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Parasitologie (Fach) / Fragen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von iaiaia erstellt.

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  • Nennen sie drei Nachweismethoden für den Befall mit Filarien. nativ gefärbter Blutausstrich (Giemsa, Diff-Quick) nach Anreicherung (Knott-Test) durch Nachweis von DNA oder Nachweis des Ag des Parasiten indirekt durch serologische Tests
  • Nennen sie drei Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung von Parasiten. Hygiene → Repoduktions-, Ernährungs-, Lebensmittelhygiene Haltung Immunprophylaxe → Vakzinierung (Biologische Bekämpfung → Entwicklungshemmer)
  • Nennen sie drei indirekte Verfahren zum Nachweis von parasiten mit Beispielen. Nachweis von spez. AK → (Serum, evt. Liquor cerebrospinalis, Augenkammerwasser) ELISA,... allergischer Nachweis (Intradermaltest) AG-Nachweis → Koproantigen Echinoccocus
  • Nennen Sie drei Nachweismethoden für den Befall mit intestinalen Kokzidien Kotausstrich Kotanreicherung (Flotation, Sedimentation nur E.leuckarti) Histologie Abklatsch
  • Nennen Sie drei charakteristische Merkmale von Hakenwürmern. MDS des Dünndarms mit ausgeprägter Bursa Blutsauger Körperwanderung, Hypobiose meist in warmen Gebieten
  • Nennen sie 3 Möglichkeiten der biologischen Bekämpfung von Parasiten. nematophage Pilze Antagonisten → Güllefliegen, Schlupfwespen gegen Stallfliegen Wechselbeweidung
  • Welche Entwicklungsstufen unterscheidet man bei der Gattung Giardia und welche Bedeutung haben diese im jeweiligen Lebenskreisluaf des Parasiten? Trophozoit → endogen, Vermehrungsstadium Zyste → exogen, Infektionsstadium
  • Nennen sie drei gemeinsame Merkmale der Ascarida (Spulwürmer). 3 Lippen am Vorderende Männchen haben KEINE Bursa ovipar dickschalige, sehr widerstandsfähige Eier Körperwanderung Bediedelung im Dünndarm (selten Gallengänge) Infektionslarve (L2/3) bleibt im Ei
  • Welche NICHT durch das Immunsystem vermittelten Mechanismen bei der Abwehr gegen Parasiten sind am bedeutendsten bei der intestinalen Parasiteninfektion? Schleimbildung mechanische Barrieren Entzündungen
  • Nennen sie drei Reiseparasiten und erklären sie warum diese in Ö nicht vorkommen. Leishmaniose (Leishmania aus Trypanosomatidae) → Vektor Sandmücke kommt in Ö nicht vor Hepatozoonose (Hepatozoon canis aus Kokzidiae) → ZW Rhipicephalus sanguines kommt in Ö nur in beheizten Räumen vor Angiostrongylose (Lungenwurm)→ Parasit kommt nur fokal endemisch vor Dirofilariose (Diroflaria immitis aus Nematodae) → Parasit kommt derzeit in Ö nicht vor
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  • Nennen sie drei temporäre Gattungen von Ektoparasiten. rote Vogelmilbe → Dermanyssus Zecken → Ixodes, Dermacentor, Rhipicephalus Mücken → nur weibl. Adulte Flöhe Fliegen → Tsetse-Fliege, Bremse
  • Nennen sie drei mögliche Schadwirkungen beim Befall mit Räudemilben Juckreiz → Räudemilben hochgradige Schuppenbildung → Cheyletiella Hyperkeratose → Räudemilben allg. Leistungsminderung → Räudemilben Apathie, Gewichtsverlust → Räudemilben bei Generalisierung auch Tod → Räudemilben Otitis externa → Otodectes Allergie → Sarcoptes
