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5. Semster (Fach) / Controlling (Lektion)
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Diese Lektion wurde von APreusche erstellt.
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- Was ist Controlling? Informations-, Planungs-, Kontroll- und Steuerungsfunktion Beschaffung und Interpretation von Informationen Entscheidungshilfe für die Unternehmensführung Lenkungshilfe für die Unternehmensführung Lotsenfunktion
- Welche Faktoren muss ein Unternehmen erfüllen, um die Unternehmenszukunft zu sichern? Rentabilität Liquidität Wachstum Sicherheit
- Erläutere den Systemgedanken Verbindung herstellen zwischen dem Informationssystem und dem Planungs- und Kontrollsystem
- Erläutere die Ökonomische Funktion Sicherstellung der Unternehmenszukunft (Rentabilität, Liquidität, Wachstum, Sicherheit) Sicherstellung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit
- Erläutere die Informationsfunktion Sicherstellung der Kommunikation im Unternehmen Sicherstellung des Wissenstransfers
- Erläutere die Systemfunktion Durch den kybernetischen Regelkreislauf (Planung, Steuerung, Kontrolle) hat das Controlling einen systembildenden Charakter
- Erläutere das operative Controlling Gewinnoptimale Nutzung vorhandener Erfolgspotenziale Steuerung der Ressourcen zur Nutzung von Erfolgspotenzialen Steuerung und Koordination der Prozesse durch operative Ziele, Budgetierung und Berichtswesen Steigerung der Rentabilität, Wirtschaftlichkeit und Liquidität
- Erläutere das strategische Controlling Analyse zukünftiger Erfolgspotenziale eines Unternehmens Analyse von Unternehmens - und Umweltentwicklung zur Planung einer Strategie Definition möglicher Risikofaktoren und Entwicklung von Abwehrmaßnahmen Erstellung von Abweichungsanalysen mit dem Ziel Handlungsbedarfe zu definieren
- Nenne jeweils 3 Instrumente für die strategische und das operative Controlling Strategisch: SWOT-Analyse Portfolio-Analyse Produktlebenszyklus Operativ: ABC-Analyse Benchmarking Budgetierung
- Was ist ein Budget? Auf Vereinbarung geplanten Einzahlung und Auszahlungen innerhalb einer Periode abgestimmt auf das Erfolgsziel
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- Was ist der Unterschied zwischen einer traditionelle und der Null-Basis-Budgetierung? Hauptunterschied: Durchführungsfrequenz Die traditionelle Budgetierung erfolgt periodisch Die Null-Basis-Budgetierung erfolgt bezogen auf einzelne Organisationseinheiten aperiodisch in zeitlichen Abständen von mehreren Jahren
- Nenne die 5 Wettbewerbskräfte nach Porter (5-Kräfte-Modell) Wettbewerber in der Branche Potenzielle neue Konkurrenz Lieferanten Kunden Bedrohung durch Ersatzprodukte
- Was ist das ZIel der Wertketteanalyse nach Porter? Instrument der strategischen Analysen Ermittlung potenzieller Wettbewerbsvorteile im Bereich der Kosten oder der Differenzierung der Leistung Durchleuchtung und strategische Ausrichtung des gesamten Prozesses der Leistungserbringung
- Was ist unter der Wertkettenanalyse nach Porter zu verstehen? Analayse einzelner Tätigkeiten, die zur Herstellung eines Produktes erfüllt werden müssen und der Marge Primäraktivitäten: direkter Wertschöpfungsbeitrag Unterstützende Aktivitäten: Voraussetzung zur Durchführung der Primäraktivitäten
- Nenne 3 Wettbewerbsstrategien Differenzierung Kostenführerschaft Nischenstrategie
- Erläutere die Differenzierungsstrategie herausragende Produkteigenschaften, die dem Kunden einen Zusatznutzen bringen Gute Marketingfähigkeiten Perfekter Service Deutlich höhere Qualität als der Wettbewerb
- Erläutere die Kostenführerschaftstrategie Erfolg über günstige Kosten und niedrigen Preisen anstreben Dauerhafte Kostenkontrollen Effizienter Einsatz der Produktionsmittel Sicherstellung hoher Arbeitsproduktivität Ständige Durchführung von Rationalisierungsprozessen Minimierung der Kosten in Bereichen wie F+E, Vertrieb, Service Vermeidung von Kleinaufträgen
- Erläutere die Nischenstrategie Konzentration auf einzelne Marktsegmente Durch Einengung kann besser auf Kundenbedürfnisse eingegangen werden Kann in Form von Differenzierungs- oder Kostenführerschaftsstrategie ausgerichtet sein
