BWL - LAW (Fach) / EBWL 1 (Lektion)
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Grundlagen und Leistungsprozess
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- Welches Prinzip liegt dem wirtschaftlichen Verhalten zugrunde? Nennen und erläutern Sie kurz die Ihnen bekannten Ausprägungen dieses Prinzips! Jedem Wirtschaften liegt das Prinzip der NICHTVERGEUDUNG (= Wirtschaftlichkeitsprinzip = ökonmisches Prinzip = Rationalprinzip) zugrunde.Maximumvariante:Versuch, mit den gegebenen Mitteln die größtmögliche Wirkung zu erzielen.Minimumvariante:Versuch, die angestrebte Wirkung mit dem geringstmöglichen Mitteleinsatz zu erreichen.
- Was halten Sie von der Zielvorgabe, mit minimalem Einsatz einen maximalen Erfolg zu erzielen? Nichts. Die Vorgabe ist widersprüchlich, da nicht in beiden Richtungen gleichzeitig optimiert werden kann. Z.B.: Bei einem minimalen Einsatz (Null) ist keinerlei Erfolg zu erwarten.Ein größtmöglicher Erfolg kann nicht ohne beachtlichen Mitteleinsatz zu haben sein.
- Nennen Sie je zwei ABSOLUTE MAXIMIERUNGsziele als Konkretisierung des Wirtschaftlichkeitsprinzips. absolute Zielgrößen:GewinnmaximierungEinkommenmaximierungNutzenmaximierungAbsatzmaximierungUmsatzmaximierungVermögensmaximierung
- Nennen Sie je zwei RELATIVE MAXIMIERUNGsziele als Konkretisierung des Wirtschaftlichkeitsprinzips. Relative Maximierungsziele:RentabilitätsmaximierungMarktanteilsmaximierung
- Was ist Rentabilität und wie berechnet sich die Rentabilität? Rentabilität ist das Verhältnis einer Erfolgsgröße (z.B. Gewinn) zum Einsatzgröße (z.B. Kapital)R(x) = G(x) / K(x)
- Was ist Rendite und berechnet sich die Rendite? Rendite ist das Verhältnis der Auszahlungen zu den Einzahlungen einer Geld-/Kapitalanlage und wird meist in Prozent und JÄHRLICH angegeben.Rendite = Gewinn / Aufwand = (Ertrag - Aufwand) / Aufwand [%/a]
- Erläutern Sie kurz, was GUTENBERG unter einem Unternehmen versteht. Lt. GUTENBERG stellt eine Unternehmen ein SYSTEM VON PRODUKTIONSFAKTOREN dar, welches auf den Prinzipien der WIRTSCHAFTLICHKEIT, des FINANZIELLEN GLEICHGEWICHTS, der ERWERBSWIRTSCHAFTLICHEN TÄTIGKEIT sowie der INNEREN und ÄUßEREN AUTONOMIE beruht.Es handelt sich demgemäß um ein OFFENES, aber zugleich EIGENSTÄNDIGES WIRTSCHAFTLICHES und SOZIALES System, welches PRODUKTIVE AUFGABEN übernimmt.
- Definieren Sie den Begriff der Unternehmensführung aus FORMAL-JURISTISCHER sowie ÖKONOMISCHER Perspektive. 1. Die Bezeichnung Unternehmensgründung bezieht sich auf die erste Phase im Lebenszyklus eines Unternehmens. In eine rherkömmlichen, engeren und vor allem FORMAL-JURISTISCHEN Sichtweise wird damit allein der FÖRMLICHE Gründungsakt oder auch der FINANZIELLE Akt der Bereitsstellung von Eigenkapital gesehen.2. In einer zweiten, umfassenderen Sichtweise, welcher im Rahmen einer ÖKONOMISCHEN Perspektive eindeutig der Vorzug zu geben ist, fasst man Gründung hingegen als KREATIVEN Vorgang auf, bei dem eine gegenüber ihrer Umwelt ABGRENZBARE eigenständige Institution "Unternehmen" gebildet wird, welche in dieser Form vorher nicht vorhanden gewesen ist. Gleichzeitig kommt es zu einer betrieblichen NEUKOMBINATION von Produktionsfaktoren.
