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Parasitologie (Fach) / Fragen (Lektion)
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- Welchen Gattungen sind die folgenden Oozysten Formen von Kokzidien zuzuordnen? A Isospora B Eimeria C Toxoplasma D Sarcocystis
- Nennen Sie charakteristische Merkmale von Demodex (Harrbalgmilbe) die sie von anderen stationären Milben unterscheidet. stummelbeinig, zigarrenfömig Wirtsspezifisch Entwicklung komplett am Wirt in den Haarbälgen → permanent Übertragung durch engen Körperkontakt unmittelbar nach der Geburt und wenn Temperaturen > 16°C Demodikose: kaum Juckreiz bei allen Formen
- Postembryonale Entwicklung von Helminthen: was sind Geohelminthen was sind Biohelminthen? Geohelminthen: direkte postembryonale Entwicklung in der Außenwelt mit direkter Übertragung zwischen 2 artgleichen Individuen (nur eine Wirtsart): im Ei (Spulwürmer) freilebend (Hakenwürmer, gr. Lungenwürmer) Biohelminthen: indirekte postembryonale Entwicklung mit mehreren verschiedenartigen Wirten (ZW, Stapelwirt), dabei führt der Parasit ein oder mehrere Wirtswechsel durch: Bsp.:Filarien, kl. Lungenwürmer, Echinoccocus, Taenidae
- Nennen Sie drei Möglichkeiten der Bekämpfung von Umgebungsstadien von Geohelminthen Biologische Bekämpfung (z.B.: nematophage Pilze) Weidehygiene/ -management (z.B.: Wechselnutzung, später austrieb, Kotabsammeln,..) Umwelthygiene (z.B.: Verrieselungsverbot für Klärwasser)
- Nennen Sie drei Möglichkeiten der Bekämpfung von Stadien von Biohelminthen. Brauchbarmachung/ Inaktivierung von Fleisch (Kältebehandlung bei Trichinenlarven bei Pferdefleisch) Heißräucherung (Hering) Infektkettenunterbrechung (keine Verfütterung von rohen Fleischabfällen an Schweine (Trichinen) oder Hunde (E.granulosus) Biologische Bekämpfung von ZW → z.B.: Einsatz von schneckenfressenden Enten Zerstörung der Habitate von ZW → z.B.: Trockenlegung, Drainagen auf Weiden,...
- Erklären sie den Unterschied zwischen AG-Nachweis und AK-Nachweis für die Diagnose von Dirofilaria-immitis-Infektionen. a) Welches Substrat verwenden sie? b) Was ist die Hauptaussage des jeweiligen positiven Tests? AK positiv → eine Infektion hat (irgendwann mal) statt gefunden AG-positiv → eine Infektion liegt vor, Erreger vorhanden Substrat: Blut
- Nennen Sie drei Merkmale die zur morphologischen Differenzierung von Babesien herangezogen werden können. Länge ( > 3 micrometer, < 3 micrometer) Form/ Anzahl (Doppelform,doppel oder vierfachteilung, rund,..) Lage (zentral, peripher) Teilungswinkel (spitz oder stumpf)
- Nennen sie die charakteristischen Merkmale der Gattung Chorioptes, die sie von anderen Räudemilben unterscheidet. beide Beinpaare überragen den Körper deutlich ≠ Sarcoptidae Haftstiele sind kurz und ungegliedert ≠ Proroptes Männchen haben Kaudallappen ≠ Otodectes
- Welches sind die wichitgsten Bestandteile des "integrierten Managements" der Parasitenkontrolle? Überwachung (Diagnostik) Prävention → Hygiene, Haltung Züchtung resistenter Tierrassen Vakzinierung alternative Bekämpfung von Krankheitserregern → Ökolandwirte, Resistenzen
- Gegen welche Parasitengruppen sind Avermectine (makrozyklische Laktone) wirksam? In welchen Applikationsformen werden sie angewandt? Endektozide → wirksam gegen Ektoparasiten (Athropoden) und Endoparasiten (NUR Nematoden) oral → Futtermittelvormischung, Paste, Tablette Aufguss parental
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- Erklären sie an einem Beispiel, welche Konsequenzen für die Beurteilung diagnostischer Befunde entstehen, wenn bei einer Parasitose die Inkubationszeit kürzer als die Präpatenz ist. z.B.: Dictyocaulose → klin. Erscheinungen (Husten, Bronchopneumonie) vor Ausscheidung der larven → neg. Befund bei der Kotuntersuchung ist nicht aussagekräftig! gilt auch für andere nematoden mit Körperwanderung: Strongyloides (→ allergische Reaktion: Dermatitis, Quaddelbildung oder Pneumonie), Ancylostoma ( → Hautveränderungen, Husten Durchfall)
