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Innere Medizin (Fach) / INfektionskrankheiten (Lektion)
Infektionen
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- Pneumocystis Jiroveci-Pneumonie: wichtigster Virulenzfaktor: Polysaccharidkapsel; Klinik: atypische Pneumonie; Labor: LDH-Erhöhung; Rö-Thx:perihilär betonte(Schmetterlingsförmige) retikulo-nodulöre Verdichtung des interstitiums mit milchglasartigen Infiltrationen, Lungenmantel bleibt ausgespart; Histo: massenhaft Plasmazellen(B-zellen die AK produzieren); Therapie: Cotrimoxazol für drei Wochen (NW: drug fever, steven-Johnson-Syndrom=schweres Erythem, Blässchen, Fieber, Konjunktivitis); bei Hypoxämie: Glukokortikoide; Reservemittel: Atovaquon, Kombi aus Clinda und Primaquin; bei HIV-Patienten ab CD4<200 Primärprophylaxe mit Cotrimoxazol( das wirkt auch gegn Reaktivierung von Toxoplasmose und Salmonellen)
- Amöbiasis: welche Arten?, Wo?EntwicklungKlinik?DX, und Therapie? Entamoeba hystolytiva sensu stricto ( ist die pathogene Form, von der apathogenen E. dispar nur durch die PCR zu entscheiden); Fäkal-oral; Afrika, Indien, Mittel und Südamerika; 4-kerniges Zystenstadium ist infektiös; Zystenstadium wird aufgenommen im Dünndarm entwickeln sich dann Trophozoiten (Minutaform) die gelangen in Dickdarm und verkapseln sich zu Zysten und werden ausgeschieden (90%). Unter bestimmten Umständen können sie in Magnaform umwandeln und Amöbenruhr auslosen( Penterieren in Darmwand) Patho/Histo: flache Ulzerationen( Flaschenhalsulkus), über Lymphe/Blut zu Absiedelungen z.B. Leberabszesse Klinik: Himbergeleeartige Diarrhöe, Tenesmen; Gefahr tox. Megakolon, Perforation; selten Chronifizierung. Nachweis: mikroskopisch oder Antigennachweis mittels PCR aus Stuhl( muss Körperwarm im Labor ankommen);extraintestinaler Befall Serologisch über AK Therapie: Metronidazol für 10 Tage; Danach zur Entfernung der Zysten für weitere 10T Paromomyxin oder Diloxanid; Wenn bei extraintestinalen Befall Metronidazol nicht ausreicht dan Chloroquin zusätzlich;
- Besonderheit Plasmodium falciparum? ändert die Eryoberfläche, dadurch vermerhte Eryadhärenz an das Endothel und somit Mikrozirkulationsstörung
- Spätrezidive bei welcher Malaria? Plasm.malariae--> M.quartana, noch nach 50 Jahre
- SChüffner Tüpfelung rosarote Punte auf den Erys bei Befall Pl.vivax und ovale
- Therapie M.tertiana und quartana-->Akut und Rezidivprophylaxe Akut: Chloroquin p.o., Mefloquin p.o. Rezidiv:nur bei Tertiana: Primaquin
- Therapie M.tropica kompliziert und unkompliziert Kompliziert: Chinidin ggf mit Doxycyclin, Artesunat i.v. unkompliziert: Chlroroquin und bei Resistenz Mefloquon oder Atovaquon-Proguanil
- Prophylaxe Malaria meistens Mefloquinb oder Atovaquon als Mittel der Wahl 1 Woche vor Reisebeginn und nach Verlassen des Gebietes noch für 4 Wochen fortführen alternativ Stand-by-mediaktion: wie oben, dann einnehemn wenn Symptome kommen innerhalb von 24h
- Toxoplasmose und SS Transmissionsrisiko steigt imLaufe der SSm, aber Gefahr der schwerden Komplikationen sinkt 1.Trimenon: häufig totgeburt, Ikterus, Myokardidtis, Penuemonie, Hydrozephalus, Chorioretinitis, intrakranielle Verkalkungen Spätere infektion: häufig asymptomatisch, aber es können Spätfolgen wie strabismus, Taubheit, Epilepsie oder psychomotorische Retardierung auftreten
- typische Infektion mit Trichomonas vaginalis mit übel riechendem Vaginalausfluss (fischiger Geruch) und dem Nachweis der typischen Einzeller im Phasenkontrastmikroskop (Flagellaten mit mehreren Geißeln und wasserflohartigen Bewegungen). Bakterielle Infektionen der Vagina (bakterielle Vaginose, Aminkolpitis) werden meist durch Stäbchenbakterien (Gardnerella vaginalis) ausgelöst, die aus dem Darm durch falsche Intimhygiene in die Scheide gelangen. Zur Behandlung empfiehlt sich (bei Nicht-Schwangeren) eine systemische Therapie mit Metronidazol über 2-3 Tage. Eine Alternative sind Metronidazol-Vaginaltabletten.
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