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Interaktive Medien 3 (Fach) / Interaktive Medien 3 (Lektion)
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- Nenne die 10 Usability Heuristiken nach Jakob Nielsen und Rolf Molich (1990) : 1. Sichtbarkeit des Systemstatus -Was passiert gerade? (z.B. mit einem Balken, der den Ladestatus anzeigt) 2. Übereinstimmung zwischen System und Wirklichkeit -vertraute Sprache (& Sprachform) -Informationen in logischer & natürlicher Reihenfolge 3. Nutzerkontrolle & -freiheit -ESC-Möglichkeit (ohne langen Dialog) -Vor, Zurück, Wiederholen bzw. erneuten Versuch ermöglichen 4. Konsistenz & Standarts: -Plattformkonventionen befolgen -allg. Medienerfahrungen nutzen (z.B.: in der Bildsprache, Icons, gewohnten Aktionen aus realem Leben) 5. Fehlervorbeugung/Fehlervermeidung -Design & Benutzerführung die Fehler vermeiden sind besser als gute Fehlermeldungen 6. Erkennen statt Erinnern -Objekte, Aktionen und Optionen sollten immer sichbar sein! -Lerneffekt so niedrig, wie möglich -Instruktionen für’s System immer sichtbar ( FAQ, Hilfe, Suche etc.) 7. Flexibilität & Effizienz Alternativen für Experten bieten (Shortcuts, extra Menues etc.) 8. ästhetisches & minimalistisches Design -nur relevante Informationen anzeigen -jede Informationseinheit konkuriert mit weiteren relevanten Informationen 9. leichte Fehlererkennung & -behebung -Fehlermeldung sollten einfach und verständlich formuliert sein -konstruktiver Lösungsvorschlag 10. Hilfe & Dokumentation -bereitstellen von Hilfen -konktete Schritte zur Lösung des Problems -FAQ’s, Hilfesuche, zum Einstieg = Rundgang
- Was sind die 8 Punkte zu Web 2.0? 1.Das Web als Plattform 2.Die Nutzung kollektiver Intelligenz 3.Die Daten als nächstes "Intel Inside" 4.Abschaffung des Software-Lebenszyklus 5.Lightweight Programming Models 6.Software über die Grenzen einzelner Geräte hinaus 7.Benutzerführung (Rich User Experiences) 8.Die breite Masse (The Long Tail)
- Wieso sagt man: Daten als nächstes "Intel Inside" ? -Daten sind die Basis aller Anwendungen -Erschliessung vorhandener Datenbestände und Aufbau eigener Datenbestände -Vernetzung der Daten -Datenbesitz = Macht -Grosse Menge von Daten wird durch grosse Masse an Benutzern und Anwendungen erhoben -Nutzung dieser Daten im Sinne des Benutzers -Kompetenz zur Nutzung, zur Verwertung der Daten ist entscheidend
- Was ist die Nutzung kollektiver Intelligenz? Verlinkungen Yahoo war lange Zeit ein reines Portal, führte also nur die vorhandenen Seiten auf. Google analysierte die Linkstruktur und führte ein darauf basierendes Pageranking ein ! Bewertungen Amazon ist vor allem aufgrund seiner Nutzerbewertungen groß geworden
- Was gehört zur Abschaffung des Software- Lebenszyklus? -Software als Service und nicht als Produkt -Produkt Updates sind komplizierter als Service Updates -Service: Update wird nicht unbedingt bemerkt -kontinuierliche Produktentwicklung -Gewährleistung der Betriebsabläufe
- Was ist Lightweight Programming Models -ermöglicht lose gekoppelte Systeme -Kooperiere ohne zu koordinieren -Gestalte mit Blick auf "Hackability" und "Remixability" -Services für die breite Masse --> “LightweightProgramming Models”, die auch Programmieranfänger für Anwendungen benutzen können CC vs. Copyright
- Was meint man mit: Software über die Grenzen einzelner Geräte hinaus? -plattformunabhängige Dienste -Dienste können auch von fremden Anbietern genutzt werden -auch eine Teilnutzung ist möglich -Entstehung von Mashups -Voraussetzung: ständige Verfügbarkeit des Netzes
- Was meint man mit Benutzerführung (Rich User Experiences) -webbasierte Anwendungen verhalten sich wie Desktop-Programme -Webanwendung sind Rich User Interfaces (RIAs) -Server-Client Interaktion wie bei „Fat-Clients“ -Schlüsselkomponente ist Ajax -Asynchronous JavaScript and XML -Ajax ist keine einzelne Technologie -Ajax beinhaltet mehrere Technologien
- Grundsätzliches zu Datenbanken aufzählen: -Informationsflut beherrschen mittels logischer Datenstrukturen (komplex) -Daten, die aktuell, richtig und redundanzfrei sind -Trennung von Daten und Programmen -gleichzeitigen Zugriffs mehrerer Benutzer
- Was sind die 3 Aufgaben einer Datenbank? -komfortable und sichere Eingabe der Daten -persistente und Platz sparende Speicherung der Daten -Schneller und komfortabler Zugriff auf die Daten
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- Was ist überhaupt eine Datenbank und was ist eine DBMS? Oft ungenaue Begriffsverwendung In der Regel ist ein Datenbanksystem (DBS) gemeint oder auch eine Datenbasis DBMS -Datenbankmanagementsystem -Programme zur Verwaltung persistenter Daten (der sog. Datenbasis) -liegt in der Funktionalität zwischen Anwendungsprogrammen und Betriebssystem -effiziente Verwaltung großer Datenmengen -ein einheitliches Datenmodell liegt zugrunde, mit dessen Konzepten alle Daten einheitlich beschrieben werden.