- Was bedeutet Gamogonie? Wo findet sie statt (Wirtstyp, Organ)? Für welche Gruppe von Parasiten ist sie typisch? geschlechtliche Vermehrung Apicomplexa (Kokzidien, Hämosporidien, Piroplasmen) immer im Darm des EW
- Nennen sie 3 verschiedene Eintrittspforten von Parasiten + Beispiel oral-alimentär → Trichinella spiralis oral-phagär → sarcocystis hominis oral- laktogen → Strongyliodes nasal → Oestrus ovis (Schafsbremse) okulär → Thelazien otogen → Otodectes rektal/kloakal → Histomonas ???? vaginal/ präputial → trichomonas foetus perkutan → Trichobillharzia hämatogen → Babesien diaplazentar → Toxocara canis
- Eien Rechenaufgabe: In einem Teil Östereichs in dem Babesiose der Rinder endemisch ist, leben 10.000 Rinder. Jedes Jahr erkranken 1000 davon an Babesiose, 5 davon sterben. Morbidität? Mortalität? Letalität? Warum erkranken und sterben nur wenige Morbidität: 10.000/1000 = 10% Mortalität: 10.000/5 = 0,05% Letalität: 1000/5 = 0,5% Endemische Stabilität! Immunitätsbildung nach früher Exposition.
- Beschreiben sie die wichtigsten Infektionswege für Strongyloides. Welche Stadien spielen für den jeweiligen Übertrgaungsweg eine Rolle? galaktogen → L4 perkutan → L3 oral → L3
- Welche Gefahren bestehen (aus parasitologischer Sicht) beim Verfüttern von rohem Fleisch an Hunde a) für den Hund b) für den Menschen a) Infektion mit Zyetenbildenden Kokzidien, z.B.: Neospora, Infektionen mit Bandwurmfinnen b) Infektion mit Bandwurmweiern, die der hund nach einer Infektion ausscheidet (Echinococcus granulosus)
- Welche Schadwirkung haben Flöhe? Juckreiz Allergieauslösung Übertragung von Dipyllidium Zoonoseerreger
- Nennen sie drei verschiedene Insektizid/Akarizid-Wirkstoffgruppen und mögliche Applikationsformen. Pyrethrum, Pyrethroide → Spray, Halsband Organophosphate → Bad, Waschlösung Phenylpyrazole → Spot on, Spray, Halsband Nicotinoide → Spot on
- Wie und wo entwickelt sich Trichinella spiralis? Welche Stadien sind am pathogensten? phagäre, alimentäre Infektion von eingekapselten L1 in Muskulatur Freisetzung der Larven im MaDaKa Eindringen in die Epithelzellen des Duodenums (4 Häutungen) Ausbildung eines Zellverbunds mit IC Lage der Würmer (Lebensdauer: 4-6 Wochen) Häutung, Entwicklung zu Adulten (24-36h p.I.), Kopulation 5-6 Tage → Geburt der Larven Wanderung → Lymphgefäße → Blutkreislauf; Körperwanderung (Myokard. Leber, Gehirn) Ansiedlung in der Skelettmuskulatur (5-7d p.I.) ... wandernde Larven sind am pathogensten !!!!
- Beschreiben sie den Lebenszyklus von Taenia saginata der im Dünndarm des Menschen parasitierende Bandwurm produziert gravide Proglottiden, mit Kot raus Proglottiden wandern aus Fäzes aus, Proglottiden zerfallen und Eier werden in großen Mengen frei Rinder nehmen Eier auf, Oncossphären schlüpfen im Dünndarm aus den Eiern dringen in Darmwand ein, suchen Lymph- oder Blutgefäße auf und werden zur quergestreiften Muskulatur transportiert dort Entwicklung zu infektionstüchtigen Metacestoden (Cysticercus bovis) → 12 Wochen p.I. Mensch infiziert sich durch rohverzehr von Finnenhaltigem Rindfleisch im Dünndarm stülpt die Finne den Scolex aus und heftet sich an die Mucosa des Dünndarms und wächst zum adulten Bandwurm heran → Präpatenz ca. 3 Monate
- Welche Strongyliden kommen bei welchen Tieren vor? Haemonchus contortus Hyostrongylus rubidus Dictyocaulus arnfieldi Ostertagia ostertagi Haemonchus contortus (gedrehter Magenwurm) → Schaf Hyostrongylus rubidus (Roter Magenwurm) → Schwein Dictyocaulus arnfieldi (Großer Lungenwurm) → equiden Ostertagia ostertagi (Brauner Magenwurm) → Rind
- Was besagen die Regeln der "Guten Veterinärmedizinschen Praxis" über die Anwendung von Antiparasitika? erst nach möglichst genauer Diagnose des Parasitenbefalls Wirtsspektrum des Präparates so breit wie nötig, aber so eng wie möglich korrekte Dosierung strategische Behandlung (Evt. Wiederholung) → fördert die Nachhaltigkeit Wirtschaftlichkeit beachten Einhatung der Wartezeiten Umweltverträglichkeit prüfen Erfolgskontrolle → CAVE Resistenzen!!!
