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MBA (Fach) / Geschäftsprozessmanagement (Lektion)

Geschäftsprozessmanagement

Diese Lektion wurde von Mirko erstellt.

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  • Was ist der zentrale Erfolgsgrund der eEPK? Ihre Integration in das SAP und ARIS-Konzept.
  • Was kann man EPKs kritisch entgegenhalten? - Fokus auf rein formale Abläufe - Probleme bei der Darstellung komplexer Aktivitäten - Probleme bei der Darstellung kreativer Aktivitäten - fehlender Zeitbezug, daher statische Sichtweise  
  • „Bevor ein Angebot erstellt wird, finden zwei unterschiedliche Prüfungen statt: Eine kaufmännische Prüfung, die die finanziellen Aspekte des Angebotes betrachtet und eine technische Prüfung, die eine mögliche konkrete Umsetzung beleuchtet. Da diese P 1. Nebenläufiger Prozess 2. Dieser Sachverhalt ist in einer EPK über verschiedene Modellierungsansätze darstellbar. Möglich sind z. B. - verbale Ergänzungen - der Einbau von Schleifen mit Abbruchbedingungen. - der Einbau einer technische Vorprüfung, um dann nur bei entsprechender positiver kaufmännischer Prüfung detaillierter weiter zu prüfen
  • Wie können parallele Tätigkeiten modelliert werden? Durch nebenläufige (evtl. abhängige) Prozesse.
  • Klassifiziere die Verknüpfungsmöglichkeiten durch Konnektoren (zwischen Ereignissen und Funktionen). Matrix: X-Achse (Abszisse): Ereignisverknüpfung- Verkettung von auslösenden ereignissen mit Funktion- " erzeugten Ereignissen mit einer Funktion Funktionsverknüpfung- Verkettung von Funktionen mit einem erzeugten Ereignis- " mit einem auslösenden Ereignis Y-Achse (Ordinate):- UND - ODER- XOR Alle Kombis sind möglich, außer 2: ein auslösendes Ereignis kann nicht mit 2 Funktionen über ODER oder XOR verknüpft werden, weil das Ereignis nicht zwischen den Alternativen wählen kann.  
  • Nenne die wesentlichen Modellierungsregeln für die EPK! 1. Ereignisse: (2)- sind Start und Ende jeder EPK (alternativ: Prozesswegweiser)- wechseln sich immer mit Funktionen ab (bipartiter Graph)    2. Kanten: (3)- verbinden immer genau 2 verschiedene Objekte- kein Objekt ohne K.- In und aus Funktionen kommt nur eine Kontrollflusskante 3. Konnektoren: (4)- nach einem Ereignis kein ODER / XOR-  Durch Konnektoren gesplittete Pfade werden durch gleichartige Konnektoren wieder zusammengeführt- Werden mehrere Pfade mit einem Konnektor wieder zusammengeführt, darf der Konnektor nur eine auslaufende Kante aufweisen- Direktverbindungen von Konnektoren sind möglich.              
  • Wie können in EPK Wiederholungen modelliert werden? Wie Wartezeiten? - Rückschleifen - Funktion "Warten" einbauen, mit Verbindung zu Organisationseinheit.
  • Def. Simulation Expermiment an einem Modell.
  • Was sind die Gründe für den verstärkten Einsatz von Prozesssimulationen?      Verbesserte Möglichkeiten zur grafischen Validierung der Prozessmodelle durch animierte Simulationen,    Analyse der Interaktionen und des Verhaltens von komplexen vernetzten Prozessen,    Unterstützung der Bedarfsermittlung von betrieblichen Ressourcen (z. B. Zahl der Gabelstapler für innerbetrieblichen Transport) durch Simulation von Inanspruchnahme und Belastung.  
  • Was sind häufige Einsatzfelder von Prozessimulationen? - Prozessoptimierung - Ressourcen- und Kapazitätenplanung - Prozesskostenrechnung, - Prozessevaluation - Alternativenbewertung.
