Rewe II (Fach) / Rewe II (Lektion)
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Rewe II
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- Unternehmensrechnung (Begriff) DIe Unternehmensrechnung erfasst, verarbeitet und dokumentiert diejenigen Mengen- und Wertmgrößen, die die wirtschaftlichen Zustände eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitpunkt bzw. die wirtschaftlichen Abläufe in einem Unternehmen während eines bestimmten Zeitraum und damit die Veränderung der wirtschaftlichen Zustände im Hinblick auf die Planung und Kontrolle der Finanzziele und der Erfolgsziele
- Einwände gegen die Ist-Bilanzrechnung als Informationsinstrument Zu lange Berichtsperioden Kein hinreichender Ausweis von nicht sachzielbezogenen Erfolgsbeiträgen Ermittlung des Periodenerfolgs nach handelsrechtlichen bzw. steuerrechtlichen und nicht nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben Keine Ermittlung von Erfolgsbeiträgen einzelner Entscheidungen Unzureichende Informationen für den Planungsprozess Keine Information über die Wirtschaftlichkeit einzelner Entscheidungen
- Betriebsfremder Aufwand Wertverzehr der Periode, der nicht durch die Verfolgung des Sachziels des Unternehmens ausgelöst wird
- Periodenfremder Aufwand Gegebenenfalls betrieblicher Aufwand, d.h. leistungsbedingter Werteverzehr, der aber nicht auf die immm Rahmen des Betriebszwecks erstellten Leistungen der Periode bezogen ist.
- betrieblich außerordentlich Aufwand Anteil des sachzielbezogenen Aufwands der Periode, der den regelmäßig zu erwartenden Werteverzehr übersteigt, da er unvorhersehbar war oder in dieser Höhe nur unregelmäßig anfällt.
- Bewertungsbedingter neutraler Aufwand Im Unterschied zum betrieblich außerordentlich Aufwand liegt dem bewertungsbedingten neutralen Aufwand zwar regelmäßig anfallender Güterverbrauch der Periode zugrunde. Sofern dieser jedoch in der FiBu höher bewertet ist als in der Kosten- und Erlösrechnung, stellt der Unterschiedbetrag bewertungsbedingten neutralen Aufwand dar.
- Anderskosten Bewertungsbedingte Anderskosten: entstehen durch höhere Bewertung des regelmäßigen Werteverzehrs in der Kosten- und Erlösrechnung gegenüber dem entsprechenden Aufwand in der FiBu Unterschiedsbetrag von kalkulatorischen Wagnissen und entsprechendem Aufwand: kalkulatorisches Wagniss stllt den regelmäßig und in gewöhnlicher Höhe der einzelne Periode zugerechneten Anteil des Wertverzehrs dar, der in einem längeren Zeitraum unregelmäßig und in ungewöhnlicher Höhe anfällt. Sofern die kalkulatorischen Wagnisse der Periode den entsprechenden Aufwand der Periode übersteigen, liegen Anderskosten vor.
- Zusatzkosten Zusatzkosten stellen leistungsbedingten Wertverzehr dar, dem nie Ausgaben und folglich auch kein Geldabfluss aus dem Unternehmen gegenüberstehen. Sie sind meist Opportunitätskosten, d.h. entgangene Erträge aus einer alternativen Verwendung der eingesetzten Produktionsfaktoren. In der FiBu werden Opportunitätskosten entsprechend dem Realisationsprinzip als Gewinnbestandteil ausgewiesen
- Identitätsprinzip Zurechnung der Auszahlungen als Kosten auf ein Kalkulationsobjekt, die durch die identische Entscheidung über dieses Kalkulationsobjekt zusätzlich ausgelöst werden (relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung)
- Proportionalitätsprinzip Zurechnung nur der Kosten auf Leistungen einzelner Kostenstellen, die zu diesen Leistungen in einem proportionalen Verhältnis stehen. Anschließend Weiterverrechnung der bezugsgrößenproportionalen Kosten auf Kostenträger entsprechend der Inanspruchnahme der Leistungen (GPKR, Deckungsbeitragsrechnung)
