Business Basics (Fach) / Zieting Script 5 (Lektion)

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Investition/Rechnungswesen/Insolvenz

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  • Insolvenzgründe?   Zahlungsunfähigkeit andauerndes Unvermögen, die (wesentlichen) fälligen Geldverbindlichkeiten noch zu berichtigen drohende Zahlungsunfähigkeit Überschuldung (nur bei juristischen Personen)besteht wenn das Vermögen die Schulden nicht mehr deckt, die Ertragsfähigkeit des Unternehmens nicht mehr gewährleistet scheint oder das Vermögen die Schulden auch nach Betriebsfortführungswerten nicht
  • Ablauf eines Insolvenzverfahrens Antrag (durch Gläubiger oder Schuldner möglich) Prüfung durch das Insolvenzgericht ob Eröffnungsgrund vorliegt (Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit, Nicht vorübergehende Überschuldung) und ob hinreichende Masse vorhanden ist für Gerichtskosten und Insolvenzverwalter Eröffnungsbeschluß mit vorläufigem Insolvenzverwalter Ernennung des Verwalters Sichtung, Verwaltung und Verwertung der Masse Feststellung der Gläubiger (Anmeldung erfolgt durch die Gläubiger) Erlösverteilung Aufhebung des Verfahrens Restschuldbefreiung
  • Welche Verfahren der Insolvenz gibt es? zwangsweise:Regelverfahrenfreiwillig:Planverfahren
  • Was versteht man unter dem Insolvenzverfahren? Verwertung des gesamten Vermögens zur gemeinschaftlichen (anteiligen) Befriedung aller Gläubiger)durchLiquidation, Sanierung, sanierende Übertragung
  • Was beschreibt der Leverage Effekt?   Der Leverage beschreibt, wie der Einsatz von FK bei der Finanzierung einer Investition auf die Rentabilität des Eigenkapitals wirkt.Ein positiver Leverage Effekt tritt ein wenn die Rentabilität des gesamtkapitals größer ist als der Fremdkapitalzins.Mit Hilfe des Leverage erhöht sich dann die EK-Rendite bei steigender Verschuldung.
  • Welche Finanzierungsregeln gibt es? Horizontale Regeln:Untersuchen die Verhältnisse zwischen Vermögens und Kapitalstruktur Aufgenommenes Fremdkapital soll erst dann fällig sein, wenn die damit finanzierten Investitionen durch den Umsatzerlös wieder zu Geld geworden sind. Anlagevermögen soll mit EK bzw. in geringem Umfang mit langfristigem FK finanziert werden Umlaufvermögen sollte mit mittel- und kurzfristigem Fremdkapital finanziert werden. Die Fristigkeiten sollen sich decken Vertikale Regeln:Untersuchen die Positionen auf der Aktiv- bzw. Passivseite der Bilanz. Fremd- und Eigenkapital sollten möglichst im Verhältnis 1:1 zueinander stehen Beträgt der Eigenkapitalanteil weniger als 20% besteht Gefahr für das Unternehmen
  • Aufgaben der Kostenträgerrechnung Ermittlung der Herstell- und Selbstkosten der Kostenträger, stück- und zeitbezogen Ermittlung des Erfolgs der Kostenträger, stück und zeitbezogen Bereitstellung von Informationen für die Programmpolitik Bereitstellung von Informationen für die Beschaffungspolitik, um Preisobergrenzen feststellen und über Eigenfertigung oder Fremdbezug entscheiden zu können Bereitstellung von Informationen für die Preispolitik zum Zwecke der Feststellung von Angebotspreisen und Preisuntergrenzen Bereitstellung von Informationen für die Bestandsbewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse
  • Kostenaalokation in der Kostenstellenrechnung Einzelkosten sind einem Kostenträger direckt zurechenbar und umgehen deshalb die Kostenstellenrechnung.Gemeinkosten werden mittels Betriebsabrechnungsbogens den zugehörigen Kostenstellen zugeordnet und von dort mit sekundärer Kostenverrechnung auf diejenigen Kostenstellen und Kostenträger weiterverrechnet, die in der Wertschöpfungskette nachgelagert sind.Die Aufteilung der primären Gemeinkosten erfolgt direkt oder indirekt (Vertreilung mit Hilfe von Umlageschlüsseln) auf die jeweiligen Empfängerkostenstellen.Wenn eine Kostenstelle die Leistung einer anderen Kostenstelle verbraucht (sekundäre Gemeinkosten), wird diese von der Senderkostenstelle als innerbetriebliche Leistung auf die Empfängerkostenstelleen verrechnet.
  • Gliederung Kostenarten nach Zurechnbarkeit   Einzelkosten:können den einzelnen betrieblichen Leistungen direkt zugeordnet werden (z. B. Holz bei der Möbelherstellung).Gemeinkosten:sind den einzelnen Kostenträgern nur indirekt zurechenbar, indem sie in der Kostenstellenrechnung über Schlüsselgrößen an Kostenstellen verteilt werden (z. B. Gehälter der Geschäftsleitung, Feuerversicherung für Produktionsgebäude)
  • Wie ist der Ablauf der KLR? Kostenartenrechnung (Erfassung der Kosten nach Arten und Aufteilung in Einzel und Gemeinkosten Kostenstellenrechnung (Gemeinkosten werden Kostenstellen zugerechnet Kostenträgerrechnung (Zurechnung der Kosten auf ein bestimmtes Produkt)
  • Wie gliedert sich die Kostenträgerrechnung? KostenträgerstückrechnungKostenträgerzeitrechnung
  • Wozu dient die Kostenträgerrechnung? letzte Stufe des Abrechnungsvorgangs der Kostenrechnung Die angefallenen Kosten werden jetzt nicht mehr herkunftsbezogen sondern verwendungsbezogen den Endprodukten (Kostenträger) zugerechnet
  • Wozu dient die Kostenstellenrechnung? Verteilung der anfallenden Kosten auf die gebildeten Kostenstellen (häufig in Anlehnung an die Aufbauorganisation) Ziel ist die zuordnung zum Verantwortungsbereich der Führungskräfte Verbessert die Kalkulation der Endprodukte, wenn eine direkte Kostenzurechnung schwierig ist
  • Wozu dient die Kostenartenrechnung? Erfassung und Systematisierung aller Kostenarten innerhalb der betreffenden Abrechnungsstelle Quelle ist z.B. FiBu oder Lohn und Gehaltsbuchhaltung
  • Aus welchen Rechnungsstufen besteht die KLR? KostenartenrechnungWelche Kosten sind entstanden?KostenstellenrechnungWo sind die Kosten entstanden?KostenträgerrechnungWofür sind die Kosten entstanden?
  • Materialauswertung der Finanzbuchhaltung Chronologisch geordnetes MaterialFreiwilligKostenrechnungStatistikPlanung=Internes RWGesetzlich fixiertBuchführungJahresabschluss=esternes RW
  • Unterteilung betriebliches Rechnungswesen   Externes RechnungswesenFinanzbuchführungJahresabschlussKaufmännische KameralistikInternes RechnungswesenKostenrechnung, Betriebl. Statistil, PlanungsrechnungKostenartenrechnungKostenstellenrechnungKostenträgerrechnung
  • Was ist Investition Umwandlung von Zahlungsmitteln in Güter die zur Erstellung von Gütern in Form von Sach und Dienstleistungen und deren Verwertung am Markt verwendet werden.Verwendung von finanziellen Mitteln.Es wird Anlagevermögen (Gebäude, Grundstücke, Maschinen)oder/undUmlaufvermögen (Wertpapiere, Rohstoffe) beschafft