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Psychologie (Fach) / Diagnostik (Lektion)
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- Entwicklungspotenziale alle Faktoren (aktuelle, frühere, zukünftige) Faktoren, die die Entwicklung beeinflussen -Gene und psychosoziale Bedingungen
- Ressourcen aktuell verfügbare Potenziale, die die Entwicklung unterstützen! - sind erworben oder angeboren - unterscheiden von Individual-(genetische Dispositionen;biologische Faktoren) und Umfeldressourcen (Famiie, Bildung, Freizeiteinrichtungen, soziookönomische Bedingungen,etc.)
- Resilienzen = bereichsspezifische Ressourcen, die durch Interaktion mit dem Umwelt erworben wurden. - Fähigkeit erlernte Mechanismen zur Bewältigung v. Aufgaben auch unter schweren Bedingungen zu aktivieren - so relative normale Entwciklung auch unter hindernden Umständen möglich
- Risikofaktoren Faktoren, die die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Störung statistisch erhöhen
- Schutzfaktoren vorhandene Umfeld- oder Individualmerkmale, die die Entstehung psychischer Störungen verhindern oder abmildern (Puffereffekt) - nur unter pathologischen Bedingungen! - existieren vor der Störung
- Kompensationsfaktoren = Individual- oder Umfeldmerkmale ,die zur Bewältigung vorhandener Störungen eingesetzt werden
- Was enthält ein Anamnesegespräch? 1) allgemeine Angaben und Vorstellungsgrund 2) detallierte Schilderung des Problems (Art, Dauer, Häufigkeit, Stärke, Belastung, etc.) 3) biografische Angaben 4) Angaben zum Umfeld 5) ergänzende Infos durch andere Quellen (z.B. Zeugnisse)
- Anamnese = Gespräch zu Erhebung der individuellen Vor- oder Krankheitsgeschichte -Infos aus Vor- und Entwciklungsgeschichte
- Katamnese = retrospektivischer Vergleich von vor und nach einer Krankheit /Behandlung
- Exploration = sammeln von Infos über das subjektive Erleben des Patienten - aktuelle Situation und Problematik erfragt - Symptome/ Umstände
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- Schritte einer Exploration 1) Kontaktaufnahme (Austausch/ Erfassung allgemeiner Infos) 2) Befragung/ Problem- Situationsschilderung 3) Abschluss (ZUsammenfassung, weiters Vorgehen)
- WISC-4 = Wechsel Intelligence Scale for Children - deutsche Version = HAWIK-4
- Normen 1) ideale= ohne Beschwerden leben 2) soziale= wie erwartet 3) statistische= der Mehrheit angehören 4) funktionelle= alle Aufgaben erledigen können
- 6 Achsen des MAS 1) klinisch- psychiatrisches Syndrom 2) umschriebene Entwicklungsstörungen 3) Intelligenzniveau 4) körperliche Symptomatik 5) assoziierte aktuelle abnorme psychosoziale Umstände 6) globalbeurteilung der psychosozialen Anpassung und Diagnoseergänzender Sympotomkatalog (DSK)
- 5 Achsen des DSM-4 1) klinische Störungen und relevante Probleme 2) Persönlichkeitsstörungen und gesitige behinderung 3) medzinische Krankheitsfaktoren 4) psychosoziale und umweltsbedingte Probleme 5) globale Erfassung des Funktionsniveaus
- AWMF = Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaft - Leitlinien
- Ätiologie = systematische Analyse der Ursachen und Bedingungen von Krankheiten und psy. Störungen
- Exposition = Konfrontation des Patienten mit einem spezifischen Reiz - ggf. mit Reaktionsverhinderung --> Habituation - findet in sensu oder in vivo statt
- Prävalenz = realtive Häufigkeit einer Störung in einer Pooulation
- Vulnerabilität = erhöhte Anfälligkeit einer Person für eine Störung aufgrund von genetischen und psychosozialen Faktoren - Gegenteil von Resilienz
