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Chemie (Fach) / Praktikum I. Semester (Lektion)

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Anorganik

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  • Löslichkeit NO3- NO3- alle löslich
  • Löslichkeit Acetat CH3COO- alle löslich
  • Löslichkeit mit Chlorat ClO3- alle Ionenverbindungen löslich
  • Löslichkeit mit Fluorid F- ist mit einfach geladenen Kationen löslich F- ist mit mehrfach geladenen Kationen unlöslich
  • Löslichkeit Chlorid Cl- ist mit fast allen Kationen löslich Cl- ist mit Pb2+ gering löslich Cl- ist mit Ag+, Hg22+ und Tl+ unlöslich
  • Löslichkeit Iodid I- ist mit fast allen Kationen löslich I- ist mit Ag+, Hg22+, Tl+, Hg2+, Pb2+ unlöslich
  • Löslichkeit Sulfat SO42- ist mit den meisten Kationen löslich SO42- ist mit Ca2+ und Ag+ gering löslich SO42- ist mit Sr2+, Hg22+, Ba2+, Pb2+ nicht löslich
  • Löslichkeit Sulfit SO32- ist mit Li+, Na+, K+, Rb+, Cs+, NH4+ löslich SO32- ist mit allen anderen Kationen unlöslich
  • Löslichkeit Phosphat PO43- ist mit Li+, Na+, K+, Rb+, Cs+ und NH4+ löslich alle anderen Phosphat-Verbindungen sind unlöslich
  • Löslichkeit Hydroxide OH- ist löslich mit Li+, Na+, K+, Rb+, Cs+, Ba2+, Tl+ OH- ist mit Ca2+ und Sr2+ gering löslich OH- ist mit allen anderen Kationen unlöslich
  • Löslichkeit Sulfide S2- ist mit Li+, Na+, K+, Rb+, Cs+, Ba2+, Mg2+, Ca2+, Sr2+, NH4+ löslich S2- ist mit allen anderen Kationen unlöslich (Al2S3, Cr2S3, Fe2S3 zersetzen sich)
  • Bedingungen zur Bildung von Gasen: H2S, CO2, SO2, ... Alle löslichen Sulfide (S2-) bilden mit Säuren H2S Jedes Carbonat (CO32-) bildet mit Säuren CO2 Jedes Sulfit (SO32-) bildet mit Säuren SO2 Jedes Ammoniumsalz (NH4+) bildet mit starken Basen NH3
  • Anorganische Trägerstoffe Hilfsstoffe: Adjuvantien; Substanzen, die es ermöglichen, Arzneistoffe in entsprechende Arzneimittel zu überführen Bsp: Aspirin: ASS 500mg Wirkstoff; Cellulosepulver als Füllmittel, Bindemittel, Sprengmittel; ...
  • Trennungsgang anorganische Trägerstoffe Arzneiform (Tablette, Pulver) bei 600°C im Porzellantiegel glühen > Rückstand in H2O aufschlämmen und zentrifugieren 1> Zentrifugat Na+ Flammenfärbung, CO32- Gärrohr 2> Rückstand mit versünnter ...
  • Das chemische Gleichgewicht Viele Reaktionen gehen nicht quantitativ vor sich. Es stellt sich mit der Zeit ein Gleichgewicht ein: A+B<>C+D Die Lage des Gleichgewichts ist abhängig von der Konzentration der Reaktionspartner, dem ...
  • Das Massenwirkungsgesetz MWG Das MWG wurde 1867 von Guldberg und Waage formuliert. 1879 nahm Bodenstein eine experimentelle Überprüfung anhand des Iod-Wasserstoff-Gleichgewichts vor: H2+I2<>2HI Die Geschwindigkeit der HI-Bildung ...
  • Das Prinzip von Le Chatelier Der französische Chemiker Henry Le Chatelier (1850-1936) formulierte 1888 das "Prinzip" des kleinsten Zwangs: Übt man auf ein im Gleichgewicht befindliches System durch Änderung der äußeren Bedingungen ...
  • Katalyse Ein Katalysator bechleunigt eine Reaktion, deren Geschwindigkeit unter gewöhnlichen Bedingungen gering ist. Stoffe, die Reaktionen verlangsamen oder verhindern, nennt man "Antikatalysatoren" oder Inhibitoren. ...
  • Kationenanalyse: Gruppen der Kationen Gruppe 1: HCl-Gruppe: Ag+, Pb2+, [Hg22+] Gruppe 2: H2S-Gruppe: [Hg2+], Pb2+, Bi3+, Cu+/2+, [Cd2+], [As3+/5+], Sb3+/5+, Sn2+/4+ Gruppe 3: (NH4)2S-Gruppe: Ni2+, Co2+, Fe2+/3+, Mn2+, Al3+, Cr3+, Zn2+ Gruppe ...