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  • Wie kann man Simulationen hinsichtlich der Prozessdaten klassifizieren? Prozessdaten sind bekannt - Deterministische Simulation Prozessdaten variieren (z. B. über Zufallsgenerator) - Stochastische Simulation. Die Ergebnisse können dann statistisch ausgewertet und interpretiert werden.
  • Welche Analysegrößen der Prozessimulation kennst du? Ablaufbezogene - zeitorientierte (z. B. Durchlaufzeiten, Wartezeiten...)- wertorientierte (z. B. Prozesskosten)- mengenorientierte (z. B. ausgeführte/nicht ausgeführte Prozessschritte) Ressourcenbezogene - zeit (Ausfallzeiten, Einsatzzeiten, Wartezeiten)- wert (Nutzkosten, Leerkosten)- mengenorientiert (Objektinput, Objektbestand, Objektoutput)
  • Nenne die Phasen einer Simulationsuntersuchung 1. Zielformulierung 2. Informationsbeschaffung (Datenbeschaffung) 3. Implementierung (Erfassung der Daten im Computer (Simulator) 4. Validierung durch Probesimulationsläufe 5. Simulation (Experimentieren) 6. Ergebnisanalyse und Bewertung
  • Welche Rollen kann die IT im GPManagement spielen? - Faciliator (Unterstützung) - Enabler (Ermöglicher) - Implementor (Begleiter der Umsetzung)  
  • ERP-System. Bedeutung? Bsp.? Enterprise-Resource-Planning, z. B. SAP R/3
  • Welches waren die drei am besten bewerteten GPM-Tools? 1. ARIS 2. Bonapart 3. ProVision
  • Welches GPM-Werkzeug ist in der Praxis am weitesten verbreitet? MS Visio (Visualisierungsprogramm)
  • Welche möglichen Risiken birgt der Werkzeugeinsatz im GPManagement? Over-Engineering (zu großer und damit unnötiger Funktionsumfang, dadurch erschwerte Bedienung und erhöhter Aufwand) Technik kann die Komplexität sozialer Systeme nur unzureichend wiedergeben (Technisierung vs. weiche Erfolgsfaktoren)   
  • Klassifiziere die dir bekannten IT-Werkzeuge fü das GPM? Welche Funktionalitäten beinhalten sie typischerweise? Visualisierungstools - Darstellung Modellierungstools - Darstellung + Optimierung Simulationstools - Darstellung + Simulation Workflow Management Systeme - Darstellung + Automatisierung CASE-Tools (Comuter Aided Software Engineering) - Darstellung + informationstechnologische
  • Welche Kriterien sollten bei der Auswahl der IT-Werkzeuge für das GPM berücksichtigt werden? MASKE ModellierungsMethode - z. B. EPK? BPMN? UML? Flussdiagramm/Flowchart? Anpassung - Konfigurierbarkeit/Flexibilität? Schnittstellen - Informations- und Datenfluss? Komplexität - wer soll es bedienen? Einsatzfelder - Modellierung? Simulation? Sonstiges?
