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Finanz- und Invest (Fach) / BWBV2012 (Lektion)

2.Semester FH WN Wirtschaftsberatung Vollzeit

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  • Unterscheiden Sie Investition und Finanzierung und nennen Sie 3 Ziele Investition: Mittelverwendung betrifft die Aktivseite der Bilanz - wofür wird das Geld verwendet? Finanzierung: Mittelherkunft betrifft die Passivseite der Bilanz - woher kommt das Geld? Ziele Finanzierung :Sicherung von Liquidität, Wirtschaftlichkeit und finanzieller UnabhängigkeitZiele Investition: Schaffung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens Investition ohne Finanzierung ist nicht möglich Investitionsanlässe: Unternehmensgründung, Erweiterungs- oder Ersatzinvestitionen, Rationalisierungsinvestitionen, Bedarf an Umlaufvermögen Finanzierungsarten: Anleihenbegebung, Gesellschafterzuschüsse, Kreditfinanzierung, ordentliche Kapitalerhöhung
  • Was versteht man unter dem kapitalwirtschaftlichen Finanzierungsbegriff? Der klassische Finanzierungsbegriff Bezieht sich auf die Passivseite der Bilanz Kapital ist vorhandene Verfügungsmacht Finanzierung ist Zurverfügungstellung von Kapital
  • Was bedeutet der monetäre Finanzierungsbegriff? Bestand an liquiden Mitteln, zukünftige Einnahmen und Ausgaben stehen im Vordergrund Liquiditätsorientiert (im Vordergrund steht, dass das U liquide ist) Zahlungsstromorientiert (jeder Zahlungsstrom beginnt mit der Einzahlung und dann folgen Ausgaben)
  • Systematisierien Sie die Einteilung der Finanzierung - 4 Fragestellungen: Woher kommt das Kapital? (außen oder innen) Welche Stellung haben die Kapitalgeber? (Eigen-oder Fremdfinanzierung) Wie lange wird das Kapital bereit gestellt? (unbefristet, kurz, mittel, langfristig) Was ist der Anlass der Finanzierung? (Gründung, Fusion, Sanierung, Kapitalerhöhung)
  • Was versteht man unter Innenfinanzierung? Nennen Sie 3 Formen: Die finanziellen Mittel kommen nicht von Kapitalgebern. Finanzielle Mittel werden durch Tätigwerden des Unternehmens am Markt erwirtschaftet Es gibt 3 Hauptgruppen: Abschreibung Rückstellung Selbstfinanzierung
  • Cashflow Mittels der Cashflow Rechnung sieht man wie oft sich der Bestand der liquiden Mittel verändert (1.1. - 31.12.) Woher ist das Geld gekommen und wohin geflossen
  • Gründung einer GmbH (Prüfungsfrage!!) Mindeststammkapital € 35.000 Mindeststammeinlage € 70 Bareinlagen: Mindestens 25% sofort einzubezahlen (Allerdings muss die Summe der Bareinzahlungen aller Gesellschafter mindestens € 17.500 betragen) Restlicher Betrag: "Ausstehende Einlage auf das Stammkapital" Sacheinlagen bis zu 50% der Gesamteinlagen ungeprüft möglich. Müssen sofort eingebracht werden Auch gemischte Einlagen möglich Ablauf: Gibt es Sacheinlagen? Wenn ja, müssen diese sofort bei Gründung eingebracht werden Jeder Gesellschafter muss mind. 25% der Bareinzahlung sofort leisten Mindestens aber € 70/Gesellschafter Summe der Bareinzahlungen muss mindestens 17.500 € betragen
  • Beispiele Einheit 1-4 Folie 38&39 rechnen Bsp 1: A Zahlung 17.500 * 25% = 4375 B Zahlung = 13.125 Bsp 2: A Zahlung = 70 B Zahlung = 17.430 Bsp 3: 4000 * 25% = 1000 zahlt A mindestens 6000 * 25% = 1500 zahlt B mindestens 290000 * 25% = 72500 zahlt C mindestens -> auf jeden Fall über 17.500 gesamt Bsp 4: 14.000 - 4200 = 9800 * 25% = 2450 zahlt A 21.000 * 25% = 5250 + 9800 = 15050