- Definiere den Stakeholder Ansatz Möglichst alle Interessensgruppen werden in die strategische Unternehemensplanung einbezogen Interessengruppen leisten einen bestimmten Beitrag zum Unternehmenserfolg Interessengruppen haben Anspruch auf eine Gegenleistung Der Wert des Unternehmens ergibt sich aus der Summe der Nutzenbeiträge jeder Anspruchsgruppe Ziel: Sicherung einer dauerhaften Existens
- Erläutere den Shareholder-Ansatz Wertorientierte Unternehmensführung Anteilseigner oder Eigentümer stehen im Mittelpunkt unternehmerischer Handlungen und Ziele Oberstes Ziel: Steigerung des Shareholder-Value Um das Primärziel der Unternehmenswertsteigerung zu erreichen, müssen Stakeholder (Mitarbeiter, Kunden usw.)berücksichtigt werden
- Erläutere die Eigenkapitalquote Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital Verdeutlicht die Verzinsung des Eigenkapitals Je höher die EK-Quote desso höher die finanzielle Stabilität und die Unabhängigkeit ggü Fremdkapitalgebern Motivation an die Shareholder, das Kapital im Unternehmen zu belassen Eigenkapital/Gesamtkapital*100
- Erläutere den Anlagendeckungsgrad 1 Wieviel meines Anlagevermögens wird durch Eigenkapital finanziert Ein AD1 von 60% bedeutet, dass 60% des AV durch EK finanziert wird und 40% durch kurzfristiges FK Eigenkapitel/Anlagevermögen*100
- Erläutere den Anlagendeckungsgrad 2 Wieviel % des Anlagevermögens sind langfristig finanziert Anlagevermögen ist eine langfristige Bindung und sollte daher auch langfristig finanziert werden (AD2 >=100%) Ein Wert über 100% deckt zusätzlich ein Teil des Umlaufvermögens mit ab EK+langf. FK / Anlagevermögen*100
- Erläutere die Liquidität 1. Grades Bewertung der Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens Wieviel % meiner Verbindlichkeiten kann ich mit liquiden Mitteln decken? Wert muss nicht bei 100% liegen, da auch Forderungen und Vorräte zur Deckung der Verbindlichkeiten genutzt werden können Liquide Mittel/kurzfristige Verbindlichkeiten
- Erläutere die Liquidität 2. Grades Inwieweit decken die Forderungen und die liquiden Mittel die Verbindlichkeiten? Wert unter 100% könnte auf zu hohe Lagerbestände zurück führen Zahlungsfähigkeit kann gefährdet sein (Liquide Mittel+Forderungen)/kurzfristiges Fremdkapital
- Erläutere Liquidität 3. Grades Inwieweit decken meine Forderungen, Vorräte und liquide Mittel meine kurzfristigen Verbindlichkeiten <=100% - Anlagevermögen wird mit kurzfristigem Fremdkapitel gedeckt (widerspricht der goldenen Bilanzregel) <=120% - evtl. werden zuviele Vorräte gelagert, die das Kapital binden (Liquide Mittel+Forderungen+Vorräte)/kurzfristiges Fremdkapital
- Erläutere den Return on Investment Inwieweit hat das eingesetzte Kapital einen Rückfluss erwirtschaftet Werttreiber lassen sich besser verfolgen Veränderungen in Teilbereichen (z.B. DB) werden schneller sichtbar Gewinn/Gesamtkapital*100
- Erläutere die Umsatzrentabilität Wieviel hat das Unternehmen in Bezug auf 1€ Umsatz verdient Steigende Umsatzrenta bei gleichen Preisen -> zunehmende Produktivität Sinkende Umsatzrenta bei gleichen Preisen -> abnehmende Produktivität und somit steigenden Kosten Betriebsergebnis/Umsatz*100
- Erläutere den Cash-Flow Differenz zwischen den regelmäßigen betrieblichenEinnahmen und den regelmäßigen betrieblichen Ausgaben Betrag kann für Investitionen, Schuldentilgung und Dividendenzahlungen genutzt werden Relevant für die Shareholder, da die maximale Ausschüttung berechnet werden kann Gewinn/Jahresüberschuss +Abschreibungen - Erhöhung Rückstellung + Minderung Rückstellung = Cash-Flow
- Erläutere den Free Cash-Flow Gibt Auskunft über das tatsächliche Ausschüttungsvolumen Cash-Flow -Investitionen = Free Cash-Flow
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- Erläutere die Gesamtkapitalrentabilität Verdeutlicht die Verzinsung des Gesamtkapitals Wie effizient wird mein Kapital eingesetzt Ausschlaggebend für den Leverage Effekt (EK-Renta durch Aufnahme von FK erhöhen) (Gewinn+Zinsen)/Gesamtkapital*100
- Erläutere EBIT Earnings before interest and tax Gibt Auskunft über den Erfolg im operativen Geschäft Vergleichbar mit dem Betriebserfolg