- Unterteilen Sie die folgenden Rechtsformen in Einzelunternehmen / Personengesellschaften / Kapitalgesellschaften sowie in Existenz (Ex) / Nichtexistenz (NEx) persönlich voll haftender Gesellschafter: ---> Einzelunternehmen: EU als Freiberufler (Ex), EU als Kleingewerbetreibender (Ex), EU als Kaufmann (Ex), ---> Personengesellschaft: OHG (Ex), GbR (Ex), PartG (Ex), KG (Ex), ---> Kapitalgesellschaft: KGaA (Ex), GmbH (NEx), AG (NEx)
- Definieren Sie den Begriff Beschaffung sowohl im weiteren als auch im engeren Sinne! ---> Im weiteren Sinn: Versorgung eines Unternehmens mit sämtlichen Produktionsfaktoren. Dies umfasst z.B. die Bereitsstellung von Betreibsmitteln (Maschinen, Anlagen), Werkstoffen ( Rohstoffe, Holfsstoffe, Betriebsstoffe) aber auch von Personal. ---> Im engeren Sinn: Versorgung eines Unternehmens mit Werkstoffen, welche von anderen Wirtschaftseinheiten bezogen werden.
- Welche (betriebswirtschaftlichen) Produktionsfaktoren werden nach GUTENBERG unterschieden? Nach dem von Erich GUTENBERG entwicketen System der Produktionsfaktoren wird zwischen den ---> Elementarfaktoren und ---> dispositiven Faktoren unterschieden.
- Was gehört zu den Elementarfaktoren? --> Objektbezogene Arbeit, ---> Betriebsmittel, ---> Werkstoffe
- Was gehört zu den dispositiven Faktoren? ---> Planung, ---> Organisation, ---> Geschäfts-/Betriebsleitung
- Was sind die originären (technischen) Faktoren? ---> Geschäftsleitung, ---< Objektbezogene Arbeit, ---> Betriebsmittel, ---> Werkstoffe
- Was sind die Derivaten Faktoren? ---> Planung, ---> Organisation
- Was gehört zu den Gebrauchs-/Potentialfaktoren? ---> Planung, ---> Organisation, ---> GEschäfts-/Betriebsleitung, ---> Objektbezogene Arbeit, ---> Betriebsmittel
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- Was gehört zu den Verbrauchs-/ Repetierfaktoren? ---> Werkstoffe
- Was versteht man unter Repetier-/Verbrauchsfaktoren? Repetier-/Verbruachsfaktoren gehen beim erstmaligen Einsatz im produktionsprozess unter, d.h. sie werden entweder vollständig verbraucht (Betriebsstoffe), oder sie erfahren durch die Kombination eine chemische oder physikalische Umwandlung und gehen so als Hauptbestandteil (z.B. Rohstoffe wie Holz, Glas, ...) oder Nebenbestandteile (z.B. Hilfsstoffe wie Schrauben, Farben, ...) in die Produkte ein. Sie müssen in relativ kurzen Zeitabständen neu beschafft werden und sind weitgehend teilbar.
- Was versteht man unter Potential-/Gebrauchsfaktoren? Potential-/Gebrauchsfaktoren verkörpern Nutzenpotentiale, die nicht durch einmaligen, sondern aufgrund des mehrmaligen Einsatzes im Produktionsprozess aufgezehrt werden. Sie geben Leistungen in den Produktionsprozess ab und sind in der Regel micht beliebig teilbar (z.B. Betriebsmittel).
- Die im Rahmen der optimalen Bestellmengenplanung zu minimierenden Gesamtkosten der Beschaffung können in ---> eigentliche Beschaffungskosten, ---> Lagerkosten, --->Fehlmengenkosten unterschieden werden. Erläutern Sie kurz den Begriff der Kostengruppe Die EIGENTLICHEN Beschaffungskosten können in UNMITTELBAR und MITTELBARE Beschaffungskosten unterteilt werden. ---> Die UNMITTELBAREN Beschaffungskosten hängen von der Menge und dem Einstandspreis der zu beschaffenden Materialien ab. Km = b * R ---> Die MITTELBAREN Beschaffungskosten hängen von der Bestellhäufigkeit bzw. -anzahl ab = bestellfixe Kosten = Bestellkosten. Diese resultieren aus Kosten inerbetrieblicher Vorgänge wie etwa der Angebotseinholung, -prüfung, Bestellungsbearbeitung, Überwachung der Liefertermine, Warenannahme und Überprüfung der Warenqualität. Diese Kosten fallen bei JEDER Bestelleung an und sind unabhängig von der Höhe der bestellung. Kb = n * Cr
- Die im Rahmen der optimalen Bestellmengenplanung zu minimierenden Gesamtkosten der Beschaffung können in ---> eigentliche Beschaffungskosten, ---> Lagerkosten, --->Fehlmengenkosten unterschieden werden. Erläutern Sie kurz den Begriff der Kostengruppe Die Lagerkosten werden insbesondere durch den durchschnittlichen Lagerbestands wert, die Lagerdauer und den Lagerkostensatz bestimmt. Der Lagerkostensatz umfasst dabei die Zinskosten für das im Lager gebundenen Kapital (Wert des Lagerbestandes) sowie die bestandsabhängigen Kosten für Wartung und Pflege der Lagerbestände.