- Nennen sie 3 Stadien von Babesia canis Sporozoit (Sporogonie) Merozoit (Merogonie) → Blut/ Erys Gamont → Übertragung der Sporozoiten Merogonie im Säuger Gamogonie in der Zecke ( → EW)
- Was ist Myasis? Welche Parasiten verursachen diese Erkrankung? Myasis = Larvalparasitismus bei Fliegen, →Fliegenmadenbefall; obligat oder fakultativ Wundmaden (Schmeissfliegen, Fleischfliegen) Hautmaden (Hautdasseln, Hypoderma) intestinale Maden (Gasterophilus) Nasenmaden (Rachendasseln/ Oestrus)
- Nennen sie drei geneinsame Merkmale der Trypanosomatidae (Trypanosoma, Leishmania)? 1 Geißel, Kinetoplast, Formenwechsel meist mit Wirtswechsel (Ausnahme: T.equiperdum) tropisch → Vektorübertragung können Zoonoseerreger sein (Leishmannia infantum, Trypanosoma cruzi)... ABER nicht alle Arten IC oder EC Blutparasiten
- Beschreiben sie die möglichen Infektionswege von Toxoplasma. Welche Stadien spielen für den jeweiligen Übetragungsweg eine Rolle? Oral-kontaminativ → Oozysten aus dem Katzenkot Oral-phagär → Bradyzoiten in Zysten in rohem Fleisch von ZW (su,ru,..) → postnatal = horizontal Diaplazentar → mit Tachyzoiten durch hämatogene Streuung (pränatal = vertikal) (selten: Galaktogen)
- Wie sichern sich Metazoen ihr Überlben? (Metazoen sind Mehrzeller = Helminthen und Arthropoden) 1. Parasitische Phase: Ansiedlung in wenig immunreaktiven Geweben ( ZNS → Toxocara, Bänder und Sehnen → Onchocerca lienalis, Haare → Haarlinge, Haarbälge → Demodex) IC-Lage → nur Trichinella Wirtswechsel → Filarien Beeinflussung des Wirtsverhaltens → Dicrocoelium in Ameise Antigenvariationen → viele Nematoden und Trematoden viele nachkommen → Spulwürmer, Taenia, Zecken 2. Umweltphase: resistente Umweltstadien (Eier der Spulwürmer, Bandwürmer) entwicklung in Eiern → Spulwürmer (Ascaris suum, Parascaris equorum) Larven sind beschiedet → Gr.Lungenwurm Verhalten, das ein schnelles Auffinden durch den Wirt begünstigt → Larven der Strongyliden wandern an Grashalmen hoch
- Nennen Sie drei Arthropoden-Arten bei denen eine Umgebungsbehandlung nötig ist. Flöhe rote Vogelmilbe Wanzen trop. Rattenmilbe Rhipicephalus (wohnt in Gebäuden)
- Nennen sie Vor- und Nachteile eines systemisch wirksamen Antiparasitikums. Warum wird die Anwendung systemisch wirkender Insektizide/ Acarizide der Anwendung topisch wirkender Mittel oft vorgezogen? Vorteile: auch Stadien abseits vom Applikationsort werden erfasst Endoparasiten: z.B.: somatische Stadien in der Körperwanderung Ektoparasiten: z.B.: Milben in Rückzugsgebieten wie Ohren und Schenkelfalte Sie wirken im Körper und sind weniger Umweltbelastend als lokal anwendbare Präparate Nachteile: höhere systemische Belastung versch. Organsysteme Wartezeiten länger häufig teurer
- Welche Vakzinearten gegen Parasiten gibt es? virulente Lebendvakzine attenuierte Lebendvakzine Totvakzine Rekombinate Vakzinen
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- Nennen Sie vivipare Nematoden. Trichinella spp. Dirofilaria spp. Thelazien
- Blutsaugende Arthropoden als Krankheitsübertrager. Nennen sie Beispiele. Culex (Hausmücke) → Dirofilaria immitis Psychodida (Schmetterlingsmücke) → Leishmania Anopheles → Malaria Aedes → Gelbfieber, Denguefieber, Myxomatose Glossina (Tsetse Fliege) → Schlafkrankheit Ixodes ricinus → Babesia divergens Rhipicephalus → Babesia canis Culicuides (Gnitzen) → Blauzungenkrankheit Reduviidae (Raubwanzen) → Trypanosoma cruzi
- Nennen Sie charakteristische Merkmale der Eier der folgenden Helminthen: Dicrocoelium dentriticum, Pararscaris equorum, Oxyuris equi Dicrocoelium dentriticum: klein, gedeckelt, oval-symmetrisch, dunkelbraun mit Embryo "Augenflecken" Parascaris equorum: mittel-groß, rund, dickschalig, braun mit Eizelle Oxyuris equi: mittelgroß, braun, asymmetrisch mit Larve mit Polfröpfe