- Diagnostischer Prozess (Ablauf) 1) Fragestellung (durch den Patienten) 2) Annahmen (1. Übersetzungsvorgang) 3) Anforderungsprofil (Ziele /Strategien) 4) psychologischen Fragen (Hypothesen) 5) Untersuchungsplan 6) diagnostische Untersuchung 7) Darstellung der Ergebnisse 8) Befund (2. Übersetzungsvorgang) 9) Vorschläge und Empfehlungen
- Hauptcharakteristika für diag. Prozess (nach GAP- Richtlinien für einen diag. Prozess) 1) es ist ein Entscheidungsprozess 2) Enwickeln und Prüfen von Hypothesen 3) Problem lösen
- Unterschiede ICD-10 und DSM-4 - ICD für alle Krankheiten - ICD ist international - ICD in mehrern Versionen (3) - ICD gilt für das Abrechnungssystem - DSM unterscheidt nicht zwischen Forschungs- und klinischen Kriterien - DSM enthält Entscheidungsbäume - ICD differneziert stärker - DSM erleichtert Diagnose von Mehrfachstörungen - DSM vermerkt auch Prävalenz, geschlechts- und kulturspezifische Unterschiede,sowie Alter - DSM operationalisiert besser - ICD hat 6, DSM nur 5 Achsen
- impression managment = bewusste Täuschung andere
- Psychoedukation = Interventionen zur Information des Patienten und der Angehörigen über die Erkrankung und Behandlung - man unterscheidet solche mit und ohne Hilfsmittel, für Angehörige oder Patienten, einzelnd oder in einer Gruppe, nicht- oder standardisiert, störungsspezifsiche oder übergreifende und mehrmalige von einmaligen
- Funktionen der Psychoedukation 1) Verständnis fördern/ Erklären 2) Eigenverantwortung stärken, bewusst machen 3) Angst mildern 4) Coping-Strategien zeigen 5) Compliance fördern 6) Hoffnung vermitteln
- Nachteilsausgleich bei LRS 1) mehr Zeit 2) andere Aufgabenstellung 3) mündliche Leistungen stärker gewichten 4) Hilfsmittel erlauben 5) Rechtschreibung unbewertet lassen - wichtig für die Motivation und Ermöglichung einer Therapie
- Fähigkeiten der Intelligenz 1) Schlussfolgern 2) Planen 3) Problemlösen 4) abstraktes Denken 5) komplexe Ideen verstehen 6) schnell lernen/ begreifen 7) aus Erfahrung lernen
- fluide Intelligenz = angeboren, unerlernt - nimmt mit dem Alter ab
- kristaline Intelligenz = erlernt - nimmt mit dem Alter zu
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- was umfasst Diagnostik? 1) Beschreibung 2) Klassifikation 3) Erklärung 4) Vorhersage 5) Evaluation
- 4 Hauptphasen des diagnostischen Prozesses 1) Analyse des Falls 2) Organisierung und Bericht der Ergebnisse 3) Planung der Interventionen 4) Evaluation bzw. Nachuntersuchungen
- William Stern Erfinder des IQ - LA/IA *100= IQ --> allerdings ist der Test für Erwachsene unsinnig, da das LA stetig zunimmt, das IA aber eine Grenze erreicht bzw. nicht in dem Sinne steigt (verzerrtes Ergebnis)
- David Wechsel -entwickelzte den Stanford-Binet-Test und den WISC - normiert die Testergebnisse nach Alter IQ= 100+15*(x-alterspezifischen Mittelwert )/SD -->alterentsprechende Abbildung des kognitiven Fähigkeit und direkte Vergleichbarkeit
- 2 Faktorentheorie (Spearman) = Generalfaktormodell (Strukturmodell) - hierarchisches Modell - Annahme, das ein Intelligenzmaß auf einem gemeinsamen Faktor (g) und spezifischen Komponenten des Test (s) beruht -g einziger Faktor (ANOVA) in dem Modell, der alle Leistungsbereichen beeinflusst--> je stärker, desto schneller und besser die Leistungen -s sind bereichsspezifisch und von einander unabängig; sie beeinflussen nur Leistungen in einem Bereich - ABER: s nicht unabhängig, nicht auf alle test anwendbar
- Gruppenfaktormodell (Burt,Vernon) hierarchisch -Kompromiss zwischn Thurstone und Spearman - es gibt kognitive Leistungsgruppen denen jeweils ein Gruppenfaktor übergeordnet ist - die Gruppenfaktoren korrelieren untereinander, da sie alle den g-faktor übergeordnet haben - s ist ebenfalls enthalten (unter Gruppen)