  • Hinweise aus der Ursubstanz (z.B. Farbe) weiß: Mg, NH4, Na, Li, K, Ba, Ca, Al, Zn Mn=rosa/violett (KMnO4) Fe=hellgrün, gelb
  • Lösungsversuche der Ursubstanz US+Wasser + verd. HCl + HCl + HNO3 + Königswasser bei HNO3 und Königswasser eindampfen, mit verdünnter HCl aufnehmen, da sonst HNO3 S2- zu S° oxidiert Für das Praktikum soll die Analyse in verdünnter ...
  • Erste Schritte mit der neuen Probe 1. Homogenisieren der Probe (mörsern) 2. Aufbewahrung im verschlossenen Gefäß (Pulverdose) > alkalisch reagierende Substanzen reagieren mit CO2 aus der Luft 3. äußere Beschaffenheit (Farbe, Aggregatzustand, ...
  • Trennung von Feststoffen und Flüssigkeiten Dekantieren: Abgießen einer Flüssigkeit von einem Feststoff, nachdem dieser sich abgesetzt hat  Zentrifugieren: Trennung des Feststoffs und einer Flüssigkeit mittels der Fliehkraft, die auf beide ...
  • Spektralanalytik Alkali- und Erdalkali-Ionen lassen sich durch die Flamme des Bunsenbrenners thermisch anregen. Dabei werden Elektronen energetisch in höhere Schalen angehoben: z.B. Na [Ne]3s1>[Ne]3s0p1. Beim Zurückfallen ...
  • Lötrohrprobe (Vorprobe) einfachste metallurgische Reaktion Auf einem Stück Holzkohle wird mit einem Spatel ein Loch gebohrt, worauf man ein wenig der zu untersuchenden Substanz gibt. Mit dem Lötrohr bläst man eine Stichflamme ...
  • Borax- und Phosphorsalzperle Charakteristische Färbungen durch Bildung von Phosphorsalz (NaNH4HPO4) und Schmelzen von Schwermetallsalz, Schwermetallphosphaten. Beim erhitzen geht NaNH4HPO4 in Meta-, bzw. Polyphosphat (NaPO3)x (x=3, ...
  • Borax- und Phosphorsalzperle Farben Ag+: OxFlamme keine Farbe, RedFlamme silberweiße Perle Fe2+/3+: Ox rotbraun, Red grünlich Mn2+: Ox violett, Red farblos Co2+: ox und Red blau Ni2+: Ox gelb, Red grau Cr3+: Ox und Red grün Al3+: Ox ...
  • Oxidationsschmelze (Vorproben) US+3fache Menge einer Mischung aus Na2CO3+KNO3(1:1) Mischung auf Magnesiarinne bis zur Schmelze glühen Manganverbindungen bilden blaugrüne Schmelze: Mn2++2Na2CO3+2KNO3>2Na++Na2MnO4+2KNO2+2NO2 Natriummanganat(VI) ...
  • Marsh'sche Probe (Vorprobe) Die Marsh'sche Probe beruht auf der leichten Reduktionsfähigkeit von Arsen- und Antimonverbindungen mit starken Reduktionsmitteln: As2O3+6Zn+12H+>2AsH3+6Zn2++3H2O Experimentelle Durchführung (Abzug): ...
  • Leuchtprobe (Vorprobe) Porzellantiegel US+HCl+einige Körnchen Zink ein mit Eiswasser gefülltes Reagenzglas eintauchen und anschließend in die Flamme halten: an benetzter Stelle entsteht bei Anwesenheit von Sn2+ eine blaue ...
  • Reaktion mit verdünnter Schwefelsäure (Vorprobe) CO32- > CO2 (Nachweis über BaOH, Gärröhrchen) NO2- > NO2- braune Dämpfe (Geruch) S2- > H2S Geruch, PbOAc-Papier SO32-, S2O32- > SO2 Geruch
  • Erhitzen der US mit konzentrierter Schwefelsäure Das Zutropfen von konzentrierter Schwefelsäure auf die feste Probe verdrängt schwächere Säuren aus ihren Salzen, wobei Halogenide zusätzlich oxidiert werden. Br- > Br2 braune Dämpfe NO3- > NOx braune ...
  • Sodaauszug (SA) 1 Spatelspitze US+5Spatel Natriumcarbonat+20ml Wasser > 10 min. kochen lassen, abfiltrieren
  • Aufschluss wählen Silberhalogenide: Farbe: weiß, Vorprobe: Lösen in NH3 und Wiederausfällen mit HNO3>Soda-Pottasche/warmer, konz. Ammoniak Erdalkalisulfate: weiße Farbe, Vorprobe: Flammenfärbung>Soda-Pottasche PbSO4: ...
  • Soda-Pottasche-Aufschluss (basischer Aufschluss) Durchführung im Nickeltiegel (Silberhalogenide im Porzellantiegel) Aufschlussmittel: Na2CO3/K2CO3 Verhältnis 1:1 (Bildung eines Eutetikums) Erdalkalisulfate: BaSO4, SrSO4, CaSO4 BaSO4+Na2CO3>Na2SO4+BaCO3 ...
