Anatomie und Physiologie der Haustiere (Fach) / Haut, Thermoregulation (Lektion)

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Haut, Thermoregulation

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  • Welche Reaktionen der behaarten Haut von Tieren sind nach kurzfristigem (a) und langfristigem (b) Absinken der Umgebungstemperatur feststellbar? -         a) Aufstellen der Haare -         b) Wachstum der Behaarung à Fell wird dichter
  • Nennen Sie drei verschiedene Drüsen der Haut und deren Funktion a)      Drüse: Schweißdrüse Funktion: Ausscheidung v. Stoffwechselprodukten zur Thermoregulation b)      Drüse: Talgdrüse Funktion: Ausscheiden von Talg à Schutzschicht auf der Haut c)      Drüse: Duftdrüse Funktion: Absondern von Duftstoffen à Sozialverhalten der Tiere
  • Wodurch übt die Haut eine Schutzfunktion aus? Nennen Sie 3 Möglichkeiten! -         Schutz vor Austrocknung -         Schutz vor dem Eindringen von Mikroorganismen -         Schutz vor chemikalischen und physikalischen Noxen 
  • Nennen Sie die 5 Funktionen der Haut.   -         Schutz des Körpers vor der Umwelt -         Thermoregulation -         Stoffausscheidung und Stoffspeicherung -         Sinnesorgan -         Ausdrucksorgan -          Stoffausscheidung und Speicherung  
  • Durch welche Mechanismen kann der Körper Wärme aus der Umgebung aufnehmen? -         Oberflächenregulation -         Durchblutung
  • Auf welche Arten kann der Körper Wärme produzieren? -         Grundumsatz (Natrium- Kalium- Pumpe) -         Muskelaktivität (Zittern) -         Zitterfreie Thermogenese (braunesFettgewebe)
  • Auf welche Arten kann der Körper Wärme nach außen abgeben? -         Durchblutung -         Oberflächenvergrößerung -         Schwitzen / (Hecheln z.B. Hunde) 
  • Erklären Sie die Begriffe „Warmblüter“ und „Wechselwarme“. -         Warmblüter: halten Körpertemperatur unabhängig von äußerer                              Temperatur (homoitherm) -         Wechselwarme: Körpertemperatur abhängig von äußerer                                    Temperatur (poikilotherm)
  • Durch welche Mechanismen kann der Körper Wärme abgeben? -         Strahlung -         Leitung (Konduktion) und Konvektion -         Verdunstung
  • Nennen Sie 4 verschiedene Elemente der behaarten Haut, die bei der Wärmeregulation eine Rolle spielen! -         Aufrichten der Haare -         Schweißdrüsen -         Durchblutung -         Fettschicht
  • Welcher Wärmeabgabemechanismus spielt im Falle einer Wärmeüberproduktion beim Rind (a), welcher beim Pferd (b) die bedeutendste Rolle? -         a) Schwitzen / Hecheln -         b) Schwitzen
  • Welche Hautanhangsorgane kennen Sie? -         Zehenanhangsorgane ( Huf, Klaue, Kralle, Nagel) -         Milchdrüse -         Horn
  • Benennen Sie die drei Haupthautschichten in der Reihenfolge von innen nach außen. Cutis: -Unterhaut (Subcutis) -Lederhaut (Corium) -Oberhaut mit Haaren und Drüsen (Epidermis)
  • Weshalb ist die Haut auch als Sinnesorgan zu bezeichnen? weil sie u.a. Thermorezeptoren und Mechanorezeptoren hat, Sinneshaare mit Tastnerven an Wurzel
  • Weshalb ist die Haut auch als Signalorgan zu bezeichnen? -         Weil sie auf verschiedene Reize unterschiedlich reagiert; Erröten; Sträuben des Fells -         Kommunikative Fähigkeit (Erröten wenn einem etwas peinlich ist)
  • Was ist unter „thermoneutrale Zone“ zu verstehen? es findet keine aktive Thermoregulation statt (Grundumsatz ist ausreichend um Körpertemperatur konstant zu halten)
  • Wodurch und in welchen Geweben wird im Körper Wärme gebildet: - im Ruhezustand? à Grundumsatz; zitterfreie Thermogenese (braunes Fettgewebe) -         bei körperlicher Arbeit?       à Muskelzittern (in Skelettmuskulatur)
  • Nennen Sie 4 endogene Ursachen für die Veränderung der Körpertemperatur. -         Tageszeit -         Nahrungsaufnahme -         Alter -         Körperliche Aktivität -         Zyklus der Frau
  • Auf welche Arten kann sich ein Mensch oder ein Tier der Kälte (der Hitze) anpassen? Kälte: - Oberflächenverkleinerung            - Isolierung (Fett, Haare, Kleidung, Federn)            - Thermogenese (Stoffwechselerhöhung, Muskelzittern, braunes Fett)            - Gegenstromwärmeaustausch            - Absenken des Stoffwechsels (Winterschlaf, Topor)            - Verhalten (Vermeidung “soziale Thermoregulation“)   Hitze: - Oberflächenvergrößerung             - Austrocknungsschutz (spezielle Haut)             - Gegenstromwärmeaustausch (rete mirabile)             - Verdunstung (Schwitzen, Hecheln, Suhle)             - Verhalten (Vermeidung)             - Wassersparen bei der Salzexkretion
  • Nennen Sie 2 Beispiele aus der Tierwelt, in denen das Gegenstromprinzip zur Thermoregulation genutzt wird. -         Delphin (Flosse) -         Alaskaschlittenhund (Bein) -         Pinguin (Bein)
  • Ist eine große Körperfläche für ein Leben in polaren Klimaten sinnvoll? Begründen Sie ihre Antwort. -         Nein, da zur Kälteanpassung eine Oberflächenverkleinerung besser ist um Wärmeabgabe an Umgebung niedrig zu halten
  • Um den Wärmeabstrom von der Körperoberfläche zu reduzieren sind verschiedene Anpassungen möglich. Nennen Sie zwei Beispiele. -         Fetteinlagerung -         Isolierung z.B. durch Haare oder Federn -         Gegenstromwärmeaustausch -         Oberflächenverkleinerung
  • Nennen Sie die wesentlichen Stellgrößen innerhalb der Thermoregulation. -         Wärmebildung -         Isolation -         Schweißsekretion -         Verhalten