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Interaktive Medien 3 (Fach) / Interaktive Medien 3 (Lektion)
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- Was bedeutet Inter - net "Zwischennetz" interconnected network Das Internet verbindet weltweit einzelne, voneinander unabhängige Rechnernetze
- Klassifikation von Netzwerken (6) LAN WLAN MAN (innerhalb einer Stadt) WAN (Bsp. innerhalb eines Kantons) GAN (Global) Intranet - Internet
- Was bedeutet LAN und WLAN ausgeschrieben? Local Area Network Wireless Local Area Networt
- Was bedeutet MAN ausgeschrieben? Metropolitan Area Network Datennetze innerhalb von Städten
- Was bedeutet WAN ausgeschrieben? Wide Area Network landesweite und landesübergreifende Netze z.B. Mobiltelefonie
- Was bedeutet GAN ausgeschrieben? Global Area Network weltumspannendes Netz
- Was ist das Internet? Überbegriff für einen weltweiten Rechnerverbund mit mehreren Hundert Millionen Rechnern.
- Was ist das Intranet? Nur firmenintern zugängliche Internedienste. Zugriffsbeschränkung via Hard- oder Software Entfernte Zugriffe mittels VPN
- Was ist eine physikalische Topologie? Verbindung der Hardwarekomponenten Aufbau der Verkabelung
- Was ist eine logische Topologie -Administration durch das Betriebssysem -Datenfluss zwischen den Endgeräten
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- Vorteile / Nachteile einer Bustopologie? + einfache Installation, geringer Verkabelungsaufwand, geringe Kosten - Begrenzte Leitungslänge, Schwierige Fehlersuche, Häufige Datenkollision da nur ein Kabel, kompletter Netzausfall bei Unterbrechung des Busses
- Vorteile Nachteile einer Ringtopologie + hohe Ausfallsicherheit, keine Datenkollision, keine Beschränkung der Gesamtlänge - hoher Verkabelungsaufwand, teure Komponenten, keine Koppelung von Telefon Telefon und Rechnerdaten
- Vorteile Nachteile einer Sterntopologie + Keine Datenkollisionen durch Einsatz von Switches, Netzerweiterung problemlos möglich, kombination mit WLAN möglich, Kostengünstige Komponenten - Netzausfall bei Ausfall des Switches, Aufwändige Verkabelung, Begrenzte Leitungslänge
- Vorteile Nachteile einer Baumtopologie + wie Sterntopologie; höhere Ausfallsicherheit, Netzwerkkomponenten können an Datenmenge angepasst werden - wie Sterntopologie
- Wie ist die Adressierung aufgebaut (einer Internetadresse) http://www.htwchur.ch/htw/Medien Protokoll-Dienst-Subdomain-Domain-Pfad-Datei <Protokoll>://[Dienst.]<1.Subdomäne>.<Domäne>/[Pfad]/[Datei]
- was ist absoluter und relativer Pfad? nachschauen
- Was ist ein Dienst? Sammlung von Funktionen oder Fähigkeiten, die zur Nutzung bereitsgestellt werden. Voraussetzung für die Nutzung eines Dienstes: -Dienstanbieter -Hardware -Software
- Was ist der Internetdienst "www" -Word Wide Web -Über das Internet abrufbares Hypertextsystem (HTML, XHTML, Javascript) -Browser notwendig -erst seit 1993 -Stellt eine mögliche Nutzung des Internets dar
