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Wirtschaftsfachwirt (Fach) / Handlungsspezifische Qualifikation (Lektion)
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- Mögliche Beurteilungsfehler Personalbeurteilung (5) Tendenz zur Mitte: starke Konzentration der Werte im Mittelbereich, meist aus Unsicherheit des Beurteilers. Tendenz zur Milde: MA werden zu gut beurteilt, nachsicht mit dem unterstellten Personal Tendenz zur Stenge: Schlechte Ergebnisse, weil der Beurteiler zu kritisch ist oder von den MA zu viel fordert. Subjektivität: Beurteilung nach eigener Meinung und nicht nach fakten. Korrerkurfehler: Schlechte ältere Beurteilungen wirken nach Halo-Effekt: Es wird von einem Merkmal auf die ganze Beurteilung geschlossen. Hierarchie-Effekt: MA einer höheren Leistungsstufe werden ohne Rücksicht auf die Anforderungen besser beurteilt Meinungsbeinflussung durch dritte Existens aktueller Spannungen
- Maßnahmen gegen (Personal-)Beurteilungsfehler (2) Allgemeingültige Beurteilungsgrundsätze erarbeiten regelmäßige Schulungen der Beurteilungen standardisierte Kriterien festlegen festgelegte Abläufe
- Ziele der Finanzierung - Def. Liquidität Oberstes Ziel der Finanzwirtschaft ist die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Des bedeutet das sichergestellt werden muss, dass das Unternehmen morgen und in absehbarer Zukunft seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.
- Ziele der Finanzierung - Def. Rentabilität Die Finanzwirtschaft unterstützt das angestrebte Rentabilitätsziel für das Eigenkapital. Die betrifft die Höhe der Fremdkapitalzinsen wie auch die Finanzierungsstruktur
- Ziele der Finanzierung - Def. Dispositionsfreiheit Die Finanzwirtschaft hat darauf zu achten, dass der Betrieb nicht durch eine zu starke Verschuldung bei einem Kreditgeber in seinem Entscheidungsspielraum eingeschränkt wird.
- SWOT-Analyse Strengths (Stärken) Weaknesses (Schwächen) Opportunities (Chancen) Threats (Risiken)
- Def. und Voraussetzung für integrierte Materialwirtschaft Unter integrierter Materialwirtschaft versteht man die umfassende Betrachtung aller materialbezogenen Funktionen, die sich sowohl mit der Versorgung des Betriebes, des Marktes, als auch des Kunden befassen. Alle Materialwirtschaftlichen Prozesse, die logistischen einbezogen, müssen durch eine entsprechende Software in allen Teilschritten nachvollziehbar sein Man muss jederzeit in der Lage sein, korrigierend eingreifen zu können, wenn ein Objekt fehlerhalt oder nicht prozessgenau auf dem richtigen Weg befindet.
- Funktionsbereiche der Logistik (3) Beschaffungslogistik: Beschaffung von Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffen, Handelsware usw. Produktionslogistik: zeitgenaue Versorgung des Produktionsprozess mit allen erforderlichen Objekten (Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen, Investitionsgüter) Absatzlogistik (Distributionslogistik): alle logistischen Maßnahmen von der Produktion bis zum Kunden. Entsorgungslogistik: logistische Maßnahmen im gesamten Unternehmen, um alle anfallenden Abfallprodukte den gesetztlichen Vorschriften entsprechend zu recyclen oder zu entsorgen. Ersatzteillogistik: rechtzeitige Versorgung der Kunden mit den benötigten Ersatzteilen, inklusive Serviceleistung.
- Funktionsbereiche der Logistik (3) Beschaffungslogistik: Beschaffung von Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffen, Handelsware usw. Produktionslogistik: zeitgenaue Versorgung des Produktionsprozess mit allen erforderlichen Objekten (Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen, Investitionsgüter) Absatzlogistik (Distributionslogistik): alle logistischen Maßnahmen von der Produktion bis zum Kunden. Entsorgungslogistik: logistische Maßnahmen im gesamten Unternehmen, um alle anfallenden Abfallprodukte den gesetztlichen Vorschriften entsprechend zu recyclen oder zu entsorgen. Ersatzteillogistik: rechtzeitige Versorgung der Kunden mit den benötigten Ersatzteilen, inklusive Serviceleistung.