  • AG-Gründung (Prüfungsfrage!!) Grundkapital mindestens € 70.000 Mindestanteil: siehe Aktienarten Bareinlagen - mind. 25% sofort zu bezahlen, Rest "Ausstehende Einlage auf das Grundkapital" Sacheinlagen bei der Gründung sofort zur Gänze
  • Bsp Einheit 1 Folie 43 rechnen PRÜFUNGSFRAGE!!! Es kommt IMMER ein Gründungsbsp lt. Streitz Lösung: XY 70.000 * 75% = 52.500 *25% = 13.125 Klug 70.000 * 25% = 17.500 *25% = 4.375 Gesamt 17.500 Aufgeld:                        XY 75% von 7.000 = 5.250 Klug 25% von 7.000 = 1.750 Gesamt 7.000  Gründungsbilanz: Bank                      24.500                            Grundkapital                 70.000 So. Forderungen    1.050                            Ausstehende Einlage  -52.500                                                                        Einbezahltes Kapital     17.500                                                                          geb. Kapitaleinlage       7.000                                                                          Verbindlichkeiten           8.400                                                                          Bilanzverlust                 - 7.350 SUMME                    25.550                           SUMME                       25.550
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  • Welche Organe der AG kennen Sie und nennen Sie kurz ihre Funktionen: Vorstand (Vertretung und Geschäftsführung): Berichtet an den Aufsichtsrat Aufstichtsrat (Gesetzlich vorgeschriebenes Kontrollorgan): Bestellt den Vorstand Hauptversammlung (Gesetzlich vorgeschriebene Zusammenkunft der Aktionäre): Wahl und Abberufung der Mitglieder vom Aufsichtsrat
  • Wie können Aktien unterteilt werden? Nennen Sie jeweils 2 Beispiele Nach Grundkapitalzerlegung Nennbetragsaktie (mind. 1€; Anteil = Nennbetrag / Grundkapital) Auf der Aktie steht wie viel Nennwert die Aktie hat Quoten-/Stückaktie ( 1 Anteil entspricht mind. 1 €)                               Auf der Aktie steht an wie vielen Anteilen man beteiligt ist Nach Übertragungsbestimmung Inhaberaktie ( Inhaber nicht namentlich bekannt) Namensaktie (Inhaber im Aktienbuch eingetragen)                      lautet auf einen Namen zB Herr Müller Nach Umfang der Rechte Stammaktie (Gleiche Mitgliedschaftrechte) Vorzugsaktie (Besondere Rechte z.B. bei Gewinnverteilung, Verzicht auf Stimmrecht)
  • Nennen Sie 5 Rechte von Aktionären einer AG Recht auf Gewinnanteil (Dividende) Anspruch auf Liquidationserlös Wahrung des Anteils zB bei Kapitalerhöhung Teilnahme an der Hauptversammlung (Stimmrecht, Auskunftsrecht) Anfechtungsrecht auf Beschlüsse der Hauptversammlung
  • Wie kommt es zur Gewinnausschüttung bei einer AG? Vorstand erstellt Jahresabschluss (innerhalb von 5 Monaten nach Geschäftsjahresende); Jahresüberschuss, Dotierung der freiwilligen und gesetzlichen Rücklagen, Bilanzgewinn, Gewinnverteilungsvorschlag "Testat" durch Wirtschaftsprüfer "Feststellung" durch Aufsichtsrat (ab Übermittlung des Jahresabschlusses max. 2 Monate Zeit) Hauptversammlung (muss spätestens im 8. Monat stattfinden)  - Gewinnverteilungsbeschluss der HV = Anspruch auf Dividendenzahlung Kommentare: In einer AG kann man nicht einfach eine Auszahlung tätigen. Muss Vorstand beschließen (zB Investition durch Ausschüttung)