  • Welche Auswirkungen hat die IT auf die Prozessgestaltung? SAWZAK Schnittstellenminimiert; dadurch weniger kritische Interpendenzen Automatisierung Eliminierung menschlicher Arbeit Wissen Informatisierung, bessere Generierung, bessere Diffusion ZielelorientierungVerfolgen des Prozessstatus und des Bearbeitungszustandes Analyse verbessert Koordination zwischen Standorten/Teilaufgaben verbessert sich
  • Für was steht das Akronym ARIS? Architektur integrierter Informationssysteme
  • Was ist das ARIS-House of Business Engineering (HOBE)? Beschreibe seine wesentlichen Elemente! = ein Überblick über die vier Ebenen der prozessualen Darstellung der Wertschöpfungskette. - Process DesignBeschreibung der GP, Planung neuer Strukturen - Process ManagementMethoden zur Zeit- und Kapazitätssteuerung - Process Workflowgezielte Informationsweitergabe - Process Applicationbehandelt die konkrete Durchführung der einzelnen Tätigkeiten eines Prozesses im operativenn Geschäft  
  • Nenne die Beschreibungssichten der ARIS-Architektur Daten- Steuerungs- Funktions- Organisations- Leistungssicht
  • Nenne die Beschreibungsebenen (-Phasen) des ARIS Modellierungskonzepts. Worum geht es? Es geht um die schrittweise Umsetzung eines bw Konzepts in ein Informations- und Kommunikationssystem. - Fachkonzept formale Darstellung des bw Problems - DV-Konzeptpasst das Fachkonzept an die Anforderungen zur IT-Umsetzung an - Implementierungkonkrete Umsetzung des DV-Konzeptes in Software- und Hardwarekomponenten
  • Beschreibe das Sichtenkonzept von ARIS! Die Einteilung erfolgt, um die Komplexität des Modells in fünf Facetten aufzubrechen und so die Prozessmodellierung einfacher zu gestalten. Jede Sicht des ARIS-Konzeptes gibt das Modell eines Geschäftsprozesses unter einem bestimmten Aspekt wieder. Zentral ist die SteuerungssichtSie dient der Integration der folgenden Sichten in einen zeitlich logischen Ablaufplan, das heißt Verknüpfung der anderen Sichten Daneben gibt es vier weitere Sichten DOLF Datensichtbeschreibt durch erweiterte Entity-Relationship-Diagramme die für die Modellierung relevanten Informationsobjekte und deren Beziehungen zueinander. Organisations-dokumentiert die Aufbauorganisation eines Unternehmens mittels Organigrammen Leistungssichtbeschreibt die materiellen und immateriellen Leistungen einschließlich der Geldflüsse durch ein Produktmodell. Funktionssicht beschreibt mit der Methode Funktionsbäume; strukturiert die betrieblichen Aufgaben, Tätigkeiten und ihre Beziehungen auf unterschiedlichen Aggregationsstufen.
  • Beschreibe das ARIS-Haus Ein Sockel (Leistung), drei Säulen (Daten - Steuerung - Funktion) und ein Dach (Organisation), jeweils bestehend aus drei Teilen: Fachkonzept, DV-Konzept, Implementierung.
  • In welche Elemente gliedert sich die ARIS Produktfamilie? In sog. Platforms.
  • Wie wirken Vorgehensmodelle? Vorgehensmodelle zerlegen das Projekt in einzelne Phasen, zeigen die grundsätzliche Reihenfolgen und die Ausprägungen der einzelnen Aktivitäten an und standardisieren hierdurch das Vorgehen.
  • Welche Roll-Out-Strategien kennst du? Vor- und Nachteile? Step-by-StepStufenweise sukzessive Einführung der Prozesse. Bei regionaler Staffelung Vorteil Erfahrungsgewinn, Sicherheit, Multiplikatoren. Nachteile: zeitintensiv, hoher Synchronisatinsbedarf. Bei funktionaler Staffelung: schwierig, in der Ablauforga die einzelnen einheiten wirklich isoliert zu betrachten. PilotEinführung zunächst lokal und/oder beschränkt auf bestimmte Funktionen. Vorteile: Sicher, keine Fehlerwiederholung. Nachteil: zeitintensiv Big-Banggleichzeitige Einführung der Prozesse (räumlich, zeitlich, funktional). Höheres Implementierungsrisiko.
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  • Was versteht man unter dem Business Process Lifecycle? Vorgehensmodell der IDS Scheer AG, bestehend aus den Phasen Strategie, Design, Implementierung und Controlling, begleitet durch ein umfassendes Change Management.