- Beschaffungsstrategien (3) Just-in-Time-Beschaffung: Zeitgenaue Lieferung für den Produktionsprozess; Lieferanten sind in der Lage, entsprechend dem Produktionsprozess zeitgenau zu liefern. Just-in-Sequence-Beschaffung: Produktionssynchrone, ablaufgerechte Anlieferung der benötigten Waren Auftragsbezogene Beschaffung: Bei Einzel- oder Spezialanfertigungen werden Materialien bei Bedarf geliefert. Vorratsbeschaffung: Materialien werden eingelagert.
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- Motivationsmöglichkeiten Aussendienst (3) Umsatzprovision Deckungsbeitragsprovision Incentives: Einbindung in Vertriebsprozesse, Lob und Anerkennung, Aufstiegsmöglichkeiten und Perspektiven, leistungsorientiertes Gehalt durch Prämien, soziale Leistungen, gehobene Ausstattung (Dienstwagen) Einbindung in das Management by Objectives Schulungen
- Def. Marke und Eintragung Eine Marke ist ein rechtlich geschütztes Zeichen um Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens vom Konkurrenzverhalten der Marktbegleiter zu unterscheiden. Wiedererkennbarkeit als Wort oder Bildmarke oder als Kombination Wort/Bildmarke Zur Eintragung einer Marke sind z.B. erforderlich: Identität des Anmelders Verzeichnis der Produkte, für die die Eintragung beantragt wird Wiedergabe oder Erkennbarkeit der Marke
- Aufgaben (2) und Kompetenzen (4) eines Moderators Aufgaben: Der Moderator lenkt die Teilnehmer, damit eine Lösung gefunden wird, er ist nicht für die Qualität der Lösung verantwortlich. Er ist verantwortlich für den gesamten organisatorischen Rahmen inkl. der Festlegung des Teilnehmerkreis Kompetenzen: Methodenkompetenz Kommunikationsfähigkeit persönliche Autorität rhetorische und methodische Kompetenz
- Kapitalfreisetzungseffekt (Lohmann-Ruchti-Effekt) Durch regelmäßige Abschreibungen werden die Wertminderungen von betrieblichen Gütern bilanztechnisch erfasst. Da sie bei der Kalkulation der Verkaufspreise mit einbezogen werden, schlagen sie sich auch in der Gewinn- und Verlustrechnung nieder, sodass die Abschreibungsgegenwerte wieder zum Unternehmen zurückfließen. Der entscheidende Effekt besteht darin, dass Abschreibungen nicht nur den Rückfluss der Gegenwerte erhöhen, sondern gleichzeitig in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst werden und dadurch die Ausschüttungen an die Eigentümer des Unternehmens mindern. Die Abschreibungen stehen im Ergebnis also dem Unternehmen in Mittel bzw. als Geld zur Verfügung und können insofern für andere Zwecke als den der Gewinnausschüttung verwendet werden.
- Kapazitätserweiterungseffekt (Lohmann-Ruchti-Effekt) Da die Abschreibungsgegenwerte dem Unternehmen zur Verfügung stehen, bevor eine Ersatzinvestition nötig ist, können sie zwischenzeitlich auch für Neu- oder Erweiterungsinvestitionen verwendet werden. Damit dieser Prozess reibungslos funktioniert, muss vom Unternehmen ein genauer Abschreibungs- und Reinvestitionsplan aufgestellt werden, damit bei einer fälligen Ersatzinvestition auch das eben benötigte Kapital vorhanden ist. Der Kapazitätserweiterungsfaktor (KEF) gibt dabei die Menge der Maschinen an, auf die sich der Kapazitätserweiterungseffekt einpendelt. Für sehr große Nutzungsdauern n, lineare Abschreibung und kontinuierliche Rückflüsse geht der Kapazitätserweiterungsfaktor gegen 2, dieser ist jedoch nur bei absoluter Teilbarkeit der Maschinen möglich und von daher nur ein theoretischer Wert.