- Die im Rahmen der optimalen Bestellmengenplanung zu minimierenden Gesamtkosten der Beschaffung können in ---> eigentliche Beschaffungskosten, ---> Lagerkosten, --->Fehlmengenkosten unterschieden werden. Erläutern Sie kurz den Begriff der Kostengruppe Fehlmengenkosten entstehen, wenn der Materialbedarf gar nicht oder nicht zum erforderlichen Zeitpunkt gedeckt werden kann. Sind die Fehlmengen durch höherwertige Materialien ersetzbar, resultieren Fehlmengenkosten in Höhe der Preisdifferenz. Andere Fehlmengenkosten ergeben sich z.B. aus Stillstandskosten infolge von Produktionsunterbrechungen, Konventionsstrafenbei Nichteinhaltung von Lieferterminen oder entgangenen Gewinnen aufgrund von Absatzeinbußen.
- Erläutern Sie das mit dem Grundmodell der optimalen Bestellmenge zu lösende Problem der Bestellmengenplanung sowie die sich daraus ergebende Zielsetzung des Modells! Grundmodell von HARRIS (1915): ---> Problem der gegenläufigen Entwicklung der Lager- und Bestellkosten bei abnehmender (zunehmender) Bestellmenge. ---> Da die bestellfixen Kosten im Planungszeitraum von der Bestellhäufigkeit abhängig sind, wachsen sie mit abnehmender Bestellmenge. Kleine Bestellmengen führen zu geringen Lagerbeständen, welche niedrige Lagerkosten in der Planungsperiode zur Folge haben. Umgekehrt sinken die Bestellkosten mit wachsender Bestellmenge, während die vom durchschnittlichen Lagerbestand und von der Lagerdauer abhängigen Lagerkosten steigen. ---> Diese gegenläufigen Kostengrößen sind zum Ausgleich zu bringen. ---> Ziel der optimalen Bestellmenge ist es daher, einen im Planungszeitraum vorgegebenen Gesamtbedarf an Materialien so in Bestellmengen aufzuspalten, dass die Summe der Bestell- und lagerkosten minimiert wird.
- Welchen Prämissen unterliegt das Grundmodell der optimalen Bestellmenge? ---> nur eine Materialart ---> Lagerabgang (Verbrauch V) pro Zeit (t) kontinuierlich und linear ---> Gesamtbedarf im Planungszeitraum konstant ---> keine Verzugs-/Fehlmengen ---> stets nach y/V ZE eine neue Bestellung ---> unendlich hohe Lagergeschwindigkeit ---> keine Lieferfristen ---> Lager-/Bestellkapazität nicht knapp ---> keine Mindestabnahmemengen seitens der Lieferanten ---> Beschaffungspreise im Zeitraum konstant ---> bestellfixe Kosten unabhängig von Höhe der Bestellmenge ---> alle Daten im Zeitraum konstant
- Leiten Sie die optimale bzw. klassische Bestellmengenformel analytisch her! ---> Kl = y/2 * Cl * T = steigend in Abhängigkeit von y ---> Kb = n * Cr = R/y * Cr = fallend in Abhängigkeit von y ---> (Km = b * R) ---> Summe KT (y) = Kl + Kb = y/2 * Cl * T + R/y * Cr ---> yopt = Wurzel [(2 * R * Cr) / (Cl * T)] mit R/T = V ====> HARRIS-FORMEL---> daraus folgen auch nopt und topt.
- Was wird nach GUTENBERG unter Produktion verstanden? Unter Produktion ist nach GUTENBERG die Kombination der Elementarfaktoren: objektbezogene Arbeit / Betriebsmittel / Werkstoffe durch die dispositiven Faktoren Geschäfts-/Betriebsleitung / Planung / Organisation zum Zwecke der Leistungserstellung zu verstehen.