- Unternehmensziele Finanzziele: 1) Zahlungsfähigkeit (Fähigkeit zu jedem Zeitpunkt t, die dann fälligen Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. ZMBt-1 + EZt > AZt 2) finanzielles Gleichgewicht: dauerhafte Wahrung der Zahlungsfähigkeit unter Wahrung der Sachziele. Kapitalbedarf = Finanzierungsangebot (EK und FK) Erfolgsziele: 1) Periodenerfolg (Unternehmensergebnis FIBU; Betriebsergebnis KER) 2) Totalerfolg (Reinvermögenszuwachs in der Totalperiode, Kapitalwert einer Investition
- Kostenbegriff - bewerteter Sachzielbezogener Güterverbrauch einer Abrechnungsperiode Mengenkomponente: sachzielbezogener Einsatz von Verbrauchsfaktoren; sachzielbezogene Inanspruchnahme von Potenzialfaktoren Wertkomponente: pagatorisch (historische AK), entscheidungsorientiert (die entscheidungsrelevanten Kosten werden zugerechnet -> Identitätsprinzip) wertmäßig (wenn der Betrag anders verwendet werden würde (Opp-Kosten))
- Durchschnittsprinzip Verrechnung der gesamten Periodenkosten mittel Mengen- oder Wertschlüssel auf die Kostenträgermenge der Periode. Hierbei werden die leistungsbedingten Ausgaben als durchscnittliche Kosten auf die einzelne Produkteinheit des Auftrags gleichmäßig verteilt. Niemals verursachungsgerecht. 1) Gleichmäßige Verteilung der Ausgaben für Potenzialfaktoren, die für mehrere Perioden disponiert sind, als Kosten auf einzelne Periode. (oft nicht verursachungsgerecht als anteiliger Werteverzehr einzelner Perioden) 2) Gleichmäßige Verteilung der Periodenkosten auf die Leistungen (Produkteinheiten) der Periode (Der Werteverzehr von Produktionsfaktoren innerhalb einer Periode wird häufig nicht durch die einzelne Produkteinheit ausgelöst.
- Identitätsprinzip Besagt, dass die Erlöse eines zusätzliche verkauften Produktes (Bezugsobjektes) nur den Kosten gegenübergestellt werden können, die durch die direkte Entscheidung, dieses Produkt zu fertigen, ausgelöst wurden. Fertigungslöhne: keine rel. EK, Potenzialfaktor, nichts mit Zusatzauftrag zu tun; mit AZK -> rel EK der Produkteinheit relative EK der Produkteinheit: Nach dem Identitätsprinzip den Produkteinheiten zugerechnete Auszahlungen die duch Entscheidungen über die Produktionsmengen in der Periode ausgelöst wurden. relative EK anderer Kalkulationsobjekte: Nach dem Identitätsprinzip anderen Kalkulationsobjekten (Produktart, Produktgruppe) zugerechnete Auszahlungen, die durch die Entscheidung über die Existenz dieser Kalkulationsobej ausgelöst wurden
- Kostenträger Ein Kostenträger ist ein Produkt (zb Schokoriegel). Es wird geguckt, welche Kosten mit der Produktion des Kostenträgers anfallen. Einzelkosten und Gemeinkosten. Kalkulationsobjekte auf die die Kosten in letzter Stufe verrechnet werden. Kalkulationsobjekte auf die die Kosten in letzter Stufe verrechnet werden, zumeist -für den Absatz bestimme Leistungen, -innerbetriebliche Leistungen, die selbstständig kalkuliert und abgerechnet werden, -alle sonstigen Kalkulationsobjekte in einer Bezugsobjekthierarchie Kostenträgerstückrechnung, Kostenträgerzeitrechnung
- Einzelkosten Einzelkosten bezeichnen Kosten, welche abhängig von der Produktionsmenge sind. Sie können dem Kostenträger (Produkteinheit) unmittelbar zugerechnet werden. Das Kostenverursachungsprinzip bleibt gewahrt. Kriterien: 1) mengenmäßige Abhängigkeit des Faktoreinsatzes von der Produkteinheit bzw. Produktart 2) Erfassung des Faktoreinsatzes pro Produkteinheit durch genaue Aufzeichnungen (Stücklisten..) => meistens nur Materialeinzelkosten und Fertigungseinzelkosten in der VKR siehe Aufgabe 8
