WISO I (Fach) / Märkte (Lektion)
In dieser Lektion befinden sich 30 Karteikarten
Tutorien
Diese Lektion wurde von luciab erstellt.
- Rationalitätsprinzip bei gleichen Kosten Gut mit höchstem Nutzen bei gleichem Nutzen günstigeres
- rationale Entscheidungen - vorausgesetzt: vollständige (alle Alternativen berücksichtigt) Präferenzordnung transitive (kein Widerspruch in Rangfolge der Güter) Präferenzordnung - Nutzenmaximierung
- intransitive Präferenzordnung kann zu Verlusten kommen
- Gewohnheitsverhalten Konsument handelt routinemäßig nach erlerntem Programm (Zahnpasta)
- Impulsverhalten Konsument folgt spontan Reizen des Augenblicks (POS), nicht alle Alternativen gegeneinander abgewogen (Üei)
- Rationalverhalten Verhalten gemäß Annahme "homo oeconomicus" (PC)
- sozialabhängiges Verhalten Konsument lässt sich von Normen der Umwelt leiten (Mode) - Veblen-Effekt: Auswahl höherpreisige Marken aufgrund inhärenter (inbegriffen) Öffentlichkeitswirksamkeit, auf diese Weise bewusst finanziellen Wohlstand/Prestige/Status/Macht zu demonstrieren (teures Auto) - Snob-Effekt: Wunsch nach wahrgenommener Exklusivität (prestigeträchtiges Produkt erstmals offeriert & nur limitierte Menge > temporäre Exklusivität), wenn breite Masse > bewusste Ablehnung (Champagner, Mode)
- GRS wie viele Einheiten bei gleichem Nutzen von Gut2 mehr, wenn 1 Einheit von Gut1 abgegeben wird Steigung der Indifferenzkurve (der Tangente)
- Giffen-Güter - müssen inferiore Güter sein (keine engeren Substitute) - superior austauschbar - notwendige Bedingung für Giffen-Paradoxon: E >> S - G Q1>Q2, S Q1>Q3, E Q3>Q2 - S: negativer Effekt in dieser Situation (normalerweise Preis steigt > konsumieren weniger > positiv) - E: positiv (inferior), Änderung auf relative Kaufkraft (Reaktion darauf) > superior negativ
- Giffen-Gut B3 Darstellung bei verändertem Preisniveau durch Preissteigerung Gut2, bei fiktiver Einkommenserhöhung, das Beibehaltung ursprünglichen Nutzenniveaus erlaubt
- Bestimmungsfaktoren individueller Nachfrage nach Produkten der Agrar- & Ernährungswirtschaft) Präferenzen Einkommens- & Preisniveau Preisrelation
- Bestimmungsfaktoren gesamtwirtschaftlicher Nachfrage nach Produkten der Agrar- & Ernährungswirtschaft Präferenzen, Einkommens- & Preisniveau, Preisrelation demographische Struktur Bevölkerungszahl Einkommensverteilung
- Engelkurve (Einkommenselastizität der mengenmäßigen Nachfrage) Veränderung der Nachfrage in Abhängigkeit vom Einkommensniveau nqi,Y=dqi*Y/di*dY absolut inferior nq,y < 0 (kleiner) relativ inferior 0 < nq,y < 1 (dazwischen) absolut superior nq,y > 0 (größer) relativ superior nq,y > 1 (größer 1) im Regelfall positiv, außer bei absolut inferioren Gütern Nachfrage nach Gut kann bei steigendem Einkommen erst zunehmen (normal) & bei steigendem Einkommen auch wieder abnehmen (nicht mehr Mercedes, sondern Porsche > relativ inferior)
- Engel'sches Gesetz Veränderung der gesamten LM-Ausgaben im Wirtschaftswachstum Anteil LM-Ausgaben an Gesamtausgaben bei steigendem Einkommen wertmäßige Nachfrage LM-Ausgaben steigen langsamer Y,nA,Y < 1, nAY=d*A*Y/dY*A
- isoelastische Nachfragekurve Nkurve, die an jedem Punkt gleiche Elastizität
