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Höheres Wirtschaftsdiplom CH (Fach) / Marketing (Lektion)
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- Formel Preiselastizität der Nachfrage? Elastizität e = relative Mengenädnerung / relative Preisänderung
- Marketing Marketing ist marktgerichtete und marktgerechte Unternehmenspolitik
- marktgerichtet das Unternehmen orientiert sich nach aussen
- marktgerecht M”glichst bedrfnisgerechete L”sungen zur Befriedigung der Bedrfnisse entwickeln und anbieten.
- Markt Ein Markt bilden s„mtliche Marktsubjekte, die als Anbieter und Nachfrager bestimmter Marktobjekte miteinander in Beziehung stehen. --> Der Ort wo Angebot und Nachfrage auffeinandertreffen.
- Branche Gruppe von Unternehmungen mit „hnlichen Produkten oder Dienstleistungen
- Bedrfnis Verlangen oder Wunsch einem subjektiv empfundenen oder objetiv vorhandenen Mangel zu befriedigen/abhilfe zu verschaffen
- Marktformen 3 verschiedene Marktformen Monopol, Oligopol, Polypolistisch
- Angebotsmonopol Nur ein Anbieter
- Angebotsoligopol Einige Anbieter mit drei m”glichen Verhaltensweisen: - Anbieter halten Preise konstant -- kein Preiskampf- Anbieter sprechen sich ber Preise ab - aktiver Preiskampf -- Konkurrent verdr„ngen
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- Polypolistische Marktform Vollkommene Konkurenz -- kein Anbieter kann durch seine Preisentscheide den Marktpreis beeinflussen
- Marktpartner Arbeitnehmer, Kapitalgeber, Liefertanten, Konkurrenz, šbertriebliche Institutionen, Konsument (Produkteverwender und interen Beeinflusser), Absatzmittler (Intermedi„re, Handel), Absatzhelfer (inkl. externer Beeinflusser
- Produkteverwender Trifft die Entscheidung ob, wo, was, wann und warum etwas gekauft oder konsumiert wird. --> Wird durch „ussere Einflsse beeinflusst.
- K„ufer Trifft die Entscheidung ob, wo, was, wann und warum etwas gekauft oder konsumiert wird. --> Wird durch „ussere Einflsse beeinflusst.
- Interne Beeinflusser Arbeitskollenge, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte
- Absatzhelfer und externe Beeinflusser Personen, Medien und andere Institutionen die das Image und den Absatz eines Produktes/Dienstleistung positive oder negative beeinflussen (ohne eigenen finanziellen Nutzen). Bsp. Arzt empfhielt Creme, Testbericht in Zeitung
- Absatzmittler Handels oder Distributionskan„le. šbernehmen Verteilerrille und haben wirtschaftliches Interesse an der Vermittlung der Ware (Coop, Migros usw.)
- Marktsystem Beim Marktsytem geht es darum den Markt klar zu definieren und abzugrenzen. Im Vordergrund stehen dabei geographische, angebots- und nachfrage bezogene Kriterien.