- Primärfaktorenmodell (Thurstone) - Restvarianz (nach g-Faktor) durch 7 Primärfaktoren erklärt - diese sind gleichberechtigt, aber je nach Aufgabe stärker gewichtet - wollte g widerlegen, hat g aber lediglich aufgegliedert
- Modell der fluiden und kritallinen Intelligenz (Cattell) -.verbindet Thurstone und Spearman - enthält Faktor 3. Ordung (g), 2 Ordnung= gf (fluide) unf gc (kristalline) und primärfaktoren (s)
- Sturctur of Intellect Modell (Guildford) = Würfelmodell - unterscheidet 3 Dimensionen der Intelligent (Denkinhalt/Input, Denkoperationen/Operation und Denkresultat/ output) - -> sichtabre Würfelseite= eine Dimension - 120 mögliche Kombinationen bzw. Positionen~ Fähigkeiten
- berliner- Intelligenz- Struktur-Modell (Jäger) -deskriptiv, hierarchisch, bimodel - enthält keinen primärfaktoren! - integriert modelle
- 3-Ebenen-Modell (Carroll) - integriet die Strukturmodelle - stratum 1= sehr spezifische Leistungen; 2= allgemeinere Fähigkeiten (u.a. gf und gc) und 3= g
- Cattell- Horn- Carroll-Theorie - kombiniert die Cattell-Horn und die 3 Ebenen-Modell Theorie von Carroll - ein psychometrischen Modell - K-ABC2 und SB5 sowie Woodcook -Johnson 2 basieren hier drauf
- Triarchische Theorie der Intelligenz (Sternberg) - lehnt g ab und hinterfragt Gruppenfaktormodelle - sagt, dass alle bereiche der Intelligenz zusammen arbeiten (analytische, kreative und praktische I.), aber unterschiedlich ausgeprägt sein können -
- PASS-Theory Intelligenz= Art der Informationsverarbeitung -. neuropsy. Modell - P= Planungsf., A= Aufmerksamkeit, S= Simultanität (integrieren v. Stimuli) S= Sukzessivität (anorden v. Stimuli) - Kognition in 3 Systeme (Aufmerksamkeitserhaltung (A), Kodierung und Speicherung (SS) sowie verhaltensplanung (P)) und 4 Prozesse unterteilt - einzelnen prozesse in verschiedenen Teilen des gehirns - alle untereinander verknüpft
- SORCK- Modell = hilft Therapieansätze zu erstellen und die Entwicklung bzw. Förderung von Störungen im Sinne des Erlernens zu erklären - beruht auf klassischer und operanter Erklärung -S=Stimulus (Trigger); innern/äußern; der Reaktion auslöst - O=organismus (Gene, Erfahrungen, etc.) - R= Reaktion auf den Reiz; kann operant oder respondent sein - C= Konsequenz, die auf das Verhalten erfolgt (pos./Neg.) - K= Kontingenz; Zuverlässigkeit mit der eine Konsequenz auf eine Reaktion folgt
- Konsequenz (SORCK-M.) 1) C+=posistive Verstärkung durch hinzufügen eines pos. reizes (z.B. bei Trennungsansgt: mama bleibt zu hause) 2) C-= negative Verstärkung durch hinzufügen eines neg. reizese (z.B . Bestrafung) 3) ¢+ = neg. Verstärkung durch Wegnahme eines pos. Reizes (keinen geplanten Zoo-Besuch) 4)¢-= pos. verstärkunge durch wegnahme eines neg. reizes
- versionen des ICd-10 1) klinsich-diganostische Leitlinien =keine strikten Kriterien (geringe Operationalisierung). 10 Hauptgruppen und 1000 Unterscheidungen 2) Forschungskriterien = für Fosrchung und Praxis. Kriterien für wissenschaftliche Untersuchungen und Srichprobenhomogenisierung 3) multiaxionales Klassifikationsschema für psychische Störungen des Kindes- und Jugendalters (MAS)= -Aufbau und Einleitung wie in 1) - Diagnos eerfolgt durch multiaxionale Berwertung auf 6 Achsen
- DSM-4 = diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen - nat. Klassifikationssystem der amerikanischen Psychatrie- Gesellschaft für Praxis und Forschung -multiaxionales System (5 Achsen) incl. Entscheidungsbäumen - informiert über Kulturunterschiede, prävälenz, Verlauf, Alter, Geschlechtunterschiede, uvm. . umfasst 395 Störungen
- ICD-10 - internat. Klassifikationssystem - deckt alle Krankheitsbilder ab! - 22 Kap. (F0-99--> psych. Störungen) - 3 Versionen
- Coping- Strategien = bewältigungsstrategien (kognitiv oder verhaltensorientiert)