- Was ist der Internetdienst "FTP" ? File Transfer Protokoll seit 1985 spezifiziertes Netzwerkprotokoll Übertragung und Kopieren von Dateien zwischen zwei Rechnern
- Was ist der Internetdienst "SSH" ? -Secure Shell -Netzwerkprotokoll zur sicheren Verschlüsselung von Verbindungen zweier entfernter Geräte -Server identifiziert sich durch ein Zertifikat
- Was ist der Internetdienst IRC? Internet Relay Chat - Gespräche mit einer beliebigen Anzahl von Teilnehmern -Channels -Chatprogramme: Instant Messenger als CHat Clients -IRC Server, IRC Netzwerke Zunächst nur Text
- Was ist der Internetdienst "Usenet" ? Diskussionsforen Öffentliches "schwarzes Brett" fachliche Diskussionen in reiner Textform
- Was ist der Internetdienst "VoIP"? Telefonieren über Computernetzwerke nach Internetstandarts Gespräche über Computer oder spezielle Telefone
- Wie funktioniert der Internetdienst "Internetradio" ? - Übertragung als Streaming-Audio Streaming-Server überträgt mittels Streaming-Protokolle verlustbehaftete Audioformate - hohe Fehlertoleranz (ca. 5%)
- Was sind die Aufgaben eines Kommunikationsprotokolls -Verbindungsaufbau / - abbau -Adressierung -Fehlererkennung (Prüfsumme, Zeitüberwachung usw. ) -Fehlerbehebung (Paketwiederholung, Korrekturverfahren) -Steuerung der Übertragung (Empfangsbestätigung, Quittung usw. )
- Was ist ISO: International Organization for Standardisation Genf Definiert internationale Standardnormen in Bereichen der Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft
- Was ist eine Netzwerkkarte? Adapterkarte mit einem Netzwerkcontroller Zwei Aufgaben: -physikalischer Netzzugang (Schicht 1 des OSI-Referenzmodells) -Regelung des Netzzugriffsverfahrens (Schicht 2 des OSI-Referenzmodells)
- Was ist die MAC- Adresse? Media Acces Control weltweit einmalige Netzwerkadresse 48Bit lange Zahl, gegliedert in sechs Blöcke
- Was ist ein Repeater? Zwischenverstärker zur Verbindung von Kabelsegmenten desselben Kabel- und Netzwerktyps (Schicht 1 des OSI-Referenzmodells)
- Was ist ein Switch? -für sternförmige Netze - 8, 16 oder mehr Ausgänge (Ports) - dient zusätzlich als Signalverstärker - Punkt zu Punkt-Verbindung zwischen Sender und Empfänger (Schicht 2 (und 3) des OSI-Referenzmodells)
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- Was ist ein Bridge? -kollisionsfreie Verbindung zweier Teilnetze -mehrere Kilometer Länge (Schicht 2 des OSI-Referenzmodells)
- Was sind Router? -eigenständige Geräte -Verbindung LAN - Internet -DSL-Router übernehmen zusätzlich die Anbindung an das Telefonnetz -Häufig integrieren Router eine Hardware-Firewall -Von "aussen" ist nur die IP-Adresse des Routers sichtbar - Routing-Tabelle mit den IP Adressen (statisch/automatisch)
- Was ist ein Gateway? -Verbindung unterschiedlicher Netze -schliesst die Funktionen von Router, Bridge und Repeater ein -In reinen TCP/IP-Netzen kann die Funktion des Gateways durch einen Router übernommen werden .
