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Psychologie (Fach) / VL Holodynski Lernen und Entwicklung (Lektion)

Studierfragen und Multiple Choice Fragen aus der VL

Diese Lektion wurde von sarahdownunder erstellt.

Lektion lernen

  • Erläutern Sie den Unterschied zwischen impliziten und expliziten Motiven. Wie werden beide Motivformen gemessen? 1.         Implizites Motiv Explizites Motiv Zielzustand den eine Person zu erreichen bestrebt ist (auch unbewusst) Zielzustand, von dem eine Person glaubt, dass sie bestrebt ist ihn zu erreichen Positiv bewerteter Zielzustand Positiv bewerteter Zielzustand zu gegebenem Zeitpunkt sind die Motive einer Person unterschiedlich stark aktiviert zu gegebenem Zeitpunkt sind die Motive einer Person unterschiedlich stark aktiviert befördern die selektive Wahrnehmung motivspezifischer Zielzustände Person schreibt sich dieses Motiv bewusst als motivationale Disposition zu durch eine motivspezifische Emotion markiert durch Selbstbericht erfassbar (explizite Motive als Teil des Selbstkonzeptes)   Erfassung impliziter Motive: Thematischer Apperzeptionstest (TAT) von Murray (1943)- Versuchspersonen bekommen Bildkarten vorgelegt, die nicht eindeutig sind. Dazu sollen sie eine Geschichte erzählen. Es wird dann untersucht, welche Motive sie besonders häufig erwähnen. Erfassung expliziter Motive: Fragebogen in dem standardisiert nach Motiven gefragt wird (z.B. PRF)  
  • Wie lassen sich Motive klassifizieren und welche Probleme gibt es dabei? Murray unterscheidet eine Vielzahl von Motiven, beispielsweise grenzt er das Leistungs- vom Misserfolgsvermeidungsmotiv ab. Die Theorie impliziter Motive geht von nur drei verschiedenen Motiven aus, dem Leistungs-, dem Anschluss- und dem Machtmotiv. Einen Zwischenweg stellen die Ein- Motiv- Theorien dar. Hier werden einige der von Klassifikationen von Murray zusammengefasst und sie können wiederum in die Klassifikationen der Theorie impliziter Motive zusammengefasst werden.