächlicher Produktionsaufwand bei der Produktion des Originals ("first copy costs"), Konvergenz der Grenzkosten gegen Null Erhebliche Skalenerträge und endlos fallende Durschnittskosten
- Ökonomie steigender Grenzerträge digitaler Produkte Stückkostendegressionseffekt Keine "optimale" Absatzmenge bzw. unendlich große Menge Stückkosten des Anbieters, der einen dominierenden Marktanteil errungen hat, sinken bei weiter steigenden Absatzzahlen schneller als die Stückkosten der Wettbewerber => siehe auch Metcalfe'sches Gesetz
- Nenne Bestandteile der E-Commerce Sicherheitsumgebung. Von Außen nach Innen: - Industriestandards und gesetzliche Lösungen - Organisatorische Lösungen - Technologische Lösungen - Daten