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- Gemeinkosten Gemeinkosten sind Kosten, die einem Kostenträger nicht direkt zurechenbar sind. Sie können in der Kostenträgerrechnung nicht direkt einem Kostenträger zugerechnet werden Kostenstelleneinzelkosten: können den jeweiligen Kostenstellen direkt zugerechnet werden. Beispiele hierfür sind Aufwendungen für Hilfsstoffe, die mittels Materialentnahmeschein zugeordnet werden können. Kostenstelleneinzelkosten sind sind Kosten, die für eine Kostenstelle verursachungsgerecht erfasst werden können (zB der Meister), die aber aus Produktsicht Gemeinkosten sind. Kostenstellengemeinkosten: Bei den Kostenstellengemeinkosten gibt es keinen solchen Beleg. Sie werden mittels Verteilungsschlüssel auf die Kostenstellen aufgeteilt. Beispiele: Abschreibung, Miete, Zinsen. Sie fallen für mehrere Kostenstellen gemeinsam an. Gemäß Wert - oder Mengenschlüsseln Gemeinkosten werden auf die Kostenträger weiterverrechnet. Zurechnung auf Unternehmensbereiche (Kostenstellen) BSP: Für die Fertigung angemietete Halle => Fertigung => Kostenstelleneinzelkosten Für die Fertigung und Verwalrung angemietete Halle => Kostenstellengemeinkosten ( Fertigung x qm, Verwaltung y qm) AU70
- Kostenstelle Kostenstellen sind für die Aufgaben der KER gebildete Teilbereiche des Unternehmens, die innerhalb der KER selbstständig abgerechnet werden. Ort der Kostenerstehung und der Zurechnung. Verschieden Arten der Unterscheidung. Unterschieden nach: Funktionsbereich: Materialkostenstellen, Fertigungskostenstellen, Forschungs- und Entwicklungskostenstellen, Verwaltungskostenstellen... Produktionstechnisch:Hauptkostenstelle (Leistungen unmittelbar für Endprodukte; Hilfskostenstelle (indirekt und unterstützende Leistungen für Kostenstellen) allgemeine Hilfkostenstelle (Gebäudeverwaltung) erbringen Leistungen für alle anderen Kostenstellen; spezielle Hilfskostenstelle (Prdouktionsplanung) erbringen Leistungen für einzelne Kostenstellen verrechnungstechnisch: Vorkostenstelle (Verrechnung der Kosten auf andere Kostenstellen); Endkostenstellen (Verrechnung der Kosten auf Endprodukte ->Fertigung, Beschaffung, Verwaltung, Vertrieb) Vorkostenstelle: wechselseitige Leistungsabgabe, einseitige Leistungsabgabe Hauptkostenstellen sind immer Endkostenstellen HIlfskostenstellen sind fast wie Vorkostenstellen
- Kalkulationsobjekt Begriff, für den sich verursachungsgemäß Kosten ermitteln lassen. (Kostenträger, Produktlinie, Kostenstelle, Auftrag, Periode...)
- relative Einzelkosten Begriff der Deckungsbeitragsrechnung. Nur Kosten die sich auf dieselbe Entscheidung beziehen bzw von der identischen Entscheidung verursacht werden.
- Vollkostenrechnung -Kostenartenrechnung (kostenartenplan): eigentlich keine Rechnung , sondern geordnete Darstellung, Einzel- und Gemeinkosten -Kostenstellenrechnung, -Kostenträgerstückrechnung, -Kostenträgerzeitrechnung. (Verrechnungs der Kosten auf die Kostenträger. Je mehr Kosten auf ein Träger (Produkt) entfallen desto höher sind die Selbstkosten und umso höher muss der Verkaufspreis sein) -Ergebnisrechnung: Erlöse - Kosten unabhängig von der Verursachung der Kosten (Ausbringungsmenge) . Sämtliche Kosten werden auf den Kostenträger verrechnet. Ziel: Kontrolle der Deckung der Kosten für Potentialfaktoren auf Grundlage des Durchschnittprinzips langfristige PUG, unscharfe Richtschnur für Absatzpolitik Kalkulationsobjekt ist immer die Produkteinheit
- Primärkosten ursprüngliche Kosten, so wie sie in der Finanzbuchhaltung gebucht werden und von dort in die Kostenrechnung übernommen werden.
- Istkostenrechnung in der Istkostenrechnung wird der betriebsbedingte Güter- und Dienstleistungsverkehr erfasst. Die Erfassung erfolgt nachträglich nach der Leistungserstellung. Somit erfolg die Rechnung vergangenheitsorientiert.
