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Grundlage der Ernährungslehre ENB2 (Fach) / Vitamine (Lektion)
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- Welche Vitamine sind nur im Blut oder in ganz bestimmten Zellen vorhanden? A - C - D - E
- Was sind Provitamine Ein Provitamin ist die Vorstufe eines Vitamins, das vom menschlichen Körper gebildet wird: aus Betacarotin wird Vitamin A gebildet aus Cholesterin wird Vitamin D gebildet aus einer essenziellen Aminosäure wird Niacin gebildet
- Was ist eine Hypervitaminose Es ist eine Vitamin - Überversorgung
- Bei welchen Vitaminen ist eine Hypervitaminose möglich Sie ist in erster Linie bei Vitamin A und D bekannt, da diese Vitamine fettlöslich sind und im Körper gespeichert werden Überschuß der wasserlösliche Vitamine werden mit dem Urin ausgeschieden
- Welche Vitamine sind Coenzyme Vitamin B1 - B2 - B6 - B12 - Biotin und K
- Was sind Coenzyme Das sind Vitamine, die zum Aufbau von Enzymen benötigt werden. Diese Enzyme werden für die Verstoffwechelung der Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße in den Körperzellen benötigt. Bei Vitaminmangel ist also der Abbau bzw. der Aufbau von Nährstoffen in den Zellen gestört
- Was bedeutet eine Hypovitaminose Vitaminmangel
- Was ist eine Avitaminose Damit bezeichnet man das völlige fehlen eines Vitamins
- Nenne Erkrankungen, die durch Avitaminose entstehen bei Skorbut fehlt Vitamin C bei Rachitis fehlt Vitamin D bei Beriberi fehlt Vitamin B1
- Was zerstört Vitamine Hitze UV-Licht Sauerstoff Wasser Säure Metall
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- Anzahl der Vitamine Es gibt 13 Vitamine Vitamin A (Retinol) Vitamin B1 (Thiamin) Vitamin B2 (Ribiflavin) Niacin (Vitamin B3) Pantothensäure (Vitamin B5) Vitamin B6 (Pyridoxin) Biotin (Bitamin B7 / Vitamin H) Folsäure (Vitamin B9 / Vitamin M) Vitamin 12 (Cobalamin) Vitamin C (Ascorbinsäure) Vitamin D (Calciferol) Vitam E (Tocopherole) Vitamin K (Phyllochinone)
- Nenne die fettlöslichen Vitamine A - D - E - K nur mit fett verwertbar
- Nenne die wasserlöslichen Vitamine C - B1 - B2 - B6 - B12 Biotin - Niacin -Folsäure Pantothensäure leicht auslaugbar
- Vitamin E Wird noch als Tocopherol bezeichnet Quellen: Keime, Keimöle, Nüsse, Haferflocken, Eier Funktion: wichtiges Antioxidanz, schützt Zellen und Zellmembrane vor aggressiven Sauerstoffradikalen, vorbeugend gegen Gefäßkrankheiten und Krebs, hemmt die Verklumpung von Blutplättchen Mangel: sind selten, im Einzelfall Muskelschwäche oder Nervenerkrankung Überdosierung: große Mengen hemmen die Aufnahme von Vitamin A und K und in sehr hohen Dosen können Magen-Darm-Beschwerden und schlechte Blutgerinnung die Folge sein Tagesdosis: Männer 14 mg / Frauen 12 mg Eigenschaften: fettlöslich, wird zerstört durch offene Lagerung, Tiefkühlen oder kochen mit viel Fett Erhöhter Bedarf: bei Einnahme von Abführmittel und Blutfett-senkenden Medikamenten, hoher Alkoholkonsum
- Vitamin K Wird noch als Menachinon oder Phyllochinon bezeichnet Quellen: Gemüse vor allem in Kohl, Kopfsalat, Spinat, Spargel, Leber, Fleisch, Milch Funktion: ist beteiligt an der Bildung von Gerinnungsfaktoren im Blut Mangel: Neigung zu Blutungen Überdosierung: ist nicht bekannt, es ist praktisch ungiftig Tagesdosis: Männer 70 µg / Frauen 60 µg Eigenschaften: fettlöslich, dunkel lagern Erhöhter Bedarf: Säuglinge, hoher Alkoholkonsum, bei Einnahme von Antibabypille, Antibiotika, Abführmittel