  • In welche Phasen unterteilen Schmelzer/Sesselmann ihr Vorgehenskonzept für die Einführung eines GPM? Wie lange dauern diese Phasen ca.? 1. Positionierung1-2 Monate 2. Identifizierung1 Monat 3. Implementierung6-18 Monate 4. Optimierunglaufend
  • Was versteht man unter EQA-Assessement? Bewertung zur Analyse der Gesamtsituation des Unternehmens, beruhend auf neun Kriterien. EQA = European Quality Award. Empfohlene Schritte: 1) Teambildung: Für jedes der neun zu untersuchenden Kriterien wird ein Team gebildet. 2) Qualifikation: Schulung der Teams in Bezug auf die Inhalte und Methoden des Assessments im Rahmen einer ein- bis zweitägigen Schulung. 3) Erarbeiten der Bewertung: Die jeweiligen Teams erarbeiten bezogen auf des jeweilige Kriterium Stärken und Schwächen, bewerten diese anhand des EQA-Bewertungsschemas und entwickeln Maßnahmen zur Behebung der Schwächen. 4) Präsentation und Konsolidierung der Arbeitsergebnisse im Rahmen eines Workshops. 5) Priorisierung und Umsetzung der Maßnahmen.
  • Was versteht man unter der Identifizierungsphase? Worauf liegt ihr Fokus? 2. Phase des Vorgehenskonzepts nach Schmelzer/Sesselmann. Fokus:              Festlegung der geschäftspolitischen Ausgangsdaten,      Identifizieren der Geschäftsprozesse,      Strukturierung, Beschreibung und Gewichtung der Geschäftsprozesse,      Bestimmen der Leistungsparameter, Messgrößen und des Berichtwesens,      Ernennung der Geschäftsprozessverantwortlichen.
  • Was versteht man unter einem PO-Diagramm Prozess-Organisations-Diagramm. Es zeigt die Beziehungen zwischen den Teilprozessen und der AufbauOrga eines Unternehmens auf. Optisch ist es eine Matrix, in die Teilprozesse und Abteilungen eingetragen sind und abgelesen werden kann, wer "verantwortlich" und wer "beteiligt" ist.
  • Was versteht man unter Referenzmodellen? Nenne Beispiele!   Im IT-orientierten Geschäftsprozessmanagement spielen Referenzmodelle, die allgemeingültige Strukturen von Daten und Geschäftsprozessen darstellen, eine besondere Rolle. Referenzmodelle werden zur Analyse, Gestaltung und Implementierung betrieblicher Informationssysteme verwendet und sollen die Modellierung spezifischer Prozessmodelle beschleunigen und erleichtern. Referenzmodelle können sich auf Branchen, Betriebstypen, Unternehmen oder Funktionen beziehen. Beispiel ist etwa das SCOR-Modell oder die SAP Referenzmodelle.
  • Für was steht "SCOR-Modell"? Supply Chain Operations Reference Model1996 in Boston vorgestellt. Das Prozess-Referenzmodell integriert die schon bekannten Managementansätze des Business-Process Reengineering, Benchmarking und Process-Measurement.
  • Was zeichnet das SCOR-Modell im Vergleich zu anderen Prozessbeschreibungsmethoden besonders aus? SCOR ermöglicht als standardisiertes Prozess-Referenzmodell der SC eine einheitliche, branchenübergreifende Beschreibung, Analyse und Bewertung der SC. Durch die Definition einer gemeinsamen Sprache zur Kommunikation zwischen den verschiedenen innerbetrieblichen und außerbetrieblichen Partnern entsteht ein gemeinsames Verständnis für die Prozesse der SC. Dies wiederum ermöglicht erst die Optimierung der vielfältigen Kunden-Lieferantenbeziehungen über die gesamte SC. Die Standard-SCOR-Prozesse erlauben die Darstellung und Simulation der Konfiguration fast jeder möglichen SC. Durch standardisierte SCOR-Kennzahlen können die Leistungsfähigkeit der SC gemessen werden und Benchmarks durchgeführt werden.