  • Besteuerungssätze von Einzelunternehmungen nach EStG §33 progressiver Einkommenssteuertarif Einkommen                    Steuersatz <= 11.000 €                       0           % 11.001 bis 25.000 €       36,50      % 25.001 bis 60.000 €       43,2143  % > 60.000 €                        50           %  
  • Bsp Einheit 1 Folie 52 Lösung 10.000 + 3.000 = 13.000 erste 11.000 mit 0% 2000 * 36,5% = 730 Steuern für 13.000 100/13000 * 730 = 5,6% Durchschnittssteuersatz 36,5% = Progressionssteuersatz (=Grenzsteuersatz)
  • Besteuerung von Personengesellschaften (OHG, KG) Ermittlung des Gewinns der Personengesellschaft durch Bilanzierung Personengesellschaft ist jedoch kein eigenes Steuersubjekt Versteuerung der Gewinnanteile der einzelnen Gesellschafter (=Einkünfte aus Gewerbebetrieb) Berechnung und Versteuerung des Gesamteinkommens für jeden einzelnen Gesellschafter Die beim Einzelunternehmen erläuterten Bestimmungen gelten sinngemäß
  • Bsp Einheit 1 Folie 54 (Huber 50% = 35000) 70.000 Jahresgewinn Maier 50% = 35.000 unselbständige Einkünfte: 32.000 Sonderausgaben: 3.800 67.000 - 3.800 = 63.200 erste 11.000 * 0 % =               0 14.000 *36,5% =              5.110 35.000 * 43,2143 % =   15.125 3.200 * 50% =                   1.600 SUMME                            21.835 Durchschnittssteuersatz = 100/ 63200 * 21.835 = 34,55% Grenzsteuersatz = 50%
  • Besteuerung von Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) Kapitalgesellschaften sind eigene Rechtspersönlichkeiten Gewinn unterliegt der Körperschaftssteuer nach dem Körperschaftssteuergesetz KöSt Satz 25% Ausschüttung (Dividenden) an Anteilseigner: KeSt 25% Anteilseigner zahlen daher zweimal Steuer (Doppelbesteuerung) Gesamtbelastung bei Vollausschüttung 43,75% Thesaurierende Gewinne: nur 25% KöSt
  • Bsp Einheit 1 Folie 56 10.000 *25% = 2500 10.000 - 2.500 =7.500 *10% = 750 Dividende - 25% KeSt 187,5 =562,50 Nettogewinn
  • Organisation und Struktur einer AG (USA vs AT/DE) USA: monistisches einstufiges Verwaltungsmodell AT/DE: dualistisches zweistufiges Verwaltungsmodell CEO: Vorstandssprecher, Vorstandsvorsitzender CFO: Finanzvorstand, verantwortlich für Investitionsentscheidungen Finanzentscheidungen Verwaltung der Cash-Flows
  • Aufgaben eines CFOs Investitionsentscheidungen: Kosten und Nutzen von Projekten abwägen Projektentscheidungen Kann Mehrwert erwirtschaftet werden? Finanzentscheidungen Wie wird Investition bezahlt? Welche Finanzierungsquellen stehen zur Verfügung? Cash Flow Verwaltung Verpflichtungen des Tagesgeschäftes müssen erfüllbar sein Wie viel Barmittel stehen zur Verfügung? Verwaltung des Betriebskapitals Produktentwicklung
  • Moral und Ethik einer AG Prinzipiell sollte das Management die Ziele der Aktionäre verfolgen! Agency Problem: Managerinteressen wichtiger als Aktionärsinteressen - Aufgrund der Trennung von Inhaberschaft und Geschäftsführung Interessenskonflikte, wenn manche Aktionäre profitieren, andere nicht (Politik, Umwelt, Arbeitslosigkeit) Probleme: Viele Eigentümer mit unterschiedlichen Interessen. Wichtig: Unterscheidung interne vs. externe Stakeholder Mitarbeiter: Arbeitsplatzsicherheit, Gehaltszahlungen Manager: Unternehmen läuft positiv -> Auszahlung Boni Eigentümer: Dividende Lieferanten: Aufträge, Unternehmen zahlt Gesellschaft: Umwelt Staat: Steuern Gläubiger: Unternehmen zahlungsfähig Kunden: Qualitativ hochwertige Produkte, Angebot