- Erfassung des Materialsverbrauchs Mengenkomponente: leistungsbedingter Materialeinsatz in der Produktion der Periode: Sollverbrauch+Verbrauchsabweichungen+planmäßiger Schwund=kalkulatorischer Materialverbrauch Wertkomponente: historische Anschaffungspreise, Wiederbeschaffungspreise
- Erfassung der Personalkosten Mengenkomponente: geleistete Arbeitsstunden, zuschlagspflichtige Arbeitszeit, entgeltpflichtige Nichtanwesenheitszeiten, anteilige Zurechnung der Jahresbeiträge auf die Abrechnungsperiode, gesetzliche Sozialaufwendung Wertkomponente: Entgeltsatz pro Stunde, Zuschlagssatz pro Stunde
- Ursachen des Werteverzehrs außerordentlich nutzungsbedingt zeitbedingt: natürlicher Verschleiß, technisches Veralten, wirtschaftliches Veralten, Fristablauf->lineare Abschreibung verursachungsgerecht
- Substanzerhaltung Abschreibungen vom kalkulatorischen Wert, der sich von den Wiederbeschaffungsausgaben ableitet Im Nutzungszeitraum werden Kosten insgesamt in Höhe der Wiederbeschaffungsausgaben angesetzt. In der KER wird als Betriebsergebnis nur der Überschuss über den Wiederbeschaffungsausgaben ausgewiesen. Wiederbeschaffungswert; Tageswert Kritik: Besteuerung (Abeschr von Wiederbeschaffungswert steuerlich verboten)
- betriebsnotwendiges Kapital EK+FK-(betriebsfremdes Vermögen + Abzugskapital) bezeichnet das im Unternehmen eingesetzte Kapital, soweit es zur Erfüllung des Betriebszwecks notwendig ist. Vom betriebsnotwendigen Kapital werden die kalkulatorischen Zinsen berechnet. (Betriebsnotwendiges Vermögen - Abzugskapital) Zinssatz ist WACC
- kalkulatorische Zinsen (2 Verfahren) Restwertverfahren: (Wt-1+Wt)*ikalk/2 Durchschnittswertverfahren: (AK+L)*ikalk/2 auf betriebsnotwendiges Kapital: sind Opportunitätskosten
- kalkulatorisches Wagniss Beschaffungswagnis (Währungsänderung, Qualitätsmängel) Lagerwagnis (Veralten, Verderben) Produktionswagnis (Beschädigung von Maschinen..) Vertriebswagnis (Nichtabnahme besteller Ware...) Kalkulatorische Wagnisse stellen den regelmäßig und in gewöhnlicher Höhe der einzelne periode zugerechneten Anteil des Werteverzehrs dar, der in einem längeren Zeitraum unregelmäßig und in ungewöhnlicher Höhe anfällt
- Schlüssel für Kostenstellengemeinkosten Löhne/Gehälter: geschätzte anteilige Beschäftigungsdauer Hilfs- und Betriebsstoffe: Mengenschlüssel: Maschinenstunden, Maschinenzahl, Zahl der Beschäftigten Energie: Mengenschlüssel: Maschinenstunden, Fläche kalk. Abschr: Wertschlüssel: Wert des Anlagevermögens
- Iterationsverfahren Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Ein exaktes Verfahren bei dem sich die Verrechnungspreise für innerbetriebliche Leistungen durch einen iterativen (sich wiederholenden) Prozess bestimmt werden. Die einzelnen Stufen dieses Prozesses nehmen jeweils eine vollständige innerbetriebliche Leistungsverrechnung vor, jede Stufe nähert sich mehr an
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- Simultanverfahren Es ist ein Gleichungssystem mit n Gleichungen zur Bestimmung von n Verrechnungspreisen k zu erstellen
