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Psychologie Fernuni Hagen (Fach) / Kulturelle Vielfalt (Lektion)

Kurs 3435

Diese Lektion wurde von esmi88 erstellt.

Lektion lernen

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  • Diversity-Trainings / Interkulturelle Trainings Ursache Unterteilung (Arten des Trainings) Resultat Ursachen: Soldaten wurden nach dem 2. Weltkrieg auf Auslandsaufenthalte vorbereitet Verbesserung der Antidiskriminierungsgesetze Potenzieller Wettbewerbsvorteil für Unternehmen  Unterteilung: kulturspezifische vs. kulturübergreifende Trainings (Inhaltsbezogen): kulturspezifische: Lektion in Sprache, Kultur, Geschichte, Kultur kulturübergreifende: Erklärungen inwieweit Kultur unser Handeln und Denken beeinflusst Erfahrungsbasierte vs. didaktische Trainings (methodischer Aspekt) Erfahrungsbasierte: Setzen auf ganzheitliche Erfahrung (Rollenspiele) Didaktische Trainings: Kognition und Wissensvermittlung (Vorlesung) Resultat: Trainings ändern kaum Einstellungen, da sie situativ sind und Einstellung sehr stabil 
  • Primäre Prävention gegen Krankheit und Behinderung Alle Anstrengungen, mit denen versucht wird, die Ursache eines Gesundheitsproblems anzugehen, bevor das Problem auftritt  Beispiel: Anti-Raucherkneipen 
  • Sekundäre Prävention von Krankheit und Behinderung Alle Bemühungen die Krankheit schon im frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln und alles zutun, was die Verbreitung stoppt und um langfristige Schäden zu vermeiden.    Beispiel: Brustscreening (Brustkrebs) Unterstützung lernbehinderter Frauen 
  • Tertiäre Prävention von Krankheit und Behinderung Beinhaltet alle Strategien, um ein Gesundheitsproblem zu bekämpfen Körperfunktionstätigkeiten sollen wieder hergestellt werden Komplikationen, die durch die Krankheit entstehen können, sollen vermieden werden Beispiel: Reha-Aufenthalt für einen Schlaganfallpatienten: Hier wird ihm gezeigt, wie er im Alltag wieder zurechtfindet 
  • Folgeerscheinungen von Behinderungen (Allgemeine Definition) Treten durch den bestehenden Gesundheitszustand auf Sind vorhersehbar und könner daher gut vermieden oder behandelt werden Beispiel: Schmerz 
  • Komborditäten von Behinderung (Definition Kombordität und Multimorbidität und Beispiele) Definition Kombordität: Begleiterscheinungen, die zusätzlich zur Grunderkranung auftreten Sie können, müssen aber nicht mit dieser zusammenhängen  Beispiel: Depressioinen  Definition Multimorbidität: Es kommen mehrere Begleiterscheinungen zu der Grunderkrankung dazu Beispiel: Ein Schlaganfallpatient hat Depressionen, Lähmungserscheinungen und Gedächtnisstörungen: Der Patient hat multimorbide Erkrankungen, die dieselbe Ursache haben.   
  • Was untersucht Nairo-Redmond? Umfassenden Überblick über die aktuelle Forschung, die untersucht, ob und wie soziale Beneitiligungen und Stereotype gegenüber Behinderten eine Rolle spielen. 
  • "Spread-effect" Da manche Behinderungen sehr auffällig sind, wird von diesen auf andere Merkmale der Person geschlossen Anhand der Behinderungen werden dann das Verhalten und die Persönlichkeit erklärt  Beispiel: Mit blinden Menschen wird gesprochen, als seien sie taub 
  • Ergebnisse der Forschungen Brown & Maras Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Lauf-, Hör, -und Denkfähigkeit bei allen Behinderten gleich eingeschätzt wurde, unabhängig von der Art ihrer Behinderung
  • Forschungsergebnisse: Stereotype gegenüber Behinderten Stereotype gegenüber Behinderten, werden hinweg über die Art der Behinderung generalisiert Stereotype sind global und stabil (weltweit ähnlich und ändern sich nicht) Behinderung wird als Überbegriff verwendet: Alles was dadrunter fällt, wird mit denselben Stereotypen konfrontiert
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  • Messung zur Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung: Grundgedanke Arten der Skalen Grundgedanke: Wenn wir die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung kennen, dann verstehen wir auch besser, wieso zwischen Menschen mit und ohne Behinderung so viel schief läuft Arten der Skalen: Es gibt mehrere Skalen, mit denen die Einstellung gegenüber Behinderten erfasst werden kann Grob unterteilen kann man diese, die die Einstellung direkt erfassen und diesen, die die Einstellung indirekt erfassen 
  • Skalen zur direkten Erfassung von Einstellungen gegenüber Personen mit Behinderung (Antonak & Livneh, 2000): Ranking Es wird ein Ranking benutzt, um die Einstellung Studierender gegenüber Behinderter zu messen Die Studierenden sollten verschiedene Behinderungen in einem Ranking sortieren 
  • Skalen zur direkten Erfassung von Einstellungen gegenüber Personen mit Behinderung: Adjektiv-Checkliste Gottlieb erfasste die Einstellung gegenüber Kindern mit einer Lernbehinderung anhand einer adaptierten Form der Adjektiv-Checkliste Die Probanden sollten neben Adjektive, welche sie den lernbehinderten Kindern zuordnen, instinktiv ein Kreuz setzen 
  • Skalen zur direkten Erfassung von Einstellungen gegenüber Personen mit Behinderung: Paarvergleiche Janicki wandte Paarvergleiche an, um die Einstellung Krankenhausangestelter gegenüber 12 Gruppen mit Behinderung zu testen Welche Behinderung im vorgegebenen Paar ist beeinträchtiger? 
