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BWL & Wirtschaftspsychologie (Fach) / Investition und Finanzierung (Lektion)

Einführung in die Investitionsrechnung Finanzierung I Finanzierung II

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  • Abzahlungsdarlehen - Berechnung Tilgung Restwert geteilt durch die Jahre
  • Abzahlungsdarlehen - Berechnung Annuität Berechnung Annuität = Zinsen + Tilgung
  • Grundtabelle Kapitalwertmethode Jahre 0 1 2 3 4 Anzahlung -250.000€         Leasingrate   -10.000€ -10.000€ -10.000€ -10.000€ Löhne und Lohnnebenkosten -100.000€ -102.000€ -104.000€ -105.000€ -110.000€ Umsatzerlöse   275.000€ 275.000€ 275.000€ 275.000€ Restwert         -25.000€ Cash Flow   Abgezinster Cash Flow   Kapitalwert          
  • Grundtabelle Kostenvergleichsrechnung   Möglichkeit A AnschaffungskostenNutzungsdauerDurch. gebund. KapitalKalk. AbschreibungenKalk. ZinsenGehältersonstige fixe KostenFixe KostenLöhneMaterialsonstige var. KostenVariable KostenGesamtkostenStückzahljährliche gesamte Stückkosten  
  • 5 Möglichkeiten der Anlageinvestition / Innenfinanzierung 1. Abschreibungsfinanzierung 2. Rückstellungsfinanzierung 3. Vermögungsumschichtung 4. Stille Selbstfinanzierung 5. Offene Selbstfinanzierung
  • Welche Gefahr besteht bei einer kurzfristigen Fremdfinanzierung? Niemals langfristige Anlagegüter kurzfristig finanzieren – Gefahr der Fristeninkongruenz – Darlehen werden viel zu früh fällig und nötige Refinanzierung durch Nutzung der Anlage noch nicht erreicht.
  • 3 Möglichkeiten von Personalsicherheiten 1. Bürgschaft (Dritter übernimmt mit seinem Vermögen die Absicherung eines Kreditengagements) 2. Garantie (einzelvertragliche Regelung für das Tun eines Garanten) 3. Schuldbeitritt (vertragliche Vereinbarung der gesamtschuldnerische Haftung für einen anderen Kreditnehmer) 
  • Wirtschaftlichkeit Umsatz / Kosten    Umsatz / (Herstellungskosten + Gemeinkosten + Afa + Zinsen + Steuern)    
  • Produktivität Outputmenge / Inputmenge   Outputmenge = Kapazität Inputmenge = Arbeitsstunden
  • Eigenkapitalrentabilität nach Steuern (Gewinn nach Steuern * 100) / Eigenkapital
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  • Eigenkapitalrentabiltität vor Steuern (Gewinn vor Steuern * 100) / Eigenkapital
  • Gesamtkapitalrentabilität nach Steuern ((Gewinn nach Steuern + FK-Zinsen)* 100) / GK
  • Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern ((Gewinn vor Steuern + FK-Zinsen) * 100) / GK
  • Umsatzrendite vor Steuern (Gewinn vor Steuern * 100) / Umsatzerlöse
  • Umsatzrendite nach Steuern (Gewinn nach Steuern * 100) / Umsatzerlöse
  • Eigenkapitalquote Eigenkapital / Gesamtkapital * 100
  • Cash Flow (indirekte Methode) Gewinn nach Steuern + Afa + Abnahme der Bestände - Zunahme der Bestände + Abnahme der Forderungen  - Zunahme der Forderungen + Zunahme Fremdkapital - Abnahme Fremdkapital  - Investition in Gebäude - Dividenden = Cash Flow
  • EVA Geforderte Rendite WACC = Weighted Average Cost of Capital WACC = r (EK) * (EK/GK) + i * (FK/GK) r(EK) = geforderte Eigenkapitalrendite  i = Zinssatz des Fremdkapitals WACC = Eigenkapitalrendite * (EK/GK) + i * (FK/GK) = 2,86 * (70 Mio. EUR/ 172 Mio. EUR) + 10* (102 Mio. EUR /172 Mio. EUR) = 7,09%   Spread = Erreichte Rendite – geforderte Rendite   EVA eingesetztes Kapital * Spread = EVA = 60 Mio. Euro * (0,0698-0,0709) = -0,07 Mio. Euro
  • Sicherheiten für die Bank Die Bank kann sich Sicherheiten für ein Darlehen durch eine Bürgschaft und einem Grundpfandrecht einholen. Bei einer Bürgschaft verpflichtet sich der Bürge gegenüber der Bank eines Dritten, also der ELITE GmbH. Die Bank kann sich im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der ELITE GmbH an den Bürgen wenden.  Bei einem Grundpfandrecht handelt es sich um die vertraglichen Pfandrechte zur Kreditsicherung an Grundstücken. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der ELITE GmbH kann die Bank durch Vollstreckung in das Grundstück die Verwertungserlöse zur Kreditrückzahlung heranziehen.
  • Chancen und Risiken eines Ratings Rating ist die Beurteilung der künftigen Fähigkeit eines Unternehmens seinen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachzukommen. Bei einem positiven Rating gewährt die Bank der ELITE GmbH leichter Kredite und finanzielle Flexibilität.  Es wird ihr leichter fallen Mittel am Kapitalmarkt aufzunehmen. Die Fremdfinanzierungskonditionen können sich somit verbessern. Ein externes Rating muss nicht immer offen gelegt werden (nur wenn das Unternehmen eine Anleihe am Kapitalmarkt platzieren möchte).  Ratingagenturen unterliegen zusätzlichen Qualitätssicherungen. Allerdings stehen die hohen Gebühren gegenüber, sowie die anfallenden Kosten während des Verfahrens. Deutsche Unternehmen erhalten durchschnittlich ein eher negativeres Rating, da sie niedrige Eigenkapitalausstattung haben.
