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Innere Medizin (Fach) / Immunologie - Physiologie (Lektion)

Examensvorbereitung

Diese Lektion wurde von ju89li erstellt.

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  • Zu welcher Gruppe werden Natürliche Killerzellen gezählt? -große zytotoxische Lymphozyten Bedeutung für die unspezifische Abwehr:-töten unspezifisch erregerinfizierte oder neoplastisch veränderte Zellen durch Apoptose-Induktion Bedeutung für die spezifische Abwehr:-drastische Aktivitätssteigerung der NK-Zellen durch Opsonierung durch AK (Ig) = wichtige Rolle bei der antikörperabhängigen zellulären Zytotoxizität
  • Welche Oberflächenmarker haben B-Zellen und was sind ihre zwei Funktionen? -CD19, CD20 1. in erster Linie Antikörperproduktion 2. APZ (untergeordnet)
  • Was passiert bei Antigen-Erstkontakt und Antigen-Zweitkontakt mit der B-Zelle? 1. klonale Expansion und Differenzierung zu B-Gedächtniszellen und antikörperproduzierenden Plasmazellen 2. Immunantwort deutlich schneller und stärker
  • Wie ist ein Antikörper aufgebaut? Y-Form je 2 identische schwere (H-Ketten) und leichte Ketten (L-Ketten), die über Disulfidbrücken miteinander verbunden sind H- und L-Ketten bestehen je aus einem konstanten und einem variablen Teil die konstante Region der H-Kette bestimmt die AK-Klasse der variable Anteil der H- und L-Ketten bildet zusammen die Ag-Bindungsstelle Fab Fc-Stück = Effektorfunktionen
  • Wodurch wird die gentische Vielfalt der AK gewährleistet? Genrearrangements
  • Antikörperklasse IgM -Pentamer aus 5 IgG-ähnlichen Untereinheiten, über J-Kette verbunden->theoretisch 10 AK-Bindungsstellen, die allerdings aus sterischen Gründen nicht alle gleichzeitg besetzt werden können -Funktionen: Rezeptor auf naiven B-ZellenNeutralisierung, Präzipitation, AgglutinationAktivierung des Komplementsystemszeigt akuten Infekt an, Produktionsmax. 5-7 d nach Infekt
  • IgG -taucht nach erstem Ag-Kontak ca. 10-14 Tage später im Serum auf-2 Ag-Bindungsstellen-Funktionen: neutralisierend, präzipitierend, agglutinierend, aktivieren das Komplementsystem-IgG1 und IgG3: opsonierend-IgG2 und IgG4: plazentagängig -> Schutz noch bis 3 Monate nach Geburt
  • IgA -Immunglobulin der Schleimhäute-als Monomer oder Dimer (durch J-Kette und sekretorische Komponente = S-Stück miteinander verbunden)
  • IgE Monomer bindet an Fc-Rezeptoren auf Mastzellen, basophile und eosinophile Granulozyten allergische Reaktion und Abwehr von Parasiten
  • Wie verhält sich die AK-Konzentration im Blut nach dem ersten Ag-Kontakt? 1. Latenzzeit 2. exponentieller Anstieg nach 8 Tagen 3. Plateau 4. Abfall
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  • Welche Antikörperklasse vermittelt die Primärantwort und welche die Sekundärantwort? Antikörper der Primärantwort: IgM Antikörper der Sekundärantwort: IgG
  • klinische Relevanz eines IgA-Mangels? selten Probleme, da Kompensation durch IgM, IgG
  • Was sind Folgen der Antigen-Antikörper-Bindung? 1. Inaktivierung von Antigenen2. Phagozytoseerleichterung durch Opsonierung3. allergische Sofortreaktion durch IgE4. Aktivierung des Komplementsystems
  • Was ist Infliximab? Ein monoklonaler Antikörper, der therapeutisch eingesetzt wird, richtet sich gegen TNF-α.
  • Woraus besteht das Komplementsystem? aus ca. 30 zumeist in der Leber synthetisierten Proteine, die durch enzymatische Kaskaden aktiviert werden
  • Was sind Funktionen des Komplementsystems? -Opsonierung-Induktion der Mastzelldegranulation-Aktivierung von Phagozyten und NK-Zellen-Bindung an Immunkomplexe-osmotische Lyse der Zielzelle durch Membranangriffskomplex
  • Auf welche Wege kann das Komplementsystem aktiviert werden? 1. klassischer Weg = durch Ak-Ag-Komplex (spezifisches IS) 2. alternativer Weg = durch Polysaccharid-Zellkomponente des Ag (unspezifisches IS) 3. durch Mannose-bindendes Lektin im Plasma, das bei Interaktion von Ag und APZ entsteht
  • Welche Komplementfaktoren werden repräsentativ für das Komplementsystem bestimmt? C3 und C4
  • Was löst TNF-α aus? Fieber
  • Welche 4 Gruppen von Zytokinen gibt es? 1. Interleukine 2. Interferone 3. Tumornekrosefaktoren 4. hämatopoetische Wachstumsfaktoren
  • Wie erfolgt die Präsentation von Kohlenhydrat-Ag? T-Zell-unabhängig mittels MHC können nur Proteinantigene präsentiert werden, T-Zellen können Ag aber nur in Verbindung mit einem MHC-Molekül erkennen
  • Was sind pattern recognition receptors PRR? mustererkennende Rezeptoren auf vielen APZ sie erkennen pathogene Muster von Antigenen (PAMP pathogen-associated molecular patterns)
  • Welche PRR gibt es? (pattern recognition receptors) Toll-like-Rezeptoren: auf Monozyten, Makrophagen, dendritischen Zellen Mannose-bindendes Lektin Mannose-Fukose-Rezeptor
  • Was ist Omalizumab? IgE-AK
  • Was ist Imatinib? Tyrosinkinase-Inhibitor