  • Nennen sie 3 Parasiten mit obligatem Wirtswechsel Sarcocystis spp. Trichobilharzia spp. Fasciola hepatica Cestoden → z.B.: Anoplocephala ZW: Moosmilbe, Taenia multiceps ZW: Schaf Dirofilaria immitis ZW: Stechmücken
  • Nennen sie drei gängige Verfahren zum Nachweis von Ektoparasiten mit Beispiel. Adspektion → Flöhe, Läuse Durchkämmen, Abbürsten → Eier von Haarlingen und Läusen Klebestreifenmethode → Raubmilben Hautgeschabsel → Räudemilben tiefes hautgeschabsel → Demodex
  • Welche drei Ektoparasiten verursachen eine Hautentzündung beim Rind? Psoroptes ovis → Körperräude Chorioptes bovis → Steiß- oder Fußräude Sarcoptes bovis → Körperräude
  • Nennen Sie drei Möglichkeiten zur Bekämpfung von MDS beim eq. Weidehygiene → saubere weiden, regelmäßiger Umtrieb, Reduzierung der Besatzdichte, Quarantäne, Wechselnutzung (Heu, andere Weidetiere), Kot entfernen Strategische Behandlungen → entweder alle Pferde in regelmäßigen Abständen je nach Medikament (Wirkdauer beachten, nicht zu oft) oder selektive Behandlung; nur wenn bei 50% der eq EpG>200; W irkstoffwechsel von Jahr zu Jahr
  • Nennen sie drei typische Stallparasitosen. Eimeriodose → Eimeria tenella Kokzidiose → Isospora Strongyloidose in warmen, feuchten Ställen
  • Welche Endoparasiten der haustiere können auch gelegentlich den Menschen befallen? Fasciola hepatica Echinoccocus granulosus Taenia multiceps Ascaris suum Toxocara canis Strongyloides → Hautmaulwurf
  • Erklären sie die Schadwirkung von Spulwürmern beim Schwein Lungenwanderung → Bronchopneumonie, Husten Leberwanderung → Hepatitis parasitica multiplex = Milkspots Adulte → nur bei stärkerem Befall: Abmagerung
  • Beschreiben sie den Lebenszyklus der Räudemilbe Weibchen leben auf der Haut des Wirtes ca. 2 Wochen → 30-80 Eier aus Eiern schlüpft nach ≤ 10 Tagen die Larve 2 Häutungen → Proto- Tritonymphe → Adulti Entwicklungsdauer einer Generation: ca. 3 Wochen Milbenpopulation verdoppelt sich etwa jede Woche alle Stadien nehmen Nahrung (Körpersäfte) auf
  • Nennen Sie drei gemeinsame Merkmale der Strongylida Geschlechtsdimorphismus ausgeprägt → W>M und M mit Bursa Adulte meist in MaDaKa (MDS) oder Luftwegen (Lungenwürmer) Eier von MDS kaum zu unterscheiden (außer: Nematodirus, Syngamus) Infektionsstadium: L3 (freilebend oder im ZW)
  • Nennen sie 3 durch Wasser übertragene Parasitosen. Giardia → Dünndarm von ho und Säugern, dirkete Übertragung durch Wasser Naegleria (Amöben) → Meningitiden (Schwimmbad) Mikrosporidien → Freisetzung von Sporen (Avertebraten und Fische) Trichobilharzia Taenia → widerstandsfähige Eier werden übers Wasser verbreitet
  • Wie schützen sie Ihren Hund in endemischen Gebieten vor Leishmaniose? Vakzinierung Reduzierung des Infektionsrisikos durch Permethrin-Waschungen im Abstand von 1-2 Wochen während der Exposition Hund am einfachsten von endemischen Gebieten fernhalten!!!!!!!!
