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Anny (Fach) / Physio- und Phytotherapie (Lektion)

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  • Wärmetherapie Chronische degenerative Erkrankungen Osteoporose Muskelverspannungen Rheumatische Beschwerden Gynäkologische Beschwerden hemmt nozizeptive Vorgänge Vasodilatation, Muskelentspannung Z.B. Moorbäder Wärmespeicher Antientzündliche Wirkung durch Huminsäure
  • Heliotherapie (Sonnenlichttherapie) Vitamin-D-Mangelzustände Saisonale affektive Störung Hauterkrankungen: Psoriasis, Neurodermitis mit natürlicher oder künstlicher UVB-Strahlung Minimale Erythemdosis (Erythemschwelle) darf nicht überschritten werden ist individuell  muss vorher anhand einer Phototestung bestimmt werden
  • Kältetherapie (Kryotherapie) Akut entzündliche Vorgänge des Halte- und Stützapparats Traumata postoperative Zustände Mastitis Wirkung: Hemmung nozizeptiver Vorgänge, Vasokonstriktion, Verlangsamung biochemischer Vorgänge lokaler Einsatz Kältekammer bei -110°C für wenige Minuten Quark-Kompressen bei rheumatischen Erkrankungen und bei Mastitis
  • Feuchte Wadenwickel Indikation: Fieber Dem Körper wird durch Verdunstungskälte Wärme entzogen und die Körpertemperatur wird gesenkt Durchführung: Umwicklung der Unterschenkel mit feuchten Tüchern für etwa 30min
  • Klassische Massage Indikationen Muskuläre Beschwerden: Verspannungen/Verhärtungen, WS-Syndrome Neurologische Krankheitsbilder mit Muskelinnervationsstörungen (z.B. Spastiken, Myotonien) Kontraindikationen Hauterkrankungen akute lokale Infektionen Fieber
  • Massagetechniken Streichungen = Effleurage Klopfungen = Tapotement Reibungen = Friktion Rollungen und Knetungen = Petrissage Zittern = Vibration
  • Fünf Säulen der Kneipp Therapie Ordnungstherapie Bewegungstherapie Ernährungstherapie Phytotherapie Hydrotherapie Wirkung Kalte Wassergüsse reflektorische Vasokonstriktion mit konsekutiver Vasodilatation, (Reagibilität des Gefäßsystems wird verbessert)  Warmwasser Vasodilatation Wirkung Stärkt Herz-Kreislauf-Funktion RR-Senkung Kniegüsse bei Migräne
  • Reflextherapeutische Verfahren Mechanische Einwirkung auf bestimmte Zonen (z.B. Dermatom, Head'sche Zone) löst Effekte auf innere Organe aus. Hydrotherapie nach Kneipp Bindegewebsmassage Periostbehandlung  Kolonbehandlung nach Vogler und Krauß
  • Reizstromtherapie Wirkt Muskelatrophie durch tetanische Reizung entgegen Ind.: Periphere Nervenschäden
  • TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation) Blockiert Schmerzafferenzen im Hinterhorn zur chronischen Schmerztherapie
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  • Manuelle Kompressionstherapie - Indikationen - Kontraindikationen - Arten Ind.: Lymphödeme venöse Ödeme CRPS CVI Ulcus cruris venosum Abs. KI: Akute Phlebothrombose → Lungenembolierisiko Herzinsuffizienz NYHA III/IV, pAVK Entzündungen (Erysipel, Thrombophlebitis, Mykosen) Arten Manuelle Lymphdrainage   Kompressionswickelung von unten nach oben   Bewegungsübungen Hautpflege zum Schutz vor Infektionen
  • Physiotherapie - Primäre art. Hypotonie   Bürstenmassage der Haut Wassertreten Kühle Armbäder Sport  
  • Phytotherapie - Analgetika (3) Afrikanische Teufelskrallenwurzel (auch antiphlogistisch) muskuloskelettale Erkrankungen Arnikablüten Rheuma-Beschwerden Weidenrinde (Salicinderivate)  
  • Phytotherapie - schwaches Immunsystem (2) Mistel   Supportiv zur Chemotherapie oder Radiatio bislang keinen eindeutigen Vorteil im Survival, aber eine Verbesserung der Stimmungslage und Lebensqualität   Purpursonnenhutkraut (Echinaceae purpureae herba)   Unspezifische Stimulation des Immunsystems Erkältungskrankheiten  