  • Insolvenztatbestände Es gibt drei verschiedene Insolvenztatbestände bzw. Gründe für ein Unternehmen, ein Insolvenzverfahren zu eröffnen: 1. Zahlungsunfähigkeit 2. drohende Zahlungsunfähigkeit 3. Überschuldung
  • Ergänzungsanlage Basiszahlung + Investition + Entnahme + Ergänzungsanlage aus Periode 0 = C't (vor Ergänzungsinvestitionen/-anlagen) - Ergänzungsanlage aus Periode 1 = Ct (nach Ergänzungsinvestionen/-anlagen)
  • Amortisationsdauer Kapitaleinsatz / durch. Rückfluss pro Jahr
  • Rentabilität Gewinn / Kapitaleinsatz  
  • RoI Return on Investment Gewinn / Gesamtkapital =Gewinn/ Umsatz   *   Umsatz/ geb. Kapital = Umsatzrentabilität - Kapitalumschlag
  • Durchschnittlich gebundenes Kapital (Anschaffungskosten + Liquiditätserlös bzw. Restwert) / 2    Hat man keinen Liquidationserlös, dann berechnet man Anschaffungskosten / 2
  • Jährliche Abschreibungen (Anschaffungskosten - Liqudationserlös bzw. Restwert / Nutzungsdauer)   Hat man keinen Liquidationserlös, dann berechnet man Anschaffungskosten / Nutzungsdauer    
  • Stückkostenvergleich jährliche Gesamtkosten / Kapazität
  • Gesamtgewinn aus der Investition Kapazität * Gewinn / Einheit
  • Kalkulatorische Zinsen durch. gebundenes Kapital * Kalkulationszinssatz
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  • Gesamtkosten kalk. Abschreibungen + kalk. Zinsen + fixe Kosten + variable Kosten
  • Statische Verfahren Kostenvergleichsrechnung Gewinnvergleichsrechnung Rentabilitätsechnung Statische Amortisationsrechnung
  • Dynamische Verfahren Kapitalwertmethode Annuitätenmethode Interne Zinssatzmethode Dynamische Amortisationsdauer
  • DFCF Discounted Free Cash Flow Methode Ökonomischer Zukunftswert der Unternehmens Zukunftswert als Summe der abgezinsten freien zukünftigen Cash Flows   direkte Methode: betr. Einzahlungen - Auszahlungen   indirekte Methode: Gewinn + Afa + Rückstellungsänderungen    
  • Reproduktive Substanzerhaltung wenn ein Unternehmen, um Engpässe in der Produktion auszuschließen und um die Gütererstellung sicherzustellung, vorrangig darauf bedacht ist, seine Produktionskapazität zu erhalten.
  • Betriebskapitalrendite Gewinn / betriebsnotwendiges Kapital
  • Kapitalumschlag Umsatz / Gesamtkapital
  • Umsatzrendite Gewinn / Umsatz
  • Cash Flow Rendite Cash Flow / eingesetztes Kapital
  • Liquidität 3. Grades liquidte Mittel + Wertpapiere + Forderungen + Vorräte * 100 / kurzfr. Verbind.   150 - 200% höherer Prozentsatz deutet auf zu hohe Lagerbestände und somit eine hohe Kapitalbindung hin
  • Liquidität 2. Grades liquide Mittel + Wertpapiere+ Forderungen * 100 / kurzfr. Verbind.   110 - 150% auch außergeöhnlichen Zahlungsverpflichtungen kann nachgekommen werden
  • Liquidität 1. Grades liquide Mittel * 100  / kurzfr. Verbind.   100 - 110% sämtliche Zanhlungsverpflichtungen kann nachgekommen werden
  • Aufwand, der keine Auszahlung darstellt Abschreibungist ein Aufwand, der keine Auszahlung darstellt, da diese sich gewinnmindernd in der GuV auswirken, ein Kassenabfluss aber nicht stattfindet, bzw schon früher stattgefunden hat
  • Persönliche Kreditwürdigkeit Prüft persönliche Eigenschaften des Kunden (Einwandfreier Ruf, Zahlungsmentalität) und Wille des Kunden zur Rückzahlung des Kredites.
  • Wirtschaftliche Kreditwürdigkeit ist dann gegeben, wenn die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Kunden gewährleisten, dass der Kredit zurückgezahlt werden kann
  • Garantie ist nicht gesetzlich verankert, sondern wird druch einen bürgschaftähnlichen Vertrag geregelt. Ist nicht akzessorisch, sondern von dem Vertragsabschluss zugrunde liegenen Forderung abhängig.
  • Hypothek und Grundschuld sind Grundpfandrechte (Belastungen von Grundstücken). Gläubiger eines Grundpfandrechtes kann bei Nichterfüllung der Leistung, Zahlung aus dem Grundstück verlangen.   Hypothek ist an das bestehen einer persönlichen Forderung gebunden. Akzessorisch.   Grundschuld erfordert keine persönliche Forderungen. fiduziarisch
  • Vorteile Factoring Zahlungen unter Skontoausnutzung Liquditätsgewinn Verbessung der Bilanzpolitik Risikoreduzierung Kosteneinsparung
  • Nachteile Factoring Kosten des Factorings Abhängigkeit vom Factor Rechtsproblematik Problem der Wiedereingliederung der vergebenen Funktionen
  • Vorteile Leasing Off-Balance-Finanzierung (bestehende Kreditspielräume bleiben erhalten) Liquidätsvorteil durch 100% Fremdfinanzierung Flexibilität in Hinsicht auf technische Neuerungen klar kalkulierbare Kosten Leasingraten als Betriebsausgaben absetzbar