Chirurgie (Fach) / Chirurgie (Lektion)

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  • Dumping-Syndrom Nach Bilroth-OP Frühsyndrom kommt es infolge einer überstürzten Magenentleerung zu einer Hyperosmolarität und überschießenden Hyperämie im Dünndarm mit konsekutiv erhöhtem Flüssigkeitseinstrom in das Darmlumen,während der Mahlzeit oder kurze Zeit später auftretendes Schwächegefühl, Schwindel, Unruhe, Schweißausbrüche, Hitzegefühl, Kopfschmerzen, Tachykardie und Hypotension seltene Spätsyndrom tritt mit ähnlicher Symptomatik erst 2–3 h postprandial auf. Es entsteht durch rasche Resorption großer Kohlenhydratmengen, die zu einem reaktiven Hyperinsulinismus mit nachfolgender Hypoglykämie
  • Anlager der Monaldi Thorax-Drainage wo? im 2. ICR in der Medioklavikularlinie die Drainage gelegt
  • THorax-Drainage nach Bülau Drainage meist nach Bülau im 3.–8. ICR gelegt. In Abhängigkeit davon, ob ein ventral liegender Pneumothorax oder ein dorsal liegender Pleuraerguss vorliegt, wird die Drainage in der vorderen bis mittleren Axillarlinie gelegt.
  • Paraösophageale Hernie  Magenfundus neben dem Ösophagus in den Thorax herniert. Die Cardia und der untere Ösophagussphinkter liegen an korrekter Stelle und haben eine normale Schließfunktion.
  • Saint-Trias bei ca. 30 % der Patienten mit einer Hiatushernie ohne pathogenetischen Zusammenhang auch eine Cholelithiasis sowie eine Divertikulitis.
  • Courvoisier-Zeichen besteht aus einem schmerzlosen Ikterus einhergehend mit einer palpablen prallen Gallenblase. Es tritt typischerweise bei einem Tumor der ableitenden Gallenwege, z. B. der Papillenregion bzw. des Pankreas, auf. Aufgrund des langsamen Verschlusses der Gallenwege kommt es nicht zu Koliken.
  • Das Conn-Syndrom o der auch primärer Hyperaldosteronismus  in ca. 80 % der Fälle durch ein Nebennierenadenom in der Zona glomerulosa  Hypernatriämie und Hypokaliämie mit metabolischer Alkalose. Das klinische Leitsymptom ist eine Hypertonie. Durch die Hypokaliämie kommt es zur Muskelschwäche, Obstipation und EKG-Veränderungen Diabetes insipidus renalis mit Polyurie und Polydipsie vor. Die Therapie besteht beim unilateralen Adenom in der operativen Entfernung der betroffenen Nebenniere. Bei der bilateralen NNR-Hyperplasie ist eine Langzeitbehandlung mit Antihypertonika und Aldosteronantagonisten indiziert.
  • Zollinger-Ellison-Syndrom (auch Gastrinom) entsteht durch Gastrin-produzierende Tumoren, welche zu 70–80 % im Pankreas lokalisiert sind. Gastrinome sind in 2/3 der Fälle maligne, wenn sie außerhalb des Pankreas liegen sogar zu 90 %.
  • OPSI-Syndrom (overwhelming postsplenectomy infection), ein septisches Krankheitsbild, das v. a. Kleinkinder betrifft. Die Letalität liegt bei 50–75 %! Auslösende Erreger sind v. a. Pneumokokken und Haemophilus infuenzae. Daher sollte bei Notfallplenektomie 2 Wochen postoperativ eine Impfung gegen Pneumokokken mit regelmäßigen Auffrischungen durchgeführt werden. Bei einer elektiven Splenektomie sollte die Impfung 4 Wochen präoperativ erfolgen. Bei Kindern sowie hämatologischen Erkrankungen ist ergänzend eine Impfung gegen Haemophilus notwendig. Bei Kindern unter 7 Jahren wird zusätzlich eine Antibiotikaprophylaxe mit Depot-Penicillin für 2 Jahre empfohlen.