  • Welche Möglichkeiten gibt es das Agency Problem abzuschwächen? Mitarbeiteraktien erhöhen Arbeitsmoral Entlassung von Managern bei schlechter Performance Börsenhandel kann Unternehmenskontrolle sein
  • Interne vs Externe Stakeholder Interne: Mitarbeiter, Manager, Eigentümer Externe: Lieferanten, Gesellschaft, Staat, Gläubiger, Kunden
  • Was ist Corporate Governance? Ordnungsrahmen für Leitung und Überwachung von Unternehmen Obligatorisch und freiwillig Einahlten von Gesetzen und Regelwerk Einhalten von allgemein anerkannten Standards Entwicklung und Durchführung eigener Unternehmensleitlinien Österreichischer Corporate Governance Kodex LCR Regeln (Law, Comply or Explain, Recommend)  
  • Wieso eine Kapitalflussrechnung (Cash Flow)? GuV = Ergebnis Gewinn oder Verlust, kommt dann ins Eigenkapital der Bilanz. In der GuV sind Aufwände und Erträge die nicht immer einen Geldfluss verursachen Bsp Abschreibung (Aufwendung wo kein Geld fließt), beim Kauf fließt aber Geld (Investition)
  • Was ist ein Finanzbericht (Geschäftsbericht) und was enthält er? = Rechenschaftsbericht Information über vergangene Performance Information für Investoren, Finanzanalysten, Gläubiger bezügl Strategie und Tätigkeit der Unternehmens Information für Manager bezügl finanzieller Entscheidungen Gemäß allgemeinen Richtlinien/Standards Vereinheitlichung ermöglicht Vergleich verschiedener Unternehmen Prüfung erfolgt durch unabhängige dritte Person: Wirtschaftsprüfer
  • Was muss ein Finanzbericht bei welcher Unternehmensform beinhalten? Einzelunternehmen und Personengesellschaften: Jahresabschluss (Bilanz, GuV) Kleine Kapitalgesellschaften: Jahresabschluss (Bilanz, GuV) + Anhang Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften: Jahresabschluss (Bilanz, GuV) + Anhang + Lagebericht Börsennotierte Unternehmen: Jahresabschluss (Bilanz, GuV) + Anhang + Lagebericht + CF Rechnung
  • Kapitalgesellschaft. Wann klein, mittel oder groß?                    Bilanzsumme            Umsatzerlöse          Arbeitnehmer Kleine              4,84 Mio                     9,68 Mio                50              wenn mindestens zwei der 3 Merkmale NICHT überschritten werden Mittel   Überschreiten mindestens zwei der Merkmale der Kleinen  und NICHT überschreiten  von mindestens zwei der Merkmale der Großen Groß                 19,25 Mio                38,5 Mio                 250               wenn mindestens zwei der 3 Merkmale überschritten werden  
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  • Nennen Sie Beispiele von Stakeholdern und ihre Interessen PRÜFUNGSFRAGE!!! Mitarbeiter: Sicherer Arbeitsplatz Manager: Sicherer Arbeitsplatz, Prestige, tolles Gehalt Eigentümer: Dividende Kunden: Produkt (Qualitativ, Günstig) Gläubiger: Zinssicherheit + Rückzahlung der Schulden Staat: Steuern, Infrastruktur Gesellschaft: Nutzen (am Bsp OMV: Genug Benzin für Alle), Umwelt
  • Kernaussage von DeMarzo - die Kapitalwertentscheidungsregel PRÜFUNGSFRAGE!!! Annahme oder Ablehnung eines Projektes? Projekte mit Kapitalwert > 0: akzeptieren Projekte mit Kapitalwert < 0: ablehnen bei mehreren Projekten ist jenes mit dem höchsten Kapitalwert auszuwählen Kapitalwert entspricht Barmittel, die dem Unternehmen heute zufließen und ist unabhängig von persönlichen Präferenzen!