- Definieren Sie den Begriff Produktionsfunktion! Eine Produktionsfunktion gibt den quantitativen Zusammenhang zwischen den zur Leistungserstellung einzusetzenden Produktionsfaktoren und der Ausbringung wieder. Für ein Einproduktunternehmen, welches zur Erstellung der Ausbringungsmenge M seines Erzeugnisses die Produktionsfaktoren r1, r2, ... , rn einsetzt, lautet die Produktionsfunktion allgemein: M = f ( r1, r2, ... , rn)
- Erläutern Sie kurz, was ein Produktionskoeffizient angibt! Der Produktionskoeffizient gibt die im Rahmen der gesamten produktiven Kombination zur Produktion einer Mengeneinheit der Ausbringung erforderliche Einsatzmenge des Faktors h an.
- Was versteht GUTENBERG unter der sogenannten z-Situation? Die Kernaussage GUTENBERGS ist, dass man für die Beschreibung der Beziehungen zwischen Faktoreinsatz- und Ausbringungsmengen die Bedingungen für den Einsatz der Betriebsmittel kennen muss. Diese Bedingungen werden bei GUTENBERG als z-Situation bezeichnet. Sie beinhalten die technisch-konstruktiven Eigenschaften eines Betriebsmittels. Die z-Situation umfasst z.B. für einen Verbrennungsmotor den Hubraum, die Anzahl der Ventile , das Verdichtungsverhältnis, das Drehmoment, ... . Die technisch-konstruktiven Eigenschaften werden von GUTENBERG als konstant angenommen, weshalb seine Betrachtung auch eher kurzfristig und statisch ist.
- Was zeigt ein Expansionspfad an? Der Expansionspfad ist der geometrische Ort aller Minimalkostenkombinationen, die sich bei konstanten Faktorpreisen und sukzessiver Variation der Ausbringungsmenge M ergeben. Er gibt daher das optimale Faktoreinsatzverhältnis bei variabler Beschäftigung M an.
- Erläutern Sie den Gegenstand der Produktionstheorie! Aufgabe der Produktionstheorie ist es, das Mengengerüst des Faktoreinsatzes im Produktionsprozess mit dem Ziel zu erforschen, funktionale Zusammenhänge zwischen Faktoreinsatzmengen und Ausbringungsmenge aufzudecken, in Modellen darzustellen und das Fundment der Kostentheorie zu legen. Zudem arbeitet sie die Einflussgrößen des Faktorverbrauchs heraus und verdeutlicht, durch welche Entscheidungen er verändert werden kann. Die zentrale Zielsetzung der Produktionstheorie liegt somit in der Ableitung von Produktionsfunktionen. Sie ist mithin eine reine Erklärungstheorie für die Mengenzusammenhänge der Produktion, so dass auf ihrer Basis lediglich "technische" Effizienzentscheidungen getroffen werden können.
- Erläutern Sie den Gegenstand der Kostentheorie! Bewertung der Einsatzmengen an Produktionsfaktoren mit ihren Faktorpreisen ---> der mengenmäßigen Ausbringung wird ein bewerteter Faktoreinsatz (Kosten) gegenübergestellt. ===> Erklärungsaufgabe: Erkennen und Systematisieren von Kosteneinflussgrößen sowieAufzeigen von Wirkungen der Kosteneinflussgrößen auf die Höhe der Kosten --> Formulierung und Analyse der Kostenfunktion. ===> Gestaltungsaufgabe: die durch das Unternehmen beeinflussbaren Kosteneinflussgrößen so festzulegen, dass kostenminimal Lösung einer bestimmten Produktionsaufgabe erreicht wird ---> vorgegebene Ausbringungsmenge mit minimalen Kosten erstellbar.
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- Was ist unter einer Isoquante zu verstehen? Isoquanten sind Linien gleicher Ausbringungsmengen, die durch unterschiedliche Faktoreinsatzmengenkombinationen erreicht werden.
