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Grundlagen der Ökologie 2 (Fach) / Fragensammlung (Lektion)

Fragensammlung

Diese Lektion wurde von Claudius erstellt.

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  • Euryöke Organismen weiter Toleranzgrad    
  • Unter ökologischer Valenz versteht man... Wirkungsbreite eines Faktors auf einen Organismus    
  • Ektotherme Organismen... verlieren kaum Wärme an die Umgebung verbrauchen für ihren Wärmehaushalt wenig Energie von Umgebungstemperatur abhängige Stoffwechselrate      
  • Endotherme Organismen  Vögel und Säuger  verbrauchen viel Energie 
  • Allen‘sche Regel kleinere Körperanhänge in kälteren Klimaten    
  • Bergmann’sche Regel im kälteren Klima sind Verwandte größer    
  • Anpassungsformen terrestrischer tierischer Organismen an Kälte sind / ist....  kleine Körperanhänge (Allen ́sche Regel)  braunes Fettgewebe bei Säugetieren  Torpor bei endothermen Organismen (Vögel und Säuger) 
  • Anpassungsformen terrestrischer tierischer Organismen an Wärme sind / ist....  geringe Körpergröße in Relation zum Körpervolumen (Bergmann’sche Regel)  nachtaktiv 
  • Unter Winterschlaf versteht man...  Überwinterungszustand einiger Säuger, bei dem alle Stoffwechselfunktionen gedrosselt sind    
  • Torpor...  durch Kälte oder Trockenheit ausgelöste Starre mancher Vögel und Säuger    
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  • Die Wärmesummenregel von Blunk für ektotherme Tiere...   ermöglicht die Vorhersage ihres Entwicklungsverlaufs   besagt, dass die Beziehung zw. Entwicklungsdauer und effektiver Temperatur konstant ist 
  • Osmoseregulation bei Süßwasserfischen...  scheiden relativ zum Blut hypoosmotischen Harn aus Nahrung über Kiemen und über Mundschleimhaut  hyperosmotische Körperflüssigkeiten gegenüber Wasser 
  • Marine Knochenfische...  trinken Wasser zur Kompensation des Wassesverlustes  scheiden Salz aktiv über das Kiemenepithel aus  scheiden salzreichen Harn aus
  • Skototaxis  Orientierung zur Dunkelheit    
  • Orientierung von Vögeln  Magnetkompass  Sonnenkompass  Sternenkarte  Magnetkarte  Geruchskarte 
  • Melanophila – Schwarzer Kiefernprachtkäfer  infrarot-sensibles Organ  Waldbrand  olfaktorische Rezeptoren an Antennen  Rauch 
  • Epiphyse  Zirbeldrüse  Melatoninproduktion  steuert Tag-Nacht-Zyklus  steuert Schlaf-Wach-Rhythmus 
  • Intraspezifische Konkurrenz...  stellt Prinzip der negativen Rückkoppelung dar
  • Fundamentale Nische  Stellung in einem Ökosystem, die eine Art aufgrund ihrer Potenz theoretisch einnehmen kann 
  • Synökologisches Optimum  Aktivitäts-Optimum unter Einfluss von Konkurrenz.    
  • Biozönotischen Grundprinzipeien – Thienemann’schen Regeln...   vielseitige Lebensbedingungen ermöglichen eine artenreiche Lebensgemeinschaft   einseitige Lebensbedingungen führen zu hohen Populationsdichten artenarmer Gemeinschaften   länger wirkende, gleichartige Umweltbedingungen bedingen ausgeglichenere, stabilere und artenreichere Biozönosen 
  • Unter autotrophen Organismen versteht man...  chlorophylhaltige Pflanzen die ihre lebensnotwendigen Stoffe endergonomisch aufbauen  die funktionelle Gruppe der Produzenten im Ökosystem