  • Zeigen Sie wie sie den KW in Bares Geld umwandeln PRÜFUNGSFRAGE!!! Investition 1000 mit 3 positiven Cashflows von 500 in den Folgejahren Zinssatz 10%                0              1              2           3           -1000         500        500        500      -1243,43  -----------------------> - 1655          243,43       500        500      -1155 BW -867,77 BW 413,22 BW 454,55         243,43   500*1,1^-1+500*1,1^-2+500*1,1^-3 = 1243,43 -1000+1243,43 = 243,43 Kapitalwert der Investition -1155*1,1^-3+500*1,1^-2+500*1,1^-1+243,43=243,43  
  • Probleme der Amortisationsregel Unzuverlässiger als die Kapitalwertregel , da die Kapitalkosten und der Zeitwert des Geldes Vernachlässigt werden , da es zu keiner Berücksichtigung von CFs nach dem Amortisationszeitpunkt kommt sie sich auf ein Ad-hoc-Entscheidungskriterium stützt
  • Probleme der IZF Regel Die Interne Zinsfuß Regel ist unzuverlässiger als die Kapitalwertregel, da Probleme bei verzögerter Investition (pos CFs und erst später neg CF) multiplen Zinsfüßen nicht existentem internen Zinsfuß (KW ist ≠ 0 Daher immer so gut oder so schlecht, dass kein IZF berechnet werden kann)
  • Ordentliche Kapitalerhöhung PRÜFUNGSFRAGE!!! Annahme: Substanzwert = ausverhandelter Unternehmenswert ABC soll nach einer Kapitalerhöhung mit 50% beteiligt sein - um welchen Betrag muss das Grundkapital erhöht werden? Wie hoch ist Ausgabekurs Altaktionär Nominale 1000                    Wert          1600 Ziel: Altaktionäre: 50% entspricht 1000 -> 1600        Neuaktionäre 50% entspricht 1000 -> 1600 AGIO (Diff zw Nom + Wert der Neuaktionäre) kommt in die gebundene Kapitalrücklage 600€
  • Indirekte Effekte auf inkrementelle Einnahmen Opportunitätskosten Kosten der Verwendung eines bestehenden Vermögens (zB Entgang von Miteinnahmen) Projektexternalitäten /Kannibalisierung Cash Flows, die auftreten, wenn durch die Investition andere Geschäftsbereiche des Unternehmens beeinflusst werden (zB McCafé)
  • Nennen Sie Mezzaninkapital PRÜFUNGSFRAGE!!! = Genussscheine Entspricht im wesentlichen einer Aktie mit Mindestverzinsung Meistens: Gewinnbeteiligung, Mindestverzinsung, kein Mitspracherecht, unbegrenzte Laufzeit
  • Was ist ein Junk Bond? "wichtiges Vokabel" Schrottanleihe Sind mit extrem schlechtem Rating -> extrem hoher Zinssatz Gefahr, dass Emmitent seinen Zahlungen nicht regelmäßig nachkommt ist sehr hoch
  • Was ist eine Gewinnschuldverschreibung? Anleihe, die in aller Regel einen niedrigen Koupon hat, dafür erhält man wenn das Unternehmen Gewinne erzielt eine Gewinnbeteiligung. Auch Form der reinen Gewinnausschüttung ohne Koupon möglich.
  • Unterscheiden Sie Lieferantenkredit, Kontokorrentkredit und Konto Überziehungsrahmen. Zu jedem 1-2 Sätze schreiben können Lieferantenkredit: Wenn Unternehmen nicht sofort Ware/Leistung bezahlt. Eine der teuersten Finanzierungsformen. Skonto IMMER ausnützen! Konto Überziehungsrahmen: Um diesen mit dem Kreditinstitut vereinbarten Betrag kann das Girokonto überzogen werden. Kontokorrentkredit:Überziehungsrahmen am Konto. +: unbürokratisch, flexibel, bequem - teuer, kurzfristig Wikipedia sagt: Ist die auf einem Girokonto befristete, von einem Kreditinstitut eingeräumte, limitierte Überziehungsmöglichkeit zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen, die durch ankündigungslose Abrufbarkeit und jederzeitige sofortige Rückzahlbarkeit gekennzeichnet ist.
