Humanbiologie (Fach) / VO 4: Zelluläre Kommunikation (Lektion)

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Diese Lektion wurde von sarah89 erstellt.

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  • Welche Signalaustausche gibt es? - lokale Signalisation- Hormonelle Signalisation über weite Entfernung- direkte Zellkommunikation
  • Welche 2 lokalen Signalaustausche gibt es? - parakriner SA- Signalaustausch an Synapsen
  • parakriner Signalaustausch vs. Signalaustausch an Synapsen: Wer sezerniert was wohin - Wirkung auf was? Parakriner:Eine Zelle sezerniert Moleküle eines lokalen Regulators in die extrazelluläre Flüssigkeit und wirkt so auf benachbarte Zellen einSignalaustausch an Synapsen:Eine Nervenzelle sezerniert Neurotransmittermoleküle in den schmalen synaptischen Spalt zwischen Sendezelle und Empfängerzelle
  • Wie funktioniert der hormonelle Signalaustausch über große Entfernungen? Endokrine Zellen sezernieren Hormone in die Körperflüssigkeiten (meistens Blut)Hormone können praktisch zu allen Körperzellen gelangen
  • Welche 2 Arten der direkten Zellkommunikation gibt es? Zellverbindungen und Zell-Zell-Erkennung
  • Wie funktionieren Zellverbindungen? Durch Zellverbindungen können die Moleküle leicht zwischen Nachbarzellen wandern, ohne dass sie die Plasmamembran durchqueren müssen.
  • Wo gibt es Zellverbindungen - nenne Beispiele Bei Tiere und bei PflanzenTiere: z.B. Gab JunctionsPflanzen: z.B. Plasmodesmen
  • Zell-Zell-Erkennung: Wie funktioniert sie? 2 Zellen  können durch direkte Wechselwirkung zwischen Molekülen kommunizieren, die aus ihrer Plasmamembran ragen
  • Wo kommt die Zell-Zell-Erkennung vor? Bei Tieren
  • Welche 3 Phasen gibt es bei der Signalverarbeitung? Signalerkennung, Signalübertragung, Antwort (Reaktion)
  • Wie erfolgt die Signal-Erkennung? Das Signalmolekül (Ligand) bindet sich an ein RezeptorproteinDiese Bindung ist sehr spezifisch und führt zur Konformationsänderung des Rezeptors --> Erkennung
  • Welche Rezeptoren gibt es? PlasmamembranrezeptorenIntrazelluläre Rezeptoren
  • Welche Plasmamembranrezeptoren gibt es? (+ Bsp) - Ionenkanalrezeptoren (z.B. Neurotransmitter-Rezeptoren in Snyapse)- G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (z.B. Adreanalin-Rezeptoren in den                                                                 inneren Organen)- Rezeptor Enzym (z.B. Rezeptor-Tyrosinkinasen)
  • Was ist ein Beispiel für Intrazelluläre Rezeptoren Steroidhormonen-Rezeptor
  • Ligandengesteuerter Ionenkanal-Rezeptor: Wie kommt es zur Öffnung des Kanals? Durch Bindung eines spezifischen Signalmoleküls
  • Was passiert nach der Öffnung des Kanals? Ionen eines bestimmten Typs diffundieren (entlang ihres Konzentrationsgefälles) durch die Membran (den Kanal)
  • Was passiert nachdem die Ionen durch den Kanal diffundieren? Die erhöhte Konzentration des Ions löst dann eine Reaktion aus
  • Was löst die Bindung des Ligands im Falle des G-Proteins-gekoppelten Rezeptor aus? Der Rezeptor bindet das G-Protein
  • Was passiert mit dem G-Protein, nachdem es der Rezeptor bindet? Das G-Protein - das ursprünglich ein GDP gebunden hat - verdrängt dias Gdp und ersetzt es mit GTP
  • Was passiert, nachdem das G-Protein sich an GTP gebunden hat? Es wird aktiviert und bindet ein Enzym, welches es wiederum aktiviert (= Antwort der Zelle)
  • Wie erfolgt die Rückkehr in die inaktive Form des G-Proteins? Das GTP wird hydrolysiert und das G-Protein löst sich vom Enzym
  • Was passiert beim Rezeptor-Tyrosinkinasen nachdem sich ein Signalmolekül bindet? Die 2 Monomere lagern sich zu einem Dimer zusammen
  • Wie fungieren intrazelluläre Rezeptoren? Das Hormon durchquert die Plasmamembran, bindet sich im Cytosol an ein Rezeptor - sie wandern in den Zellkern, binden sich an Gene, transkripieren die Gene in mRna - diese werden in ein Protein translatiert
  • Wie funktioniert die Signalübertragung? Nachdem sich der Ligand an ein Rezeptor gebundet hat erfolgt eine Konformationsänderung - dies hat zur Folge, dass die inaktive Substanz A aktiviert wird - diese aktiviert Substanz B und so weiter -> Signalübertragungskaskade
  • Was geschieht durch die Signalübertragungskaskade? Das Signal wird verstärkt
  • Wie funktioniert die Phosphorylierungskaskade? Die Moleküle werden nacheinander phosphoryliert, weil jedes Molekül an das Nächste eine Phosphatgruppe anfügt
  • Was tun Proteinkinasen? Sie übertragen P von ATP auf ein Protein
  • Was passiert mit dem Protein, nachdem Proteinkinase P von ATP auf es übertragen haben? Es wird aktiviert
  • Was machen Sekundäre Botenstoffe (secund messengers)? Sie diffundieren durch das Cytosol und tragen zur schnellen Ausbreitung von Signalen bei
  • Was ist cAMP? Ein sekundärer Botenstoff
  • Wie wird cAMP inaktiviert? Durch die Phosphodiesterase (ein Enzym) - es setzt cAMP zu AMP um
  • Bei welchem Signalübertragungsweg ist cAMP ein Bestandteil? Bei vielen G-Proteingekoppelten Signalübertragungen
  • Aus was entsteht cAMP? Es wird aus ATP hergestellt
  • Wie wird ATP in cAMP umgewandelt? Adenylat-cyclase (ein Enzym) sorgt für die Umwandlung, dieses wird von G-Proteinen aktiviert
  • Gs-Proteine vs. Gi-Proteine Gs-Proteine:aktivieren Adenylat-cyclase und cAMP ProduktionBsp: Adreanalin BetaR, Dopamin D1R, VIPGi-Proteine:hemmen die Adenylat-cyclase und cAMP ProduktionBsp: Adrenalin Alpha2R, Dopamin D2R
  • Welche anderen sekundären Botenstoffe gibt es? IP3 und DAG
  • Was sind die Aufgaben von cAMP, IP3 und DAG? cAMP: aktiviert Proteinkinase ADAG: aktiviert Proteinkinase CIP3: öffnet einen Calciumkanal in die Er-Membran
  • Was ist ein tertiärer Botenstoff? Was tut es? Ca2+Es aktiviert Zielproteine
  • Wie erfolgt die Transkriptionskaskade? Die Transkription des Gen A ändert sich - das Produkt des Gens A interagiert mit der DNA und reguliert die Transkription weiterer Gene
  • Worauf haben die Transkriptionen Auswirkung? Auf viele biochemische Reaktionswege