  • Phytotherapie - Antimikrobielle Medis (Adstringentien) Adstringens: Auf der Haut austrocknend, blutstillend, entzündungshemmend Hauptbestandteil sind Gerbstoffe   1. Ratanhiawurzel: Mund- und Rachenschleimhaut 2. Eichenrinde 3. Tormentillwurzelstock Schleimhautentzündungen in Mund und Rachen Durchfall 4. Zaubernuss Leichte Blutungen Leichte Entzündungen Leichte dermatologische Krankheitsbilder  
  • Phytotherapie bei Depressionen Johanniskraut Achtung: CYP3A4- Induktor
  • Phytotherapie - Antitussiva Huflattich: Achtung: kanzerogene Wirkung
  • Phytotherapie - Expektorantien (12) Kiefernsprosse Anisöl Latschenkieferöl Eukalyptusöl CAVE: Bei Säuglingen und Kleinkindern kann es aufgrund der Reizung der Atemwege zum Glottiskrampf mit Atemlähmung kommen Terpentilöl (Fichtennadel) Koniferenöl Efeublätter Lavendelblütenöl Weitere Substanzen Bischofskraut (Ammi visnaga): Spasmolyse bei Asthma Menthol: schmerzlindernd und kühlend Heublume: Durchblutungsfördernd und spasmolytisch (CAVE: Säuglinge und Kleinkinder:  Atemstillstand) Kamillenblüten: Antiphlogistische und spasmolytische Wirkung
  • Phytotherapie - Herzinsuffizienz Weißdornextrakt   NYHA I und II + inotrop Nachlastsenkend  
  • Phytotherapie KHK Knoblauch wirkt via Allicin -> Lipid-senkend und hemmt die Thrombozytenaggregation
  • Phytotherapie - CVI (2) Rosskastanie Mäusedornwurzel
  • Karminativum = phytotherapeutisches Mittel gegen Blähungen Kümmel Anis Pfefferminze Kamille  
  • Phytotherapie - Laxantien (5) häufig Anthrachinonderivate Faulbaumrinde Leinsamen Flohsamenschalen Sennesblätter Rizinusöl (kein ätherisches Öl)    
  • Phytotherapie - Appetitanreger (5) Chinarinde Wermutkraut Enzianwurzel Condurangorinde Ingwerwurzelstock    
  • Phytotherapie - Diarrhoen (6) Karottensuppe nach Moro (Oligogalakturonide binden pathogene Keime) Heidelbeeren Brombeerblätter Tormentillwurzelstock Uzarawurzel Schlafmohn: Enthält Morphium -> darmlähmend  
  • Phytotherapie - Übelkeit, Reisekrankheit Ingwerwurzel
  • Phytotherapie - Gallenflussfördernd Schöllkraut
  • Phytotherapie - Leberzirrhose und Hepatitis Mariendistelfrüchte (enthalten Silymarin) Schützt vor bestimmten Lebergiften (z.B. bei Knollenblätterpilzvergiftung), wenn frühzeitig eingenommen Verdauungsbeschwerden → Wirkt anregend auf den Gallenfluss (z.B. in Iberogast enthalten zusammen mit Kamille etc.)
  • Phytotherapie Harnwegsinfekt Bärentraubenblätter → antibakterielle Wirkung  
  • Phytotherapie - Harnsteinkolik Pestwurz-Wurzelstock    
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  • Phytotherapie - Benigne Prostatahyperplasie (3) Brennnesselwurzel Zwergsägepalme Kürbiskerne
  • Phytotherapie - Neurodermitis Nachtkerze
  • Phytotherapie - Nässende Ekzeme Zinnkraut (Badezusatz)
  • Phytotherapie - Entzündungen und Wundheilungsstörungen der Haut (6)   Zaubernuss (hoher Gehalt an Gerbstoffen) Ringelblume Ratanhiawurzel Eichenrinde Kamillenblüten Stiefmütterchenkraut  
  • Phytotherapie - Schleimhautschutz Eibisch
  • Phytotherapie - Förderung der Durchblutung (4)   Senföl Rosmarinöl Bockshornklee-Umschläge Cayennepfefferfrucht    
  • Ähnlichkeitsprinzip (Similieprinzip) Homöopathisches Prinzip nachdem Ähnliches Ähnliches heilt was normalerweise die Symptome auslöst wird zu deren Heilung verwendet
  • Homöopathie - Potenzierung Verstärkung der Wirkung einer Substanz durch Verdünnung D1: Faktor 101 = 0,1 D6: Faktor 106 = 0,000001 D60: Faktor 1060 = 0,1 * 10-60 C : C1 bezeichnet die Verdünnung mit dem Faktor 100 = 1:100 C1 = D2; C2 = D4; etc. Kombiniert mit Dynmaisierung (Verschüttelung) Z.B.: 1 Teil der Urtinktur mit 9 Teilen Trägerstoff "verschütteln" → Wirkstoff mit D1-Potenz → 1 Teil des Wirkstoffs mit D1-Potenz wird mit 9 Teilen Trägerstoff "verschüttelt" → Wirkstoff mit D2-Potenz