- Vitamin B1 Wird noch als Thiamin bezeichnet Quellen: Vollkornprodukte, Schweinefleisch, Hülsenfrüchte, Fisch - besonders Scholle und Aal, Leber Funktion: ist Energie und Nervenvitamin, ist wichtig für den Energiestoffwechsel von Muskeln und Nerven, mithilfe von Vitamin B1 gewinnen Körperzellen Energie aus Traubenzucker Mangel: Müdigkeit und Konzenttrationsschwäche, bei starkem Mangel Beriberi. Alkoholismus kann einen Mangel verursachen Überdosierung: es ist kaum giftig, in Einzelfällen Magenbeschwerden, Kopfschmerzen oder Allergien Tagesdosis: Männer 1,2 mg / Frauen 1 mg Eigenschaften: wasserlöslich, wird durch Hitze und lange Lagerung zerstört, kann vom Körper nicht gespeichert werden Erhöhter Bedarf: bei Diäten, Jugendliche, Schwangere und Stillende, bei Einnahme von Antibabypille, Antibiotika, Abführmittel
- Vitamin B2 Wird noch als Riboflavin bezeichnet Quellen: Fisch, Milch, Milchprodukte, Leber, Hefe, Vollkorn Funktion: wichtig für die Energieherstellung im Körper, beugt möglicherweise Krebs vor Mangel: sind selten in Industrieländer. Ein Mangel kann bei Alkoholikern auftreten - Mundschleimhautentzündung und Blutarmut Überdosierung: auch bei hohen Dosen keine Nebenwirkungen Tagesdosis: Männer 1,4 mg / Frauen 1,2 mg Eigenschaften: wasserlöslich, sehr licht- und wärmeempfindlich Erhöhter Bedarf: Schwangere, ältere Menschen, Raucher, bei Fieber Einnahme von Antibabypille, Antibiotika, Chemotherapie
- Vitamin B6 Wird noch als Pyridoxin bezeichnet Quellen: Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte, Keimen, Gemüse, Kartoffeln Funktion: ist Schlüsselvitamin im Eiweißstoffwechsel, daher steigt der Bedarf mit dem Eiweißverzehr, kann Arteriosklerose vorbeugen Mangel: ist sehr selten, meist kombiniert mit dem Mangel an anderen B-Vitaminen. Mangel kommt bei Alkoholikern vor - siehe Vitamin B2 Überdosierung: bei chronischer Überdosierung können Müdigkeit, schmerzhafte Nervenstörungen und Ausfall von Reflexen auftreten Tagesdosis: Männer 1,5 mg / Frauen 1,2 mg Eigenschaften: wasserlöslich, hitze- und lichtempfindlich Erhöhter Bedarf: Wachstumsphase; bei Einnahme der Antibabypille, Kortison; bei körperlicher und seelischer Belastung
- Vitamin B12 Wird noch als Cobalamin bezeichnet Quellen: kommt in tierischen Lebensmittel vor, z.B. in Eiern, Leber, Milch, Quark Funktion: es trägt zum Aufbau von Eiweißen und zur Bildung von roten Blutkörperchen bei, es verhindert eine bestimmte Art von Blutarmut Mangel: alte Menschen und Veganer und Vegetarier, die keine tierischen Lebensmittel essen, können gefährdet sein. Mangelerscheinungen sind Blutarmut, Müdigkeit, Herzklopfen, Blässe, Nervenstörungen, Folsäure kann einen B12 Mangel scheinbar beheben Überdosierung: ist praktisch ungiftig Tagesdosis: Männer 3 µg / Frauen 3 µg Eigenschaften: wasserunlöslich, hitzebeständig Erhöhter Bedarf: Diabetiker, Schwangere und Stillende, Vegetarier, Veganer, bei Einnahme von Antibabypille, Antibiotika, Antikrampfmittel, Chemotherapie
- Vitamin C Wird noch als Ascorbinsäure bezeichnet Quellen: schwarzen Johannisbeeren, Sanddornsaft, rohem Paprika, Kohl, Zitrusfrüchten Funktion: unterstützt das Immunsystem, fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmittel, ist am Aufbau und der Erhaltung von Bindegewebe und Knochen beteiligt Mangel: Anfälligkeit für Infekte, im Ernstfall Skorbut Überdosierung: überschüssiges Vitamin C wird mit dem Urin ausgeschieden. Personen mit Nierensteinen- oder Krankheiten sollten keine hohen Dosen zu sich nehmen Tagesdosis: Männer 100 mg / Frauen 100 mg Eigenschaften: wasserlöslich, sauerstoff- ind trockenheitsempfindlich, also Lebensmittel nicht lange lagern Erhöhter Bedarf: Raucher, Schwangere und Stillende, ältere Menschen, bei Diäten, Alkoholiker, bei Einnahme von Antibabypille, Antibiotika, Antirheumatika, Kortison, Schlafmittel