- Was ist die Datenbasis? -Die in einem DBS (Datenbanksystem) nach einheitlichen Regeln persistent gespeicherten Daten. -Die Daten werden in Dateien des File-Systems gespeichert.
- Was ist das Datenbanksystem? -In einem DBS werden Daten nach einheitlichen Regeln gespeichert und verwaltet. -Alle Benutzer und Anwendungen können nach einheitlichen Regeln auf die gespeicherten Daten zugreifen. DBS = Datenbasis + DB-Verwaltungssystem (DBMS-Datenbankmanagementsystem)
- Was ist eine Data Dictionary? -Informationsbasis des DBMS zur Speicherung und Verwaltung der ,Anwendungsdaten‘ -Informationsbasis für DB-Benutzer zur Suche nach gespeicherten ,Anwendungsdaten‘, Gewinnung von Strukturdaten und Diagnose von Leistungsproblemen - enthält die Daten ,die den Datenbestand beschreiben / definieren: Metadaten/ Verwaltungsdaten (Infos über: Tabellennamen, Attributnamen, Datentypen, Beziehungen etc.) Metadatenbank arbeitet mit den gleichen Konzepten wie das DBMS selbst (Tabellen, Attribute, Beziehungen, gleiche Anfragesprache...)
- Was ist ein Datenmodell? -Ein Datenmodell stellt einen allgemeinen Begriffsapparat zur Verfügung, der es gestattet, Realitätsausschnitte ohne Eingrenzung auf ein bestimmtes Sachgebiet zu modellieren. -Mit dem Datenmodell werden die Datenobjekte und die Operatoren auf diesen Objekten festgelegt. -Das Datenmodell ist somit analog zu einer Programmiersprache, die Datentypen und Funktionen werden mit Mitteln der Datenbanksprache beschrieben.
- Was versteht man unter Datenunabhängigkeit? Unter Datenunabhängigkeit versteht man die Unabhängigkeit von Anwendungsprogrammen und den Daten, die die Anwendungsprogramme benötigen. (Grafik auf Folie 134)
- Welche Vorteile hat die Datenunabhängigkeit? • weniger Redundanz • keine inkonsistenten Daten • Anpassungsfähigkeit
- Welche 3 Arten der Datenunabhängigkeit gibt es? • vertikal und logisch: Anwenderprogramme von den Daten • horizontal und logisch: Anwenderprogramme untereinander • physisch: Unabhängig von der physikalischen Speicherung
- Was ist das DBMS genauer? was ermöglicht es? Welche DBMS Systeme kennst du? Das Database Management System (DBMS) ist das Verwaltungssystem einer Datenbank. • ermöglicht den Zugriff vieler Benutzer • Administration der Daten • verwaltet die Zugriffsberechtigungen Man bezeichnet oft umgangssprachlich das DBMS als „die Datenbank“ Einige DBMS Systeme / Datenbanken: Oracle, IBM DB2, Microsoft SQL Server, SAPDB, Sybase, Microsoft Access, MySQL usw.
- Was ist die Aufgabe des Datenbankadministrators? -Datenbankdesign, Anlegen der Datenbank -Softwareinstallation und -wartung -Speicherplatzverwaltung -Implementierung von Sicherheitsmechanismen -Laden von Daten -Backup und Recovery. -Reorganisation von Datenbeständen -Systembeobachtung und-Tuning
- Was sind die Aufgaben des Datenbankentwicklers? Systemanalyse -Entwurf des konzeptionellen Datenbankmodells, z.B. Erstellung eines ER-Modells -Erstellung einer kompletten Aufgabenbeschreibung -Abstimmung mit bestehenden Applikationen und Einbindung in ein komplexes Datenmodell
- Was sind die Aufgaben des Datenbankentwicklers? Systemanalyse -Entwurf des konzeptionellen Datenbankmodells, z.B. Erstellung eines ER-Modells -Erstellung einer kompletten Aufgabenbeschreibung -Abstimmung mit bestehenden Applikationen und Einbindung in ein komplexes Datenmodell Ad-Hoc-Abfragen -Beobachtung der Datenbank und der Entwicklung der Datenmenge -Beantwortung von Benutzerfragen, die nicht fest programmiert werden sollen -Bedienung von SQL-Werkzeugen Anwendungsentwicklung -Entwicklung von Masken -Entwicklung von Reports, schriftlichen Dokumenten Programmiersprache: z. B. PL/SQL von ORACLE -Erstellung von Datenbankprozeduren und Datenbanktriggern in Datenbank -Anbindung der Datenbank ans INTERNET, z.B. mit JDBC und Java
- Was sind die Aufgaben des Datenbankendbenutzers? Benutzung der vom Datenbankenwickler erstellten Programme Benutzung von Werkzeugen zur Befriedigung von Ad-Hoc-Abfragen