- Was ist eine IP? Internet Protocol Zerlegung der Daten in Pakete (Datagramme) von max. 64 KB Adressierung der Datagramme mittels IP-Adressen Wahl des Übertragungswegen (Routing) der Datagramme Zusammensetzung der Datagramme am Zielort
- Was ist TCP was macht es? Transmission Control Protocol -Verbindungsaufbau - Datenübertraguns in Segmenten - Fehlererkennung und - korrektur -Verbindungsabbau
- Was ist ein DHCP - Konzept? -Automatische Einbindung eines Computer in ein bestehen des Netzwerk -Keine manuelle Konfiguration der IP notwendig - Client muss automatischen Bezug der IP aktiviert haben - Fährt man den Rechner im Netz hoch bzw. aktiviert man die Netzwerkkarte: IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS-Server und gegebendalls WINS -Server werden automatisch von einem DHCP-Server bezogen
- Nenne die 2 Gründe für DHCP: Bei grossen Netzwerken weniger Arbeit Konfigurationsdatei des DHCP-Servers Laptops in unterschiedlichen Netzen Benutzer wollen Internetverbindung ohne sich mit Netzwerkkonfiguration zu befassen
- Wie funktioniert ein DHCP Server? DHCP-Server: Start als Hintergrundprozess (Daemon / Dienst) wartet auf Client-Abfragen (UDP-Port 67) Konfigurationsdatei Informationen über den Adressbereich Routing-Tabelle 3 verschiedene Betriebsmodi eines DHCP Servers
- DHCP-Server Manuelle Zuordnung, was ist möglich? Feste Zuordnung von IP- und MAC Adressen unbestimmte Zeit gültig Evtl. keine weiteren Computer ins Netzwerk Wann machen feste Zuteilungen noch Sinn? --> Aus Sicherheitsgründen, es soll nicht jeder aufs Netz zugreifen können. Nachteil: umständlich
- DHCP-Server wie funktioniert die Automatische Zuordnung? -Bereich von IP-Adressen wird festgelegt -Wurde Adresse einem Client zugeordnet gehört sie diesem immer (IP-MAC Bindung) -Wenn Adressbereich ausgeschöpft -> keine weiteren Computer -Auch wenn manche temporär nicht am Netz (--> Cache löschen, dann ok)
- DHCP -Server Dynamische Zuordnung--> wie funktioniert sie? -Wie automatische Zuordnung -DHCP-Server hat in Konfiguration eine Lebensdauer für jede vergebene IP-Adresse -Lease-Time (auf deutsch Mietzeit)
- Was ist ein DNS? Domain Name System hierarchischer Verzeichnisdienst mit IP Adressen und Namen weltweit auf tausende Server verteilt Unterteilung in Zonen (verantwortlich sind unabhängige Admins) -Lokale / private Netzwerke könne sich ein vom Internet unabhängiges -DNS aufbauen -Hauptaufgabe des DNS ist der forward lookup -Domainnamen wie htwchur.ch ist besser zu merken als 193.93.23.24 -193.93.23.24 ist IPv4, bei IPv6 sind komplexere Adressen möglich -IP-Adressen können im Internet einfach geändert werden ohne, dass es die Benutzer tangiert -Lastverteilung durch Zuordnung von mehreren IP-Adressen zu einem Namen -Reverse lookup = Auflösung von IP-Adressen in Namen
- Was sind die Eigenschaften von DNS? (4) Domain Name System dezentrale Verwaltung hierarchische Strukturierung (als Baum) Eindeutigkeit der Namen Erweiterbarkeit
- Was ist die höchste Zahl eines Ports? 65635 (2^16 -1) Bekannte Ports von 0-1023 Registrierte Ports von 1024 bis 29151 Dynamische oder private Ports von 49152 bis 65535
- Wie wird Port und eine IP-Adresse genannt? -Socket Über Sockets verbinden sich Programme zu Netzwerken um Daten auszutauschen Datentransfer findet bidirektional statt
- Für was benutzen Programmierer Sockets und wie ist der Ablauf? Programmierer benutzen Sockets für die Programmierung Software, die über Netzwerke kommunizieren - Ablauf: Socket wird geöffnet Es wird ein "Datenstrom" gelesen oder geschrieben Socket wird geschlossen