  • Saurer Aufschluss und Oxidationsschmelze Saurer Aufschluss: Durchführung im Nickeltiegel, Aufschlussmittel KHSO4 Al2O3 (nicht quantitativ): Al2O3+6KHSO4>Al2(SO4)3+3K2SO4+3H2O Fe2O3: Fe2O3+6KHSO4>Fe(SO4)3+3K2SO4+3H2O Oxidationsschmelze: Durchführung ...
  • Freiberger Aufschluss Durchführung im Porzellantiegel, für schwerlösliche Oxide von Elementen, die Thiosalze bilden Aufschlussmittel: Schwefel/K2CO3/Na2CO3   2:1:1 2SnO2(Zinnstein)+2Na2CO3+9S>2NaSnS3(Natriumthiostannat)+3SO2(steigt ...
  • Bearbeiten von unlöslichen Rückständen - Man beurteilt an der Farbe, welche Verbindungen vorliegen können - durch Vorproben kann man wichtige Hinweise auf die Art des Rückstandes gewinnen - Silberhalogenide werden mit konz. Ammoniak, Bleisulfat ...
  • Nachweis von Fluorid Ätzprobe: Bleitiegel, Spatelspitze US+konz. Schwefelsäure, Objektträger drauflegen, Wasserbad 30 min. erwärmen. Durch entstehende Flusssäure wird der Objektträger angeätzt. 2F-+H2SO4>2HF(steigt ...
  • Chloridnachweis 1) etwas SA+verd. HNO3 (pH=1), bei Zugabe von Silbernitratlösung fällt weißes Silberchlorid aus: Cl-+AgNO3>AgCl(fällt aus)+NO3- Der Nds. löst sich bei Zugabe von verd. Ammoniak-Lösung unter Bildung ...
  • Nachweis der Halogenide: Bromid 1) Oxidation mit konz. Schwefelsäure (Vorprobe): Übergießt man US mit konz. Schwefelsäure und erhitzt unter dem Abzug, so entstehen braune Dämpfe von elementarem Brom: 2KBr+2H2SO4>Delta T>Br2(steigt ...
  • Nachweis der Halogenide: Iodid 1) Oxidation mit konzentrierter Schwefelsäure (Vorprobe): US+konz. Schwefelsäure, erhitzen, so entstehen violette Dämpfe von elementarem Iod: 2KI+2H2SO4>Delta T>I2(steigt auf)+K2SO4+2H2O 2) Reaktion ...
  • Nachweis der Halogenide nebeneinander alle drei Halogenide bilden schwerlösliche Verbindungen mit Silberionen SA mit verd. Salpetersäure ansäuern und vollständig mit Silbernitratlösung fällen, Nds abzentrifugieren: AgCl, AgBr, AgI > ...
  • Nachweis von Sulfat Nachweis als Bariumsulfat: versetzt man etwas mit verd. Salzsäure angesäuerten SA (pH=1) mit Bariumchloridlösung, so fällt ein weißer feinkörniger Nds. von Bariumsulfat aus: SO42-+BaCl2>BaSO4+2Cl- ...
  • Nachweis von Sulfit 1) Bildung von Schwefeldioxid Verreibt man die US mit Kaliumhydrogensulfat und wenigen Tropfen Wasser im Mörser, so entsteht Schwefeldioxid, das am charakteristischen Geruch erkannt werden kann: SO32-+HSO4->H2SO3+2SO42- ...
  • Nachweis Thiosulfat Reaktion mit Silbernitrat: Gibt man zu dem neutralen oder essigsauren SA wenig Silbernitratlösung, so bildet sich das farblose Dithiosulfatoargentat(I): 2S2O32-+Ag+>[Ag(S2O3)2]3- Bei Zugabe von weiterer ...
  • Nachweis der schwefelhaltigen Anionen nebeneinander ... Thiosulfat wird mit Silbernitrat aus dem essigsauren SA nachgewiesen (Sonnenuntergangsreaktion). Frisch hergestellter SA wird mit Essigsäure auf pH5 eingestellt und mit Bariumchlorid-Lösung versetzt ...
  • Carbonat-Nachweis In einem Reagenzglas wird eine Spatelspitze Ursubstanz mit verdünnter Salzsäure versetzt und ein mit Bariumhydroxidlösung gefülltes Gärröhrchen aufgesetzt. Durch vorsichtiges Erwärmen des RG wird ...
  • Acetat-Nachweis 1) Freisetzung von Essigsäure: Man verreibt eine Spatelspitze US mit der dreifachen Menge Kaliumhydrogensulfat im Mörser. Es wird Essigsäure freigesetzt, die über den Charakteristischen Geruch identifiziert ...
  • Acetat-Nachweis als Essigsäureethylester Man übergießt in einem Porzellantiegel etwas US mit konz. Schwefelsäure und Ethanol. Das Reaktionsgemisch wird mit einem Uhrglas abgedeckt und 15 min stehen gelassen. Angenehmer, obstartiger Geruch ...