  • Semantische Differentiale (Katz, Kravetz, Albez 1994) Allgemeine Definition Direkter Bezug zu Katz, Kravetz, Albez Allgemeine Definition: Ein Verfahren, bei dem untersucht wird, welche Vorstellungen Personen mit bestimmten Begriffen, Dingen etc. verbinden: Indirekte Befragung  Ziel der Untersuchung von Katz und Co: Inwieweit werden Behinderte für ihre Behinderung verantwortlich gemacht?
  • Soziale Distanzskala (Tringo 1970) Frage: Inwieweit sind Probanden zum Kontakt mit Behinderten bereit? (Heirat, Freund, Nachbar) 
  • Verfälschte Effekte beim Messen von Stereotypen und Einstellungen: - Versuchsleitereffekt Probanden antworten so, wie sie glauben, es sich die Versuchsleitung erhofft 
  • Verfälschte Effekte beim Messen von Stereotypen und Einstellungen: - Faking-Good-Effekt Probanden versuchen von sich einen voruteilshaften und toleranten Eindruck zu erwecken 
  • Verfälschte Effekte beim Messen von Stereotypen und Einstellungen: - Sozial-Erwünschheits-Effekt Probanden geben Antworten, von denen sie meinen, dass sie gesellschaftlich erwünscht sind 
  • Verfälschte Effekte beim Messen von Stereotypen und Einstellungen: - Sabotage/Faking-Bad-Effekt Probanden versuchen die Studie durch falsche oder keine Antworten zu sabotieren 
  • Verfälschte Effekte beim Messen von Stereotypen und Einstellungen: - Verweigerungseffekt Verweigern das Beantworten, aus Angst kontroverse oder untypische Einstellungen preiszugeben. 
  • Indirekte Messverfahren von Einstellung gegenüber Behinderten: Unwissenschaftliche Verhaltensbeobachtung Projektive Techniken: Die Probanden wissen zwar, dass sie beobachtet werden, jedoch kennen sie nicht den Untersuchungsgegenstand   Cover-Stories: Die Probanden werden über den wahren Zweck der Studie gettäuscht und erst am Ende aufgeklärt  Physiologische Techniken: Die Probanden wissen zwar, weshalb sie untersucht werden, können jedoch nicht in den Verlauf eingreifen (Lügendedektortest) 
  • IAT: Definition Gegenstand Implizierter Assoziationstest: Misst die Assoziationsstärke von mentalen Repräsentationen von Objekten und Gegenständen  Probanden haben keine Zeit nachzudenken 
  • "Aktion Mensch" Hilft Kindern mit Behinderung  Ursprünglich hies es "Aktion Sorgenkind" (bis 2000)
  • "Aktion Mensch"   Hilft Kindern mit Behinderung  Ursprünglich hies es "Aktion Sorgenkind" (bis 2000)  
  • Politica correctness im Bezug auf sprachliche Äußerungen (Behinderte) Es sollen keine Sprachformen benutzt werden, die die Person mit der Behinderung gleichsetzen: der Blinde Stattdessen soll die Person im Fokus stehen: der depressive Mann Person-zuerst-Prinzip: die Frau mit Behinderung 
  • Person-zuerst-Prinzip Die Verwendung von Verben, fördert das Person-zuerst-Prinzip, da erst die Person genannt werden muss und erst dann der Zustand. Sie werden außerdem kontext-bedingt und weniger stabil (an der Person haftend) gesehen Die Verwendung von Adjektiven: Adjektive sind kontext-unabhängig und über die Zeit hinweg stabil.  Die Verwendung von Labels: "Mark ist Legastheniker" lässt wenig Freiraum für andere Attribute zu 
  • Integration: - Kulturation - Platzierung - Interaktion - Identifizierung Kulturation: Migranten erwerben Fähigkeiten, um am Leben der neuen Gesellschaft teilzuhaben Platzierung: Migranten erreichen in einer bestimmten entscheidenen gesellschaftlichen Positionen (Bildung, Arbeit)  eine bestimmte soziale Position  Interaktion: Aufbau interethnischer sozialer Beziehungen (Nachbar, Heirat) Identifizierung: Mentale und emotionale Verbundenheit mit der Aufnahmegesellschaft: Treue und Loyalität entwickeln sich
  • Ausbildung sexueller Präferenz (laut Psychoanalyse) Geschlechtsidentität entwickelt sich durch Beziehungserfahrungen in den ersten Lebensjahren 