- Preiselastizität relat. Mengenänderung/relat. Preisänderung (wie verändert sich Nachfrage bei Preissteigerung: > preiselastisch Nachfrage sinkt, preisunelastisch Nachfrage steigt)
-
- elastischer & unelastischer Bereich elastischer Bereich (oben): mehr Absatz bei Preissenkung unelastischer Bereich (unten): mehr Absatz bei Preissteigerung
- Voraussetzungen Preisschwankungen Markt Marktgleichgewicht durch exogene Einflüsse gestört kurzfristig Angebotsreaktion völlig preisunelastisch, langfristig bedeutend elastischer Preiserwartungen für langfristige Angebotsreaktion entscheident, orientieren sich an Gegenwartspreisen
- Realitätsnähe Cobwebtheorem in Landwirtschaft realitätsnah, in Praxis aber anders, hier sehr theoretisch landwirtschaftl. Märkte gelten wegen Witterungsabhängigkeit als instabil (trockener Sommer > wenig Getreide > hoher Getreidepreise)
- Warenterminmarkt Vorausgeschäfte ("welches Schwein ich in halbem Jahr kaufe")
- Kassamarkt reale Ware, Preis steht fest, Ware bereit
- Shorthedger Verkäufer (Absicherung gegen Preisverfall)
- Longhedger Käufer (Absicherung gegen Preisanstieg)
- Markttransparenz Wissen eines Wirtschaftssubjektes, das sich an wirtschaftlichem Tauschprozess beteiligt, in Bezug auf Marktgeschehen Wissen findet Niederschlag in Informationen über u.a. Preise, Mengen, Qualitätsstandards, Zahlungsbedingungen, Reaktionsweisen anderer Wirtschaftssubjekte
- privat finanzierte Quellen für Marktinformation Marktforschungsunternehmen ziehen Gewinn aus Verkauf von Informationen z.T. normal veröffentlicht Uverbände: stellen Marktinformationen zusammen & veröffentlichen sie Marktforschungsabteilungen großer U: i.d.R. eigene Marktanalysen (i.d.R. nicht veröffentlicht) z.B. Nestlé
- Grund Finanzierung Staat (Bereitstellung Marktinformationen) können gesamtwirtschaftliche Vorteile bringen Informationen müssen es wert sein produziert zu werden Verwendung Informationen Nutzen größer als Kosten Produktion & Verbreitung nur dann subventioniert, wenn ökonomisch sinnvoller als private Quellen
- staatliche Bereitstellung (Vor- & Nachteile) V: Zugang zu staatl. Medien, mittelfristig finanziell abgesichert N: beschränkter Zugang zu internen I, geringer Anreiz, langfristig überleben mangels Marktorientierung gefährdet
- private Bereitstellung (Vor- & Nachteile) V: Zugang zu internen I, nachfrageorientiert, ordnungspolitisch nicht in Frage gestellt N: v.a. zu Beginn erhöhtes Überlebensrisiko des U & somit auch des Marktinformationssystems (MIS)
- Faktoren zur Beeinflussung der Monopolstellung umso größer: je weniger sensibel (unelastisch) Nachfrage auf Preisänderung reagieren je geringer Substitutionsmöglichkeitn für Gut des M je höher Markteintrittsbarrieren (z.B. Vorliegen sinkender Durchschnittskosten)
- Preisbildung beim (nicht-kooperierenden) Oligopol viele Nachfrager wenige Anbieter Nachfrager verhalten sich als Mengenanpasser U am Markt können gemeinsam Marktmacht ausüben > Annahme: Markteintritt nicht möglich Homogenität der erzeugten Produkte unterstellt Entscheidungsparameter des Einzelnen: Preis & Menge (Annahme: keine Werbung o. andere Parameter) Preisbildung durch Oligopolisten unter Berücksichtigung der Reaktionen sowie selbstständiger Aktionen der Konkurrenten Zielsetzung Oligopolist: Gewinnmaximierung > erwarteter GE=GK