  • Erklären sie den Begriff "endemische Stabilität" anhand eines Beispiels endemisch → bedeutet, dass eine Art in einem bestimmten, gegrenzten Lebensraum zeitlich unbegrenzt vorkommt. endemisch stabil → das Überleben eines Parasiten in einem Gebiet ist als "gesichert" anzusehen Bsp.: Angiostrongylus vasorum (Lungenwurm) kommt fokal in manchen Gebieten in DK, Irland & England endemisch vor
  • Wie wirkt sich die Infektion eines Fehlwirts auf die Vermehrung von Parasiten aus? Im Fehlwirt kann die parasitäre Entwicklung nicht abgeschlossen werden. Auch kann der Endwirt keinen Zugang zum Fehlwirt als z.B.: Beutetier haben. Bsp.: Echinoccocus multicularis → Ho ist Fehlwirt, Fuchs (EW) wird die im ho ausgebildeten Alveococcus nie aufnehmen, da ho kein Beutetier für den Fuchs ist
  • Wie beeinflusst das Klima die Ausbreitung und Übertragung von Parasiten? Parasiten, die über Vektoren übertragen werden. Sind auf das optimale Klima für den Vektor angewiesen, da sie sonst nciht übertragen werden können.
  • Wie schützen sie Ihren Hund in endemischen Gebieten vor einer Dirofilariainfektion? medikamentelle Prophylaxe durch makrozyklische Laktone Verhinderung der Übertragung durch Stechmücken (Insektizide)
  • Nennen sie 2 Avertebraten (außer Arthropoden) die in ME als Vektoren für Parasiten der Haustiere dienen und die Parasiten, die sie übertragen. Regenwürmer → Metastrongylus Schnecken → Trichobilharzia Zwergschlammschnecken → Fasciola hepatica Landlungenschnecken → Dicrocoelium dentriticum Süßwasserschnecken → Opisturchis felinum
  • Welche Immunmechanismen der Abwehr gegen Parasiten sind am bedeutendsten? bei Protozoen → IgG2a-Antikörper bei Helminthen → IgG1- und IgE-AK
  • Nennen sie drei Parasitosen, deren Auftreten von der Jahreszeit abhängt und erklären sie den Zusammenhang. Herbstgrasmilbenbefall: Larvalparasitismus (Trombiculose) → Befall meist im Spätsommer und Herbst, da in der Zeit die Larven schlüpfen und ihre Wirte aufsuchen Dicrocoeliose (Dicrocoelium dentriticum) → Überwinterung im 1. ZW →massive Infektion des 2. ZW. im Frühjahr
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  • Nennen sie drei Ektoparasiten, bei denen eine Umgebungsbehandlung nicht nötig ist. Haarlinge/Ferderlinge → streng wirtsspezifisch, überleben ohne Wirt nur kurz Läuse → streng wirtsspezifisch, überlben ohne Wirt nur kurz Schildzecken → Freilandzecken, Umgebungsbehandlung nicht möglich
  • Wie schützen sie sich in endemischen Gebieten vor Malariainfektionen? persönlicher Schutz: moskitonetze überm Bett, möglichst dichte Kleidung, Repellentien Prophylaxe: Insektizid-Einsatz und biologische Bekämpfung der Vektoren
  • Erklären sie welche diagnostischen Möglichkeiten sie in der Präpatenz haben um einen Erreger nachzuweisen. AG-ELISA
  • Nennen sie 3 Nematoden die durch stechende Insekten übertragen werden. Dirofilaria immitis → Stechmücken Dirofilaria repens → Stechmücken Onchocerca spp. → Simuliiden und Culiciden Setaria equi → Stechmücke
  • Nennen sie gemeinsame Merkmale der Kokzidien. exogene Stadien Oozyste extreme Anisogamie: Makrogamont entwickelt sich direkt auseinem Merozoiten, die Mikrogameten werden durch Vielteilung aus einem Mikrogamonten gebildet (Vereingung von Gameten die sich in ihrem Aussehen unterscheiden) Erreger von Coccidosen
  • Nennen sie drei Parasitosen, deren Auftreten von der Haltungsform des Wirtes abhängt und erklären sie den Zusammenhang. Fasciolose (Fasciola hepatica) → ZW Zwergschlammschnecke, die nur auf feuchten Wiesen vorkommt. Wenn die Wiederkäuer nicht auf sowelchen Wiesen gehalten werden, ist eine Infektion ausgeschlossen Tritrichomonose, Trichomonadenseuche des Rindes (Tritrichomonas foetus) → besiedelt Präputialschleimhaut des Bullen und wird beim Deckakt übertragen. Wenn die die Kühe nicht durch den Natursprung gedeckt werden können sie sich nicht anstecken. Bei der künstl. Beamung wird das Sperma vorher getestet, bzw. der Zuchtbulle. Metastrongylose (Metastrongylus spp.) → ZW: Regenwürmer, nur Wildschweine und Schweine mit Auslauf/ Weidegang (Biobetrieb) kommen mit Regenwürmern in Kontakt. Bei kommerziellen Mastschweinen, die nur im Stall gehalten werden können keine Regenwürmer ins Futter gelangen.