- Kritiken am Lohmann-Ruchti-Effekt Abschreibungsdauer muss gleich der tatsächlichen Nutzungsdauer sein Anlagegüter müssen technisch gleich sein, es darf also keinen technischen Fortschritt geben Zinseszineffekte müssen vernachlässigt werden Eröhung der Kapazität bedeutet auch Eröhung des Umlaufvermögenens und bedarf eventuell weiteren Personals konstante Wiederbeschaffungspreise und konstante Absatzpreise werden vorausgesetzt
- Umsatzsergebnis Nettoumsatzerlöse - Normalselbstkosten = Umsatzsergebnis
- Betriebsergebnis Umsatzergebnis + Kostenüberdeckungen - Kostenunterdeckungen = Betriebsergebnis oder Netto-Umsatzerlöse - Ist-Selbstkosten = Betriebsergebnis
- Vertragsaspekte der Incoterms Die Incoterms sollen vor allem die Art und Weise der Lieferung von Gütern regeln. Die Bestimmungen legen fest, welche Transportkosten der Verkäufer, welche der Käufer zu tragen hat und wer im Falle eines Verlustes oder Beschädigung der Ware das finanzielle Risiko trägt (Gefahrübergang). Die Incoterms geben jedoch keine Auskunft darüber, wann und wo das Eigentum an der Ware von dem Verkäufer auf den Käufer übergeht. Auch Zahlungsbedingungen und Gerichtsstand werden über sie nicht geregelt.
- Kriterien für die Auswahl eines Lieferanten (6) Qualität Termintreue Problemlösungsfähigkeit Flexibilität Kundennähe Zertifizierung Umweltverträglichkeit Recyclingaspekt Zahlungsbedingungen Innovationsfähigkeit
- Ablauf einer Moderation Begrüßung und Bekanntgabe des Themas und des Zieles (gem. SMART), falls erforderlich Vorstellen der Gruppe Festlegen des Ablaufes und der Durchführungsregeln Ideenfindungsphase, z.B. mündlich, schriftlich oder auf Karten Zusammenführung von vergleichbaren Ideen (Klumpen, Clustern) Bewertung der Ideen nach Brauchbarkeit Bewertung der verbliebenen Ideen nach dem Ein- oder Mehrpunktverfahren
- Die Phasen des organisatorischen Veränderungsprozess Unfreezing: In der Auftauphase werden best. Zustände der Organisation sichtbar gemacht und ein Bewusstsein für erfordeliche Veränderungsprozesse geweckt. Ausgehend von der Ist-Situation werden von den Beteiligten Soll-Zustände bestimmt. Moving: Im Rahmen der Veränderungsphase erfolgen Maßnahmen, die einen organisatorischen Veränderungsprozess in Gang setzen. Refreezing: Bei der so genannten Einfrierphase findet die eigentlich Implementierung statt und die organisatorische Veränderung wird abgeschlossen. Hierbei geht es vor allem auch darum, die festgelegten Veränderungen dauerhaft in der Organisation zu verankern.
- Widerstände gegen Veränderungsprozesse (3) rechtliche Widerstände (z.B. Bedenken der Rechtsabteilung) personelle Widerstände seitens der Beteiligten wirtschaftliche Widerstände (z.B. Bedenken des Controlling)
- Argumente (5) für Eigenverantwortung von Standorten schnellere Reaktion raschere Anpassung an Kundenbedürfnisse Verkürzung der Durchlaufzeiten Vermeidung von zeitlichen Reibungsverlusten höhere Motivation von Mitarbeitern der Standorte höhere Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter höhere Identifikation mit dem Standort
- Ziele (4) einer lernenden Organisation Verbesserung der Kommunikation hohe Selbstlernkompetenz der Mitarbeiter aktive Prozessgestaltung und -optimierung von seiten der Mitarbeiter gelebtes Verbesserungsmanagement auf allen Hierarchiebenen Erstellen und Implementieren einer Wissensdatenbank
- Def. eines Trainee-Programms Bei einem Trainee-Programm handelt es sich um ein Förderprogramm zumeist speziell für Hochschulabsolventen. Die Trainees durchlaufen verschiedene Abteilungen des Unternehmens und/oder erhalten bestimmte Projekte, um so auf ihre zukünftige Führungstätigkeit gezielt vorbereitet zu sein.