- weitere Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung Anbauverfahren Stufenleiterverfahren
- Kostenträgerrechnung Kostenträgerzeitrechnung: Verrechnung der Kosten der Periode auf die Kostenträgermenge, die in der Periode hergestellt bzw abgesetzt wurden Kostenträgerstückrechnung Ermittlung der Kosten der einzelnen Kostenträgereinheit Herstellkosten und Selbstkosten Ermittlung Vorkalkulation: grundlage für Entscheidung auf basis von Normalkosten Nachkalkulation: Ermittlung der istkosten als Grundlage der Kostenkonstrolle
- Konzeption der Werterhaltung nominelle Kapitalerhaltung: Im Nutzungszeitraum werden Kosten insgesamt in Höhe der Anscahffungsausgaben angesetzt Substanzerhaltung: Im Nutzungszeitraum werden Kosten insgesamt in Höhe der Wiederbeschaffungsausgaben angesetzt. In der KER wird als Betriebsergebnis nur der Überschuss über die Wiederbeschaffungskosten ausgewiesen
- Mängel der einstufigen Verrechnung (BSP Energieversorgung) Aufgrund der einstufigen Verrechnung sind die Kosten der Leistungen, die die Envergieversorgung von vor- und nachgeordnete Kostenstellen bezieht, noch nicht erfasst und werden daher auch fälschlicherweise nicht weiterverrechnet
- Verrechnung der Gemeinkosten 1. Schritt: Ermittlung einer Schlüsselgröße, die die Inanspruchnahme der Leistungen bzw der Kapazitäten der Kostenstelle durch einen Kostenträger in der Periode erfassen soll Durch Wertschlüssel: Materialeinzelkosten der Periode, Fertigungslöhne der Periode, Herstellkosten Durch Mengenschlüssel: Produktionsmengen, Maschinenstunden, alle sonstigen Bezugsgrößen aus GPKR) -> nicht verursachungsgerecht 2. Schritt: Ermittlung des Gesamtbetrags der Wertschlüssel bzw Mengenschlüssel der Kostenstelle in der Periode als Zuschlagsbasis 3. Schritt: Gleichmäßige Verteilung der Kosten einer Kostenstelle auf diese Zuschlagsbasis. Zuschlagssatz (%): Kostenstellenkosten / Gesamtbetrag der Wertschlüssel Verrechnungssatz (€/Schlüsselgrößeneinheit): Kostenstellenkosten / Gesamtbetrag der Mengenschlüssel 4. Schritt: Verteilung der Kosten einer Kostenstelle auf die Kostenträger: anteilige Gemeinkosten des Kostenträgers n an den Kosten der Kostenstelle j = Zuschlagssatz bzw Verreschnungsaatz der Kostenstelle * Schlüsselgrößenanteil des Kostenträgers n in der Periode
- Aufgaben der Ist-Erlösrechnung 1: Ermittlung der Brutto-Erlöse (Zweckertrag, Grunderlöse) 2: Bereinigung der so ermittelten Bruttoerlöse um Erlösminderungen ( Rabatte, Skonti, Boni etc) 3: Zurechnung der Nettoerlöse auf Kalkulationsobjekte
- Grenzplankostenrechnung Die GPKR gehört zu den Teilkostenrechnungssystemen. Sie hat zum Ziel, die kurzfristigen Planungs- und Entscheidungsprozesse eines Betriebes mit relevanten Kosteninformationen zu versorgen.Sie geht von proportionalen Kosten- und Erlösfunktionen aus und verwendet das Verursachungsprinzipip, um die Grenzkosten auf die Kostenträger zuzurechnen.
