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Lebensmittelhygiene (Fach) / Viren (Lektion)

Folie 8

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  • Weshalb kann der Verzehr von Muscheln zur Infektion mit dem Hepatitis-A-Virus (HAV) führen? Infektion durch direkten Kontakt oder über Schmierinfektionen HAV können im Wasser bis zu 10 Monate infektiös bleiben --> Aufnahme über Muscheln etc.
  • Weshalb ist die Händedesinfektion nach dem Toilettenbesuch bei Mitarbeitern von lebensmittelherstellenden Betrieben gerade in Hinsicht auf eine mögliche Hepatitis- A- Infektion von großer Bedeutung? Da der Erreger mit dem Stuhl ausgeschieden wird und durch direkten Kontakt oder Schmierinfektion infiziert.
  • Welches sind die Risiko Länder für eine Hepatitis- A- Infektion? Südamerika Afrika Asien Grönland
  • Wie werden Rotaviren übertragen? Wie hoch ist die minimale Infektionsdosis für Kinder? Übertragung durch Schmierinfektionen kontaminiertes Trinkwasser und Lebensmittel Aerosol Die minimale Infektionsdosis liegt bei 10 Viruspartikeln
  • Welche Hygienemaßnahmen müssen bezüglich der sehr umweltresistenten Noroviren beachtet werden? allgemeine Hygieneregeln in Gemeinschaftseinrichtungen und Küchen insbesondere Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten gut durchgaren strenge Toilettenhygiene (fäkal-orale Übertragung) Kontakt mit Erkrankten vermeiden
  • Nennen Sie das Virusreservoir vom Norovirus Tiere Lebensmittel Trinkwasser Menschen kontaminierte Einrichtungen (Toiletten, Küchen etc.)
  • Unterscheiden Sie das Krankheitsbild einer Rotavirus- Infektion zwischen dem bei Kinder und dem bei Erwachsenen Kinder: Bauchkrämpfe, Erbrechen, wässriger Durchfall für 4-5 Tage, Exsikkose möglich Erwachsene: milder Verlauf, können Überträger sein
  • Wie sieht die Therapie einer Rotavirus- Infektion aus? Differenzieren Sie zwischen Kindern und Erwachsenen Flüssigkeitsverlust des Körpers muss ausgeglichen und genügend Elektrolyte aufgenommen werden, um eine Austrocknung/ Dehydratation zu verhindern. Bei Erwachsenen durch viel trinken Bei Kindern durch Infusion- muss im Krankenhaus erfolgen
  • Warum beginnt das Risiko bei gestillten Kindern, sich mit Rotaviren zu infizieren, frühestens mit sechs Monaten? Muttermilch enthält protektive Substanzen
  • Wie sehen die präventiven Maßnahmen bezüglich einer Hepatitis- E- Infektion aus? in südlichen oder gefährdeten Ländern kein Wasser aus Leitungen trinken --> entweder abkochen oder Mineralwasser kaufen. Vorsicht auch bei Eiswürfeln! Obst und Gemüse schälen oder mit abgekochtem Wasser waschen
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  • Warum kann eine Infektion mit Hepatitis- A- Viren zu einer Verfärbung des Urins zu bierbraun führen? Der gelbe Gallenfarbstoff Bilirubin wird nicht mehr in ausreichendem Maße in die Galle und damit in den Darm abgegeben Ein Teil des Bilirubins wird über die Niere statt über den Darm ausgeschieden Urin färbt sich dunkler als normal Stuhlgang verliert braune Farbe und wird grau bis farblos
  • Erläutern Sie kurz den Replikationszyklus der Viren Adsorption: Virion heftet an Wirtszelle Injektion: Virion bringt sein Erbmaterial (Nukleinsäure) ins Zellinnere des Wirts uncoating: Wenn das Virion vollständig von der Zelle aufgenommen wird, muss es vor der Replikation erst von seinen Hüllen befreit werden Proteinsynthese/ Genexpression: Das Erbmaterial des Virus wird in der Wirtszelle vervielfältigt und die Hüllproteine sowie gegebenenfalls weitere Bestandteile der Virionen werden anhand des Virusgenoms ebenfalls von der Wirtszelle synthetisiert Morphogenese: In der Zelle werden neue Viren gebildet, die als Virionen freigesetzt werden, indem entweder die Zellmembran aufgelöst wird oder indem sie ausgeschleust werden, wobei Teile der Zellmembran als Bestandteil der Virushülle mitgenommen werden.