Klinische Psychologie (Fach) / 4.2 Moderne Lerntheorie der Panikstörung (Lektion)
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Lerntheorie Therapie von Panik
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- 1. Wie entsteht eine Panikstörung? 2. Erkläre Angst und Panik Panikstörung: Entsteht durch die Konditionierung zwischen Angst und internen/externen ReizenAngst:Ist ein antizipatorischer, emotionaler Zustand mit charakteristischen BegleiterscheinungenPanik:ist subjektive, stark empfundene Furcht, durch starke autonome Aktivierung und ausgeprägter Fluchtreaktion gekennzeichnet
- Lerntheorie der Panikstörung: - Grundannahme 3 Gruppen von Vulnerabilitätsfaktoren Grundannahme: Panikstörung entsteht durch die Konditionierung zwischen Angst und internen/externen ReizenAngstrelevante Kognitionen als Vulnerabilitätsfaktor begünstigen die Konditionierung von Panikstörungen 3 Gruppen:Unspezifische VulnerabilitätsfaktorenKörperlich:biologische Prädisposition auf negative Lebensereignisse mit Emotionalität, negativer Affektivität und vielleicht falschen Alarm (Panikanfall) zu reagierenPsychisch:Frühkindliche Erfahrungen mit Unvorhersehbarkeit und Unkontrollierbarkeit , z.B. Überhütung der Eltern, führen dazu, dass die Selbstkontrolle der Bewältigung von negativen Ereignissen als niedrig eingeschätzt wird. Man lernt nicht, wie man mit Angst oder mit einem Panikanfall umgeht. Spezfische psychosoziale VulnerabilitätsfaktorenDie Wahrscheinlichkeit der Konditionierung von Panikstörungen steigt, wenn Kinder von Panikpatienten Panikanfälle beobachten und lernen, dass körperliche Symptome lebensbedrohlich sind.