- Planungsaspekte (5) eines Trainee-Programms Kosten des Förderprogramms Bestimmung eines Paten / Mentor für den Trainee sowie Festlegung sonstiger Verantwortlicher Bestimmung der Abteilungen und Projekte Dauer und Zeitraum des Trainee-Programms Ablauf des Trainee-Programms Abschluss und Übernahme des Trainees
- Training near the Job - Def & Bsp PE-Maßnahmen zur Einführung am neuen Arbeitsplatz ohne den Arbeitsplatz dabei selbst einzunehmen. Beispiele: Vorbereitungsmaßnahmen Duales Studium Trainee-Programm
- Beispiele für Ziele des Marketings (5) Verbesserung des Image z.B. durch einheitl. CI Maximierung der Kundenzufriedenheit Sicherung der Wettbewerbsstärke z.B. durch stetige Qualitätsverb. Vordringen in neue Marktsegmente Verbesserung der Kommunikationspolitik zum Kunden Steigerung des Marktanteils Herausarbeiten eines Alleinstellungsmerkmals (USP)
- Marktforschungsmaßnahmen Primärforschung (Fieldresearch): Befragungen, Interviews, Tests, Panel, Beobachtungen Sekundärforschung (Deskresearch): Internet, Betriebsdaten, Fachzeitschriften
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- Def. & Bsp. (2) für verkaufsfördernde Maßnahmen Darunter versteht man alle zeitlich befristeten Aktivitäten mit Aktionscharakter zusammengefasst, die der Aktivierung der Marktbeteiligten, zur Erhöhung des Absatzes dienen und andere Marketing-Maßnahmen (z.B. Werbung) unterstützen. Beispiele: Messen - Fach- / Hausmessen Produktvorführungen - Neue Modelle, Prototypen, Referenzmodelle Serviceleistungen - komplette Problemlösungen, Beratung Rabatte, Preisnachlässe - SSV usw
- Beschreibung Mediation Der Mediator muss zunächst die bestehenden Differenzen der Parteien gemeinsam ermitteln und analysieren. Um dies zu erreichen kann er sich verschiedener Methoden (z.B. Rollenspiel) bedienen. Ziel sollte sein, zwischen den beteiligten Streitparteien einen Konsens zu schaffen, den diese auch beide bereit sind, umzusetzen. Im Rahmen der Mediation kommt dem Mediator somit die Rolle des Schlichters und "Lösungsvorbereiters" zu.
- Mögliche Vorgehensweise bei einer Mediation Vorbereitung: Sammlung und Sichtung aller wesentl. Informationen Einladung der Beteiligten: Einladung und schaffung einer angenehmen und ruhigen Gesprächsatmosphäre Stellungnahme der Betroffenen: Betroffene erhalten die Möglichkeit ihre Sicht der Dinge zu schildern. Lösungsfindung: Erarbeitung von Konsenspunkten, gemeinsame Lösungsansätze werden formuliert die verbindlich festgehalten werden Abschluss: Zusammenfassung, positiven Gesprächsabschluss finden und Ausblick vermitteln, wenn nötig Nachfolgetermin vereinbaren.
- Beurteilungsformen und Vorteile (2) Freie Form: überlässt dem Beurteiler in allen Punkten die Wahl des Beurteilungsverfahrens. Dieser ist somit an keine inhaltlichen Vorgaben gebunden und kann die aufgenommenen Beurteilungskriterien und deren Gewichtung individuell auf die Aufgabeninhalte des Mitarbeiters abstimmen und damit gezielt dessen Stärken und Schwachen erfassen. bessere Differenzierung individuellere Beurteilung Gebundene Form: Bei der gebundenen Beurteilung werden dem Beurteiler die Bewertungsmaßstäbe und die Beurteilungskriterien in einem Beurteilungsbogen vorgegeben. geringer Zeitaufwand vergleichbar Teilnehmer kennt die Beurteilungskriterien Gemischte Form: Leistungen und Verhalten lassen sich getrennt beurteilen Situationen/Beispiele können ergänzt werden