- Biotin Wird noch als Vitamin H oder Vitamin B7 bezeichnet Quellen: ist in den meisten Lebensmitteln vorhanden. Wichtige Quellen sind Milch, Eier, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte (Soja) Funktion: Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Fetten, sorgt für eine gesunde Haut Mangel: durch reichlichen Verzehr von Hühnereiklar, das Biotin bindet, kann ein Mangel entstehen. Symptome können schuppiger Hautausschlag, rissige Mundwinkel, Muskelschmerzen und psychische Probleme sein Überdosierung: auch in hohen Dosen gibt es keine Nebenwirkungen Tagesdosis: 30 - 60 µg Eigenschaften: wasserlöslich Erhöhter Bedarf: Einnahme von Antibabypille, Antibiotika, Abführmittel
- Folsäure Wird noch als Vitamin M oder Vitamin B9 bezeichnet Quellen: grünes Gemüse wie Spinat oder Kohl, Tomaten, Hülsenfrüchte Funktion: ist wichtig für die Teilung und Neubildung von Zellen, besonders roten und weißen Blutkörperchen, verhindert bestimmte Arten von Blutarmut Mangel: in der Schwangerschaft sind sehr schwere Missbildungen am Kind möglich. Außerhalb der Schwangerschaft kann Blutarmut auftreten Überdosierung: relativ ungiftig, nach höheren Dosen können Magen-Darm-Störungen, Schlaflosigkeit und in Einzelfällen Allergien auftreten Tagesdosis: 400 µg Eigenschaften: wasserlöslich, verträgt keine Hitze, Licht oder Sauerstoff Erhöhter Bedarf: Schwangere und Stillende, Raucher, Jugendliche
- Niacin Wird noch als Nicotinsäure oder Nicotinsäureamid oder Vitamin B3 bezeichnet Quellen: Leber, Rindfleisch, Schweinefleisch, Huhn, Lachs, Sardinen Funktion: wichtig für den Energieumsaz im Körper, für gesunde Haut, Herzfunktion und Nervensystem Mangel: Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, bei starkem Mangel brennende, juckende Stellen auf der Haut (Pellagra) Überdosierung: wirkt in hohen Dosen gefäßerweiternd und kann Hautrötungen oder Hitzegefühl verursachen Tagesdosis: Männer 16 mg / Frauen 13 mg Eigenschaften: wasserlöslich, wird durch Zucker und Alkohol aufgehoben Erhöhter Bedarf: schwere körperliche Arbeit, Fieber, Stillende
- Phantothensäure Wird noch als Vitamin B5 bezeichnet Quellen: ist in vielen Lebensmitteln vorhanden. Wichtige Quellen sind Leber, Eier, Vollkornprodukte, Heringe, Steinpilze, Wassermelone Erdnüsse Funktion: ist ein universell wirkendes Energievitamin, ist wichtig beim Abbau von Fetten, Kohlenhydraten und Aminosäuren, sowie beim Aufbau von Fettsäuren und Hormonen; es verbessert die Hautfeuchtigkeit Mangel: ist praktisch auszuschließen, unter Extrembedingungen treten Kopfschmerzen und Müdigkeit auf Überdosierung: auch in hohen Dosen gibt es kaum Nebenwirkungen, lediglich leichte Abführwirkung Tagesdosis: 6 mg Eigenschaften: wasserlöslich, hitzeempfindlich Erhöhter Bedarf: ältere Menschen, Schwangere und Stillende, bei Belastung, Kaffee und Teetrinker
- Vitamin A Wird noch als Retinol bezeichnet. Seine Vorstufe ist das Betacarotin Quellen: Leber, Eigelb, Fisch - besonders Aal und Thunfisch, Vollmilch und Milchprodukte. Betacarotin findet man in Karotten, rotem Paprika und Spinat Funktion: wichtig für das Hell-Dunkel-Sehen, für den Aufbau und Erhalt der Haut, Schleimhäuten und Immunsystem, regt die Spemienbildung an Mangel: ist in Industrieländern selten; Nachtblindheit, trockene Schleimhäute, geschwächte Abwehr, im Extremfall Hornhauttrübung und Erblinden Überdosierung: wirkt in hohen Dosen toxisch. Möglich ist dies durch den Verzehr von Leber, bestimmte Therapien oder falsche Selbsbehandlung. Symtome sind Kopfschmerzen, Erbrechen, Haut und Schleinhäute schälen sich. Unbedenklich ist für Erwachsene - auch Schwangere - eine Zufuhr bis 3 mg pro Tag Tagesdosis: Männer 1 mg / Fraunen 0,8 mg - Betacarotin 2 - 4 mg Eigenschaften: fettlöslich, licht- und sauerstoffempfindlich Erhöhter Bedarf: Raucher, Vegetarier, bei hohem Alkoholkonsum, bei Einnahme von Abführmittel, Antibabypille, Antibiotika