  • Merkmale eines Einzelunternehmens .) Nur ein Inhaber (Gesellschafter) .) Haftung Keine Trennung zwischen Unternehmen und Inhaber Persönlich Unbeschränkt begrenzt durch das Vermögen des Unternehmers Reicht das persönliche Vermögen nicht aus, dann Privatinsolvenz .) Lebensdauer auf Lebenszeit des Inhabers beschränkt
  • Welche Formen der Personengesellschaften gibt es? OG- offene Gesellschaft KG - Kommanditgesellschaft GesbR - Gesellschaft bürgerlichen Rechts (wird nur für einen Zweck gegründet)   KEG/OEG 2006 abgeschafft
  • Merkmale einer Offenen Gesellschaft .) Mehrere Gesellschafter .) Haftung Direkt, unmittelbar Persönlich, unbeschränkt Gesamtschuldnerisch/solidarisch (nach außen haftet jeder Gesellschafter gesamtschuldnerisch. Inner kann man sich das ev. wieder zurückholen)
  • Merkmale einer Kommanditgesellschaft .) Mehrere Gesellschafter: Komplementär und Kommanditist .) Haftung Komplementär: Haftung direkt, unmittelbar, persönlich, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch/solidarisch Kommanditist: Haftung beschränkt auf Hafteinlage, keine Entscheidungen .) Sonderform: GmbH & Co. KG Einziger Komplementär ist eine GmbH
  • Merkmale einer Kapitalgesellschaft und welche Formen gibt es? Selbständige juristische Person Eigene Rechtspersönlichkeit Eigene Rechtsfähigkeit   GmbH - Gesellschaft mit beschränkter Haftung AG - Aktiengesellschaft Genossenschaft
  • Merkmale einer GmbH = Kommanditgesellschaft ohne Komplementäre .) Stammkapital ist in Geschäftsanteile mit Stammeinlagen zerlegt .) Haftung Gesellschaft haftet unbeschränkt Gesellschafter haften beschränkt (auf Einlage) .) Leitung durch Gesellschafter möglich ("geschäftsführender Gesellschafter") oder es wird ein Geschäftsführer bestellt, der auch keine Anteile haben muss .) Limited Liability Company: LLC, Société à responsabilité limitée:SAR
  • Welche GmbH Organe gibt es und was sind deren Aufgaben? Gesellschafterversammlung Feststellung Jahresabschluss Gewinnverteilung Bestellung, Abberufung und Entlastung der Geschäftsführer Prüfung und Überwachung der Geschäftsführung Erhöhung Stammkapital Geschäftsführung Laufende Führung der Gesellschaft Aufsichtsrat (§ 29 GmbHG) Stammkapital > 70.000 € UND Gesellschafter > 50 Arbeitnehmer > 300 Leitung/Besitz von AGs oder aufsichtsratspflichtigen GmbHs. Anzahl aller Arbeitnehmer im Konzern > 300 GmbH = Komplementär einer KG UND KG-und GmbH-Arbeitnehmer > 300
  • Merkmale einer AG = große Schwester der GmbH .) Grundkapital wird in Aktien zerlegt .) Haftung Aktiengesellschaft haftet unbeschränkt Aktionäre (Aktieninhaber, Anteilseigner) haften beschränkt in Höhe ihres Anteils .) Leitung durch den Vorstand .) Corporation; Societé Anonym: SA
  • Wie wird das Gesamteinkommen von einer Einzelunternehmung ermittelt? Das Gesamteinkommen wird aus der Summe der 7 Einkunftsarten gebildet abzüglich der Sonderausgaben nach § 18 EStG Von dieser errechneten Steuer sind noch etwaige Absetzbeträge (Arbeitnehmer-, Verkehrs-, Kinderabsetzbetrag u.a.) abzuziehen Progressionssteuersatz (Grenzsteuersatz) ≠ Durchschnittssteuersatz! Versteuerung abhängig davon, ob Gewinne einbehalten oder ausgeschüttet werden (Thesaurierung wird beim Einzelunternehmer steuerlich nicht bevorzugt!)