- Bestimmen Sie die Isoquantengleichung für die folgenden Produktionsfunktionen: M = f (r1, r2) ---> Umstellen nach r2
- Führen Sie aus, welche Abschnitte der in nachstehender Abbildung dargestellten Isoquante hinsichtlich der Faktoreinsatzmengenkombination technisch effizient oder ineffizient sind! Die gestrichelten Abschnitte zeigen ineffiziente FE-kombinationen zur Produktionsmenge M, da ... Eine Subsitution ist demnach nur dann technisch sinnvoll, wenn der steigende Einsatz eines Faktors von einer verminderten Einsatzmenge des anderen Faktors begleitet wird. Technisch effiziente FE-kombinationen für gegebene Outputniveaus können sich NUR im fallenden Bereich der Isoquante befinden = Substitutionsgebiet! Welche der effizienten FE-kombi. am zweckmäßigsten ist, hängt von den Preisen der Faktoren ab. Dieser Frage ist im Rahmen der Kostentheorie nachzugehen.
- Wann ist eine Produktionsfunktion HOMOGEN vom Grade t ? Eine Produktionsfunktion ist homogen von Grade t, wenn bei einer Änderung des Prozessniveaus für lambda > 0 die Ausbringung das lambda hoch t- fache der Einheitsausbringung M beträgt. ---> ODER: Ein lambda-facher Einsatz aller Produktionsfaktoren führt zu einer lambda hoch t-fachen Ausbringungsmenge. ---> ODER: M (lambda) = f ( lambda*r1, lambda*r2, ... , lambda*rn ) = lambda hoch t * f(r1, r2, ..., rn) = lambda*M
- Beschreiben Sie kurz anhand einer Skizze, wodurch einen linear-, überlinear-, unterlinearHOMOGENE Produktionsfunktion gekennzeichnet ist! Diagramm: M = f (lambda) ---> LINEARHOMOGENE PF liegt bei einem Homogenitätsgrad von t=1 vor. Eine Verdoppelung der Faktoreinsatzmengen führt dann zu einer Verdopplung der Ausbringungsmengen. ---> ÜBERLINEARHOMOGENE PF weisen einen Homogenitätsgrad von t > 1 auf. In diesem Fall bewirkt eine Faktoreinsatzmengenverdopplung eine Erhöhung der Ausbringung um mehr als das doppelte. Derartige Funktionen weisen demzufolge steigende Skalenerträge auf. ---> UNTERLINEARHOMOGENE PF weisen ein t < 1 auf, ...
- Untersuche Sie, ob die folgenden Produktionsfunktionen HOMOGEN sind: ---> (1) M = r1 hoch 1/4 *r2 hoch 1/2 ---> (2) M = r1 hoch 1/2 * r2 hoch 1/3 ---> (3) M = 4 * r1 hoch 2 * r2 ---> (4) M = 3*r1*2*r2 ---> (5) M = 3 * r1 + 2 * r2 ---> (6) 1: t=1; 2: t=5/6<1, 3: t=3>1; 4: t=2>1; 5: t=1; 6: nicht homogen
- Welche Produktionsfaktoren werden nach Gutenberg unterschieden? --> Gebrauchsfaktoren (Potentialfaktoren) + Verbrauchsfaktoren (Repetierfaktoren) --> Dispositive Faktoen + Elementarfaktoren --> Derivate Faktoren + originäre/technische Faktoren --> Planung + Organisation + Geschäftsleitung + Objektbezogene Faktoren + Betriebsmittel + Werkstoffe
- Erläutern Sie kurz verbal, was ein Produktionskoeffizient angibt! Ein Produktionskoeffizient gibt die im Rahmen der gesamten produktiven Kombination zur Produktion einer Mengeneinheit der Ausbringung erforderliche Einsatzmenge des Faktors h an: PKh = 1/ph = rh / M
- Erläutern Sie kurz verbal, was die Produktivität angibt! Die Produktivität ist das Verhältnis der produzierten Güter (Mengen M) zu den dafür benötigten Produktionsfaktoren: Pges = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge = Output / Input = M / (r1+r2+...+rh)
- Erläutern Sie kurz verbal, was die Teil-/Faktorproduktivität angibt! Teil-/Faktorproduktivität ph = M / rh
- Was versteht man unter dem Expansionspfad? Der Expansionspfad ist die Menge aller Minimalkostenkombinationen, die sich bei konstanten Faktorpreisen und Variation der Ausbringungsmenge ergeben.--> Im Fall einer linear-homogenen Produktionsfunktion (Linearhomogenität) ist der Expansionspfad eine Gerade durch den Ursprung mit konstanten Faktorintensitäten entlang dieser Gerade (Prozessstrahl)
- Welche Finanzierungsarten gehören zur Außenfinanzierung? Kreditfinanzierung (Fremdfinanzierung) und Beteiligungsfinanzierung (Eigenfinanzierung)
- Welche Finanzierungsarten gehören zur Innenfinanzierung? "Gegenwert aus Abschreibung und Rückstellung" und "Selbstfinanzierung" (Eigenfinanzierung)