  • Homöopathie - Nosoden Homöopathische Mittel aus pathologischem Material wie Blut, Eiter, Erregern
  • Akkupunktur - Indikationen Nur supportiv! chronischen Rückenschmerzen Schmerztherapie Schmerzen des Bewegungsapparates Fibromyalgiesyndrom Weitere Indikationen: größtenteils umstritten 
  • Vollwerternährung nach Kollath und Bircher-Benner Theorie: durch industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln nimmt der Gehalt an essenziellen Inhaltsstoffen (die Wertigkeit) ab. Die Abendmahlzeit sollte so einfach und leicht wie möglich sein und früh eingenommen werden. Nur die ersten vier Lebensmittelgruppen einer Rangordnung sollten verzehrt werden. Rangfolge auch = Essensreihenfolge   Unverändertes Rohmaterial Mechanisch zerkleinertes Material Durch Fermentation aufgeschlossenes Material Erhitztes Material und 6.: Konserviertes, präpariertes und fleischhaltiges Material   KEIN Fleisch und fettreiche Lebensmittel Vollkornprodukte sollten bevorzugt werden; Nur zwischen den Mahlzeiten trinken, um Verdauungssäfte nicht zu verdünnen
  • Heilwassertherapie Mineralstoffe und Spurenelemente in Heilwasser werden alternativmedizinisch -> gilt als Arznei und bedarf einer staatlichen Zulassung nach Arzneimittelgesetzes (Nachweis einer vorbeugenden, lindernden oder heilenden Wirkung) und Kennzeichnung der genauen Inhaltsstoffe auf dem Etikett Sehr hohe Konzentration einzelner Mineralstoffe (z.B. Eisen, Sulfat) Die genauen Angaben zu Zusammensetzung, Wirkung und Einsatzgebiet müssen auf dem Flaschenetikett eindeutig zu erkennen sein Anwendung: Trinkanwendungen oder Badekuren
  • Heilwassertherapie Mineralstoffe und Spurenelemente in Heilwasser werden alternativmedizinisch -> gilt als Arznei und bedarf einer staatlichen Zulassung nach Arzneimittelgesetzes (Nachweis einer vorbeugenden, lindernden oder heilenden Wirkung) und Kennzeichnung der genauen Inhaltsstoffe auf dem Etikett Sehr hohe Konzentration einzelner Mineralstoffe (z.B. Eisen, Sulfat) Die genauen Angaben zu Zusammensetzung, Wirkung und Einsatzgebiet müssen auf dem Flaschenetikett eindeutig zu erkennen sein Anwendung: Trinkanwendungen oder Badekuren
  • Neuraltherapie nach Huneke Jede Erkrankung kann störfeldbedingt und selber Störfeld sein, und durch Ausschaltung des Feldes geheilt werden schmerzlindernd  Injektion eines Lokalanästhetikums (Procain) Fernwirkung soll erzielt werden Indikationen Chronische Schmerzen Migräne Komplikationen intravasale Fehlinjektionen intraganglionäre Injektionen
  • Körpersäftelehre zur Entgiftung Ausleitung kann transdermal, über intravenöse Zugänge, über den Darm oder über den Urin erfolgen   Aderlass Schröpfen Cantharidenpflaster (Blasenziehend, durchblutungsfördernd) Gegenirritation  (Schmerz an anderer Stelle wird durch die Blase irritiert) Schwitzkuren Blutegeltherapie Purgation   Fasten Einläufe Abführmittel Diuretika Trinkkuren   Indikationen   Systemische rheumatische Entzündungen Mittelohrentzündung Gelenkentzündungen: z.B. bei Gicht Verbesserung der Wundheilung nach Hauttransplantation in der plastischen Chirurgie Arthrose, Arthritis und chronische Schmerzsyndrome Thrombophlebitis und Varikosis   KO: Persistierende Hyperpigmentierungen der Haut im Bereich der Brandblase (seltener Narben) Kontraind.:   Erkrankungen der ableitenden Harnwege und der Nieren (Cantharidin hat nephrotoxischen Effekt) pAVK Offene Wunden Akute Gelenkentzündungen Hämophilie Antikoagulationsbehandlung Anämie diabetische Mikroangiopathie Wundheilungsstörung am Applikationsort