  • Addison-Krise s akute Exazerbation einer vorbestehenden Nebenniereninsuffizienz durch Stress,Infekte, Fieber, Erbrechen, Diarrhö, Trauma oder Operation. Klinisch  hypovolämischen Schock ,akuten Abdomens bei Pseudoperitonitis.Anfangs Fieber, später Hypothermie, Erbrechen, Adynamie und eine Hypoglykämie Laborchemisch  Mangel an Mineral- und Glukokortikoiden eine Hyponatriämie, Hyperkaliämie und Hypoglykämie. Der Hämatokrit sowie die Nierenwerte sind durch die Hypovolämie erhöht. Weiterhin lässt sich ein erniedrigtes Serum-Kortisol nachweisen
  • Wo ist das Magen Ca meistens lokalisiert? kleine Kurvatur und Antrum Pylorus-Bereich
  • Genetische Faktoren für ien MagenCA Blutgruppe A Peutz-Jeghers, FAP, HNPCC, Mutation des E-Cadherin-Gens
  • Virchow-Drüse Vergrößerte Supraklavikuläre LK bei Magen-CA
  • Metastasierungskompartimente beim MAgen CA I-III und EInteilunf N1-N3 I) kleine und große Kurvatur (perigastrische LK) II)Entlang des Truncus Coeliacus III)paraaortale und meseteriale LK   N= regionären LK ( das sind alle oben bis auf paraaortale und meseteriale) N1: 1-6 N2:7-15 N3:>15
  • Chilaiditi-Syndrom wird eine Interposition des Kolons zwischen Leber und Zwerchfell bezeichnet. Radiologisch kann dies in der Abdomenübersicht mit freier intrabdomineller Luft verwechselt werden.
  • ePhlegmasia coerulea dolens  ist die Maximalvariante einer tiefen Beinvenenthrombose: Ein kompletter Verschluss des venösen Querschnitts führt zu einem Sistieren des venösen Abstroms und in der Folge zu einem Rückstau bis in das arterielle System. Die betroffene Extremität ist zyanotisch, kühl und maximal geschwollen. Der Patient gibt heftige Schmerzen an und es treten Paresen auf.
  • UNterscheide Rektum und ANalprolaps
  • Entartungsrisiko bei Darmpolypen Adenome tubulräres(45%): in >20% der Fälle wenn es >2cm ist; es hat eine glatte Oberfläche   tubulovillöse:(45%)Mischform mit fingerartigen Zotten; Entartung bis zu 30%   villöse: zottige Oberfläche, evtl exzessive SChleimbildung bis zu 40% der Fälle Entartung
  • Therapie bei FAP-PAtienten = mUtation des Tumorsuppressorgen APC sehr hohes ENtartungsrisiko deshalb  kOloskopie ab 10 LJ und vor dem 20.LJ eine prophylaktische Kolektomie mit Proktomukosektomie und Ileoanaler Pouch-Anlage
  • Amsterdam-Kriterien DIagnosekriterien Lynch(HNPCC)-Syndrom, alle müssen erfüllt sein >=3 FAmilienangehörige mit HNPCC-assozieirtem CA( also MAgen, Ovar, Endometrium, Kolon, Rektum, Dünndarm) wobei einer mindestens erstgradig verwandt sein muss Krebserkrankungen in mind, 2 aufeinanderfolgenden Generationen mind 1 Krenserkrankung vor dem 50 LJ
  • Bethesdfa-Kriterien auch DX HNPCC, mind 1 muss erfüllt sein positive Familienanamnese wie Amsterdam HNPCC-Tumoren Patienten mit KRK oder erstgradig Verwandten mit KRK und oder HNPCC-assoziierten Tumoren( mind 1 vor dem 45LJ) und oder Adenom vor dem 40 LJ Kolon/EndometriumCA vor dem 45LJ Adenome vor dem 40LJ
  • Low und high-grade KRK lowgrade: 80%:Adeno-CA mit tubulär,.azinör, kribriform oder papillären Strukturen highgrade:(G3/G4) muzinöse ADenoCA, Siegelrung-CA, undifferenzierte anaplastische AdenoCA
  • Lymphogene Metastasierung RektumCA >8cm ab Ano: paraaortalen LK--> bessere Prognose 4-8: paraaortal und Beckenwand <4cm Beckenwand und inguinale LK-> Schlechte Prognose
  • Tumormarker KRK CEA, fakultativ CA 19-9 und Nachweis der mRNA des tumorassozieirten ANtigens HL-6
  • Ab wann macht man beim RektumCA neoadjuvante Therappie? und was ist beim KRK Ab Stadium II und III( DUKES B und C)  sobald der Tumor alle Wandschichten infiltriert--> das senkt das Lokalrezidiv beim KolonCA wird eine neoadjuvante THerapie nur selten eingesetzt
  • Chemotherapie bei Kolon-CA und beim Rektum-CA Kolon: postop, 6 Monate 5-FU evtl mit Oxaliplatin oder Irinotecan ab ST III(ab N-Befall) Rektum: postop 5FU an St II(also wenn schon alle Wnadschichten betroffen sind)
  • Wodurch kann ein paralytischer Ileusent- stehen? Nennen Sie mindestens 3 Ursachen!  Primär:– Verschluss von Mesenterialgefäßen (akuterMesenterialinfarkt) – Kompression von Mesenterialgefäßen  Sekundär:– reflektorisch: nach Laparotomien, Wirbelkörperfrakturen, Peritonitis, Bauchtrauma – Stoffwechselerkrankungen: Diabetes melli-tus, Urämie, Hypokaliämie, Porphyrie – toxisch: Endstadium eines mechanischenIleus – medikamentös: Opiate, Antidepressiva