  • Ausbildung sexueller Präferenz (laut psychosozialer Lerntheorie) These: Kinder lernen am Modell: Die sexuellen Vorlieben der Eltern beeinflussen diese. Später beeinflusst sie die Peer-Group  Gegenargument: Es konnte nicht bewiesen werden, dass homosexuelle Eltern oder homosexuelle Missbraucherfahrungen eher zur Homosexualität führen Homosexuelle bekennen sich schon vor homosexuellen Erfahrungen zu ihrer Neigung: Erst entwickelt sich die die sexuelle Identität und nicht die Erfahrungen sind Grundlage dafür
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  • Gesetzliche Entwicklung im Bezug auf Homosexualität in Deutschland Paragraph 175: Hier wurden zunächst sexuelle Handlungen zwischen Männern mit Gefängnis bestraft ab 1935: Alles was das allgemeine Schamgefühl verletzt und eine Erregung der sexuellen männlichen Sinneslust beabsichtigt, mit Gefängnisstrafe sanktioniert  Bis Ende der 60er Jahre wurde Homosexualität noch in Deutschland sanktioniert. Bis Ende der 50er Jahre in der DDR 1987: Das Gericht entschied, dass Homosexualität ebenso eine Variante des Sexualverhaltens sei
  • Definition von Behinderung nach der WHO (World Health Organization) Die WHO definiert Behinderung als einen Überbegriff, unter diesem werden folgende Begriffe subsummiert: Aktivitätseinschränkungen Beeinträchtigung mangelnde Teilhabe 
  • Modell ICF: International Classification of Functioning, Disability and Health - Entwickelt von... - Zweck - Einteilung der Probleme durch körperliche Einschränkungen - Definition Gesundheitszustand - Definition von Beeinträchtigungen - Wei Entwickelt von: WHO und Behindertenverbänden Zweck: Mit dem Modell kann Behinderung erfasst und erklärt werden Einteilung (ICF) der Probleme durch körperliche Einschränkungen: Beeinträchtigungen: Probleme der Körperfunktion, z.B Lähmung Aktivitätseinschränkungen: Probleme aktiv zu sein, z.B gehen Einschränkung der Teilhabe: Schwierigkeiten am öffentlichen Leben teilzuhaben  Definition Gesundheitszustand: Krankheiten, Verletzungen und andere Probleme Beeinträchtigungen sind die Folge davon Definition Beeinträchtigung: Symptome und Anzeichen eines Gesundheitszustands  Definition Behinderung: Man kann Probleme in einem oder mehreren dieser Bereiche haben (Beeinträchtigung, Aktivitätseinschränkung, Einschränkung der Teilhabe) Behinderung ensteht aus einem Zusammenspiel von mehreren Faktoren und kann nicht allein als geistliche, körperliche oder seelische Beeinträchtigung definiert werden.  Behinderung hängt stark mit der jeweiligen Umwelt zusammen. Wenn sie sich barrierefrei bewegen können, sind sie gleich viel weniger behindert 
  • Unterschied zwischen subtilem und offenem Rassismus Offener Rassismus: Zurückweisung und Vermeidung von Kontakt mit Fremden, da es als bedrohlich empfunden wird. Subtiler Rassismus: Subtiler Rassismus versteckt die Negativität durch 3 Aspekte: Traditionelle Werte würden von der Fremdgruppe nicht aufrechterhalten werden Grundsätzliche kulturelle Differenzen werden betont und übertrieben Positive Gefühle der Fremdgruppe gegenüber werden vermieden 
  • Kinsey-Report: - Ausgangspunkt - Durchführung - Kontroverses Ergebnis Ausganspunkt: Kinsey geht davon aus, dass es ein Kontinuum mit den beiden Endpunkten: Heterosexuelle Erfahrungen und homosexuelle Erfahrungen gibt Durchführung: Mithilfe der Kinsey-Skale (Abstufung von heteresexuellen Erfahrungen bis homoxexuellen Erfahrungen) wurden Personen bezüglich ihren sexuellen Erfahrungen befragt.  Kontroverses Ergebnis: Es wurde beides gleich häufig genannt Frage: Wie kann jedoch ein Homosexueller ausschließlich heterosexuelle Kontakte haben