- Nennen sie drei wichitge Maßnahmen zur bekämpfung der Ostertagiose des Rindes 1. Medikamentell: strategisch, Applikationsformen (pour-on, Injektion, oral, Bolus 2. Weidemanagement: Umtrieb besatzdichte reduzieren später Austrieb Weidevornutzung Zufütterung Trennung der Altersgruppen 3. Biologische Bekämpfung nematophage Pilze (z.B.)
- Welche klinischen Erscheinungen deuten auf eine Babesiose hin? Anämie Hämoglobinurie Fieber Abgeschlagenheit
- Nennen sie drei wichtige Kokzidiengattungen und deren Wirte Eimeria → Herbivore, Schwein, Geflügel Isospora → Canivore, Schwein Toxoplasma → Katze Neospora → Hund, Rind Cryptosporidium → Säuger, v.a.: Rind, Mensch Sarcocystis → Säuger, Vögel
- Habronematidose des Pferdes Magenhabronematidose → meist symptomlos, evt. Gastritis Hauthabronematidose → durch Larven verursachte Sommerwunden (keine Weiterentwicklung) Lungenhabronematidose → durch versehentlich in die Lunge eingewanderte Würmer Augenhabronematidose → Wanderlarven im Auge
- Wie unterscheidet man verschiedene Floharten voneinander? Unterscheidung anhand der Cteniden (Kämme): Nacken- und Wangenkamm (Pronotalcteniden und Genalcteniden) → Hunde- und Katzenfloh (Ctenocephalides)* kein Kamm → Menschenfloh (Pullex irritans) nur Nackenkamm (Pronotalctenide) → Hühnerfloh (Ceratophyllus gallinae) *Unterscheidung Hunde- und Katzenfloh: Beim Hundefloh ist der erste Dorn an den Genalcteniden nur halb so lang wie die anderen. Bei det Katze sind alle Dornen der Genalcteniden gleichlang.
- Wie unterscheidet man Milben von Zecken (morphologische Unterschiede)? Anhand der: Stigmenlage Hypostom Hallersches- und Geneesches Organ sek.: Größe
- Blutsaugende Arthropoden. Was sind "pool feeder", was sind "capillary feeder" ? Pool Feeder: verletzen mit ihrem grobem Mundwerkzeug die Gefäßwand und schlürfen das austretende Blut → Zecken Capillary Feeder: stechen mit Mundwerkzeugen direkt in die Gefäße und saugen Blut → Culiciden (stechen auch meist mehrmals bis sie ein Gefäß finden)
- Nennen Sie charakteristische Merkmale der Eier folgender Helminthen: Fasciola hepatica Ascaris suum Strongyloides 1. Fasciola hepatica: groß eiförmige Form goldgelbe Farbe Schale: dünn, glatt, gedeckelt Inhalt: Eizelle, Dotterzellen 2. Ascaris suum: mittelgroße, längliche dunkle Eier dickschalig mit höckriger Oberfläche Inhalt: Eizelle (in älterem Kot: Larve) 3. Strongyloides: klein- bis mittelgroß farblos dünnschalig Inhalt: U-förmige Larve (im älteren Kot: L1)
- Nennen sie die drei wichtigsten Maßnahmen zur Bekämpfung der Täniose/ Cysticercose des Menschen. Lebensmittelhygiene: Fleischbeschau ("Finnenschnitte") Umwelthygiene: Klärbecken mit ausreichender Kapazität (Achtung: Oncossphären überleben lange im Klärprozess) Persönliche Hygiene: nach Toilettenbenutzung
- Wie wirkt sich die Differenzierung von T-Hleferzellen in Th1 und Th2 auf die Abwehr gegen IC Protozoen und Nematoden aus? Differenzierung zu TH1 bedingt ein IFN-γ/ IL-2-Cytokinprofil mit Aktivierung von Makrophagen, NK-Zellen und cytotoxischen T-Zellen, die IC Protozoen angreifen und (meist) eliminieren können. Die Differenzierung zu TH2 (IL-4 und andere Cytokine) aktiviert IgG- und IgE- produzierende B-Zellen, Eosinophile Granulozyten, Mastzellen und die Schleimproduktion. Dadurch werden Nematoden angegriffen und eliminiert. Dies funktioniert nicht immer, da sich die Parasiten durch versch. Techniken schützen.