- Was ist eine Nullkuponanleihe? Eine Nullkuponanleihe ist eine Sonderform des verzinslichen Wertpapieres. Dabei gibt es keinen Kupon (d. h. keine laufende Zinszahlung) und nur eine Auszahlung am Ende der Laufzeit der Anleihe. Der Gewinn für den Anleger besteht damit nur in der Differenz zwischen dem Erwerbskurs und dem Rückzahlungspreis bzw. Verkaufskurs.Die Bewertung der Nullkuponanleihe erfolgt nach folgender Formel: Barwert = Nennwert / (1+i) hoch n
- Erläutern Sie kurz, was unter dem Begriff Abschreibungen zu verstehen ist! Warum wird abgeschrieben? Abschreibungen sind Kosten, die den durch die allmähliche Abnutzung von Gebrauchsfaktoren (=Pontentialfaktoren z.B. Gebäude, maschinelle anlagen, Fahrzeuge, ...) bewirkten Wertverzehr des Anlagevermögens auf die einzelnen Perioden der Nutzung verteilen. Dass der einmalig gezahlte Anschaffungspreis eines Anlagegutes i.d.R. nicht unverändert für immer als Bilanzwert dienen kann, sondern zu Lasten des Reinvermögens abgeschrieben werden muss, kann sowohl verbrauchsbedingte aus auch wirtschaftliche Ursachen haben: Im ersten Fall tritt entweder ein Gebruchsverschleiß (z.B. gefahrene Kilometer eines Autos), ein zeitverschleiß (z.B. physisch: Alterung, rechtlich: Linzenzablauf) oder eine nutzungsinhärente Substanzverringerung (z.B. Abbau einer Kies-, Kali-, Kohlegrube) ein. Im zweiten Fall können eine Bedarfsverschiebung oder der technische Fortschritt eine physisch noch einwandfreie Anlage wirtschaftlich entwerten, weil mit ihr keine Erlöse mehr oder doch nur geringere als geplant erzielt werden können.
- Wie groß ist der jährliche Abschreibungsbetrag bei linearer Abschreibung , wenn: Gutpreis 20000€, Nutzungsdauaer: 10 Jahre. a(t) = a0 / n = 200000€ / 10a = 20000€/a--> Restbuchwert RBW(t) = a0 - t*a0/n = 200000 - 10*200000/10 = 0
- Woraus setzt sich in der Bilanz die AKTIV-Seite zusammen? Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte;Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten;Geschäfts- oder Firmenwert (GoFW);geleistete Anzahlungen;Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken;technische Anlagen und Maschinen;andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung;geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau;Finanzanlagen: Anteile an verbundenen Unternehmen;Ausleihungen an verbundene Unternehmen;BeteiligungenAusleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;Wertpapiere des Anlagevermögens;sonstige Ausleihungen.Umlaufvermögen Vorräte/Vorratsvermögen Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe;unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen;fertige Erzeugnisse und Waren;geleistete Anzahlungen.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (LuL), (F.a.L.L.), (FLL);Forderungen gegen verbundene Unternehmen;Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;sonstige Vermögensgegenstände.Wertpapiere Anteile an verbundenen Unternehmen;sonstige Wertpapiere;Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und SchecksRechnungsabgrenzungspostenAktive latente SteuernAktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung(ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
- Woraus setzt sich in der Bilanz die PASSIV-Seite zusammen? Eigenkapital Gezeichnetes KapitalKapitalrücklageGewinnrücklagen gesetzliche Rücklagen;Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen;satzungsmäßige Rücklagen;andere Gewinnrücklagen;Gewinnvortrag/Verlustvortrag;Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag,(ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter FehlbetragRückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenSteuerrückstellungensonstige RückstellungenVerbindlichkeiten Anleihen, davon konvertibel;Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten;erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen;Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (LuL), (V.a.L.L.), (VLL);Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel;Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen;Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;sonstige Verbindlichkeiten, davon aus Steuern, davon im Rahmen der sozialen Sicherheit.RechnungsabgrenzungspostenPassive latente Steuern
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