  • Sexual Orientation Gid (Klein) (sexuelle Orientierung Gitter) - Durchführung - Indikatoren für sexuelles Erleben - Indikatoren für sexuelle Orientierung Durchführung: In einer Tabelle wird anhand von Selbsteinschätzung festgehalten, ob homosexuelle oder heterosexuelle Bevorzugung in der Vergangenheit, Gegenwart und "in idealer Weise" anhand 7 Variablen vorliegt Indikatoren für sexuelles Erleben: sexuelle Neigungen sexuelle Phantasien sexuelle Verhaltensmuster  Indikatoren für sexuelle Orientierung: emotionale Vorlieben (bei der Partnerwahl) soziale Vorlieben ( soziale Gruppenzugehörigkeit) sexueller Lebensstil (Repräsentation nach außen) subjektive Selbstidentifikation 
  • Fiedlers Definition von Paraphilien Paraphilien weisen, gemessen an den kollektiven Grundauffassungen über sexuelle Begehrungen, deutliche Abweichungsmerkmale vom Durchschnitt auf Das bedeutet nicht, dass sie psychische Störungen mit Krankheitswert aufweisen 
  • Wofür steht ICD: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 
  • Heterosexismus Ablehnung der Nicht-Heterosexuellen 
  • Auflistung von Stereotypen gegenüber Homosexuellen Homosexualität ist frei wählbar Homosexuelle Missbrauchserfahrungen in der Kindheit begünstigen Homosexualität: Verführungshypothese, gilt als widerlegt Homosexualität sei abnormal, da es auch im Tierreich keine gäbe: Gilt als widerlegt, denn auch zwischen Tieren gibt es gleichgeschlechtliche Partnerschaften Homosexuelle haben keine klare Geschlechtsidentität: Widerlegt, da diese sich bereits in den ersten 4 Jahren entwickelt Homosexuelle Männer produzieren zu wenig und Frauen zu viel Testosteron (widerlegt) Einfluss von homosexuellen Eltern bildet eher homosexuelle Kinder Bisexualtität sei eine Übergangsphase zur Homosexualität (widerlegt) Homosexualität ist eine psychische Krankheit Schwule Parnterschaften seien weniger schön Homosexuelle Beziehungen seien anders Homosexuelle gehen öfters fremd 
  • Biologische Theorie zur sexuellen Präferenz Es gibt Hinweise auf genetischen Einfluss: Homosexuelle haben öfters homosexuelle Geschwister als Heterosexuelle Eineigige Zwillinge von Homosexuellen sind weit öfters homosexuell als zweiige  Hinweise auf genetische Einflüsse sind weitaus häufiger bei Männern zu finden; bei Frauen liegt es oft an den Umwelteinflüssen 
  • Nenne und erläutere verschiedene Theorien, wie Altersstereotype und Vorurteile zustande kommen: Funktionaler Ansätze: - Kognitive Funktion - psychodynamisch/motivational Funktion - soziokulturell Funktion - Soziale Rollen - Soziale Identit Funktionen von Altersstereotypen: Kognitive Funktion: Reduktion der komplexen Welt auf ein gut zu verarbeitendes Maß Das kognitive System ist begrenzt: Durch die Kategorisierung wird man mit einer Reihe von Eigenschaften und Verhaltensweisen der älteren Personen versorgt und weiß dadurch, wie man sich fühlen bzw. zu verhalten hat.  Psychosoziale/motivationale Funktion: Junge Menschen möchten sich vor den negativen Folgen des Alterns schützen Dadurch werden diese negativen Attribute auf die alten Menschen selbst und nicht auf den Alterrungsprozess projeziert Soziokulturelle Funktion: Die aktuelle soziale Ordnung soll aufrechterhalten werden  Die Altersstereotype dienen dazu, sich mit seiner eigenen Gruppe (den Jüngeren) zu identifizieren und Regeln für den Umgang mit der Fremdgruppe (den Alten) bereitzustellen  Soziale Rollen: Altersvorurteile und Altersstereotype sind mit den Rollen verknüpft, die alte Menschen in einer Gesellschaft haben Im Laufe der Zeit werden die Eigenschaften der Rolle mit den Eigenschaften der Personen verwechselt Beispiel: Die Rolle: älter sein. Eigenschaften dieser sind z.b weniger unabhängig. Diese Eigenschaften werden auf die alten Personen projeziert.  Soziale Identität: Jüngere Menschen und ältere Menschen schätzen ihre Gruppe positiver ein, als die andere. In diesem Sinne dienen Altersvorurteile dazu, seine eigene, positive soziale Identität zu erhalten. 