  • Antibiosen sind...  Konkurrenzbeziehungen zwischen Reaktionspartnern  amensalistische Beziehungen zwischen Reaktionspartnern
  • Phoresie...  stellt eine Form der Probiose dar bezeichnet eine Transportgesellschaft zwischen zwei Arten
  • Eichenmisteln...  Halbschmarotzer(wiejedeMistel)  gelbe Beeren  Verbreitung durch Vögel 
  • Allomone  veranlassen Fluchtbewegung beim Empfänger
  • Als pflanzliche Abwehrmechanismen/Abwehrstoffe dienen  Sklerenchymzellen  Tannine  Glykoside  Alkaloide 
  • Parasitoide...  benötigen für ihre Entwicklung nur einen einzigen Wirt  sind häufig mono- oder oligophag
  • Prädatoren VS Parasitoide – wo ist Brutvorsorge ausgeprägt?  bei Parasitoiden    
  • Erste Landpflanzen - wann   im Ordovizium (vor 488-444 Mio. Jahren)    
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  • Flechten  gemäßigter Parasitismus mit Vorteil für die Mykobionten  spielten durch Verwitterung Rolle bei der Landnahme der Pflanze 
  • Für die Besiedelung des Festlandes durch Pflanzen...  spielten Flechten wichtige Rolle
  • Arbuskuläre Mykorrhizapilze...  besiedeln Zellen  dienen Phosphatversorgung  halfen den Pflanze bei der Eroberung des Festlandes 
  • Bei der Aufnahme von Nährelementkationen durch die Wurzel...   sinkt pH-Wert im Boden   kommt es zu einer erhöhten H+ Ionenkonzentration im Boden   bei fehlender Nachlieferung von Nährelementen durch Streuabbau kommt es zu einem Nährstoffmangel im Böden   werden Nährelementkationen gegen H+ Ionen aus Wurzeln ausgetauscht 
  • Knöllchenbakterien...  mutalistisch mit Leguminosen vergesellschaftet  vollständig von der Pflanze ernährt und abhängig  können bis zu 250 kg N pro H pro Jahr fixieren 
  • Nach Kahlschlägen kommt es zu...  steigender Nitratkonzentration in Flüssen  höherem Gebietsabfluss  beschleunigtem Humusabbau  Nährstoffauswaschung 
  • Wasserabfluss aus einem Einzugsgebiet...  steigt nach Kahlschlägen (InterzeptionundRückhaltistnichtmehrvorhanden)  bei nacktem Boden am höchsten  unter Wald am geringsten 
  • Die von einer Pflanze über die Wurzel in der Zeiteinheit absorbierten Wassermenge...  vergrößert sich mit zunehmender Wurzeloberfläche  genetisch fixiert und standörtlich modifiziert  A x ((ΨWurzel – ΨBoden)/Summe Transportwiderstände) 
  • Gymnospermen...  haben geringere Saftstromraten als Angiospermen  sind evolutionär älter als Angiospermen 
  • Stärkeres Größenwachstum (>5m) bzw. Höhenwachstum bei Pflanzen  konnte sich erst bei Farnen entwickeln  wurde evolutionär von Konkurrenz vorangetreiben  wurde ermöglicht durch die Bildung von Wasserleitungselementen 
  • Connel-Janzen-Hypothese  Konkurrenz nahe der Mutter  Mortalität nahe der Mutter  Höherer Pathogendruck nahe der Mutter  Höhere Frugivorie nahe der Mutter 
  • Anemochorie  Ausbreitung durch Wind    
  • Dysochorie Zufallsausbreitung   
  • Myrmekochorie  Ausbreitung durch Ameisen    
  • Kleine Eiszeit  löste in Europa Hungernot aus  beendete die mittelalterliche Alprodung 
  • Alprodung  Frühbronzezeit bis Spätmittelalter  Baumgrenze nach unten verschoben 
  • Anteil von Waldflächen  Ö über 40%  Asien seit 2000 Waldzuwächse 
  • Landwirtschaft in Ö  Output/Input = 1:1  heute höherer Input an fossiler Energie als 1910