- Welche Möglichkeiten der Bekämpfung von Flöhen gibt es? Stadien am Tier: lokal oder systemisch (Insektizide in versch. Anwendungsformen topisch oder systemisch) Stadien in der Umgebung: physikalisch (Staubsaugen oder waschen) oder chemisch (Insektizidsprays) Prävention: Halsbänder mit Insektizid → Insektizid Soforteffekt, Entwicklungshemmer Langzeiteffekt
- Was bedeutet transstadiale/ transovarielle Übertragung? Welche Bedeutung haben diese Übertragunsformen für die Verbreitung und Persistenz von arthropodenübertragenen Krankheitserregern? transstadial: Übertragung von Erregern von einem Entwicklungsstadium zum Nächsten (Larve-Nymphe-Adulte) transovariell: Übertragung auf die Nachommen (Adulter-Ei) = germinativ, also über die Eizellen. → Dies sorgt für eine lange Persistenz in einer Zeckenpopulation, auch wenn die Zecken in keinem Stadium an einem geeigneten Wirt saugen. Bei den ME dreiwirtigen Zecken ist die transovarielle Übertragung von Erregern essentiell für Ihre Verbreitung, da jedes Zeckenstadium nur 1x saugt und zwischendurch den Wirt wechselt und die Eier in der Umgebung ablegt. Daher muss für den Erhalt der übertragenden Erreger dieser auch über die Nachkommen weitergegeben werden können. Parasiten die nur transstadial weitergegeben werden können sind auf Zecken angewiesen, die sich auf dem Wirt häuten und dort auch kopulieren und Eier ablegen, damit die heranwachsende Larvengeneration sich dort infizieren kann (tropische Zecken). Daher kommen bestimmte zeckenübetragende Krankheitserreger in ME nicht vor, da es solche Zecken hier nicht gibt (Theilerien).
- Erklären sie den Unterschied zwischen Resistenz und Immunität. Resitenz (bezogen auf den Wirt): genotypische, angeborene Unempfänglichkeit einer Wirtsart für Infektionen bestimmter Parasiten Immunität: erworbene, spezifische Unempfänglichkeit für Infektionen kit einer Parasitenart, humoral oder zellulär durch Vakzinierung oder vorhergehende Infektion
- Welche Entwicklungsstadien unterscheidet man bei Neospora caninum, welche Bedeutung haben diese für die Infektion des ZW oder EW? Oozysten → horizontale Infekton des ZW (oral-alimentär) Tachyzoiten → vertikale Infektion der Frucht des ZW Bradyzoiten → horizontale Infektion des EW (oral-phagär)
- Nennen sie drei Infektionswege für Hskenwürmer. Wie kommt der Parasit vom Infektionsort zum Ansiedlungort der Adulten? oral galaktogen perkutan pränatal → Körperwanderung (somatisch oder tracheal)
- Nennen sie 3 Verfahren zum Nachweis von Parasiten in der Umgebung mit Beispielen. Freilanduntersuchung → Zeckenflaggen Untersuchung in Stallungen → Fallen für rote Vogelmilben, Nachweis von Maden in verrottendem Material (Adspektion), Nachweis von Mückenlarven in Wasser Untersuchung in Bienenwohnungen → Gemülluntersuchung bei Befall mit bestimmten Parasiten (Bsp.:Varroa destructor)
- Nennen sie drei Merkmale, die zur Differenzierung adulter Trematoden herangezogen werden können. Wirte Größe Morphologie Ansiedlungsort