- Planung der Gemeinkosten in der GPKR 1) Auswahl einer geeigneten Bezugsgröße, die die Leistungen der Kostenstellen misst und als Maßgröße der Kostenverursachung dient 2) Bildung von Kostenstellen in Einklang mit der Bezugsgrößenplanung 3) Ableitung der Planbezugsgrößenmengen der einzelnen Kostenstellen aus dem Produktionsprogramm der Planperiode 4) Planung der einzelnen Kostenarten der Kostenstellen in Abhängigkeit von den Bezugsgrößen der Kostenstellen
- Aufgaben der Kostenstellenrchnung in der GPKR Planung der Gemeinkosten (in einzelnen Kostenstellen) Kontrolle der Gemeinkosten (Soll-ist-Vergleich mit der Planung) Verrechnung der Gemeinkosten
- Ablauf der Gemeinkostenplanung in der GPKR 1) Wahl der geeigneten Bezugsgröße als Maßgröße der Kostenstellenleistung und der Kostenverursachung (Mstd..) Fertigung: homogene Verursachung: Faktoreinsatz hängt nur von der Dauer des Fertigungsprozesses ab heterogene Verursachung: Faktoreinsatz ist produktspezifisch 2) Kostenstellenbildung in Einklang mit der Bezugsgrößenplanung (machen wir nicht) 3) Ableitung der Planbezugsgrößenmengen der einzelnen Kostenstellen aus dem Produktionsprogramm der Planperiode 4) Planung der einzelnen Kostenarten der Kostenstelle in Abhäniggkeit von den Bezugsgrößen der Kostenstellen
- innerbetriebliche Leistungsverrechnung in der GPKR 1) Ermittlung der Verrechnungssätze -Messbare Leistungen werden als Bezuzgsgröße bestimmt - Spaltung der Kosten in bezugsgrößenabhängige/fixe Kosten -Verrechnung der proportionalen Kosten der Vorkostenstellen -Ermittlung der Verrechnungssätze entsprechend den bekannten Verfahren der Leistungsverrechnung 2) Verrechnung der proportionalen Kosten der sekundären Kostenstellen auf den empfangenden Kostenstellen prop: sofern die Leistungsabnahme sich proportional zur Bezugsgrößenmenge der empfangenden Kostenstelle verhält fix: sofern die Leistungsabnahme nicht von der Bezuzgsgrößenmenge der empfangenden Kostenstellen abhängig ist
- kurzfristige Entscheidung / mittelfristige Entscheidung Jede Produktart/Auftrag mit positivem Deckungsbeitrag pro Einheit sollte in das Produktionsprogramm aufgenommen werden, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist Nur die Produkte sollen mittelfristig im Produktionsprogramm verbleiben, deren Deckungsbeiträge im Entscheidungszeitraum die zurechenbaren fixen Kosten übersteigen, die innerhalb des Entscheidungszeitraum abbaubar sind 1) Differenzierung der Fixkosten nach Produktarten, Produktgruppen etc 2) Offenlegung der Bindungsdauer der sprungfixen Kosten und Zuordnung der fixen Kosten auf Perioden dbn * qn = DBn > K fix abbaubar innerhalb Planungsperiode
- Maßnahmen der Ergebnisverbesserung bei negativem DB Preispolitik Produktionsprogramm Gewinnschwellanalyse (Break-Even, Mengenänderung) Eigenfertigung / Fremdbezug Wenn alle Maßnahmen an ihre Grenzen gestoßen sind, sollte das Produkt aus dem Produktionsprogramm eliminiert werden
- Gewinnschwelle Ermittlung der minimalen Stückzahl die wir produzieren müssen um die fixen Kosten der Produktarten bei einem geplanten Nettoerlös zu decken qn*=kfix/dbn
- Kostenabweichung Verbrauchsabweichung: mit Planpreisen bewertete Mengenabweichung, die für die Istbeschäftigung geplanten Faktoreinsatzmengen wurden unter- oder überschritten Beschäftigungsabweichung: mit Planpreisen bewertete hypothetische Fiskostenabweichung. Leerkosten= Kosten für nicht ausgenutzte Kapazitäten; kann der Kostenstellenleiter nichts für
- Kostenartenrechnung 1) Erfassung der primären Kosten als Istkosten durch Abgrenzungsrechnung: Übernahme der Aufwendungen aus der Fibu Aussonderung der betriebsfremden und periodenfremden Aufwendungen Umbewertung der Aufwendungen zur Ermittlung des Andersaufwands und der Anderskosten Ermittlung der Zusatzkosten 2) Transfer der Daten an die Kostenstellenrechnung (Gemeinkosten) bzw Kostenträgerrechnung (Einzelkosten) Kostenartenplan AU40
- Bezugsgröße Bezugsgröße ist die für eine Kostenstelle gewählte Maßgröße für die Leistungsabgabe (Beschäftigung) und für die Kostenverursachung. Zusammenhang zwischen Leistung und Kosten unterstellt wird die proport. Größe (doppelte Mstd doppelte Leistung) 1 mal bestellen f. 10 Produkte -> 2 mal bestellen für 20 Produkte Mstd typische Bezugsgröße für Fertigung homogene Kostenverursachung: Faktoreinsatz hängt nur von der Dauer des Fertigungsprozesses ab (Mstd, Fstd). Die Frage ist ob jede Wiederholung des Prozesses die selben Ressourcen braucht (standardisiert) heterogene Kostenverursachung:
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