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Finanz- und Invest (Fach) / BWBV2012 (Lektion)

2.Semester FH WN Wirtschaftsberatung Vollzeit

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Lektion lernen

  • Unterschied AG zu GmbH? Aufsichtsrat ist bei AG verpflichtend AG: Ordentliche Hauptversammlung 1x/Jahr AG: Außerordentliche Hauptversammlung immer möglich Aktie mind. 1€ vs. Mindeststammeinlage von 70€ bei GmbH Eine Aktie kann nicht geteilt werden vs. bei GmbH ist neuer Vertrag und neue Aufteilung möglich Was gleich ist: Bei AG beträgt das Grundkapital mindestens 70.000 € - davon 25% sind wieder die 17.500 € welche bei einer GmbH Gründung auch als Mindestbareinzahlung aller Gesellschafter vorgeschrieben ist.
  • Nach welchen Regeln wird ein Jahresabschluss erstellt. Was sind die Rechnungslegungsstandards? Rechnungslegung nach UGB Rechnungslegung nach IFRS (früher IAS): International Financial Reporting Standards Rechnungslegung nach US-GAAP: Generally Accepted Accounting Principles Prüfung erfolgt durch unabhängige dritte Person: Wirtschaftsprüfer! Vereinheitlichung erleichtert den Vergleich international tätiger Unternehmen!
  • Bei welcher Unternehmensform wird der Jahresabschluss wo veröffentlicht?                                                   Firmenbuch                         Wiener Zeitung Große AG                                 Ja                                         Ja Mittelgroße + kleine AGs        Ja, mit Erleichterungen     Hinweis Große GmbH                           Ja                                         Hinweis Mittelgroße GmbH                   Ja, mit Erleichterungen     Hinweis Kleine GmbH                           Nur Bilanz, keine GuV        - Konzernabschluss                   Ja                                         Ja, wenn große AG                                                                                                 im Konzern
  • Was ist eine Bilanz (ganz allgemein) listet Aktiva und Passiva auf bietet Momentaufnahme der finanziellen Situation zu fixem Zeitpunkt Aktiva: Wie setzt UN Kapital ein, wie investiert es - "Mittelverwendung" Passiva: Kapitalquelle, wie beschafft UN das Kapital - "Mittelaufbringung" Bilanzidentität :schreibt vor, dass in der Eröffnungsbilanz die Wertansätze für das Anlage- und Umlaufvermögen des Betriebes nicht von denen der Schlussbilanz des Vorjahres abweichen dürfen Vermögen = Eigenkapital + Schulden
  • Cash Cycle - Bargeldkreislauf vs. Operating Cycle Cash Cycle - Bargeldkreislauf•Zeit zwischen Ausgaben und Zahlungen für Vorräte und Einnahmen aus dem Verkauf der Produkte•Negativ: Zahlungseingang durch den Verkauf erfolgt VOR Zahlung der Vorräte   Operating Cycle•Zeit zwischen Einlangen der Vorräte (noch nicht bezahlt) und Einnahmen aus dem Verkauf der Produkte•Operating Cycle = Cash Cycle, wenn Vorräte immer sofort bar bezahlt werden
  • Cash und Operating Cycle zeichnen
  • Lieferantenkredit Rechenbsp: Rechnung über 100€ Zahlungskonditionen entweder 2% Skonto innerh. von 10 Tagen oder 30 Tage netto. Welche bevorzugen? Rechnerisch ermitteln Zinsen = 2/98 = 2,04% für 20 Tage Kredit Umwandlung effektiv: (1+r)n -1 = 1,0204365/20 - 1 = 44,59% ! Wenn ich eine schlechte Liquidität habe, warte ich 30T und zahle 100. Sonst IMMER Skonto ausnützen -> 98 € am 10. Tag zahlen
  • Net Working Capital: Wie berechnet man es und wie kann man auf die Höhe des NWC Einfluss nehmen? NWC= Umlaufvermögen - kurzfristiges Fremdkapital Einfluss durch Forderungsmanagement: Schulden eintreiben. Wenn die Forderungshöhe abnimmt und der Cash zunimmt verändert sich die Summe der UV in der Bilanz nicht! Wenn NWC zu hoch: Investition zB in längerfristige Wertpapiere (sind Teil des Anlagevermögen -> Umlaufvermögen sinkt -> NWC sinkt)  
  • Beispiel Kapazitätserweiterungseffekt Ein Unternehmer investiert geerbte 150.000,- in den Ankauf von fünf Taxis (Abschreibungsdauer: 5 Jahre) im Anschaffungswert von je 30.000,-. Im nächsten Jahr werden bei Baraufwendungen von 270.000,- Barerlöse v Im 1.Jahr: Investition - 150.000 Aufwand: Abschreibung auf 5 Jahre: 30.000 Baraufwand:                                       270.000 Summe:                                              300.000 Barerlöse                                           300.000   -> Neutral. Weder Gewinn noch Verlust Cashflow: 300.000 -270.000 = +30.000
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