- Erläutere EBITDA Earnings before interest taxes depreciation and amortisation (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen aus Sachanlagen und Vermögensgegenständen) Gibt Auskunft über die Rentabilität Gibt Auskunft über die Höhe des erwirtschafteten Geldes
- Erläutere WACC Weighted average Cost of Capital Gewichteter durchschnittlicher Kapitalkosteneinsatz Ermittlung des Unternehmenswertes Mindestrendite von Investitionen bestimmen (Anteil EK * Anteil Eigenkapitalkosten) + (Anteil FK* Anteil Fremdkapitalkosten)
- Erläutere die Funktion und das Ziel einer Balanced Score Card? Verknüpfung zwischen der strategischen Planung und der operativen Budgetierung Ordnungssystem für Formal- und Sachziele und deren Messgrößen Ausgewogenheit entsteht durch eine überschaubare Anzahl an Kennzahlen
- Erläutere den Aufbau der Balanced Score Card 1 finanzielles Formalziel, 3 Sachziele (Prozessp., Kundenp., Entwicklung.) Zu jeder Perspektive wird eine überschaubare Anzahl an Zielen definiert und mit Sollwerten hinterlegt Festlegung von Maßnahmen und Terminen
- Erläutere die Finanzperspektive der Balance Score Card Finanzielle Ziele sind häufig Vorgaben aus der Bilanzanalyse Maßgeblicher Inhalt ist die Zielvorgabe Rentabilität, Liquidität, Sicherheit
- Erläutere die Kundenperspektive der Balanced Score Card Analyse des Marktverhaltens Kundenzufriedenheit Ziele können auch Marketingkennzahlen beinhalten
- Erläutere die Prozessperspektive der Balanced Score Card Definition relevanter Geschäftsprozesse Analyse der Wertschöpfungskette
- Erläutere die Entwicklungsperspektive der Balanced Score Card Dreht sich um die Beschäftigten d.h. um deren Fähigkeiten, Arbeitsproduktivität, Motivation Ermittlung der Grundlage, auf der ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess möglich ist
- Nenne 3 Gründe die für eine Einführung einer BSC sprechen Verbesserung der Umsetzung der Strategie aufgrund eines besseren Verständnis Optimale Verbindung zwischen dem strategischen und operativen Management Verbesserung des Berichtswesens
- Nenne 4 grundsätzliche Kritikpunkte zur Kennzahlenbildung Eine Kennzahl isoliert nicht aussagekräftig Gefahr der Manipulation durch geschickte Wahl der Bezugsgrößen Setzt Kenntniss der Aussagewerte sowie deren Zusammenhänge voraus Nur in einer Zeitfolge gut einsetzbar
- Was ist der Unterschied zwischen der Teilkosten- und der Vollkostenrechnung? Teilkostenrechnung: Nur die Einzelkosten werden den jeweiligen Kostenträgern zugeordnet Für kurzfristige Fragestellungen geeignet Vollkostenrechnung: Die gesamten Kosten werden mit Hilfe von Kostenstellen und eines Verteilungsschlüssels auf die Kostenträger übertragen
- Nenne den Vorteil der Prozesskostenrechnung ggü der Teil- oder Vollkostenrechnung Die Höhe der Gemeinkosten wird durch die Inanspruchnahme der Leistung einer Kostenstelle verursacht Es besteht eine Verbindung zwischen der Beschäftigung und der Entstehung der Gemeinkosten
- Welche Probleme treten heute bei der Voll- und Teikostenrechnung auf? Einzelkosten können nicht mehr eindeutig definiert werden Produkte haben verschiedene Ansätze an Rohstoffpreisen Kundenorientierte Kalkulation ist nicht möglich
- Aus welchen Gründen können Stratgien scheitern? Mangelhafte Umsetzung Kein Plan B Schlechte Planung der einzelnen Meilensteine
- Welche Aufgaben erfüllt eine Kennzahl? Kennzahlen drücken einen Sachverhalt in quantitativ gemessener Form aus Dienen als Basis für Entscheidungen (Problemerkennung, Aufdeckung von Schwach- und Starkstellen usw.) Kontrolle (Soll-Ist-Vergleiche) Dokumentation/Koordination wichtiger Zusammenhänge im Unternehmen
- Nenne 5 Anforderungen, die ein Controller erfüllen sollte Rechnungswesenkenntnisse Beherschung von Planungstechniken Ganzheitliches systematisches Denken Verlässlichkeit Systematische Penetranz
- Erläutere den Aufbau und die Systematik einer Portfolioanalyse Vergleich der Produkte auf Marktanteil und Marktwachstum Grafische Darstellung meines Produktportfolios Wie sollte ich welches Produkt behandeln Poor Dogs, Questions Marks, Cash Cows, Stars
- Welche Aussagen hat eine Bilanzanalyse für die Erfolgsplanung? Auskunft über wirtschaftliche Lage eines Unternehmens Erfolgsplanung benötigt Planwerte Planung zu erwartender Werte