- Marktabgrenzung Erfolgt in drei Schritten: Marktdefinition und Definition der Strategischen Gesch„ftsfelder (SGF) wird bei der Erarbeitung der Unternehmensstrategie von der GL definiert. Der dritte Schritt (Aufteilung der SGF in Teilm„rkte und Marktsegmenete wird in der Marketingstrategie vorgenommen
- SGF Strategischen Gesch„ftsfelder Teilm„rkte und Segmente ergeben zusammen SGF
- Teilmarkt --> Produkt Aus der Unterteilung eines Marktes oder eines SGF nach Art des Angebotes ergeben sich Teilm„rtke. Teilm„rkte und Segmente ergeben zusammen SGF
- Segmentierung --> K„ufer Mithife der Segmentierung kann man eine sinnvolle Aufteilung des Marktes vornehmen. Teilm„rkte und Segmente ergeben zusammen SGF
- Geographische Segmentierung Gebiet, Bev”lkerungsdichte, Klima, Sprache
- Demographische Segmentierung Alter, Geschlescht, Haushaltsgr”sse, Einkommen, Beruf, Nationalit„t, Religion, Bildung
- Sozialpsychologische Segementierung Soziale Herkunft, Lebensstil, Selbstaendigkeit, Kontaktfaehigkeit, Zielerreichung, Temperament, Werthaltung
- Verhaltensbezogene Segmentierung Art der Freizeitgestaltung, Ess - und Trinkgewohnheiten, Urlaubsgestaltung, Fernsehgewohnheiten, Mitgliedschaft in Verein, , Kaufanlass, Kaufmotive, Produkbindung, Informationsbezug
- Segmentierung nach Kundentyp Privathaushalte, Unternehmungen, Sonstige Institutionen
- Marktgroessen und -kennzahlen Marktkennzahlen haben die Aufgabe, die Stellung eines eigenen Unternehmens, des eigenen Angebots oder eines Teils davon zahlenmaessig transparent zu machen. Folgende Kennzahlen fuer das Marketing: Marktanteil, Marktvolumen, Marktpotential, Marktkapazitaet
- Marktkapazitaet theoretische Aufnahmevermoegen des Marktes ohne Beruecksichtigung der Kaufkraft = Zahl der Bedarfstraeger x durchschnittliche Gebrauchs- oder Verbrauchsfaehigkeit
- Marktpotential (moegliche Nachfrage) Wird von der Marktkapizitaet abgeleitet, indem man u.a. die Kaufkraft beruecksichtigt. Ist identisch mit der theoretischen Nachfrage und haengt von drei Groessen ab: Zahl der Bedarfstraeger, durchschnittliche Gebrauchs- oder Verbrauchsfaehigkeit, Kaufkraft = Zahl der Bedarfstraeger x durchschnittliche Gebrauchs- oder Verbrauchshaeufigkeit x Kaufkraft
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- Marktvolumen Ist identisch mit dem nachgefragten Angebot und bezeichnet die Summe aller auf einem bestimmten Markt in einem Jahr angebotenen und auch verkauften Produkten/Dienstleistungen --> effektiv abgesetztes Angebot
- Marktanteil drueckt den Prozentwert aus, welchen Anteil eine einzelne Firma am gesamten Markt eines bestimmten Produktes/Dienstleistung besitzt.= eigerner Umsatz oder Absatz / Marktvolumen x 100
- Marktsaettigungsgrad Moegliche Nachfrage mit effektiv abgesetzte Angebot in Beziehung setzen. Je gesaettigter der Markt, desto naeher liegen Marktpotenzial und Marktvolumen beisammen = Marktvolumen /Marktpotential x 100
- Stellung des Marketings in der Unternehmung Marketing sollte der gleiche Stellenwet wie anderen Abteilungen zugemessen werden. Das Marketing ist einerseits zustaendig die Berduerfnisse des Marktes zu erkennen und die daraus resultiereneden Einfluesse innerhalb der Unternehmung einbringen. Andererseits soll das Marketing den Kontakt zum Kunden koordinieren.
- Lean Management Lean Management bedeutet ?Werte ohne Verschwendung schaffen?. Ziel ist es, alle Aktivitaeten, die fuer die Wertschoepfung notwendig sind, optimal aufeinander abzustimmen und ueberfluessige Taetigkeiten (Verschwendung, japanisch ?muda?) zu vermeiden
- Sachziele Sachziele beziehen sich auf das konkrete Handeln bei der Ausfuehrung von betrieblichen Funktionen und somit auf die Steuerung des Gueter und finanzwirtschaftlichen Umsatzprozess. Man unterscheidet zwischen Leitungswirtschafltichen und Finanzwirtschaftlichen Zielen
- Leitungswirtschafltichen Ziele Ziele die mit der Leistungserstellung und der Leistungsverwertung direkt zusammenhaengen und die aus den Beduerfnissen abgeleitet werden koennen, welche die Unternehmung befriedigen will --> Marktziele und Produkteziele.