  • Wirtschaftliche und soziale Folgen des demographischen Alterns Wirtschaftliche Folgen: Steigender Alterquotient Belastungen der Renten- und Krankenkassen Steigende Transferleistungen  Verändertes Spar-, Konsum- und Investitionsverhalten  Soziale Folgen: Höheres Krankheitsrisiko, da die Alten noch älter werden: Geriatrische Versorgung notwendig und altersgerechte Infrastruktur  Frauenüberhang in den älteren Generationen nimmt zu, da diese in der Regel länger leben: Mehr Überforderung/Erschöpfung muss berücksichtigt werden  Alleineleben: Höheres Risiko für psychische Krankheiten, Altersarmut und gesellschaftliche Isolation 
  • Welche wesentlichen Aspekte spielen in der Altersdiskriminierung eine Rolle? Kontexte, in denen Altersdiskriminierung vorherrscht Benachteiligung von Älteren gegenüber Jüngeren Westlich kulturelle Perspektive 
  • Was versteht man unter Altersassoziation? Jüngere bzw. ältere Bewerber werden mit bestimmten Eigenschaften assoziiert: Jüngere: Werden als ambitioniert und ehrgeizig wahrgenommen Ältere: Diese werden für die prestigereichen Jobs ausgewählt
  • Nenne wichtige Interventionselemente, um Personen sensibler und aufgeschlossener gegenüber älteren Menschen zu machen. Ambient Assisted Living Forschungsprojekte Integrationsmöglichkeiten Intressenvertretungen Informationsübermittlung Simulationsübungen (Rollenspiele/Hilfsmittel) CIB = Cities in Balance“Seniorentreffpunkte (Silver Hubs) Seniorenintegration Seniorenwirtschaft
  • Welche Faktoren untersucht die Berliner Altersstudie? In einer Hauptstudie (1990 - 1993) wurde eine Kernstichprobe aus 516 Personen in 14 Sitzungen getestet. Hinsichtlich ihrer: geistigen und körperlichen Gesundheit intellektuellen Leistungsfähigkeit psychische Befindlichkeit sozialen und ökonomischen Situation 
  • Dimensionen des Stereotype Content Model content: Gehalt kompetent vs. inkompetent warm vs. kalt 
  • Stereotype Content Model (Susan Fiske - Sozialpsychologin) - Hypothese - Folge - Forschungsergebnis - Beispiele Folge: Mangel an Wettbewerb prognostiziert, dass mehr Wärme wahrgenommen wird  Status prognostiziert das mehr Kompetenz wahrgenommen wird Forschungsergebnis: Jede gesellschaftliche Gruppe (Renter, Drogenabhängige) passen in jede der vier Dimensionen (inkompetent, kompetent, warm, kalt)  Stereotype sind somit nicht nur negativ und eindimensional, sondern vermischt und ambivalent  Gruppen können in der einen Dimension hoch angesehen werden und in der anderen niedrig: Alte Menschen werden als warm aber inkompetent aus den Augen der Jüngeren betrachtet Beispiele: Hausfrauen, Behinderte und ältere Menschen: werden als warm aber inkompetent bezeichnet und werden in der Regel gemocht, aber bemitleidet missgeachtet Eigengruppe, enge Verbündete: Gefühle von stolz und Bewunderung und werden dementsprechend als warm und kompetent bezeichnet Sozialhifeempfänger, Arme: Menschen spüren Mitleid und Verachtung und diese werden als inkompetent und kalt wahrgenommen Asiaten, Juden, Feministen, Reiche: Menschen mit hohem Status, die gleichzeitig zu fremden Wettbewerbsgruppen angehören, werden als kompetent und kalt wahrgenommen. Dementsprechend ist das Stereotyp mit Neid, Bewunderung und Ablehnung verbunden  
  • Wozu dienen Vorurteile? Zur Vereinfachung der komplexen Realität