  • Nennen sie drei Krankheitserreger die in Ö durch Zecken übertragen werden. Viren (FSME) Bakterien (Borrelia burgdorferi) Protozoen (Babesia divergens)
  • Welchen Vorteil hat die postmortale Diagnostik von parasiteninfektionen gegenüber der intravitalen? direkter Nachwies von Endoparasiten (Bestimmung Entwicklungsstadium und Art) Nachweis von endoparasiten, die sonst nicht sicher nachzuweisen sind → Cysticercus bovis, Gasterophilus-Larven beim eq, Setarien in der Bauchhöhle Nachweis von Parasiten vor Ablauf der Präpatenz exakte Einschätzung der Befallsdichte möglich Einschätzung der Schädigung des Wirtes durch pathologische Untersuchung
  • Wie beurteilen sie die Aussage "neg. Befund" bei einer Einzeltierprobe (Kotprobe)? Begründen sie. Eine negative Kotprobe besitzt grundsätzlich nur eine geringe Aussagekraft! → Präpatenz beachten → Einzeltierprobe nicht repräsentativ für den Bestand → korrekte Entnahme der Probe (zu wenig, Larvenauswanderung bei Fallkot) → richtiges Anreicherungsverfahren?
  • In den Gallengängen eines Rindes werden ca. 2cm lange, blattförmige Gebilde mit Kopfkonus gefunden. Worum handelt es sich (Parasit, Stadium) haben diese Stadien Zoonosepotential? Fasciola hepatica, Adulte kein Zoonosepotential, da nur die Metazerkarien infektiös sind. Diese hängen sich an Wasserpflanzen dran (Brunnenkresse, Kopfsalat) und nur wenn diese Pflanzen konsumiert kann man eine Fasciolose bekommen.
  • Was ist eine Meta-Zoonose? Nennen sie 2 Beispiele. Meta-Zoonose: wird durch Vektor übertragen Trypanosoma brucei: Säuger, Tsetse-Fliege Babesia canis: Hund, Rhipicephalus spp. Plasmodium spp.: Anopheles Mücke
  • Nennen sie die drei wichtigsten Unterschiede zwischen Großen und Kleinen Strongyliden. Körperwanderung → große: ja; kleine: nein Hybobiose → große: nein (?); kleine: ja Länge Adulte → große: 1-5 cm; kleine: 0,5-2 cm
  • Woher kommen die Oozysten? Nennen sie 3 mögliche Infektionsquellen für Kokzidien bei Schafen. Oozyten kommen von Kokzidien. das sind Protozoen der Gruppe der Apicomplexa. Oozystenentstehen bei der geschlechtlichen Vermehrung (Gamogonie) im EW. Eimeria spp. im Stall oder auf der Weide → durch ausgeschiedene Oozysten von infizierten Schafen Toxoplasma gondii aus Katzenkot (Oozysten) → Schaf ist ZW Neospora caninum aus Hundekot (Oozysten) → Schaf ist ZW
  • Was ist eine Zyklo-Zoonose? Nennen sie 2 Beispiele durch heteroxene Erreger übertragen → ZW-EW-Prinzip Echinoccocus multicularis Taenia saginata
  • Nennen sie 2 parasitische Arthropoden, die ein Puppenstadium haben. Welche Auswirkung hat das auf die Kontrolle der Parasiten? Flöhe Mücken Schmetterlingsmücken Gelsen Da die Puppen unbeweglich sind und keine Nahrung aufnehmen, sind sie nicht so pathogen und verursachen keine Symptome durch die der befall zu diagnostizieren wäre ???????????????????