- Marktziele = Leistungswirtschaftliche Ziele - Maerkte, SGF rep. Teilmaerkte und Marktsegmente, die bearbeitet werden sollen- Festlegung der Marktstellung in diesen Maerkten - Bestimmung des zu erreichenden Umsatzes
- Proukteziele = Leistungswirtschaftliche Ziele - Umschreibung der Art der Produkte/Dienstleitungen die erstellt/erbracht werden - Festlegung des Qualitaetsniveau - Festlegung des Preisniveaus - Anzubietende Menge
- Finanzwirtschaftliche Ziele lassen sich aus dem finazwirtschaftlichen Prozess ableiten. Im Vordergrund stehen: - Versorgung des Unternehmens mit genuegend Kapital um leitungswirtschaftlichen Prozess zu ermoeglichen - Aufrechterhaltung der Zahlungsbereitschaft (finanzielle Verpflichtungen) - Erreichung und Beibehaltung einer optimalen Kapital- und Vermoegensstruktur - Wirtschaftlichkeitsziele (Produktivitaet)
- Formalziele nach dem oekonomischen Prinzip sind uebergeordnete Ziele an denen sich Sachziele ausrichten. Werden auch Erfolgsziele genannt. Ausgangspunkt ist die Frage nach dem optimalen Einsatz der Produktionsfaktoren, die i.d.R. knapp sind. Es gibt folgende 3 Auspraegungen: Minimumprinzip, Maximumprinzip Optimumprinzip
- Minimumprinzip Erfolgsziel ( Formalziel nach oekonomischen Prinzip gegebener Output ,mit moeglichst wenig Input machen vorgegebene Strecke mit moeglichst geringem Benzinverbrauch
- Maximumprinzip Erfolgsziel ( Formalziel nach oekonomischen Prinzip mit gegeben Input maximalen Output erreichen mit vorgegebener Benzinmenge so weit wie moeglich
- Optimumprinzip Erfolgsziel ( Formalziel nach oekonomischen Prinzip Input und Output sind aufeinander abgestimmt, mit moeglichst kleinem Input moeglichst grosser Output erzielen
- Marketingplanung Fuer die operative Marketingplanung sind folgende drei Marketingziele bedeutend: - Absatzmenge bzw. Umsatz - Deckungsbeitraege - Martkanteil
- Planungsmethoden im Marketing Langfristig (5 Jahre): Szenario, Delphi-Methode, Morphologische Methode, Portfoli-Methode - Mittelfristig (3-5 Jahre) Netzpalntechnik, Balkendiagramm, Entscheidungsbaumverfahren, Morphologische Methode usw. - Kurzfristige Methoden (1 Jahr): Netzplantechnik, Entscheidungsbaumverfahren, Simulationusw.
- Szenario (Langfristig (5 Jahre): Entwicklung und Analyse moeglicher Zukunftsentwicklungen. Bevorzugte Anwendungsbereiche: - Vorbereitung von Entschieden - Orientierung hinsichtlich kuenftiger Entwicklungen - Strategieentwicklung und -ueberpruefung
- Delphimethode (Langfristig (5 Jahre)): Mehrstufige schriftliche Befragung von Experten mittels Fragebogen. Nachfrage nach zu Eintreffen von bestimmten Zukunftsereignisse oder nach Beurteilung von Entwicklungstrends. --> Einschaetzung
- Morphologische Methode (Langfristig (5 Jahre): krativer analytischer Anatz zur Erfassung komplexer Problemstellungen.
- Portfoli-Methode (Langfristig (5 Jahre): Urspruenglich aus finzwirtschaftlichen Anlagebreich. Wird abgewandelt auch fuer verschiedene Bereiche des strategischen Management genutzt.