- ISO 9241 -11 Zertifiziert die Gebrauchstauglichkeit Welche 3 Punkte sind beinhaltet? effectivity: Fehlerfreiheit und Vollständigkeit efficiency: Prüft Leistung im Bezug auf Fehlerfreiheit und Vollständigkeit. Prüfbar durch Zeitmessung, Tastenanschläge, etc. satisfaction: Persönliche Zufriedenheit unf Akzeptanz der Systembenutzung. Überprüfung durch einen User
- Was beinhaltet ISO 9241-110? 1. Aufgabenangemessenheit "Ein Dialog ist aufgabenangemessen, wenn er den Benutzer unterstützt, seine Arbeitsaufgabe effektiv und effizient zu erledigen." 2. Selbstbeschreibungsfähigkeit "Ein Dialog ist selbstbeschreibungsfähig, wenn jeder einzelne Dialogschritt durch Rückmeldungen des Dialogsystems unmittelbar verständlich ist oder dem Benutzer eine Anfrage erklärt wird." 3. Steuerbarkeit "Ein Dialog ist steuerbar, wenn der Benutzer in der Lage ist, den Dialogablauf zu starten sowie seine Richtung und Geschwindigkeit zu beeinflussen, bis das Ziel erreicht ist." 4. Erwartungskonformität "Ein Dialog ist erwartungskonform, wenn er konsistent ist und den Merkmalen des Benutzers entspricht, z.B. seinen Kenntnissen aus dem Arbeitsgebiet, seiner Ausbildung und seiner Erfahrung sowie den allgemein anerkannten Konventionen." 5. Fehlertoleranz "Ein Dialog ist fehlertolerant, wenn das beabsichtigte Arbeitsergebnis trotz erkennbar fehlerhafter Eingaben entweder mit keinem oder minimalem Korrekturaufwand seitens des Benutzers erreicht werden kann." 6. Individualisierbarkeit "Ein Dialog ist individualisierbar, wenn das Dialogsystem Anpassungen an die Erfordernisse der Arbeitsaufgabe sowie an die individuellen Fähigkeiten und Vorlieben des Benutzers zulässt." 7. Lernförderlichkeit "Ein Dialog ist lernförderlich, wenn er den Benutzer beim Erlernen des Dialogsystems unterstützt und anleitet."
- Was sind die Regeln zur Informationsdarstellung ISO 9241-12? 1. Klarheit "Der Informationsgehalt wird schnell und genau vermittelt." 2. Unterscheidbarkeit "Die angezeigte Information kann genau unterschieden werden." 3. Kompaktheit "Den Benutzern wird nur jene Information gegeben, die für das Erledigen der Aufgabe notwendig ist." 4. Konsistenz "Gleiche Information wird innerhalb der Anwendung entsprechend den Erwartungen des Benutzers stets auf die gleiche Art dargestellt." 5. Erkennbarkeit "Die Aufmerksamkeit des Benutzers wird zur benötigten Information gelenkt." 6. Lesbarkeit "Die Information ist leicht zu lesen." 7. Verständlichkeit "Die Bedeutung ist leicht verständlich, eindeutig interpretierbar und erkennbar."
- Nenne die 8 goldenen Regeln des Interface Design nach Ben Shneiderman 1. Streben nach Konsistenz Der Systementwickler sollte "Einheitlichkeit" anstreben (Terminologie, Aufbau, Verwendung von Icons...). 2. Ermögliche es häufigen Nutzern Abkürzungen zu benutzen Erfahrenen Nutzern muss es möglich sein, durch "shortkeys" schneller zu arbeiten. 3. Biete informative Rückmeldungen Der Systemzustand muss zu jeder Zeit ersichtlich sein, damit der Nutzer weiß, auf welchem Stand er sich befindet. 4. Entwerfe abgeschlossene Dialoge Hiermit soll dem User klar gemacht werden, wann eine Funktion oder ein Befehl abgeschlossen ist. Somit weiß der User, wann er eine neue Funktion/ einen neuen Befehl beginnen kann. 5. Biete einfache Fehlerbehandlung Dem Nutzer muss beim Auftreten eines Fehlers eine potentielle Fehlerursachenanalyse geboten werden, damit er sich selbst helfen kann. 6. Erlaube einfache Umkehrung von Aktionen Eine ausreichende Undo-Funktion ist für einen entspannten Gebrauch des Produkts unverzichtbar. 7. Unterstütze interne und lokale Kontrolle Der Nutzer sollte immer das Gefühl haben, Herr über das Programm zu sein und nicht umgekehrt. 8. Verringere Abfragen des Kurzzeitgedächtnisses Man sollte dem User nicht zumuten, zuviel wichtige Informationen "behalten" zu müssen.