- Vitamin D Wird noch als Calciferol bezeichnet oder den Knochenhärter Quellen: kann die Haut selber bilden. Weiter Quellen: Fischlebertran, Meeresfische wie Hering oder Sardine, Innereien, Eigelb, Milch, Käse Funktion: hilft den Knochen und Zähnen Kalzium aufzunehmen, beeinflußt den Auf- und Abbau der Knochenmasse Mangel: Entkalkung, Erweichung, Verformung oder Brüchigkeit der Knochen, bei Kindern früher oft Rachitis Überdosierung: besteht nur bei einer Überdosierung durch Vitamin-D-Präparaten. Bis zu 50 µg/Tag für Erwachsene gelten als unbedenklich Tagesdosis: 20 µg Eigenschaften: fettlöslich, lichtempfindlich, hitzebeständig Erhöhter Bedarf: Säuglinge, ältere Menschen, Einnahme von Antibabypille, Antibiotika, Abführmittel, Schlafmittel
- Wie wird Vitamin A noch genannt Retinol Vostufe ist Betacarotin
- Wie wird Vitamin D noch bezeichnet Calciferol
- Wie wird Vitamin E noch bezeichnet Tocopherol
- Wie wird Vitamin K noch bezeichnet Menachinon und Phyllochinon
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- Wie wird Vitamin C noch bezeichnet Ascorbinsäure
- Wie wird Vitamin B1 noch bezeichnet Thiamin
- Wie wird Vitamin B2 noch bezeichnet Riboflavin
- Wie wird Vitamin B6 noch bezeichnet Phyridoxin
- Wie wird Vitamin B12 noch bezeichnet Cobalamin
- Wie wird Biotin noch bezeichnet Vitamin H und B7
- Wie wird Niacin noch bezeichnet Nicotinssäure Nicotinsäureamid B3
- Wie wird Folsäure noch bezeichnet Vitamin M B9
- Wie wird Pantothensäure noch bezeichnet B5
- Vitamin A - Quellen Leber Eigelb Fisch besonders Aal und Thunfisch Vollmilch Milchprodukte Betacarotin findet man in Karotten, rotem Paprika und Spinat
- Vitamin A - Funktion wichtig für das Hell-Dunkel-Sehen für den Aufbau und Erhalt der Haut, Schleimhäuten und Immunsystem regt die Spemienbildung an
- Vitamin A - Mangel ist in Industrieländern selten; Nachtblindheit trockene Schleimhäute geschwächte Abwehr im Extremfall Hornhauttrübung und Erblinden
- Vitamin A - Überdosierung wirkt in hohen Dosen toxisch möglich ist dies durch den Verzehr von Leber, bestimmte Therapien oder falsche Selbsbehandlung. Symtome sind Kopfschmerzen, Erbrechen, Haut und Schleinhäute schälen sich. Unbedenklich ist für Erwachsene - auch Schwangere - eine Zufuhr bis 3 mg pro Tag
- Vitamin D - Quellen kann die Haut selber bilden Fischlebertran Meeresfische wie Hering oder Sardine Innereien Eigelb Milch Käse
- Vitamin D - Funktion hilft den Knochen und Zähnen Kalzium aufzunehmen beeinflußt den Auf- und Abbau der Knochenmasse
- Vitamin D - Mangel Entkalkung, Erweichung, Verformung oder Brüchigkeit der Knochen bei Kindern früher oft Rachitis
- Vitamin D - Überdosierung besteht nur bei einer Überdosierung durch Vitamin-D-Präparaten bis zu 50 µg/Tag für Erwachsene gelten als unbedenklich
- Vitamin E - Quellen Keime Keimöle Nüsse Haferflocken Eier
- Vitamin E - Funktion wichtiges Antioxidanz schützt Zellen und Zellmembrane vor aggressiven Sauerstoffradikalen vorbeugend gegen Gefäßkrankheiten und Krebs hemmt die Verklumpung von Blutplättchen
- Vitamin E - Mangel ist selten, im Einzelfall Muskelschwäche oder Nervenerkrankung